Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Fr 15. Feb 2019, 23:16

Lagrange hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ausserdem geht es da um die Gangänderungen von Uhren die da oben in den SATs rumkreisen, mit GPS hat das primär nichts zu tun.
Ja, natürlich. Diese Gangänderungsmaßnahmen nimmt man nur just for fun vor oder weil mans kann. :lol:

Das hilft wenig, jede Uhr geht trotzdem anders. Die Fehler werden dann nur rechnerisch korrigiert.


Ob da eine Verringerung der Resonanzfrequenz der Uhr stattfindet oder nicht ist doch beim GPS wirklich egal.
Das fällt unter 'ferner liefen' und wird nur als RT-Bestätigung ausgeschlachtet.
Bei der GPS-Uhr ist Kurzzeitstabilität gefragt, wird diese nicht eingehalten kommt eine andere Uhr zum Zuge.

(an NvB)
Besorg dir die Almanachdaten der einzelnen SATs und bewerte sie, da steht nämlich der Gangfehler als Korrekturwert drinnen.
Da wirst du wohl keine Uhr finden die so geht wies die RTler gerne haben möchten/behaupten.
Die vom Franz "prophezeiten" Grabenfahrten, falls nicht korrigiert wird, finden alle nicht statt.
Das ist reine Panikmache und Falschinformation.
Das GPS-System ist so robust das es über solche Mätzchen nur lachen kann.
Kannst ja mal ausrechnen wieviel die "RT-Korrektur" ausmacht und dann schaue nach wieviel die GPS-Uhr zu schnell oder zu langsam gehen darf damit das System noch funktioniert.

Auf der einen Seite reden sie einem vor das die Uhr oben schneller geht als herunten, auf der anderen Seite bestreiten sie das und behaupten das die "gravitatorische Rotverschiebung" zuschlägt.
Wie das Fähnchen im Wind, je nach "Wetterlage" wird das hervorgeholt was gerade "bestätigt".
Naja, Märchenwelt eben.

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 16. Feb 2019, 00:04

Lagrange hat geschrieben:Ob Gangänderungsmaßnahmen überhaupt etwas bringen, ist schwer zu sagen.
Wenn man weiß, wie sie funktionieren, dann weiß man auch, dass sie funktionieren. Und dann weiß man auch, was sie leisten. Elektronik Kurs für Fortgeschrittene gehobener Stufe gefällig (sprengt natürlich den Rahmen hier)?
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 16. Feb 2019, 00:22

Kurt hat geschrieben:Auf der einen Seite reden sie einem vor das die Uhr oben schneller geht als herunten, auf der anderen Seite bestreiten sie das und behaupten das die "gravitatorische Rotverschiebung" zuschlägt.
Und du weißt noch nicht einmal, was es mit der gravitativen Rutverschiebung aufsich hat, was noch viel schlimmer ist.

Wenn Uhren (Taktgeber) oben schneller gehen, als unten, empfangen Empfänger oben mehr Takte in Eigenzeit, als unten gesendet wurden und Sender oben senden mehr Impulse als Empfänger unten in Eigenzeit zählen können. Das liegt nicht irgendwie daran, dass sich auf dem Weg von oben nach unten oder von unten nach oben irgendwelche Wellenlängen, Frequenzen oder Taktzahlen ändern, sondern daran, wie das, was jeweils unterwegs ist, gezählt wird. Werden Uhren oben und unten in ihren Taktraten synchronisiert, ist das Problem gravitative Rotverschiebung Geschichte.

Die Frequenzstabilisatoren in den GPS-Satelliten werden ebenfalls über die Differenz zweier aufeinanderfolgender Zeitstempel "programmiert" und das funktioniert kontinuierlich, so dass man sagen kann, dass die Uhren in GPS-Satelliten bis auf wenige Bits Abweichung zwischen zwei Zeitstempeln definitiv synchron im Takt zu den Erduhren laufen und damit wird nicht bloß die gravitative Rotverschiebung abgedeckt, sondern jeder mögliche bekannte oder unbekannte gangverfälschender Einfluß auch. Und das ist nicht etwa eine Falschvorstellung, sondern technisch mögliche und technisch realisierte Tatsache.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Sa 16. Feb 2019, 09:21

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Auf der einen Seite reden sie einem vor das die Uhr oben schneller geht als herunten, auf der anderen Seite bestreiten sie das und behaupten das die "gravitatorische Rotverschiebung" zuschlägt.
Und du weißt noch nicht einmal, was es mit der gravitativen Rutverschiebung aufsich hat, was noch viel schlimmer ist.


Du meinst Falsches.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Wenn Uhren (Taktgeber) oben schneller gehen, als unten, empfangen Empfänger oben mehr Takte in Eigenzeit, als unten gesendet wurden und Sender oben senden mehr Impulse als Empfänger unten in Eigenzeit zählen können. Das liegt nicht irgendwie daran, dass sich auf dem Weg von oben nach unten oder von unten nach oben irgendwelche Wellenlängen, Frequenzen oder Taktzahlen ändern, sondern daran, wie das, was jeweils unterwegs ist, gezählt wird. Werden Uhren oben und unten in ihren Taktraten synchronisiert, ist das Problem gravitative Rotverschiebung Geschichte.


Und darum steht in Wiki dieses Bild hier.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rotversch ... ifting.png
Dazu gab es hier schon lange Beredungen, letztendlich habe ich gefragt ob da auf dem Weg neue Schwingungen dazugeboren wurden.
Ein echter RT-ler glaubt den Stuss der ihn vorgesagt wird.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Die Frequenzstabilisatoren in den GPS-Satelliten werden ebenfalls über die Differenz zweier aufeinanderfolgender Zeitstempel "programmiert" und das funktioniert kontinuierlich, so dass man sagen kann, dass die Uhren in GPS-Satelliten bis auf wenige Bits Abweichung zwischen zwei Zeitstempeln definitiv synchron im Takt zu den Erduhren laufen und damit wird nicht bloß die gravitative Rotverschiebung abgedeckt, sondern jeder mögliche bekannte oder unbekannte gangverfälschender Einfluß auch. Und das ist nicht etwa eine Falschvorstellung, sondern technisch mögliche und technisch realisierte Tatsache.


Immer noch nicht akzeptiert?!
Die Uhren in den SAT laufen frei!!

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Sa 16. Feb 2019, 10:09

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ob Gangänderungsmaßnahmen überhaupt etwas bringen, ist schwer zu sagen.
Wenn man weiß, wie sie funktionieren, dann weiß man auch, dass sie funktionieren. Und dann weiß man auch, was sie leisten. Elektronik Kurs für Fortgeschrittene gehobener Stufe gefällig (sprengt natürlich den Rahmen hier)?

Damit von einer Korrektur überhaupt gesprochen werden kann, müsste man zuerst wissen wie eine Atomuhr funktioniert. Das sind Quarzuhren die durch EM-Übergagsfrequenz stabilisiert sind. Was kann man da überhaupt machen? Die Übergangsfrequenz verändern?

Und zweitens, alle H&K-Uhren sind unterschiedlich schnell gegangen. Die Uhren die langsamer als die "mittlere" Uhr gegangen sind, müssten oben ohne irgendwelche Maßnahmen gerade richtig gehen.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Sa 16. Feb 2019, 11:34

Lagrange hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ob Gangänderungsmaßnahmen überhaupt etwas bringen, ist schwer zu sagen.
Wenn man weiß, wie sie funktionieren, dann weiß man auch, dass sie funktionieren. Und dann weiß man auch, was sie leisten. Elektronik Kurs für Fortgeschrittene gehobener Stufe gefällig (sprengt natürlich den Rahmen hier)?

Damit von einer Korrektur überhaupt gesprochen werden kann, müsste man zuerst wissen wie eine Atomuhr funktioniert. Das sind Quarzuhren die durch EM-Übergagsfrequenz stabilisiert sind. Was kann man da überhaupt machen? Die Übergangsfrequenz verändern?


Im Prinzip werden Elektronen freigesetzt, sie grob nach einer Resonanzfrequenz selektiert und dann auf eine kleine Reise geschickt.
Auf dieser Reise werden sie von einem Signal 'bestrahlt' das der gewünschten Resonanzfrequenz entspricht.
Anschliessend wird die Menge der Atome erspäht die in Resonanz gegangen sind.
Die Anregefrequenz wird solange verändert bis das Maximum an Anregungen erreicht ist.
Das ist dann die Atomuhrfrequenz.

Eine Änderung der Resonanzfrequenz ist eigentlich nicht, oder nur in engem Beriech, möglich, in der Praxis wird wohl einfach nur die erste Teilerkette verändert so das das Ausgangssignal dieser eine niedrigere Frequenz hat.

Lagrange hat geschrieben:Und zweitens, alle H&K-Uhren sind unterschiedlich schnell gegangen. Die Uhren die langsamer als die "mittlere" Uhr gegangen sind, müssten oben ohne irgendwelche Maßnahmen gerade richtig gehen.


Der Gangunterschied einer Atomuhr zur anderen ist viel grösser als die Frequenzänderung der Atome durch die Ortsumstände.
Darum gehen ja auch die SAT-Uhren wild durcheinander, darum fällt die "relativistische" Gangkontrolle unter ferner liefen und einfach unten durch.
Das was Embacher und Co da schreiben ist lauter Panikmache und Zweckoptimismus um einer Märchen-Theorie einen "Beweis" zu liefern.

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Sa 16. Feb 2019, 11:35

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Die Frequenzstabilisatoren in den GPS-Satelliten


Was bitteschön ist das?

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 16. Feb 2019, 11:51

Also ehrlich mal...
1. Ganz wichtig: In Atomuhten schwingt kein Quarz als Taktgeber. Da werden Ionen oder Atome mittels Bestrahlung zu Energieabgaben angeregt. Höchstens die Bestrahlungsfrequenz kann mittels Quarz erzeugt werden, ist für die Funktion der Reaktionskammer aber uninteressant.
2. Wer das Bild zur gravitativen Rotverschiebung bei Wikipedia derartig ernst nimmt, hat die gravitative Rotverschiebung schlicht gar nicht oder nur im Sinne der RT verstanden. Die Wellenlängen bleiben zwischen Senden und Empfangen natürlich stets gleich lang und hätten im Vakuum auch stets eine konstante Geschwindigkeit. Mit unterschiedlich gehenden Uhren (Eigenzeit) misst man in global gleichen Zeitabständen deswegen unterschiedliche Frequenzen. Da kommen nicht auf wundersame Weise irgendwelche Schwingungen hinzu. Schwingungen werden nur auf natürliche Weise unterschiedlich gezählt.
3. Es kommt wohl darauf an, wie man Uhr definiert. Zählt man die Frequenzstabilisatoren und die Rechenwerke zu den Uhren hinzu, laufen diese Uhren mehr oder minder frei, nur sind sie auf synchronisierende Zeitstempel angewiesen, um überhaupt zu laufen. Auf jeden Fall aber wird der Taktgeber der SAT-Uhren elektronisch mittels Zeitstempeln auf Erdzeit synchronisiert, oder glaubt angesichts von H&K, Maryland oder Ives-Stilwell-Boterman tatsächlich noch einer, Uhren würden oben wie unten stets synchron bzw. stabil laufen?
Nicht von Bedeutung
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 16. Feb 2019, 11:54

Kurt hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Die Frequenzstabilisatoren in den GPS-Satelliten


Was bitteschön ist das?
Schade. Der Link mit passender Beschreibung wird gerade aktualisiert. Vllt. mal drüberschauen, wenn sie damit fertig sind oder entsprechende Infos per E-Mail anfordern.
http://www.pronovagmbh.info/produkt-details.php?pd=61
Nicht von Bedeutung
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 16. Feb 2019, 12:04

Lagrange hat geschrieben:Was kann man da überhaupt machen? Die Übergangsfrequenz verändern?
Man leitet den Takt des Taktgebers (z.B. Rubidium-Oszillator) auf einen Frequenzstabilisator und gibt auf einem zweiten Eingang dieses Stabilisators den Takt vor, auf welchen stabilisiert werden soll. Diesen Takt errechnet man aus zwei aufeinander folgenden Zeitstempeln im GPS-Signal. Das Ganze ist extrem trivial.

Lagrange hat geschrieben:Und zweitens, alle H&K-Uhren sind unterschiedlich schnell gegangen. Die Uhren die langsamer als die "mittlere" Uhr gegangen sind, müssten oben ohne irgendwelche Maßnahmen gerade richtig gehen.
Welche Uhr geht denn nun richtig? Wie wäre es mit keiner? Zeit ist etwas, was man nicht zuverlässig messen kann, weil Zeitmessgeräte (also Uhren, inkl. Atomuhren bzw. deren Taktgeber) Einflüssen wie Bewegung und Gravitation unterliegen.
Nicht von Bedeutung
 

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