Das Uhrenparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 13. Jun 2023, 18:01

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... Eben wie Du es machst, wenn Du in S' die Zeit von der Uhr E nimmst mit 0 s und dann am Mond die Uhr M mit 27 s und erklärst, ja schau, auch für S' den Reisenden ist ganz klar auf dem Mond mehr Zeit vergangen als in der Rakete, weil der in der Rakete eben der war, der sich wirklich bewegt hat. Denn das Ruhesystem ist ja immer das wo die zwei Uhren auch ruhen, eben das von E und M und dann ist das bewegte System eben das andere und da muss die Uhr dann langsamer laufen. Und das absolut. Nein an dem ist es eben nicht, das System S' ist genau so ein Ruhesystem wie S, und die Uhr E ist darin genauso eine bewegte Uhr, wie die Uhr V in S und die Uhr E geht wie die Uhr M genauso in S' langsamer, wie die Uhr V es in S tut, ...

Das ist der Weg ...

Könntest du uns den Weg erklären/aufzeigen wie du die Uhren informierst/dazu bringst/sie veranlasst das sie jetzt die nicht mehr die Ruhenden, sondern nun die Bewegten sind und die vorher Bewegten nun die Ruhenden, sich entsprechend in ihrer Taktung verhalten?

Habe ich mehr oder weniger hier getan.

Auf das dort Geschriebene eben mal aufbauend, die Werte, das was die "Uhren" "anzeigen" ist fest und wird durch die Definition der System bestimmt, ich kann alle Werte die Uhren anzeigen direkt ausmessen. Deine Vorstellung, dass sich da eine "Uhr" wie auch immer wo verhält, ist nur eine Vorstellung, wie die Dinge sein können, meine ist da anders und es ist nicht nur meine, dass ist eben die mathematische Beschreibung von zwei zueinander bewegten Systemen. Da ich dafür gar keine Vorstellung einer Uhr brauche, welche irgendwie "taktet", bringt Deine Frage nicht wirklich etwas, weil ich "informiere" keine Uhren die es so gar nicht gibt, ich lese einfach nur Werte ab und kann natürlich im Wissen wie die Systeme zueinander definiert sind auch Koordinatenwerte von S nach S' und zurück transformieren. Das ist schon alles ...


Das ist der Weg ...


Du brauchst nicht versuchen dich rauszureden, ist zu durchsichtig.

Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Di 13. Jun 2023, 18:21

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Diese Unterscheidung von invarianten und nicht invarianten Werten gibt es einfach so nicht. Wir können uns gerne über gleichzeitig in ... und nicht gleichzeitig in ... unterhalten, aber es sind alles objektive invariante Koordinatenwerte und somit einfach nur normale Koordinatenwerte.

Woher hast du das? Selber ausgedacht? Es stimmt einfach nicht.

Nein und lese mal das hier, könnte helfen. Und noch mal, belege endlich mal mit Quellen, wo von "objektiven invarianten" und "subjektiven nicht invarianten" Koordinatenwerten im Rahmen der SRT geschrieben wird. Du benutzt diese Begriffe, sagst, ist so fachlich richtig und üblich, eben "normal", dann belege das bitte. Was unterscheidet genau "objektiven invarianten" und "subjektiven nicht invarianten" Koordinatenwerte, und sind alle invarianten auch immer gleich objektiv, oder gibt es auch subjektive invariante und subjektiv nicht invariante Koordinatenwerte?


Frau Holle hat geschrieben:
Überhaupt "gibt es so nicht"... wenn man etwas definieret dann gibt es das.

Es gibt Definitionen in der Physik die eben allgemeingültig sind, Ruhesystem, Koordinatenwerte, und dann Definitionen wie von Kurt, der von "Bezug" schreibt. Was zählt sind die allgemein gültigen Definitionen der Begriffe, nicht was jeder sich so selber köchelt. Du hast behauptet, das mit dem "invariant" und nicht invariant und nun auch noch objektiv und subjektiv wäre fachlich eben der übliche Terminus. Also hast Du nun Quellen, kannst Du das belegen, oder nicht?


Frau Holle hat geschrieben:
Ein Gefährt mit 4 Rädern und eigenem Antrieb nennt man Auto. Da kannst du auch nicht sagen "es gibt keine Autos, nur normale Wagen". ;)

Das ist ein Strohmann, geht hier nicht um Autos und die Begriffe Räder und Antrieb und Auto sind allgemein definiert. Es geht um Deine Ausdrücke ...


Frau Holle hat geschrieben:
Richtig ist: Die Zeitkoordinate eines Ereignisses in einem IS ist genau dann und nur dann objektiv und invariant (für alle gleich), wenn sie räumlich beim Ereignis erfasst wird, am selben Ort, und sonst nicht. Das gilt im Beispiel für t = 27 s Eigenzeit der Erde beim Ereignis "V ist beim Mond".

Hase, dass ist eine Behauptung, Du sagst, so ist das, Du sollst nicht Deine Behauptung wiederholen und das immer wieder, und dann selber drüber wertend schreiben, das wäre richtig, Du sollst sie belegen, der Unterschied ist Dir doch klar, oder?

Und eh wieder "geschwurbelt", jedes Ereignis hat einfach zu seiner Ortskoordinate eine Zeitkoordinate, eben die Ortszeit, der Wert ist fest dem Ereignis in einem System zugeordnet, und wer soll wer sein, es ist mit den Werten für einen Ort nicht anders. Du sagst, der Mond ist in S eben immer bei 18,14 Ls, wer muss da wo nun bei einem Ereignis sein? Du kannst sagen, der Mond ist da bei t = 1 s und egal welche Zeit, ist die der Wert für alle Ortskoordinaten aller Ereignisse wo der Mond eben ist. Der Wert gilt so auch für alle.

In S' ist der Mond nicht zu jeder Zeit am selben Ort, na und? Muss da nun wer wo sein, sagt man, ja der Wert eines Ereignisses bei t' = 0 s und der Ortskoordinate mit 13,14 Ls in S' ist nicht invariant, weil der Mond bei 1 s in t' an einem anderen Ort ist? Für die Koordinatenwerte ist das irrelevant, sind einfach nur Koordinatenwerte.


Frau Holle hat geschrieben:
Es heißt die RT ist eine lokale Theorie.

Das hast Du von ... aufgeschnappt und wiederholst es nun, dass hat überhaupt gar nichts mit dem zu tun, was Du gerade so fabulierst und behauptest, aber nicht belegst.

Wikipedia » Lokalität in der speziellen Relativitätstheorie hat geschrieben:
In Einsteins spezieller Relativitätstheorie wurden die newtonschen Begriffe von Raum und Zeit modifiziert, sodass eine Neubeantwortung der obigen Fragestellung interessant wurde. Dabei hat sich gezeigt, dass es Ereignisse gibt, die sich prinzipiell nicht beeinflussen können. Das sind z. B. Paare von Ereignissen, die sich nicht durch die Weltlinie eines Lichtstrahls verbinden lassen, denn in der speziellen Relativitätstheorie wird die Lichtgeschwindigkeit als oberste Grenzgeschwindigkeit angesehen.

Beispiel: Ein Ereignis A, hier und jetzt auf der Erde, und ein Ereignis B, das ein Jahr später auf Alpha Centauri stattfindet, können nicht durch einen Lichtstrahl verbunden sein, da Alpha Centauri vier Lichtjahre entfernt liegt und der Lichtstrahl Alpha Centauri nach einem Jahr noch nicht erreicht hat. Da ein Einfluss – gleich welcher Art – nicht schneller als Licht sein kann, können sich A und B nicht gegenseitig beeinflussen. Physiker sprechen hierbei von einer raumartigen Trennung der Ereignisse A und B. Man sagt auch, dass das Ereignis B für das Ereignis A nicht-lokal ist (siehe auch Lichtkegel).

Es ist eine fundamentale Aussage der (speziellen) Relativitätstheorie, dass die Kausalität, also die strenge Abfolge von Ursache und Wirkung, nur dann erhalten bleibt, wenn sich die Ereignisse A und B nicht gegenseitig beeinflussen können. Da man die Kausalität nicht aufgeben möchte, akzeptiert man eher das Vorhandensein von Ereignissen, die sich nicht beeinflussen können. Man formuliert daher in der speziellen Relativitätstheorie das Prinzip der Lokalität: Nur lokale Ereignisse können einen physikalischen Vorgang beeinflussen. In dieser Bedeutung gilt das Prinzip auch in relativistischen Quantenfeldtheorien.

So, wo steht da auch nur ein Wort von objektiven invarianten und subjektiven nicht invarianten Koordinatenwerten? Eben ... hat gar nichts mit dem zu tun, um was es hier geht.

Warum musst Du immer so eine Fass aufmachen, Du machst eine Aussage, behauptest, ja ist so in der Fachwelt üblich die Dinge so zu bezeichnen, ich sage gut, dann beleg das bitte, also Butter bei die Fische ...


Frau Holle hat geschrieben:
Ich erkläre es dir nochmal:

Es gibt im Universum z.B. ein Ereignis 01.01.2023 00:00 UTC Uhr auf der Erde, nennen wir es Silvester. Jeder, der sich an Silvester bei der Erde befindet, sei er nun relativ zu ihr bewegt oder nicht und ganz egal mit welcher Relativgeschwindigkeit, sieht genau diese Uhrzeit der Erde und keine andere. Das ist das Objektive bzw. das Invariante an diesem Koordinatenwert.

Du wiederholst nur Deine Behauptungen, Du sollst diese mit Quellen belegen, und was Du nennst ist nur ein beliebiges Ereignis mit stinknormalen Koordinatenwerten in der Raumzeit, es braucht da keinen "Jeder" oder was auch immer an fiktiven Beobachter. Du hast einen Punkt in der Raumzeit und der hat eben Koordinatenwerte, Punkt. Da braucht es kein objektiv und invariant dazu.


Frau Holle hat geschrieben:
Das gleiche z.B. für ein Mond-Ereignis etwas später, jeder, der sich beim Mond befindet, sieht dieselbe absolute und invariante Mondzeit, die mit der Erde synchronisiert ist, z.B. 01.01.2023 12:00 UTC. Damit weiß jeder von denen absolut sicher, sei er nun bewegt oder nicht, dass seit Silvester auf der Erde genau 12 Stunden der Erdzeit vergangen sind. Auch dieser Wert ist objektiv und invariant, eben für alle gleich, die sich beim Mond-Ereignis auch wirklich beim Mond befinden.

Noch mal, Kerl, ist das so schwer, Du sollst nicht Deine Vorstellung was ein objektiver und invarianter Wert ist, wiederholen, Du sollst diese "Definition" mal mit Quellen belegen. Fakt ist, jedes Ereignis ist nur ein Punkt mit Koordinatenwerte in der Raumzeit, es gibt was die Werte angibt keine qualitative Unterscheidung in "invariant/nicht invariant" und objektiv und subjektiv. Und es braucht keinen Beobachter, auch hier nicht, keinen auf dem Mond oder sonst wo, es ist ein Punkt mit Koordinatenwerten, nicht mehr.


Frau Holle hat geschrieben:
Ein relativ zum Mond Bewegter erfasst aber auf der räumlich entfernten Erde nicht diese 12:00 Stunden, die beim Mond objektiv und invariant vorliegen, sondern eine ganz andere Uhrzeit, abhängig von seiner Relativgeschwindigkeit. Der so erfasste Wert ist also nicht invariant.

Es braucht generell keinen Beobachter, der wo auch immer ist. Geben wir dem Ereignis auf der Erde mal eine Nummer, oder nehmen wir einfach drei Ereignisse die wir mit Werten schon haben.


So, mal drei Ereignisse mit Koordinatenwerten:

E₀₀ (V/E) [x₀₀ = ± 00,00 Ls; t₀₀ = ± 00,00 s | x'₀₀ = ± 00,00 Ls; t'₀₀ = ± 00,00 s] ➞ Startort: V/E beide Uhren das erste Mal auslesen
E₀₃ (V/M) [x₀₃ = + 18,14 Ls; t₀₃ = + 27,00 s | x'₀₃ = ± 00,00 Ls; t'₀₃ = + 20,00 s] ➞ Zielort: V/M Uhr V das zweite Mal auslesen
E₆₂ (B/E) [x₆₂ = ± 00,00 Ls; t₆₂ = + 14,81 s | x'₆₂ = − 13,44 Ls; t'₆₂ = + 20,00 s] ➞ Uhr E das zweite

Diese drei Ereignisse sind mit Werten eben Punkte in der Raumzeit, es braucht keinen Beobachter in der "Bewertung" dieser Werte der Ereignisse, jedes Ereignis ist mit seinen Werten für jeden fiktiven Beobachter in jedem System so gültig.


Der Wert eines Ereignisse ist in einem anderen System eben von der Definition des Systems abhängig, nicht mehr, es ist schnurz, ob das System bewegt ist, die Werte eines Ereignisses sind vom definierten System und nicht von einem irgendwo beliebig verorteten Beobachter abhängig. Koordinatenwerte sind nicht objektiv und invariant, nur weil sie in einem System gleichzeitig sind.


Frau Holle hat geschrieben:
Der relativ Bewegte kann z.B. nicht sagen, dass jetzt ganz objektiv weniger als 12 Erd-Stunden seit Silvester auf der Erde vergangen wären. Das gilt nur in seinem IS und nicht objektiv in allen. Er sieht die Erde halt zu einer anderen Erdzeit, z.B. 6 Stunden nach Silvester. Ein anderer beim Mond sieht sie vllt. 4 Stunden nach Silvester.

Vergiss den Beobachter, es werden Ereignisse verglichen, Du erklärst aber die Werte eines einzigen Ereignisses für nicht invariant, zauberst dafür dann aber einen fiktiven Beobachter aus dem Hut und man kann sich wieder ohne Ende das Hirn zermartern, wie Du nun wieder auf diese verrückte Idee gekommen bist, was Du nur meinen könntest. Ich will nicht Deine persönliche Vorstellung immer wieder neu lesen, ich habe das schon ein paar mal gelesen und unterm Strich bleibt nur, Du verwechselst das einfach mit gleichzeitig/ungleichzeitig.

Also belege endlich Deine Bezeichnung, zeige eine Quelle, wo man nicht invarianten objektive und invariante Koordinatenwerte definiert hat. Generell gelten alle Koordinatenwerte wie sie sind in allen Systemen. Die Bewegung ist relativ, die Gleichzeitigkeit ist relativ, Du willst wohl was absolutes kochen, keine Ahnung, ... Fakt ist, für jeden in S' ruhenden Beobachter zeigt die Uhr auf dem Mond eben 12,19 s an, wenn V bei der Erde ist. Die 12,19 s in S' sind genau so ein objektiver Wert wie die 0 s auf der Uhr auf der Erde.


Frau Holle hat geschrieben:
Und jetzt? Was sagt ihnen das über die objektiv vergangene Zeit auf der Erde zwischen dem Silvester-Ereignis und dem ihrem Jetzt-Ereignis? Gar nichts. Für eine objektive Aussage darüber brauchen sie unbedingt die invariante Erdzeit, und das ist immer die Erdzeit an dem Ort, wo sie sich gerade befinden, z.B. beim Mond mit der Anzeige 01.01.2023 12:00 UTC. Es ist nichts Objektives und Invariantes an einer Erdzeit, die aus der Ferne erfasst wird.

Es wird nicht besser, Du wiederholst Deine eigene Vorstellung immer wieder, Du solltest es mit Quellen belegen, denn das was Du behauptest gibt es so nicht, es ist falsch. Da wird nichts aus der "Ferne" erfasst, alles Käse.


Frau Holle hat geschrieben:
Warum du da keine Unterscheidung von invarianten und nicht invarianten Werten machen willst ist mir ein Rätsel. Darum geht es doch immer in der Physik, man will objektive Aussagen machen. Dazu braucht man invariante, vom Beobachter unabhängige Werte, und die findet man nur am Ort der Ereignisse, wenn diese gerade statt finden. Seit Minkowski ist die Zeit halt nicht mehr unabhängig vom Raum: Es ist entscheidend, wo genau die Zeitkoordinaten erfasst werden, wenn man objektive Aussagen machen will.

Ich will diese Unterscheidung nicht machen, weil es sie nicht gibt. Anstatt nun mal eine Quelle zu nennen, ich frage Dich das ja schon einige Tage, haust Du nun einfach vor das invariant noch ein objektiv. Die Koordinatenwerte sind generell abhängig von der Definition des Systems in dem sie genannt werden, mehr nicht, sie sind immer unabhängig vom irgendeinem fiktiven Beobachter. Wären sie das nicht, währen sie von einem Beobachter abhängig, müsste man den ja immer dazu nennen.

Also 12,19 s auf dem Mond bei 18,14 Ls in S für den in S' ruhenden Beobachter bei 14,34 Ls.


Also Holle, Deine Behauptung, es wäre entscheidend von dem Ort des Beobachters, welche Zeitkoordinate ein Ereignis bekommt ist falsch. Die 12,19 s sind natürlich in S' vom Ort abhängig, aber normal, die x' = 13,44 Ls vom Mond in S' sind von der Zeit abhängig, mach den Wert auch nicht zu einem nicht invarianten Koordinatenwert.

Halten wir mal fest, bisher hast Du keine Belege für Deine Behauptung liefern können, keine Quelle, Du wiederholst sie nur. Belege bitte Deine Behauptung dazu nun endlich mal mit Quellen ...


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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Di 13. Jun 2023, 18:23

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... Eben wie Du es machst, wenn Du in S' die Zeit von der Uhr E nimmst mit 0 s und dann am Mond die Uhr M mit 27 s und erklärst, ja schau, auch für S' den Reisenden ist ganz klar auf dem Mond mehr Zeit vergangen als in der Rakete, weil der in der Rakete eben der war, der sich wirklich bewegt hat. Denn das Ruhesystem ist ja immer das wo die zwei Uhren auch ruhen, eben das von E und M und dann ist das bewegte System eben das andere und da muss die Uhr dann langsamer laufen. Und das absolut. Nein an dem ist es eben nicht, das System S' ist genau so ein Ruhesystem wie S, und die Uhr E ist darin genauso eine bewegte Uhr, wie die Uhr V in S und die Uhr E geht wie die Uhr M genauso in S' langsamer, wie die Uhr V es in S tut, ...

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Könntest du uns den Weg erklären/aufzeigen wie du die Uhren informierst/dazu bringst/sie veranlasst das sie jetzt die nicht mehr die Ruhenden, sondern nun die Bewegten sind und die vorher Bewegten nun die Ruhenden, sich entsprechend in ihrer Taktung verhalten?

Habe ich mehr oder weniger hier getan.

Auf das dort Geschriebene eben mal aufbauend, die Werte, das was die "Uhren" "anzeigen" ist fest und wird durch die Definition der System bestimmt, ich kann alle Werte die Uhren anzeigen direkt ausmessen. Deine Vorstellung, dass sich da eine "Uhr" wie auch immer wo verhält, ist nur eine Vorstellung, wie die Dinge sein können, meine ist da anders und es ist nicht nur meine, dass ist eben die mathematische Beschreibung von zwei zueinander bewegten Systemen. Da ich dafür gar keine Vorstellung einer Uhr brauche, welche irgendwie "taktet", bringt Deine Frage nicht wirklich etwas, weil ich "informiere" keine Uhren die es so gar nicht gibt, ich lese einfach nur Werte ab und kann natürlich im Wissen wie die Systeme zueinander definiert sind auch Koordinatenwerte von S nach S' und zurück transformieren. Das ist schon alles ...
Kurt hat geschrieben:
Du brauchst nicht versuchen dich rauszureden, ist zu durchsichtig.

Schwurbel nicht Kurt, ich rede mich nicht raus, ist wie es ist, wenn Du mit den Fakten nicht klar kommst, ist das Dein Problem.


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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 13. Jun 2023, 18:43

Daniel K. hat geschrieben:Belege bitte Deine Behauptung dazu nun endlich mal mit Quellen

Das ist einfach: Die Quelle ist die reine Logik auf Grundlage der SRT und der Geometrie der Raumzeit (Minkowski). Wenn du dieser Logik nicht folgen kannst ist das nicht mein Problem. Ich habe alles dargelegt, was zum Verständnis nötig ist. Wenn du die SRT, RdG und die Geometrie der Raumzeit verstanden hast, wie du behauptest, dann kannst du dem auch folgen, und sonst halt nicht. So einfach ist das. 8-)

Andere Quellen als reine Logik musst du schon selber zusammensuchen. Ich habe keine Lust für dich zu arbeiten um alles zu belegen. Die Fallunterscheidung ergibt sich ja auch durch reine Logik und wir haben gesehen, was du da für Probleme beim Verständnis hattest. Logisch denken scheint gar nicht so einfach zu sein. Ich treffe immer wieder auf Leute, die das einfach nicht drauf haben. Kurt ist einer der Extremfälle.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Di 13. Jun 2023, 20:00

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Belege bitte Deine Behauptung dazu nun endlich mal mit Quellen ...

Das ist einfach, die Quelle ist die reine Logik auf Grundlage der SRT und der Geometrie der Raumzeit (Minkowski). Wenn du dieser Logik nicht folgen kannst ist das nicht mein Problem. Ich habe alles dargelegt, was zum Verständnis nötig ist. Wenn du die SRT, RdG und die Geometrie der Raumzeit verstanden hast, wie du behauptest, dann kannst du dem auch folgen, und sonst halt nicht. So einfach ist das. 8-)

Danke, war es so schwer nun zuzugeben, Du hast keine Quellen, weil es für Deine geschwurbelten Behauptungen keine Quellen gibt, weil das nur auf Deinem Mist gewachsen ist, wie der Käse von Kurt?


Frau Holle hat geschrieben:
Andere Quellen als reine Logik musst du schon selber zusammensuchen.

Du hast keine Quellen, weil es keine gibt, und Du hast ganz sicher wie ein Weltmeister gesucht, denn hättest Du dazu Quellen gefunden, hättest Du das hier Monate lang gefeiert und mir die immer wieder um die Ohren gegeben. Und nein, wer was behauptet, der belegt das, Beweislastumkehr ist nicht.


Frau Holle hat geschrieben:
Ich habe keine Lust für dich zu arbeiten um alles zu belegen.

Schnacker, Du hast gar nichts für mich gemacht, ich habe für Dich immer die Dinge berechnet und richtig dargestellt, ist wie es ist, Du bist ein Großmaul der seine Behauptungen nicht belegen kann und sich nun rausreden will, wie Kurt.


Frau Holle hat geschrieben:
Die Fallunterscheidung ergibt sich ja auch durch reine Logik und wir haben gesehen, was du da für Probleme beim Verständnis hattest. Logisch denken scheint gar nicht so einfach zu sein. Ich treffe immer wieder auf Leute, die das einfach nicht drauf haben. Kurt ist einer der Extremfälle.

Wir haben gar nichts davon gesehen, wir haben gesehen, wie Du falsche Behauptungen und falsche Grafiken gezeigt hast, falsche Aussage an falsche Aussage gereiht und wir haben gesehen, wie ich diese Dir Stück für Stück zerlegt habe, bis Du dann zugeben musstest, immer wieder, dass Deine Aussagen falsch sind, Deine Grafiken, meine Ergebnisse hingegen richtig.

Und du bist ein Lügner, wieder und immer wieder, ich hätte ein Problem beim Verständnis Deiner beiden Fälle gehabt, im Gegenteil, Du hast nicht verstanden, was Du schwurbelst und ich habe Dir Deine Fehler aufgezeigt, Du wusstest nicht, was ein Ereignis ist, was ein Ruhesystem, was das Relativitätsprinzip nun aussagt und was nicht.

Und ja, Du triffst Dich eben jeden Tag und ja, Du hast es wirklich nicht darauf, und ich habe selten oder bisher noch nie jemanden getroffen, der so was von keine Ahnung hat, dafür aber ein so großes Maul. Halten wir also mal fest, Du bist wieder gescheitert, dieses mal mit Deiner Behauptung, es gäbe in der SRT objektive invariante Koordinatenwerte gegenüber subjektiven nicht invarianten Koordinatenwerte gibt. Muss hart sein so oft immer wieder zu scheitern. Werde erwachsen, lerne die Dinge ...


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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon sanchez » Di 13. Jun 2023, 20:16

@Daniel
sanchez hat geschrieben:Um ein Ruhesystem zu definieren, braucht es mindestens zwei Uhren, die zueinander ruhen. ❌


Daniel K. hat geschrieben:Nein, man braucht nicht mal eine Uhr, man braucht nichts, man sagt einfach, geben sei ein Ruhesystem und dann hat man es. Wo kommt denn nur diese seltsame Vorstellung her, man braucht für ein Ruhesystem mindestens zwei zueinander ruhende Uhren? Gibt es dazu mal eine Quelle? Wie auch immer, braucht man nicht.

Man kann ein Ruhesystem festlegen, und wenn man will mit beliebig vielen Uhren ausstatten. Zwei Uhren deshalb, weil die bewegte Uhr mit der oder den ruhenden verglichen wird,
also etwas später an einem anderen Ort wieder mit der Zeit im Ruhesystem verglichen wird. Mit Tricks, wie mit einem Zeitsignal, reicht auch nur eine Uhr im Ruhesystem.

Daniel K. hat geschrieben:Man muss sich gar nicht entscheiden, in S ruhen E/M und in S' eben H/V.

Das ist doch das was ich schreibe. Entweder ich schaue ich den Vorgang von S aus an, oder ich betrachte das Geschehen von S’ aus.
Zwei Optionen, zwei Möglichkeiten, ich entscheide mich, ob ich von S oder S’ aus betrachte.
Und du kannst nicht die Werte ohne Umrechnung von S nach S' übernehmen.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 13. Jun 2023, 20:26

Daniel K. hat geschrieben:Und du bist ein Lügner, wieder und immer wieder

Hör' endlich mit dieser Scheiße auf, oder willst du noch eins virtuell auf deine dumme Fresse, du blödes A..loch?

Wollte dir noch einen Tipp geben... naja, weil er schon geschrieben ist kriegst du ihn trotzdem, vielleicht hilft das deiner Logik auf die Sprünge. Trotzdem: Der Himmel möge Scheiße auf dich regnen! So wie du dich wieder aufführst hast du's dir verdient. :P

Mein Vorschlag: Beschäftige dich mit einem einfachen Minkowski-Diagramm und überlege dir, was es mit dem Schnittpunkt zweier Zeitachsen auf sich hat, physikalisch meine ich, in der Raumzeit. Beide Achsen haben eine Skaleneinteilung mit unterschiedlich langen Einheiten. Was für ein Ereignis ist das, am Schnittpunkt? Was genau kann man auf den Skalen ablesen? Warum sind die Einheiten der Skalen überhaupt unterschiedlich lang? Dir fehlen leider die einfachsten Grundlagen. Nach dem, was man so von dir liest hast du leider null Talent für Physik, kein physikalisches Vorstellungsvermögen.

Deine abstrakte Mathematik ist nur ein Werkzeug, ein Mittel zur Formulierung. Es ist nicht das, worum es geht. Es geht um physikalische Phänomene, ganz konkrete, in der Raumzeit, um das, was du Lametta nennst. Solange du die Dinge nur verächtlich als unnötiges Lametta ansiehst, kommst du nie zu einer vernünftigen Vorstellung davon, wie die Welt funktioniert. J. A. Wheeler war berühmt für seine didaktischen Fähigkeiten und brachte seine Studenten zum Verständnis der Physik, indem er alles mit einfachen, konkreten Dingen wie diesen Druckern etc. anschaulich machte. Abstrakte Zahlen und Formeln taugen dazu nicht. Man braucht bildhafte Vorstellungen von handfesten Dingen, wenn man die physikalischen Zusammenhänge verstehen und die richtigen Schlussfolgerungen ziehen will.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 13. Jun 2023, 20:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Di 13. Jun 2023, 20:42

Frau Holle » So 11. Jun 2023, 21:14 hat geschrieben:
... Was du aber bei der Ankunft auf der Monduhr abliest und umgekehrt, das ist objektiv, im Fachjargon invariant: Auch jemand auf der Erde sieht seine 27 s und die 27 s der Monduhr und außerdem sehen beide deine 20 s in der Rakete bei deiner Ankunft. Das ist eindeutig. Was du "gleichzeitig" auf der Erde siehst, ist eben nicht eindeutig.

Deswegen mache ich die Fallunterscheidung, weil mich nur die objektiven, invarianten Werte interessieren. ...

So, so, so schaut es aus mit dem "genialen" Holle, im "Fachjargon" unterscheidet man also zwischen Koordinatenwerten die "invariant" und "nicht invariant" sind, und wohl auch zwischen "objektiven" und "subjektiven" Koordinatenwerten. Eventuell hat er ja eine Zeitschrift der Bäckereiinnung gelesen und oder was auch immer. Fakt ist, natürlich kann er wie üblich seine geschwurbelten Behauptungen nicht im Ansatz belegen und versucht sich rauszureden ... :mrgreen:

Man muss es eben richtig machen und auch Ahnung haben eine großes Maul alleine hilft da nicht ...


Das ist der Weg ...
Zuletzt geändert von Daniel K. am Di 13. Jun 2023, 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 13. Jun 2023, 20:46

Daniel K. hat geschrieben:Man muss es eben richtig machen und auch Ahnung haben eine großes Maul alleine hilft da nicht ...

Das schreib' dir mal hinter die Ohren :lol:.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon sanchez » Di 13. Jun 2023, 20:56

@Daniel
Daniel K. hat geschrieben:So, mal drei Ereignisse mit Koordinatenwerten:

E₀₀ (V/E) [x₀₀ = ± 00,00 Ls; t₀₀ = ± 00,00 s | x'₀₀ = ± 00,00 Ls; t'₀₀ = ± 00,00 s] ➞ Startort: V/E beide Uhren das erste Mal auslesen
E₀₃ (V/M) [x₀₃ = + 18,14 Ls; t₀₃ = + 27,00 s | x'₀₃ = ± 00,00 Ls; t'₀₃ = + 20,00 s] ➞ Zielort: V/M Uhr V das zweite Mal auslesen
E₆₂ (B/E) [x₆₂ = ± 00,00 Ls; t₆₂ = + 14,81 s | x'₆₂ = − 13,44 Ls; t'₆₂ = + 20,00 s] ➞ Uhr E das zweite


Ich verstehe das nicht. Vielleicht kannst du mir das mal erklären.
-E00 o.k. Uhr Vorne und Erde begegnen sich, es wird auf beiden Uhren 0s ausgelesen.
-E03 Uhr Vorne reist weiter zum Mond und dort werden wieder die Uhren ausgelesen.
Uhr Vorne hat auf 20s hochgezählt, die Uhr auf dem Mond allerdings auf 27s.
Dabei hat Uhr Vorne die Strecke von 13,44Ls zurückgelegt und die Strecke Erde/Mond ist aus Sicht des Monds oder Erde 18,14Ls lang.
Was bedeutet E62 und (B/E?)?
sanchez
 
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