Lagrange hat geschrieben:Nicht schlecht, außer dass die Bewegung relativ zum Äther die Atomuhren beeinflusst.
Vergiss den Äther. Licht bewegt sich gegenüber dem leeren Raum konstant und es ist egal wie sich Licht darin ausbreitet - ob durch ein Medium oder ohne, weil die Lichtteilchen (Wavelets) es können.
Leerer Raum kann sich nicht bewegen, er kann sich allenfalls verlagern, weil sich ein Medium (Gas, Flüssigkeit oder festes Objekt), aber das ist nur Formsache. Leerer Raum bewegt sich in keinem Fall in irgendeiner Form mit, denn es ist im leeren Raum nichts da, was sich mitbewegen könnte. Es ist egal, ob sich Uhren in einem Gas, einer Flüssigkeit oder im leeren Raum befinden, wenn ihre Geschwindigkeit gegenüber diesen Medien unabhängig von der Richtung gleich hoch ist, gehen sie gleich schnell.
Eine Uhr auf dem Mars und eine Uhr auf dem Mond ticken nicht gleich schnell. Pendeluhren werden bei sinkender Gravitation vllt. langsamer, aber viele andere Uhren, insbesondere Atomuhren werden bei sinkender Gravitation schneller und deswegen gehen Uhren auf dem Mond schneller als auf dem Mars und auf dem Mars schneller als auf der Erde. Diese Abhängigkeit von der Gravitation ist vermutlich auf die Trägheit der freien Elektronen in den Atomen zurückzuführen, wenn auf diese nur noch die Kraft des Kerns und nicht mehr zusätzlich noch die Kraft der Erde, des Mars oder des Mondes wirkt. Auf jeden Fall hat die gravitative Rotverschiebung ihre Ursache genau in diesem Phänomen - die Frequenzen verändern sich nicht physikalisch, sondern nur messtechnisch durch einen veränderten Uhrengang. Es klingt zwar utopisch - insbesondere für weggetretene Relativisten - aber weit weniger irrational als deren Hirngespinste Raumzeit, Urknall, Dunkle Energie, Dunkle Materie und Längenkontraktion.
Man wird sich erstens damit auseinander setzen müssen und sich dann daran gewöhnen müssen oder umgekehrt. Die Realität ist jedenfalls unausweichlich. Niemals in der Geschichte der Wissenschaft passte eine Theorie nebst Modell zu so vielen anderen.