Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 19. Nov 2018, 13:34

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das ist gerade das ZP von welchem wir reden. :lol:

Genau, und da muss eben einer von beiden umkehren.

Das ändert nichts an "v". :lol:

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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 19. Nov 2018, 13:46

Lagrange hat geschrieben:Das ändert nichts an "v". :lol:


Stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit.
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 19. Nov 2018, 14:27

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das ändert nichts an "v". :lol:


Stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit.

Die zweite Hälfte ist, du bist ein Troll. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 19. Nov 2018, 14:40

Lagrange hat geschrieben:Die zweite Hälfte ist, du bist ein Troll. :lol:

Das du die nicht verstehst oder zur Kenntnis nehmen willst ist nicht mein Problem. Da musst dann halt noch ein bisschen üben.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Harald Maurer » Mo 19. Nov 2018, 15:47

McMurdo hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Pionen rasen auf die Erde zu, zerfallen zum Teil in Myonen, die weiterrasen. Aus "Sicht" dieser Myonen rast aber die Erde ihnen entgegen; das Szenario ist deshalb vollkommen symmetrisch und man kann nicht die Erde als ruhend und bloß die Myonen als bewegt definieren, denn die beiden Koordinatensysteme sind nach RP gleichberechtigt!

So ist es, deshalb musst natürlich auch beide Seiten betrachten. Für die Myonen ist die Strecke durch die Längenkontraktion eben entsprechend kürzer.


Es ist nach SRT nicht so, dass in einem IS nur die ZD und im anderen IS nur die LK eintritt. Die Effekte sind immer symmetrisch und treten laut Theorie in beiden Systemen auf! So müsste auch die Strecke zu den Myonen gemessen im Ruhesystem der Erde verkürzt sein und andererseits müssten die Uhren auf der Erde langsamer laufen - somit letztlich auch die Myonen der Erde langsamer zerfallen. Das alles wurde aber nicht festgestellt.
Der immer wieder vorgebrachte Grundsatz: "Bewegte Uhren laufen langsamer!" ist überdies falsch und entspricht nicht der SRT, nach welcher die Eigenzeiten invariant sind, also keine der beteiligten Uhren ihren Gang ändert. Meine Uhr hat jedenfalls noch nie ihren Gang geändert, weil sie für einen vorbeieilenden Beobachter die bewegte war!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 19. Nov 2018, 15:56

Harald Maurer hat geschrieben:Es ist nach SRT nicht so, dass in einem IS nur die ZD und im anderen IS nur die LK eintritt. Die Effekte sind immer symmetrisch und treten laut Theorie in beiden Systemen auf!

Selbstverständlich, aus unserer Sicht geht die Uhr der Myonen langsamer und die Myonen sind längenkontrahiert und für die Myonen gehen die Uhren auf der Erde langsamer und die Erde ist längenkontrahiert.

So müsste auch die Strecke zu den Myonen gemessen im Ruhesystem der Erde verkürzt sein und andererseits müssten die Uhren auf der Erde langsamer laufen - somit letztlich auch die Myonen der Erde langsamer zerfallen. Das alles wurde aber nicht festgestellt.

Natürlich nicht, im eigenen Bezugssystem ist alles ganz normal.

Meine Uhr hat jedenfalls noch nie ihren Gang geändert, weil sie für einen vorbeieilenden Beobachter die bewegte war!

Natürlich nicht, hat auch nie jemand behauptet.
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Mo 19. Nov 2018, 16:04

McMurdo hat geschrieben:Selbstverständlich, aus unserer Sicht geht die Uhr der Myonen langsamer und die Myonen sind längenkontrahiert und für die Myonen gehen die Uhren auf der Erde langsamer und die Erde ist längenkontrahiert.


Wenn Du das meinst...da müsstest Du aber zur Kenntnis nehmen, dass man damit nicht etwa zwei Relativitäten beschreibt, sondern zwei Realitäten. Denn diese Aussage ist so beschaffen, dass sie unmöglich in einer gemeinsamen Realität stattfinden können.

Das ist ja das, was ich schon die ganze Zeit versuche mitzuteilen. Da werden theoretische Bezugssystem zu eigenständigen Realitäten erhoben. Da wird aus einer Lokalität eine Singularität gemacht.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 19. Nov 2018, 16:16

McMurdo hat geschrieben:
Meine Uhr hat jedenfalls noch nie ihren Gang geändert, weil sie für einen vorbeieilenden Beobachter die bewegte war!

Natürlich nicht, hat auch nie jemand behauptet.

Nicht? Was ist dann mit ZD und SRT? Gehen bewegte Uhren langsamer?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 19. Nov 2018, 16:23

McMurdo hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Es ist nach SRT nicht so, dass in einem IS nur die ZD und im anderen IS nur die LK eintritt. Die Effekte sind immer symmetrisch und treten laut Theorie in beiden Systemen auf!
.

Die Theorie ist somit falsch weil Myonen die sich relativ zu Erde bewegen langsamer zerfallen. Die Symmetrie wurde experimentell widerlegt.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Harald Maurer » Mo 19. Nov 2018, 16:27

McMurdo hat geschrieben:Selbstverständlich, aus unserer Sicht geht die Uhr der Myonen langsamer und die Myonen sind längenkontrahiert und für die Myonen gehen die Uhren auf der Erde langsamer und die Erde ist längenkontrahiert.

Im Ruhesystem der Myonen ist die Strecke für die sich nähernde Erde verkürzt (IS Erde ist längenkontrahiert) - allerdings müsste im Ruhesystem der Erde die Strecke zum Entstehungsort der Myonen ebenfalls verkürzt erscheinen (IS Myonen ist längenkontrahiert). Demnach müssten die Myonen in etwa 600 m Höhe entstehen. Wann hat man das festgestellt?

Wie gesagt, die Effekte treten gegenseitig gleichermaßen auf. Man kann diesem Prinzip nicht dadurch entkommen, dass man einerseits die Erde samt Strecke zu den Myonen als längenkontrahiert bezeichnet und andererseits die Strecke zu den Myonen ignoriert und nur die Myonen längenkontrahiert sieht. Diese einseitige Betrachtungsweise soll zwar dem "Myonen-Beweis" für die SRT dienen, ist aber leider eine der SRT widersprechende Konstruktion!

Grüße
Harald Maurer
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