Hi lieber Lagrange, du schriebst:
PS: Mit dem metrischen Feld meinst du wahrscheinlich den metrischen Tensor.
Ich meinte mit dem metrischen Feld die Raumzeit
an sich die geometrische Eigenschaften hat und die man über Tensoren
beschreiben kann. Ich weiß aber net was Tensoren eigentlich sind (Schande über mein Haupt, hihi). Ich denke mal es sind mathematische
Beschreibungen (Abbildungen / Darstellungen /Gebilde) in Form von Gleichungen welche die Wechselwirkung von Energie / Masse mit
der Raumzeit beschreiben. Leider bin ich ne mathematische Niete ( hab keine Ahnung von den Gleichungen der ART). Ich versuche sie (die RZ)
einfach nur laienhaft mit Hilfe meiner inneren Anschauung zu verstehen und das reicht mir schon. Laut Josef Gassner war auch Albert Einstein zunächst
mal kein großer Freund der Tensorengeschichte, er sagte mal: Seit die Mathematiker über meine Relativitätstheorie hergefallen sind verstehe ich
sie selbst nicht mehr

.
Ob die Raumzeit ein Feld (im Sinne der Quantenfeldtheorie) ist weiß ich nicht (Das Graviton ist noch nicht gefunden worden und gegen eine quantisierte Raumzeit
spricht ja auch dass die Bilder der weit entfernten Galaxien so klar sind). Von daher finde ich den Begriff Gravitationsäther (den Einstein gebrauchte) eigentlich gut.
Man darf ihn aber dabei nicht verwechseln mit dem alten Ätherbegriff der starr ist und einen festen Bezugspunkt hat. Ich stelle mir ihn dynamisch vor. Die Raumzeit
ist dynamisch, die LG konstant / absolut und nix anderes sagt die RT.
Du schriebst:
Nö ich meine etwas materielles
Du meinst mit dem Äther (dem Raum) was materielles, quasi ein "Ding"?
Tja, könnte sein. Dann allerdings muss man sich auch fragen was Materie überhaupt in Wahrheit ist. Also ich weiß es nicht

.
Auch der härteste Stein ist in Wahrheit ein komplexes Schwingen von Quantenfeldern, ein momentanes Wechselwirken von Kräften, also ein
Prozess, dem es für einen kurzen Augenblick gelingt, in einem sich selbst ähnlichen Gleichgewicht zu verharren, ehe er wieder zu Staub zerfällt.
Wenn die Welt aus Dingen bestünde, welche wären es dann? Die Atome, von denen sich herausgestellt hat, dass sie aus noch kleineren
Teilchen bestehen? Die Elementarteilchen über die wir herausgefunden haben, dass sie nichts anderes als flüchtige Erregungen eines Feldes sind?
Die Quantenfelder, von denen wir inzwischen wissen, dass sie kaum mehr als die Codes einer Sprache sind, mit denen sich Wechselwirkungen und
Ereignisse beschreiben lassen ? Wir können die physikalische Welt nicht als eine aus Dingen, aus Seiendem denken. Das klappt nicht
Von Carlo Rovelli aus "Die Ordnung der Zeit".
Alles nicht so einfach

.
LG