Chief hat geschrieben:... und berechne RELATIVGESCHWINDIGKEIT zwischen beiden Uhren bei OST- UND bei WESTFLUG!![]()
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Unwichtig! Zur Berechnung des Gangunterschiedes braucht man diese beim Hafele und Keating Experiment nicht.
Man vergleicht messtechnisch 3 Uhren.
a. Eine auf dem Erdboden
b. Eine die vom Westflug zurück gekehrt ist
c. Eine die vom Ostflug zurück gekehrt ist
Um eine rechnerische Vorhersage zu machen nimmt man eine weitere (gedachte) Uhr als Rechengröße, nämlich Eine, die auf der Verbindungslinie Erde-Sonne ruht. Wegen der geringen Krümmung der Erdbahn kann man diese Uhr näherungsweise als eine in einem Inertialsystem sich befindlich betrachten.
a,b,c befinden sich nicht in einem Inertialsystem.
Man errechnet nun den Zeitunterschied von a,b,c zur Erde-Sonnenuhr. Will man nun den Gangunterschied der Flugzeuguhren ermitteln so rechnet man
Delta_c-Delta_b
Und jetzt schaun’mer mal, wie so mancher “SRT-Kritiker” zu tricksen täuschen versucht.
http://gkemme.beepworld.de/hafelekeating.htm
Wird ein BS gewählt, dessen Ursprung auf dem Erdumfang mitrotiert, so wäre die Geschwindigkeit der stationären Uhr 0m/s. Die Uhren auf West- und Ostroute hätten v=200m/s, ohne dass die Richtung eine Rolle spielen würde. Als "Zeitdilatation" würde sich
tau_west=tau_ost=t*[1-v²/2*c²]
Wird BS Nr. 2 der Rechnung zugrunde gelegt - dessen Ursprung auf dem Erdumfang mit halber Umfangsgeschwindigkeit, d.h. v_E/2=463,239/2, kreist - so ergibt sich ebenfalls keine Übereinstimmung mit der abgelesenen Zeit nach den Flügen. Die Allgemeingültigkeit der "Zeitdilatation" wurde somit durch das Experiment von Hafele und Keating nicht bestätigt,
Als Bezugsuhr will er also uns Uhren aufschwatzen, die sich nicht im Inertialsystem befinden um dann zu suggerieren, Rechnung und Messung stimmen nicht überein.
Ehrliche wäre es gewesen, wenn er es so formuliert hätte.
Da das Ergebnis der falschen Berechnungsmethode nicht mit den gemessenen Werten übereinstimmen, ist die Zeitdilatation widerlegt
Das ist natürlich SRT-Kritik deluxe!
