contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Also willst Du uns nicht den Unterschied zwischen "
Verformung der Raumzeit" und "
Symmetrie der Raumzeit" erklären? Finde ich aber schade, wirklich.
Ist das ungefähr wie der Unterschied zwischen "
Frühstück der Raumzeit" und "
Schnupfen der Raumzeit"? Damit ich zumindest eine kleine Orientierungshilfe beim Raten bekomme...
Fällt dir ausser Polemik nichts mehr ein? - Ich warte immer noch auf die offizielle Erklärung der offiziellen Interessenvertreterin von GOM zu GOM-Fehler Nr. H-6. Hat die offizielle Interessenvertreterin kein Interesse daran das Interesse von GOM bzgl. der Unrichtigkeit dieser Behauptung offiziell zu vertreten?
Noch einmal für unseren contravariant, der zwar mir überall hinterher hechelt und meinen Blog als treuester Leser täglich aufruft, sich aber nichts merken kann, macht nichts, ich habe Geduld

:
G.O. Mueller: Stellungnahme zu den Reaktionen auf das GOM-ProjektUnd jetzt möchte die offizielle Interessenvertreterin der Forschungsgruppe G.O. Mueller aber hier unbedingt wissen, was für eine Kausalität die Längenkontraktion in der SRT haben soll. Das ist eine Kernfrage, die ich seit Monaten stelle, und worüber auch Dr. Markus Pössel sorgfältig geschwiegen hat; vielleicht traut sich jetzt unser "contravariant" einzuspringen und sich zu einer Antwort zu versuchen, oder? Ich werde die Lösung G.O. Mueller weiterleiten, dann wäre die SRT von "contravariant" gerettet, und die Kritiker würden endlich Ruhe geben, uf, wäre das nicht schön?
Zitat:
G.O. Mueller:
Nach Minkowski soll die Längenkontraktion “ein Geschenk von oben” seinMinkowski behandelt in seinem Vortrag 1908 die Längenkontraktion (S. 58-59). Lorentz habe sie als Hypothese zur Erklärung des Michelson-Morley-Versuchs eingeführt. “
Diese Hypothese klingt äußerst phantastisch. Denn die Kontraktion ist nicht etwa als Folge von Widerständen im Äther zu denken, sondern rein als Geschenk von oben, als Begleitumstand des Umstandes der Bewegung.”
Während Lorentz die Kontraktion sehr wohl hypothetisch als physikalische Wirkung der Bewegung gegen den Äther in Form einer elastischen Verformung des absolut bewegten Körpers aufgefaßt hat, ebenso auch M. v. Laue ohne Äther-Hypothese, möchte Minkowski die unvermeidliche und unangenehme Frage nach der Ursache der behaupteten Kontraktion gern loswerden und behauptet zu diesem Zweck von der Kontraktion dreierlei:
(1) sie ist nicht Folge von Widerstand im Äther;
(2) sie ist der Begleitumstand eines Umstandes;
(3) sie ist ein Geschenk von oben.
Klar ist davon nur die erste Aussage: eine Negativ-Behauptung, die als solche schon nicht viel wert ist; im “
Begleitumstand eines Umstandes” steckt doch der Gedanke der Folge, von Ursache und Wirkung, wird aber nicht physikalisch ausgeführt; die dritte Aussage als die eigentliche Erklärung ist für jemanden, der die Physik revolutionieren will, zumindest erstaunlich, insbesondere wenn man daran denkt, daß die Relativisten besonders gern gegen Newtons religiöse Vorstellungen über den absoluten Raum wettern.
Für den Physiker ist “ein Geschenk von oben” jedenfalls keine physikalische Erklärung, sondern nur ein unerwartetes Eingeständnis der Hilflosigkeit, in auffallendem Kontrast zur sonstigen Hochstimmung Minkowskis über seine großartige “Ummodelung unserer Naturauffassung“. Die Kontraktion als Folge der relativen Bewegung wird sprachlich unsäglich verklausiert zugegeben, kann jedoch physikalisch nicht erklärt werden. Und mit der Versicherung, wer es nicht gewesen sein soll (der Äther), schränkt Minkowski nur seine Alternativen ein. Das Ganze ist eher eine Nicht-Erklärung.
(G.O. Mueller)
http://www.ekkehard-friebe.de/buch.pdf Worauf ist also die Längenkontraktion in der SRT zurückzuführen:
1) Auf Gott?
2) Auf den Begleitumstand eines Umstandes?
3) Auf einen leeren und kräftefreien Raum?
4) Auf die Verformung eines leeren und kräftefreien Raums?
5) Auf die Symmetrie eines leeren und kräftefreien Raums?
Was meint "contravariant"?
Jocelyne Lopez