Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Das ist aber schön von dir, mir das zu bescheinigen, es steht seit dem das PDF öffentlich ist in diesen drinnen, schau unter "Zugfahren".
Ja weiß ich doch, dass das da steht. Und dass es soweit nicht falsch ist, habe ich dir auch schon mehrfach bestätigt. Aber der Rest ist eben falsch. Insbesondere das mit der U2, dass die im Zug zwischen den Messtellen unterschiedlich viele Takte zählt. Das ist falsch, grottenfalsch.
Das was du da sagst lässt sich nicht nachvollziehen, es fehlt die logische Begründung.
Das ist völlig logisch:
1. Der Zug fährt mit konstanter Geschwindigkeit zwischen den Bahnhöfen. Der Abstand zwischen den Bahnhöfen ist ebenfalls konstant. Die Geschwindigkeit vom Zug ist also ist v1 = Weg /Zeit = konstant, und das dauert Zeit = Weg / v1 = konstant, was man an im Zug auch ablesen kann bei den Bahnhöfen, wenn er eine Mitfahrer-Uhr hat. Wenn auch die beiden Bahnhöfe Uhren mit Anzeige haben, dann erkennt man, dass die Mitfahrer-Uhr konstant weniger Takte zählt als die Bahnhöfe, unabhängig von der Bewegungsrichtung immer gleich viel weniger.
2. Die U2 fährt im Zug mit konstanter Geschwindigkeit zwischen den M1 und M2. Der Abstand von M1 und M2 ist ebenfalls konstant. Die Geschwindigkeit der U2 im Zug ist also ist v2 = Weg /Zeit = konstant, und das dauert Zeit = Weg / v2 = konstant, was man an der U2 auch ablesen kann bei den Messstellen, wenn U2 eine Anzeige hat. Wenn auch die beiden Messtellen Uhren mit Anzeige haben, dann erkennt man, dass die U2 konstant weniger Takte zählt als die Messtellen, unabhängig von der Bewegungsrichtung immer gleich viel weniger.
Es ist in beiden Fällen genau das gleiche und völlig logisch. Hatte ich dir schon erklärt. Das ist ein Beweis. Eine RT braucht man dafür nicht. Ganz einfache klassische Mechanik: v = s/t ⇒ t = s/v = konstant.
Kurt hat geschrieben:Du sagst aus, dass eine Uhr, die mit dem Zug unterwegs ist, geschwindigkeitsabhängig taktet, je schneller sie befördert wird desto langsamer taktet sie.
Bei der U2 soll das nicht so sein, das passt doch nicht zusammen.
Nein, das sage ich nicht aus. Ich sage aus, dass es bei der U2 genau gleich ist. Wenn du endlich von dem Trip runter kommen würdest, dass Bezugsysteme Uhren beeinflussen, dann würdest du es vielleicht verstehen. Bezugsysteme sind nur gedachte Hilfskonstruktionen, damit man Abstände in Raum und Zeit vernünftig messen und abzählen kann. Die schwirren nicht im Universum rum und beeinflussen auch nichts. Genau wie beim Beispiel mit zwei Zügen im leeren Universum kann man nicht sagen, dass eine Uhr absolut schneller oder langsamer taktet. Was man sieht, hängt nur davon ab, wo man sich befindet und wo man hinschaut. Ansonsten takten Uhren immer gleich und zählen stur ihre Takte z.B. vom eingebauten CS133-Atom.
Schaut man der Reihe nach vom selben Sitzplatz im Zug auf zwei Bahnhofsuhren gegenüber, dann sieht man mehr Differenz auf der 2. Bahnhofsuhr, unabhängig von der Richtung immer gleich viel mehr. Die Zug-Uhr zeigt weniger.
Schaut man der Reihe nach vom selben Bahnhof auf zwei Zug-Uhren gegenüber (eine vorn, eine hinten), dann sieht man mehr Differenz auf der 2. Zug-Uhr, unabhängig von der Richtung immer gleich viel mehr. Die Bahnhofs-Uhr zeigt weniger.
Schaut man der Reihe nach von der U2 auf zwei Messtellen, dann sieht man mehr Differenz bei der 2. Messstelle, unabhängig von der Richtung immer gleich viel mehr. Die U2 zeigt weniger.
Schaut man von der U2 bei den Messtellen auf die Bahnhofsuhren gegenüber, oder eben solche, die dort gerade am Gleis stehen, dann sieht man
abhängig von der Bewegungsrichtung der U2
mehr oder weniger Differenz auf den Gleis-Uhren.
Und das alles nicht weil Uhren irgendwie beeinflusst wären, sondern weil man von woanders aus woanders hinschaut.
Logischer geht's nicht.