Zwillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 1. Jan 2020, 19:48

Lagrange hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:... Andernfalls wäre wegen der mannigfaltigen Bewegungen der Satelliten im Raum und relativ zueinander GPS funktionsunfähig.
.
.

Absolut richtig.

Warum zum Henker ist das GPS-Signal dann so aufwendig mit Timestamps und Chipcodes aufgebaut? Vom Almanach für Positionierungen mal ganz abgesehen. MAW.: Warum genügt dann bei GPS nicht eine weitaus konventionellere Synchronisationsmethode, wie Ernst schreibt?
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Kurt » Mi 1. Jan 2020, 19:57

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Bewegte Uhren ticken langsamer als unbewegte.

Was sind bewegte Uhren?

Oszillatoren die nicht zum Llbezug oder/bzw. zum Massebezug ruhen.

Lagrange hat geschrieben:
Uhren die weiter weg von Massen sind ticken dort schneller als nahe der Masse...

Wo und wie wurde das gemessen?


Die Atomuhren in den GPS-SAT takten oben schneller als herunten.
Es wurde eine Uhr auf einen Berg gebracht und dann mit ihrer Schwester unten im Tal verglichen.

Kurt

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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Kurt » Mi 1. Jan 2020, 20:01

Sciencewoken hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Dinner for one (the same procedure as ervery year)

Person 1: Ich weiß es besser als du!
Person 2: Ich weiß es aber noch viel besser als du!
Person 1: Ich weiß aber alles doppelt so viel besser als du!
Person 2: Das ist aber falsch, denn du weißt nur halb soviel wie ich!
Person 1: was ungefähr 4 mal soviel von dem ist, was du weißt!

Das ist eindeutig der Beweis für wechselseitig tatsächlich vorhandene Dummheit. :lol:

@Kurt: Fakt ist doch, dass freilaufende Uhren/Taktgeber mal so gar nicht zu dem Rest deiner Ausführungen passen, weil kein einziger freilaufender Taktgeber in den Sat-Uhren wegen der genannten Umstände mit einem Anderen synchron laufen würde. :lol:


Es läuft auch keine einzige GPS-SAT-Uhr mit einer anderen GPS-SAT-Uhr synchron.
Es läuft keine einzige GPS-SAT-Uhr mit der GPS-Systemzeit synchron.

Kurt

.

Lies nochmal was ich zu dem was Ernst gesagt hat geschrieben habe.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Kurt » Mi 1. Jan 2020, 20:04

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:... Andernfalls wäre wegen der mannigfaltigen Bewegungen der Satelliten im Raum und relativ zueinander GPS funktionsunfähig.
.
.

Absolut richtig.

Warum zum Henker ist das GPS-Signal dann so aufwendig mit Timestamps und Chipcodes aufgebaut? Vom Almanach für Positionierungen mal ganz abgesehen. MAW.: Warum genügt dann bei GPS nicht eine weitaus konventionellere Synchronisationsmethode, wie Ernst schreibt?


Die gibt es nicht, die wäre technisch nicht realisierbar (dazu brächte man erst ein GPS).

Kurt

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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 1. Jan 2020, 20:07

Kurt hat geschrieben:Die gibt es nicht, die wäre technisch nicht realisierbar (dazu brächte man erst ein GPS).

Kurt

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Äääähhhh... autsch. :lol:
Zuletzt geändert von Sciencewoken am Mi 1. Jan 2020, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 1. Jan 2020, 20:10

Kurt hat geschrieben:Es läuft auch keine einzige GPS-SAT-Uhr mit einer anderen GPS-SAT-Uhr synchron.
Es läuft keine einzige GPS-SAT-Uhr mit der GPS-Systemzeit synchron.

Kurt

.

Lies nochmal was ich zu dem was Ernst gesagt hat geschrieben habe.
Das was du schreibst ist etwas ganz Anderes. als Ernst schreibt. Denn bei Ernst gehen die GPS-Sat-Uhren nämlich immerhin noch synchron, selbst wenn wegen der geringeren Gravitation oben allesamt schneller liefen, als unten auf der Erde. Ohne synchrone GPS-Sat-Uhren würde GPS auch kaum funktionieren.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Kurt » Mi 1. Jan 2020, 20:18

Sciencewoken hat geschrieben:Warum zum Henker ist das GPS-Signal dann so aufwendig mit Timestamps und Chipcodes aufgebaut?


"Timestamp" sagt die vergangenen Zeiteinheiten seit dem wöchentlichem Neustart Sonntag nachts.
Der Chipcode ist zur Identifizierung der SAT, und zum "Einphasen ins Funktelegramm" zuständig (auch GOLDCode genannt).

Sciencewoken hat geschrieben:Vom Almanach für Positionierungen mal ganz abgesehen


Das sind die Daten die der Empfänger braucht damit er die Signallaufzeit überhaupt erkennen kann.
Diese Daten beinhalten die Bahndaten der SAT, die Abweichungen davon, die Systemzeit, die Abweichung der Borduhr von dieser usw.
Aus der Signallaufzeit erfährt er wo sichj der SAT zum Zeitpunkt der Absendung des Signal, des Signalzustandes, befunden hat.
Aus den Bahndaten im Almanach kann er ersehen wo dieser Punkt war als das Signal losgeschickt wurde.
Aus den Punkten von drei SAT kann er dann seine Pos auf der Erdoberfläche, zum Zeitpunkt des Empfangs dieser Signale, errechnen.

Sciencewoken hat geschrieben: Warum genügt dann bei GPS nicht eine weitaus konventionellere Synchronisationsmethode, wie Ernst schreibt?


Weil das technisch nicht machbar ist.

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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 1. Jan 2020, 20:21

Kurt hat geschrieben:Der Chipcode ist zur Identifizierung der SAT, und zum "Einphasen ins Funktelegramm" zuständig (auch GOLDCode genannt).

Geht das ein bisschen genauer?
(Obwohl... eigentlich unnötig, oder ist dir gar nicht bekannt, dass das "Einphasen" der eigentliche Synchronisationsvorgang ist?)
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Kurt » Mi 1. Jan 2020, 20:28

Sciencewoken hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es läuft auch keine einzige GPS-SAT-Uhr mit einer anderen GPS-SAT-Uhr synchron.
Es läuft keine einzige GPS-SAT-Uhr mit der GPS-Systemzeit synchron.

Kurt

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Lies nochmal was ich zu dem was Ernst gesagt hat geschrieben habe.
Das was du schreibst ist etwas ganz Anderes. als Ernst schreibt. Denn bei Ernst gehen die GPS-Sat-Uhren nämlich immerhin noch synchron, selbst wenn wegen der geringeren Gravitation oben allesamt schneller liefen, als unten auf der Erde. Ohne synchrone GPS-Sat-Uhren würde GPS auch kaum funktionieren.


Ist doch nicht wahr!!!
Die SAT-Uhren können nicht synchronisiert werde, sie müssen nur "gut genug" sein, also ihre Stabilität muss ausreichend gut sein.
Im Almanach steht drin wieviel die Uhr falsch geht, ob sie zu langsam oder zu schnell geht und ob sie gut genug geht.
Sie muss den Fehler den sie hat beibehalten und diese muss innerhalb eines bestimmten Fensters sein.
Auch wenn Ernst sagt das die Uhren in den SAT synchronisiert sind, es stimmt nicht!.

Überlege mal:

- wenn die GPS-Uhren alle die "richtige/gleiche Zeit hätten, es wäre eine feine Sache.

- genau so fein ist es wenn die Uhren nicht synchron sind und dafür der Fehler dem NAVI bekannt ist.

Es geht auf gleiche raus.
Das erste ist nicht machbar, das zweite wird beim GPS angewendet.

Kurt

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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Kurt » Mi 1. Jan 2020, 20:32

Sciencewoken hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Der Chipcode ist zur Identifizierung der SAT, und zum "Einphasen ins Funktelegramm" zuständig (auch GOLDCode genannt).

Geht das ein bisschen genauer?
(Obwohl... eigentlich unnötig, oder ist dir gar nicht bekannt, dass das "Einphasen" der eigentliche Synchronisationsvorgang ist?)


Welchen Synchronisationsvorgang auf was meinst du?
Sag Bescheid falls das mit dem GOLD-Code doch nötig sein sollte.

Kurt

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