julian apostata hat geschrieben:...

...
Gerhard Kemme ist ein wenig schwieriger zu durchschauen, jedoch wenn man wieder (I) hernimmt, kommt man ihm auf die Schliche.
(I) nach x aufgelöst ergibt nämlich c*t wenn man es mit seinen übergenauen Werten überprüft.
Also aus x=c*t in (I) eingesetzt folgt
t’=t*wurzel[(c-v)/(c+v)]
Ich frag mich nur: Warum schreibt er meterlange Texte, lässt aber den entscheidenden Punkt aus?
Meistens antworte ich ziemlich genau auf das, was ein anderer Forist gesagt hat, worauf ich mich dann per Zitat im Beitrag beziehe.
Allgemein kümmere ich mich bezüglich der SRT und der LT um eine mehr mathematische Sicht der Dinge, d.h. die LT wird erstmal ohne viele Geheimnisse einfach als eine von sehr vielen vorhandenen Koordinatentransformationen gesehen:
http://de.theoriefinder.wikia.com/wiki/KoordinatentransformationDabei existiert bei der LT die Symmetrieeigenschaft, dass eine mit Lichtgeschwindigkeit c stattfindende Bewegung im ruhenden BS auch im bewegten BS' mit Lichtgeschwindigkeit c'=c dargestellt (abgebildet) wird. Eine solche Koordinatentransformation mit invarianter Eigenschaft zu wählen, ist wiederum ein normaler Vorgang und die Mathematik stellt eine Vielzahl diesbezüglicher mathematischer Strukturen bereit. Somit hab' ich eigentlich kaum das Thema, dass "bewegte Uhren langsamer gehen" und auch das Thema Längenkontraktion existiert nicht als Einzelthema - das sind alles Konsequenzen aus der Wahl einer speziellen Koordinatentransformation.
Nebenbei gesagt, freue ich mich etwas, dass sich transformierte Kreisfiguren, dann als gestauchte Ellipsen abbilden - so als hätte ein (Äther-)Fahrtwind die Bewegung gehemmt.