Frage an die SRT-Kritiker

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » Do 26. Feb 2015, 12:43

Chief hat geschrieben:Du behauptest immer noch dass man die Uhren nicht synchronisieren kann (widerlegt durch GPS)! Nicht einmal mit dem gemeinsamen Antrieb! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Wo behaupte ich sowas?
Und GPS zeigt nur, dass man eine GPS-Uhr über die Taktfrequenz so verstellen kann, dass Sie die selbe Zeit anzeigt wie eine andere Uhr am Erdboden.
Na und? Dadurch vergeht aber die Zeit im GPS Satelliten dennoch unterschiedlich als am Erdboden. Was ist daran so schwer zu verstehen?
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » Do 26. Feb 2015, 13:05

Chief hat geschrieben:Da verstehe ich nur dass du blöd bist! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Die SRT behauptet nämlich dass die Zeit wechselseitig langsamer vergeht. Also genau wie du in deiner Grafik gezeigt hast!

t'>t (links) und t'<t (rechts). Was folgt daraus mathematisch? Dass du ein xxx bist! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Da es sich ständig zeigt, dass das Gegenteil von dem was Du aussagst stimmt, nehm ich das als Kompliment.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » Do 26. Feb 2015, 13:52

Chief hat geschrieben:Du bist ein Lügner! SRT behauptet immer noch dass "jeder die Uhr des anderen langsamer gehen sieht"!
Und deine Grafik zeigt klar, dass für 2 Bezugssysteme gemäß SRT gleichzeitig gilt: t'>t und t'<t . :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ach das kannst Du auch einfacher haben.
2 Beobachter stehen vor einem Baum, der Eine sagt die Entfernung x = 8 m der Andere sagt die Entfernung x = 20 m.
Da muss ja wohl auch einer lügen. Wie kann x gleichzeitig 8 und 20 m sein?
Aber freu Dich ruhig, dass Du die SRT widerlegt hast - sicher findest Du noch jede Menge weitere Beweise dafür - aber bitte ohne mich.
Viele Grüße und viel Spaß weiterhin mit Deinen Smileys.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Yukterez » Do 26. Feb 2015, 14:29

Chief hat geschrieben:Bild

Tja, so kann man natürlich auch versuchen die RT zu widerlegen.

Gratulierend,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Detlef » Do 26. Feb 2015, 20:37

Hallo
ich bin neu in diesem Forum und möchte mich kurz vorstellen. Ich wohne in Potsdam, bin Jahrgang 44 (wie Harald) und wurde auf dem Gebiet der Elektrotechnik promoviert.

Dieser Threat heisst "Frage an die SRT-Kritiker". Jeder, der diese Frage beantwortet, zieht sich praktisch den Schuh an, SRT-Kritiker zu sein. Ich bin weder SRT-Kritiker, noch Äther- oder Emissions-Befürworter. Das Schubladen-Denken mag vielleicht die Kommunikation (bzw. die leider hier verbreiteten gegenseitigen Beschimpfungen) vereinfachen, führt aber auch zu Irritationen:

Yukterez hat geschrieben: ... aber von Ernst hätte man sich dann doch wohl etwas mehr erwartet. Stattdessen beschränkt er sich auf vage Angaben wie "ungleichzeitig" statt die Sekunden auszurechnen, weil er nicht einmal weiß ob er für Äther oder Emitter sein soll.


Hier wird ebenfalls gefordert, dass man sich für eine Theorie (Schublade) entscheiden soll. Warum? In der Wissenschaft wird nicht abgestimmt. Es sollten auch keine Meinungen zählen, sondern Fakten. Und wenn es um eine Frage, wie in diesem Thread, geht, dann wäge ich ab: Bei Äther müsste das passieren, bei Emitter jenes und bei RT etwas drittes. Dieses Herangehen ist doch völlig richtig, eben wissenschaftlich.

Zu den beiden RT: Sie sind beide völlig exakt und richtig, im mathematischen Sinne. Deshalb ist es auch nicht möglich, sie zu widerlegen. Mathematische Theorien (, die sich an die vorher festgelegten Axiome halten und keine Rechenfehler beinhalten) kann man nicht widerlegen.
Das Axiom der SRT besteht in der Behauptung, dass die LG in allen gleichförmig gegeneinander bewegten Bezugssystemen konstant und gleich c sei.

Aus den Maxwellschen Gleichungen ergibt sich, dass Licht eine Welle ist und sich mit der konstanten LG c ausbreitet. Licht benötigt so wie jede reale Welle ein Medium, dass als Äther bezeichnet wurde.

Dass die LG jetzt in jedem Bezugssystem (Inertialssystem) gleich sein soll, ist eine Behauptung (bzw. Axiom), für die mir kein physikalischer Beweis bekannt ist. Bei Anwendung dieses Axioms ergeben sich automatisch die Gleichungen der LT (in der Mathematik müssen Axiome nicht bewiesen werden).

Das wird dann als "Postulat" formuliert. "postulare" heisst fordern. Wie kann ein Wissenschaftler etwas von der Natur fordern? Das zeigt doch eine sehr hochmütige Einstellung der Natur gegenüber.

Nun zur Frage von fallili:
fallili hat geschrieben:2) Ich sitz am Anfang oder Ende eines 600 000 km langen Bahnsteig in dessen Mitte eine bewegte Lampe aufblitzen wird.

Wann werde ich dieses Aufblitzen der einen - zwar bewegten aber dennoch genau in der Mitte ausgelösten - Lampe sehen - was erwarte ich?
Selbe Antwort wie oben - das Licht muss 1 Sekunde brauchen um diese 300 000 km zu Bahnsteiganfang oder Bahnsteigende zurückzulegen.


Da stimmen wir überein.

fallili hat geschrieben:1) Ich sitz am Anfang oder Ende eines 600 000 km langen Zuges in dessen Mitte eine Lampe aufblitzen wird. Wann werde ich dieses Aufblitzen sehen - was erwarte ich?

Und daher sehe ich keine andere Möglichkeit, als dass ich die Lampe nach 1 Sekunde aufblitzen sehen muss. Am anderen Ende natürlich ebenfalls nach einer Sekunde und daher im Raumschiff garantiert vorne und hinten gleichzeitig.


Falls der Zug/Raumschiff das Medium, in dem sich die Lichtwelle bewegt, mitführt, ist die Aussage richtig. Das sieht man beispielsweise auch im Flugzeug, in dem man sich ohne Probleme, unterhalten kann, da das Medium der Schallwellen mitgeführt wird.

Falls der Zug/Raumschiff das Medium nicht mitführt, ergeben sich unterschiedliche Zeiten. Wieder ein Beispiel: Wenn man Rehe im Wald beobachten will, schleicht man sich gegen den Wind an, damit die Geräusche (und Gerüche) vom Wind (dem Medium der Schallwellen) weggetragen werden und die Tiere nichts merken.

Viele Grüße
Detlef
Detlef
 
Beiträge: 16
Registriert: Do 26. Feb 2015, 16:22

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » Do 26. Feb 2015, 22:10

Detlef hat geschrieben:Falls der Zug/Raumschiff das Medium, in dem sich die Lichtwelle bewegt, mitführt, ist die Aussage richtig. Das sieht man beispielsweise auch im Flugzeug, in dem man sich ohne Probleme, unterhalten kann, da das Medium der Schallwellen mitgeführt wird.

Falls der Zug/Raumschiff das Medium nicht mitführt, ergeben sich unterschiedliche Zeiten. Wieder ein Beispiel: Wenn man Rehe im Wald beobachten will, schleicht man sich gegen den Wind an, damit die Geräusche (und Gerüche) vom Wind (dem Medium der Schallwellen) weggetragen werden und die Tiere nichts merken.

Viele Grüße
Detlef

Zuerst mal willkommen im Forum - ich wünsch Dir Spaß bei der Beschäftigung mit den Themen hier.
Zu Deiner Antwort:
Das Problem ist, das es bisher nicht gelungen ist irgendeine Art von Medium zu finden welches für eine Lichtausbreitung "verantwortlich" wäre.
Daher sind Vergleich mit Vorgängen in Luft eben nicht wirklich sinnvoll und passend.
Ohne Medium ist natürlich auch jede "Mitführung eines Mediums" nicht denkbar.

Solange es keinen absoluten Bezugspunkt gibt, kann man daher in einem Raumschiff nicht feststellen ob es sich bewegt oder nicht - bzw. wenn man es gegen irgendeinen anderen Bezugspunkt als bewegt bezeichnet, kann man genauso gut diesen anderen Bezugspunkt als bewegt betrachten.
Also kann man im Raumschiff nur feststellen, dass eine im Bezug zum mitreisenden Beobachter in 300 000 km entfernte Lampe aufblitzt.
Da in bisherigen Experimenten noch nie eine Vakuumlichtgeschwindigkeit gemessen wurde welche von c abweicht (und man hat sich wirklich experimentell bemüht) gibt es eigentlich keine andere sinnvolle Annahme als dass das Licht daher eine Sekunde brauchen muss um diese Strecke zu durchqueren.
Das ist jedenfalls meine Meinung, die dann natürlich dazu führt, dass ich die SRT akzeptieren kann (oder muss).
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » Do 26. Feb 2015, 22:58

fallili hat geschrieben:Solange es keinen absoluten Bezugspunkt gibt, kann man daher in einem Raumschiff nicht feststellen ob es sich bewegt oder nicht


Wozu brauchst du denn einen absoluten Bezugspunkt, nimm halt einen der sich aufzeigt, dann hast du einen Bezugspunkt.
Und gegen diesen kannst du dann eine Aussage zu Geschwindigkeit erstellen.
Alberts diesbezügliche Aussage ist schon lange widerlegt.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » Do 26. Feb 2015, 23:14

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Alberts diesbezügliche Aussage ist schon lange widerlegt.

Kurt

Falali kann zeigen dass Dr.Albern unwiderlegbar ist. Z.B. hier unten werden alle drei Uhren gleichzeitig geblitzt.

Bild


Ich weiss, e kann noch viel mehr, er kann sogar seine eigene Logik ausschalten, du zwar durch Wegschauen/Nichtantworten/Verschwinden und raussuchen "passender" (egal wie deplaziert diese auch sein mögen) Aussagen.
Ist nichts neues, alles altbekannt.
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » Do 26. Feb 2015, 23:42

Chief hat geschrieben:Bild
Klar! Bewegte Uhren ticken langsamer sagt Dr. Albern. Hier oben sind beide grüne Uhren bewegt - beide ticken gleich langsamer - das Licht muss sie also gleichzeitig erreichen (die Strecken waren am Anfang gleich lang - also t=L/c für alle drei Uhren). Wie das gehen soll, weiß nur falali.


Jeder Mensch hat so seine Geheimnisse, er behält sie halt für sich.
Er hat ja noch mehr hinterm Ofen versteckt, aus Sicht (seiner Sicht bzw. der jemand anders) der oberen Uhr geht die mittlere und die untere langsamer, als Sicht der unteren Uhr die mittlere und die obere langsamer.
Äh, hab ich mich jetzt verschrieben oder ist das eine -ganz besondere- Logik (fallilis Logik? Nein glaub ich nicht, es ist bestimmt jemand anders seine Logik, oder doch nicht?).

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21784
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Harald Maurer » Do 26. Feb 2015, 23:58

Highway hat geschrieben:Wenn ein Photon sich mit Lichtgeschwindigkeit in Bewegungsrichtung der Systeme, üblicherweise x-Richtung bewegt, dann sorgt die Längenkontraktion, in Verbindung mit der Zeitdilatation dafür, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht überschritten wird. Die Zeitdilatation führt dann im Nachgang zur RdG usw. usf.

Aber genau das passiert in dazu senkrecht stehende Richtung eben nicht! Wenn dort die Geschwindigkeit ebenfalls c sein soll, aber die Längenkontraktion nicht stattfindet, dann muss die Zeit senkrecht (y-Richtung) anders verlaufen als im waagerecht (x-Richtung).

Die senkrechte Bewegung existiert nur im Ruhesystem S. Vom Ruhesystem des bewegten Systems S' gesehen gibt es diese senkrechte Bewegung nicht, denn sie wird zur Diagonale! Und da hat das Licht lt. SRT eben c! Es ist für S' müßig, sich Gedanken über eine senkrechte Bewegung zu machen, die gar nicht vorliegt! Nun könnte S' zwar aus der Diagonalen berechnen, wie hoch die Geschwindigkeit des Lichts in der Senkrechten in S sein müsste, aber der berechnete Wert ergibt sich ebenfalls aus der gleichen ZD wie in der Diagonalen. Nur würde S' da ein Phantom berechnen, denn für S' bewegt sich ja nichts in der Senkrechten von S!
Es gibt daher in der SRT keine unterschiedlichen Zeitverläufe in ein und demselben System.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 11 Gäste

cron