Die perfekte Energiebilanz

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Haralds rasende Waage

Beitragvon julian apostata » Sa 6. Apr 2013, 12:05

Weil natürlich schon wieder nix zum Thema kommt, wie der “Kritiker” seine Thesen denn begründen will, bring ich als weiteren eindrucksvollen Beweis für die Gültigkeit der SRT Haralds Balkenwaage.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=379&start=220#p30308

Bild

Diese bewege sich mit v nach rechts und die Kugeln rollen mit u (im Waagesystem) nach rechts und links, so dass die Waage sich im Gleichgewicht befindet.

Im Beobachtersystem bewegt sich die rechte Kugel mit

(v+u)/(1+v*u/c²)-v=u*(1-v²/c²)/(1+v*u/c²)

Linke Kugel

v-(v-u)/(1-v*u/c²)=u*(1-v²/c²)/(1-v*u/c²)

Das Verhältnis

(rechter hebelarm)/(linker hebelarm)=(1-v*u/c²)/(1+v*u/c²)

Wenn wir nun im Beobachtersystem die rasende Waage plötzlich (und zwar alle Teile gleichzeitig) stoppen (im Waagesystem natürlich ungleichzeitig), so haben wir im Beobachtersystem zwei ungleich lange Hebelarme. Der Linke ist länger als der Rechte.

Trotzdem bleibt die Waage im Gleichgewicht, wenn wir konsequent stoppen, also auch die kinetische Energie aufhalten, die natürlich dann zu Zusatzmasse kondensiert (genau wie in Cern).

Klar ist nun wohl, bei der rechten Kugel kondensiert mehr kinetische Energie bei einem kürzeren Hebelarm.

Bei der linken Kugel kondensiert weniger kinetische Energie bei einem längeren Hebelarm.

Die neuen Massen verhalten sich umgekehrt proportional zu den ungleichen Hebelarmen. (siehe dazu folgende Rechnung)

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=478&start=0#p46653

Bild

Bild

An diesem Beispiel sieht man eindrucksvoll, dass relativistische Effekte nicht real sind, wenn die Inertialsysteme sich gegenseitig in Ruhe lassen.

Der “Kritiker” muss natürlich ständig das Gegenteil behaupten, ansonsten hätte er ja kaum noch Argumente.

Halte man aber die Waage plötzlich an, so werden nicht reale Längenkontraktionen und Phantommassen zu neuen Hebelarmen, die perfekt zu den neuen Massen passen, so dass das Gleichgewicht erhalten bleiben kann.

Kann es etwas Harmonischeres als die SRT geben?

Nein, denn sie ist ein Geschenk des Himmels!
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Haralds rasende Waage

Beitragvon julian apostata » So 7. Apr 2013, 10:06

Highway hat geschrieben:Guckst du, ganz einfach. Ohne relativistischen Schnickschnack und sonstigen Schwachsinn.
Bild


Chief hat geschrieben:Aus F= Fo*(1-v^2/c^2)^(3/2) =eE(1-v^2/c^2)^(3/2) = ma folgt, dass die Masse immer weniger beschleunigt weil die Kraft immer schwächer wird.


Sag ich doch. Orwellsches Doppeldenk! Jeder der beiden Trolle klaut sich eine andere Formel der relativistischen Physik.

Das allein ist nicht nur ein einfacher Schwachsinn, sondern ein doppelter Schwachsinn.

Denn bei schwächer werdender Kraft im elektrischen Feld würde man bei einem Integral F über s nicht über 0.5*m*c² hinaus kommen.

Man erreicht aber in Cern mittlerweile bis zu 7000*m*c²

Machen wir mit Haralds Waage weiter, weil es lohnt einfach nicht, auf diese beiden Blindgänger noch näher einzugehen.

julian apostata hat geschrieben:(rechter hebelarm)/(linker hebelarm)=(1-v*u/c²)/(1+v*u/c²)


So kann man quasi über das Hebelgesetz auch den relativistischen Dopplereffekt und den Teilchencharakter des Lichtes ableiten.

Setzt man nämlich u=c dann kommt raus:

(rechter hebelarm)/(linker hebelarm)=(1-v/c)/(1+v/c)

Mit anderen Worten, statt Haralds Stahlkugeln nehmen wir Photonen und halten die im Beobachtersystem auf, wobei natürlich die Energie der Photonen zu Masse kondensiert und damit alles schön im Gleichgewicht bleibt muss folgende Beziehung gewährleistet sein.

(kondensierte Masse: rechtes Photon)/(kondensierte Masse: linkes Photon)=(1+v/c)/(1-v/c)

So gesehen bräuchte man praktische Experiment wie Photoeffekt und Comptoneffekt gar nicht, um die Existenz Photonen nachzuweisen.

Allein Haralds Waage reicht schon aus!
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Harald Maurer » So 7. Apr 2013, 12:28

julian apostata hat geschrieben:Halte man aber die Waage plötzlich an, so werden nicht reale Längenkontraktionen und Phantommassen zu neuen Hebelarmen, die perfekt zu den neuen Massen passen, so dass das Gleichgewicht erhalten bleiben kann.

Aha, nicht reale Längenkontraktionen und Phantommassen verwandeln sich zu neuen Hebelarmen? Zauberei statt Physik? Die Waage wird auch gar nicht angehalten! Sie wird lediglich von einem sich vorbei bewegenden Beobachter betrachtet.
Das Wesentliche bei diesem Paradoxon ist, dass die Kugeln in einem IS gleichzeitig runterfallen (der Balken bleibt im Gleichgewicht), und dies für einen Beobachter im relativbewegten IS eben lt. SRT nicht gleichzeitig ist (der Balken müsste sich drehen). Nun kann man mit der relativistischen Massenveränderung zwar dahin gehend argumentieren, dass bis zum Fall der ersten Kugel der Balken im Gleichgewicht bleibt, aber dann fällt eine Kugel eben dennoch früher als die andere und das Gleichgewicht ist dahin! Die RdG lässt sich mit all der Rechnerei nicht aushebeln und das würde auch wenig Sinn machen, weil damit die rel. Effekte zu unwirksamen Phantomen werden. Denn wenn die Beobachter ohnedies letztlich das Gleiche sehen, kann man ja ohnehin die Galileitransformation benutzen. Es wäre daher wohl ratsamer zu sagen, dass das Experiment ohne Gravitation nicht funktioniert und die SRT deshalb gar keine Gültigkeit hat!
Und so ist es auch bei all den Experimenten in Teilchenbeschleunigern. Nichts - weder das Labor noch die Teilchen - bewegt sich bei diesen Experimenten inertial. Alles ist beschleunigt und unterliegt gewaltigen elektrischen und magnetischen Kräften und alle Bewegungen sind daher absolut! Daher sind auch die auftretenden Effekte absolut und beziehen sich auf das Schwerpunktsystem. Die SRT wird daher in Vorgänge hineingesteckt, wo sie von vornherein gar nichts verloren hat. Die Anwendbarkeit des Lorentzfaktors steht dabei gar nicht im Zusammenhang mit der SRT sondern kann sich auch aus anderen Gründen ergeben. Der asymptotische Verlauf eines Beschleunigungsvorgangs (und damit der kinetischen Energie) ergibt sich auch, wenn man z.B. einen Körper mit einem gleichmäßigen Teilchenstrom anstößt und der Körper sich dadurch von diesem Teichenstrom weg bewegt. Das führt sowohl dazu, dass in gleichen Zeiteinheiten immer weniger Teilchen am Körper eintreffen als auch, dass die Relativgeschwindigkeit Teilchen --> Körper immer geringer wird. Die Kraft geht letztlich zu Null, wenn Teilchen und Körper dieselbe Geschwindigkeit haben - und der Körper kann über die Teilchengeschwindigkeit hinaus nicht beschleunigt werden. Auf welche Weise z.B. Elektronen die im elektrischen Feld durch Photonen übertragene Energie transportieren ist ungeklärt. Bekannt aber ist, dass sich Elektronen auch wie Wellen verhalten und sich die DeBroglie-Wellenlänge bei zunehmender Geschwindigkeit immer mehr verkürzt. Ähnlich wie beim Licht steht die Energie daher nicht mit der Geschwindigkeit in Zusammenhang, sondern mit der Frequenz. Hier einfach mit kinetischer Energie über die Geschwindigkeit linear zu rechnen, ist daher sicher falsch, ohne dass die SRT damit bestätigt wäre. Auch die asymptotische Zunahme der Trägheit des beschleunigten Elektrons wäre dann eine falsche Schlussfolgerung!

Die Argumente von Julian Apostata gegen das Waage-Paradoxon sind verfehlt, weil Masse auch in der SRT eine invariante Größe ist und das angenommene Verhalten "relativistischer Masse" dadurch unwirksam gemacht werden könnte, wenn man den Widerstand am Drehpunkt der Waage gerade so hoch hält, dass die Waage nicht auf geringfügige Gewichtsveränderungen reagiert sondern erst kippt, wenn eine der Kugeln zur Gänze fällt und die andere noch am Balken ist. Und dann gäbe es noch das Hintertürl mit der Geschwindigkeit des Impulsübertrags von der jeweiligen Lage einer Kugel zum Drehpunkt der Waage. Auch dieses Argument wird haltlos, wenn man die Geschwindigkeit der Kugeln unter der materialspezifischen Schallgeschwindigkeit ansetzt und dem vorbei bewegten Beobachter eine sehr hohe Geschwindigkeit verleiht.

Die RdG wird stets zur Lösung der allgemein bekannten Paradoxa eingesetzt - ein Paradoxon wird aber unlösbar, wenn man es mit der RdG erzeugt. Eine Lösung des Waage-Paradoxons müsste daher erklären, wieso der Balken in der Waage bleibt, obwohl die Kugeln für den bewegten Beobachter ungleichzeitig herunterfallen. Das ergibt sich durch die LT, in der LK und ZD bereits enthalten sind! Über die "kondensierte Masse" ist es nicht lösbar, weil es im Moment des ungleichzeitigen Falls der Kugeln völlig gleichgültig ist, welche Masse die Kugeln haben oder hatten! Zum von mir angedeuteten Argument, die Anwesenheit von Gravitation schließe die SRT aus, wäre zu sagen, dass alle "glänzenden Bestätigungen" der SRT mit Experimenten erstellt wurden, in welchen ebenfalls Gravitation und andere Kräfte vorhanden waren!

Und wie wär's mit der Allgemeinen Relativitätstheorie? Kann man mit ihr an das Waage-Paradoxon heran gehen? Wohl kaum, denn die ART ist offenbar genau so falsch wie die SRT - wie man leicht zeigen kann. Lassen wir doch mal ein Karussel in Bezug zur Sonne vier Mal im Minutentakt rotieren. Lt. ART ist es gleichgültig, ob das Karussel rotiert oder die Sonne um das Karussel kreist. Rotiert aber die Sonne um das Karussel, so braucht ihr Licht bis zum Karussel 8 Minuten - und wir müssten sie um das Karussel kreisen sehen, wenn wir das Karussel längst wieder angehalten haben! Oder wir müssten aus der sofort sichtbaren kreisenden Sonne schließen, dass sie ihre Karusselumkreisung 8 Minuten vorher begonnen hat, ehe wir das Karussel überhaupt andrehten!
Alles klar? ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon DerDicke » So 7. Apr 2013, 14:13

Harald Maurer hat geschrieben:Lassen wir doch mal ein Karussel in Bezug zur Sonne vier Mal im Minutentakt rotieren. Lt. ART ist es gleichgültig, ob das Karussel rotiert oder die Sonne um das Karussel kreist.

Aber Herr Maurer, was verbreiten Sie denn da für abenteuerliche Thesen. Daß ein rotierendes System kein IS ist (auch nicht nach der ART) das hat sich inzwischen schon rumgesprochen bis runter auf eine relativ banale populärwissenschaftliche Ebene.
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Harald Maurer » So 7. Apr 2013, 14:59

DerDicke hat geschrieben:Aber Herr Maurer, was verbreiten Sie denn da für abenteuerliche Thesen. Daß ein rotierendes System kein IS ist (auch nicht nach der ART) das hat sich inzwischen schon rumgesprochen bis runter auf eine relativ banale populärwissenschaftliche Ebene.

Wo habe ich behauptet, dass ein rotierendes System ein Inertialsystem sei ?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon DerDicke » So 7. Apr 2013, 16:52

Harald Maurer hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Aber Herr Maurer, was verbreiten Sie denn da für abenteuerliche Thesen. Daß ein rotierendes System kein IS ist (auch nicht nach der ART) das hat sich inzwischen schon rumgesprochen bis runter auf eine relativ banale populärwissenschaftliche Ebene.

Wo habe ich behauptet, dass ein rotierendes System ein Inertialsystem sei ?

Grüße
Harald Maurer

geh schaun's doch do:
Harald Maurer hat geschrieben:Lt. ART ist es gleichgültig, ob das Karussel rotiert oder die Sonne um das Karussel kreist.
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Harald Maurer » So 7. Apr 2013, 18:09

DerDicke hat geschrieben:geh schaun's doch do:
Harald Maurer hat geschrieben:
Lt. ART ist es gleichgültig, ob das Karussel rotiert oder die Sonne um das Karussel kreist.


In der ART gilt das Allgemeine Relativitätsprinzip, d.h. das Spezielle Relativitätsprinzip der SRT ist auch auf beschleunigte Bezugssysteme verallgemeinert. Zitat aus Wikipedia: "Die Koordinaten-Kovarianz ist eine Forderung an die Formulierung von Gleichungen (Feldgleichungen, Bewegungsgleichungen), die in der ART Gültigkeit besitzen sollen. Allerdings lässt sich auch die spezielle Relativitätstheorie bereits allgemein kovariant formulieren. So kann beispielsweise selbst ein Beobachter auf einem rotierenden Drehstuhl den Standpunkt vertreten, er selbst sei in Ruhe und der Kosmos rotiere um ihn herum." (
http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine ... 4tstheorie )
Also kann ein Beobachter im rotierenden Karussel den Standpunkt vertreten, das Karussel sei in Ruhe und der Kosmos samt Sonne rotiere um es herum. Das ist eine Aussage der ART (angelehnt auf Newtons Eimer, dessen Wasserfläche sich lt. Mach auch dann wölbt, wenn der Eimer ruht, aber der Kosmos rotiert).
Mein Beispiel mit der kreisenden Sonne sollte zeigen, dass auch die Aussagen der ART nicht ernst zu nehmen sind!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon DerDicke » Mo 8. Apr 2013, 08:31

Harald Maurer hat geschrieben:So kann beispielsweise selbst ein Beobachter auf einem rotierenden Drehstuhl den Standpunkt vertreten, er selbst sei in Ruhe und der Kosmos rotiere um ihn herum." (
http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine ... 4tstheorie )

Die traditionelle Methode der Bibelforschung Sätze aus dem Zusammenhang zu reißen war in der Physik schon immer falsch und wird inzwischen sogar im religiösen Bereich in Frage gestellt:
http://www.youtube.com/watch?v=k3FWgQzihX8


Im Wiki Artikel wird Ihr "Paradoxon" in leicht modifizierter Form offen auf den Tisch gelegt und geklärt
Wikipedia hat geschrieben:Die Auflösung dieses Paradoxons ist, dass die allgemein kovariante Beschreibung per Definition lokal ist.

was Sie natürlich tunlichst unter den Tisch fallen lassen.


Harald Maurer hat geschrieben:Also kann ein Beobachter im rotierenden Karussel den Standpunkt vertreten, das Karussel sei in Ruhe und der Kosmos samt Sonne rotiere um es herum.

Eben! Auch nach dem Machschen Prinzip liegen's mit Ihrer "Widerlegung" falsch, da bei Ihnen nur die Sonne um das Karusell kreist.
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon julian apostata » Mo 8. Apr 2013, 09:32

Harald Maurer hat geschrieben: Die Waage wird auch gar nicht angehalten!


In deinem Gedankenexperiment zwar nicht, dafür aber in Meinem.

Harald Maurer hat geschrieben:aber dann fällt eine Kugel eben dennoch früher als die andere


Richtig, aber wo liegt das Problem? Im Beobachtersystem halte ich alle Bestandteile der Waage gleichzeitig auf, im Waagesystem natürlich nicht. Der rechte Hebelarm wird zuerst aufgehalten, zu dem Zeitpunkt wo die Kugel noch auf der Waage ist, danach erst wird der linke Hebelarm gestoppt, wenn die Kugel schon herunter gefallen ist.

Harald Maurer hat geschrieben:Die Kraft geht letztlich zu Null, wenn Teilchen und Körper dieselbe Geschwindigkeit haben


Auch wenn dem so wäre, so könnte niemals das Integral F über s 7000 *m *c² erreichen sondern höchstens 0,5*m*c².

Das widerspricht allen Beobachtungsergebnissen.

Ich frag mich immer, womit ich die Götter eigentlich verärgert habe, dass ich ständig wie Sissiphos einen Stein auf einen Hügel hinauf schieben muss, ich also immer wieder ein Alltagsphänomen wiederholen muss und dies mit konsequenter Nichtbeachtung bestraft wird.

Harald Maurer hat geschrieben:Die Argumente von Julian Apostata gegen das Waage-Paradoxon sind verfehlt, weil Masse auch in der SRT eine invariante Größe ist


Nein eben nicht. Man braucht sich nur den relativistischen Pythagoras anschauen

Bild


Bild

Die Hypotenuse=Energie (c) ist die erste Zahl in jedem der Vektoren. Die zweite Zahl (a) ist der Impuls und die dritte Zahl die Masse (b)

Und wie in jedem rechtwinkligen Dreieck muss gelten a²+b²=c²

Es muss also bei jedem unelastischen Stoß in Teilchenbeschleunigern Energie zu Masse kondensieren (siehe roten Bereich)

Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:...
So kann man quasi über das Hebelgesetz auch den relativistischen Dopplereffekt und den Teilchencharakter des Lichtes ableiten.

Setzt man nämlich u=c dann kommt raus:

(rechter hebelarm)/(linker hebelarm)=(1-v/c)/(1+v/c)
...

Müsste da nicht etwas mit "sqrt" rauskommen? :shock:


Richtig. Müsste es! Und das tut es auch!

Beim rechten Photon wird im beobachtersystem gemessen

f_0*sqrt[(1+v/c)/(1-v/c)]

Beim linken Photon
f_0*sqrt[(1-v/c)/(1+v/c)]

Vergleicht man die Frequenzen beider Photonen, so verschwindet die Wurzel. Also exakt das, was wir uns auch über das Hebelgesetz ableiten können.
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Kurt » Mo 8. Apr 2013, 09:47

julian apostata hat geschrieben:Vergleicht man die Frequenzen beider Photonen, so verschwindet die Wurzel. Also exakt das, was wir uns auch über das Hebelgesetz ableiten können.


Wie vergleichst du denn die Frequenzen der Photonen?
Hast du welche die du vergleichen kannst?

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