Zwillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 14:21

Lagrange hat geschrieben:
Die Vorhersage der SRT lautet:





Wenn sich Geschwindigkeit zwischen den Systemen ändert, muss die momentane "Zeitdilatation" aufsummiert (integriert) werden, so dass wieder für beide Systeme identische Formel gilt. Beide Systeme bewegen sich mit der momentanen Geschwindigkeit v relativ zueinander.






Im Falle dass sich die Geschwindigkeit nach v=at ändert, erhält man:





Wird at>c landet man in der imaginären Welt.

Wurmloch! :lol: :lol: :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Mo 8. Jul 2019, 15:00

Solange die Kritiker nicht begreifen das beim ZP 3 und nicht 2 Inertialsysteme betrachtet werden müssen bringt das alles nichts.
Das ist nun mal Fakt.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 15:32

Die Vorhersage der SRT lautet:
















Wir haben also nach Einstein immer eine symmetrische "ZD", egal wie sich die Systeme bewegen.

Ob sie sich geradlinig bewegen oder kurven fahren ist egal.

Das ist die Theorie. Wie sieht es aber "in praxi" aus?
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 8. Jul 2019, 16:59

@Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 15:32

Ich würde eher von falsch verstandener Theorie sprechen. Dann versuche ich das mit dem relativistischen Dopplereffekt zu erklären.

Dieser lautet fe = fs *sqrt((1+v7c)/(1-v/c)).

Man kann das auch in folgenden Varianten schreiben:

fe = fs *sqrt(1-(v/c)**2)/(1-v/c)

Dies bedeutet, daß der bewegte Sender mit einer niedrigeren Frequenz empfangen wird.


fe = fs * (1 + v/c) /sqrt (1-(v/c)**2)

Dies bedeutet, daß der bewegte Empfänger eine höhere Frequenz empfängt.

Beides wurde experimentell beobachtet. Der erste Fall wurde im Experiment von Ives und Stilwell gemessen. Der zweite Fall im Experiment von Boterman der GSI.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 17:36

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 15:32

Dann versuche ich das mit dem relativistischen Dopplereffekt zu erklären.

Dieser lautet fe = fs *sqrt((1+v/c)/(1-v/c)).

Man kann das auch in folgenden Varianten schreiben:

fe = fs *sqrt(1-(v/c)**2)/(1-v/c)

Dies bedeutet, daß der bewegte Sender mit einer niedrigeren Frequenz empfangen wird.


fe = fs * (1 + v/c) /sqrt (1-(v/c)**2)

Dies bedeutet, daß der bewegte Empfänger eine höhere Frequenz empfängt.

Du behauptest also, dass die Bewegung des Senders und die Bewegung des Empfängers streng zu unterscheiden sind.

Genau das wollte Einstein widerlegen. Somit hast du soeben die SRT widerlegt.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Di 9. Jul 2019, 05:14

Lagrange hat geschrieben:Du behauptest also, dass die Bewegung des Senders und die Bewegung des Empfängers streng zu unterscheiden sind.

Genau das wollte Einstein widerlegen. Somit hast du soeben die SRT widerlegt.

Natürlich sind sie streng zu unterscheiden. In einem System bewegt sich der Empfänger und der Sender ruht und im anderen bewegt sich der Sender und der Empfänger ruht. Ist doch eindeutig unterschieden jeweils. Wo widerspricht das denn Einstein? :D
Lagrangetmal wieder mit seinem physikalischen Bauchgefühl.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Zasada » Di 9. Jul 2019, 05:40

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Du behauptest also, dass die Bewegung des Senders und die Bewegung des Empfängers streng zu unterscheiden sind.

Genau das wollte Einstein widerlegen. Somit hast du soeben die SRT widerlegt.

Natürlich sind sie streng zu unterscheiden. In einem System bewegt sich der Empfänger und der Sender ruht und im anderen bewegt sich der Sender und der Empfänger ruht. Ist doch eindeutig unterschieden jeweils. Wo widerspricht das denn Einstein? :D
Lagrangetmal wieder mit seinem physikalischen Bauchgefühl.


McMurdo mal wieder mit seinem Nix.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Zasada » Di 9. Jul 2019, 05:41

Da muss MrStupid/Ohne-Erfolg her.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Rudi Knoth » Di 9. Jul 2019, 08:34

@Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 17:36

Wo ist das Problem?

Die erste Variante beschreibt den Dopplereffekt im Ruhesystem de Empfängers. Darin bewegt sich natürlich der Sender. Dessen Frequenz in "seinem" Ruhesystem ist höher.

Die zweite Variante beschreibt den Dopplereffekt im Ruhesystem des Senders, worin sich natürlich der Empfänger bewegt. In dessem Ruhesystem ist die empfangene Frequenz höher.

Wir haben also eine gegenseitige Zeitdilatation.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Di 9. Jul 2019, 09:03

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 17:36

Wo ist das Problem?

Magnet/Leiter Problem. Die Systeme sind nicht vertauschbar.

Hier geht es aber um die "Wechselseitigkeit" der ZD.
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