Mikesch hat geschrieben:Zasada hat geschrieben:Deine Idee ist widerlegt.
Wunschdenken und Projektion.
Wir besprechen die Signal- und Informationsausbreitung entlang einer Strecke AB.
Du kommst mir mit Sehnen. Geht noch?

Die Sehne ist eine Sekante, die begrenzt wird. Z.B. durch die Punkte A und B, wie bei deinem Beispiel.
Eine Sekante schneidet einen Kreis an zwei Punkten.
Eine Sekante, die einen Kreis nur an einem Punkt "schneidet" nennt man Tangente.
Verstanden?
Deine Idee ist übrigens widerlegt. Ich habe gezeigt, das man die Sekante so verschieben kann, dass die Informationsgeschwindigkeit von 2c auf 0 absinkt. Eine minmale Geschwindigkeit des Lichts von 0c glaubt selbst der hartnäckigste Realitätsverweigerer nicht.
Versenkt....
O Gott, verstanden, Du weißt nicht nur, was eine Sehne ist, Du verstehst auch noch Tangente, Wahnsinn.
Also, wie bereits angemerkt, bevor Du "versenkt" ausrufen darfst, beschäftigen wir uns hier mit der Signal- und Informationsausbreitung entlang der Strecke AB.
Ich habe die kugelsymmetrische Welle gewählt, um zu illustrieren, wie sich die kugelförmige Lichtsignale verhalten, welche sich vom Mittelpunkt der Strecke AB aus, entlang dieser ausbreiten.
Wir haben dafür eine Strecke AB gewählt, in deren Mitte der Sender der Lichtsignale platziert ist. Unser Modell dürfte ungefähr so aussehen:

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Du hättest "gezeigt", dass man die Sekante so wählen kann, dass die Informationsgeschwindigkeit von 2c auf 0 absinkt (ich weiß nicht, wo Du das gezeigt hast, aber ok). Deine Konstruktion sieht etwa so aus...(Punkte auf der Wellenfront des Lichtsignals: AB, CD, und EF)

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Wie Du siehst, kann die Signalgeschwindigkeit entlang deiner Sekanten nicht bestimmt werden, weil die Strecken, die von deinen Punkten begrenzt werden, mehr oder minder quer zur Richtung der aus M kommenden Lichtstrahlen liegen und somit nichts mit den Signalwegen der Lichtstrahlen zu tun haben...
Der Grund, warum Du nichts widerlegen konntest und nicht widerlegt hast:
Ausschliesslich diejenigen Strecken, welche durch den Mittelpunkt der Kugelsymmetrie der Signal-Wellenfront hindurchgehen, decken sich auch exakt (beidseitig) mit der reflexiven Richtung der Lichtstrahlen des sich aus M kugelförmig ausbreitenden Signals, welche wir betrachten und für welche die 2c Ausbreitungsgeschwindigkeit postuliert werden kann..
Wollen wir also die tatsächliche, in entgegengesetzte Richtungen erfolgende Ausbreitung der Signalanteile eines kugelförmigen Lichtsignals auf einer Strecke AB abbilden (MA, MB), so
muss diese durch den Mittelpunkt der Kugelsymmetrie gehen (dieser Punkt ist nämlich mit dem Sendepunkt des Lichtsignals identisch). Nur auf diese Weise kann die tatsächliche simultane und in entgegengesetzte Richtung (in einer Linie reflexiv) erfolgende Ausbreitung der Lichtstrahlen exakt abgebildet werden. Andere Verbindungen sind nicht reflexivsymmetrisch (bei anderen Verbindungsarten stehen die Lichtstrahlen in keinem reflexiven Symmetrieverhältnis).
Wollen wir ein reflexives Symmetrieverhältins der Licht-Ausbreitungswege entlang der Strecke abbilden, so muss das in etwa so, und nicht wie Du denkst aussehen:

- WICHTIG: Modell einer reflexivsymmetrischen Verbindung. Strecken wie AB und VT gibt es innerhalb eines sich kugelförmig ausbreitenden Lichtsignals unendlich viele. Jeder einzelne Lichtstrahl, der von M nach X geht, besitzt nämlich seinen reflexivsymmetrischen Partner, der sich entgegengesetzt mit derselben Geschwindigkeit von M nach Y ausbreitet. Nur so kann sich ein kugelsymmetrisches Signal auch exakt kugelsymmetrisch ausbreiten.
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Nein, nichts hast Du widerlegt.
"Versenkt" hast Du mich auch nicht.