KONSEQUENZEN, KONSEQUENZEN, KONSEQUENZEN.Die logischen, die physikalischen und die geometrischen Grundvoraussetzungen der Relativität der Gleichzeitigkeit sind nicht stichhaltig, bzw. diese sind als nicht stichhaltig erkannt.
Diese Erkenntnis wird folgenschwere Konsequenzen nach sich ziehen.
Ist die
Relativität der Gleichzeitigkeit ungültig, so sind ebenso ihre mathematischen Transformations-Formalismen gegenstandslos. Sie betreffen jedenfalls nicht den Bereich der Realität, für dessen Beschreibung sie ursprünglich konzipiert gewesen sind - es gilt nun generell:
t = t'.
Die Unvereinbarkeit des Relativitätsprinzips mit der Relativitätstheorie.Es zeigt sich ferner, dass die
Relativität im Sinne der Relativitätstheorie Albert Einsteins klar gegen das Prinzip der Relativität verstößt, und zwar anhand ihrer perspektivischen Asymmetrie.
Das Relativitätsprinzip verbietet nämlich, dass sich bei den betrachteten Systemen eine
Anisotropie (Richtungsabhängigkeit) bezogen auf die Eigenschaften des Naturgeschehens und deren Beschreibung zeigt - das Relativitätsprinzip besagt, dass die Form der Naturgesetze gleich sein muss: für jede Richtung, für jede Perspektive und für jedes Bezugssystem. Es kann also keine bevorzugte Perspektive gefunden oder bestimmt werden, aus deren Sicht, die Naturgesetze eine besondere Form besitzen würden.
Eine
Anisotropie charakterisiert allerdings buchstäblich die Systeme, welche in der Relativitätstheorie betrachtet werden: aus Sicht der SRT ist die Ausrichtung der betrachteten Systeme oder die Zuweisung geeigneter Perspektiven der Betrachtung
selbstverständlich.These:Das Relativitätsprinzip, das besagt, dass Bezugssysteme als gleichwertig zu betrachten sind, und die Relativitätstheorie, welche vorgibt, welche Bezugssysteme als ruhend zu definieren, welche aber als bewegt zu behandeln sind, sind miteinander unvereinbar.
Beweis:Die Gleichzeitigkeit der bei K erfolgenden Ereignisse wird in Abhängigkeit davon erkannt, ob K mit seiner Achse parallel zur Ausrichtung des observierenden K' gestellt, oder mit seiner Achse senkrecht zu dieser steht. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei K muss aber laut RP generell als solche erkennbar sein.

- Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei K wird bei K' nicht erkannt.
Die Situation ähnelt der bei Einstein: K' ist ein Koordinatensystem, auf das die Passagiere des Bezugssystems "Zug" alle Ereignisse beziehen. K ist der Bahndamm, also ein Koordinatensystem, auf das die Ereignisse am Bahndamm bezogen werden. Zwei Blitze entlang des Bahndammes schlagen gleichzeitig ein. Diese werden vom Zug aus nicht als gleichzeitig erkannt. - IMG_4549.PNG (7.07 KiB) 5665-mal betrachtet

- Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei K wird bei K' erkannt.
Ich bin wohl der Erste, der seit 113 Jahren gewagt hatte, das Bezugssystem "Bahndamm" um 90° bezüglich des fahrenden Zuges zu rotieren. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes "eine bahnbrechende" Leistung. Eine Bahndammbrechende. - IMG_4550.PNG (8.88 KiB) 5609-mal betrachtet
Folgende Voraussetzung Einsteins gilt nicht in bezug auf die dargestellte Situation:
"Ist
K' ein in bezug auf
K gleichförmig und drehungsfrei bewegtes Koordinatensystem, so verläuft das Naturgeschehen in bezug auf
K' nach genau denselben allgemeinen Gesetzen wie in bezug auf
K."
Diese von Einstein beschriebene und für die Gültigkeit des Relativitätsprinzips sprechende Abhängigkeit steht im Widerspruch zu der
Anisotropie, welche wir in Einsteins eigener Anordnung entdecken.
Werden nämlich die obigen Anordnungen nach denselben Gesetzen beurteilt, so muss der Verlauf des Naturgeschehens darin unterschiedlich sein. Was nicht der Fall sein darf.
Die Konstatierung der Gleichzeitigkeit bei
K' erfolgt in der obigen Anordnung eindeutig richtungsabhängig - ein Punkt, der die Relativität der Gleichzeitigkeit als ein gültiges, RP-konformes Instrument der Naturbeschreibung disqualifiziert, qed.
"Durch eine Analyse der physikalischen Begriffe von Zeit und Raum zeigte sich, dass in Wahrheit eine Unvereinbarkeit des Relativitätsprinzips mit dem Ausbreitungsgesetz des Lichtes gar nicht vorhanden sei, dass man vielmehr
durch systematisches Festhalten an diesen beiden Gesetzen zu einer logisch einwandfreien Theorie gelangte."
A. Einstein
Damit beschwört Einstein die Wirklichkeit.
Das "systematische Festhalten" an den selbst auferlegten Gesetzen hat offensichtlich Grenzen.
Die Naturgesetze müssen gemäß des Relativitätsprinzips unabhängig von der Konstellation der Systeme, von der Betrachtungsperspektive und von der Bewegungsrichtung und Bewegungsgeschwindigkeit und vor Allem: für alle Objekte und Ereignisse der Natur dieselben sein. Sind sie es nicht, so ist entweder die gewählte Methode der Naturbeschreibung (SRT) oder das Relativitätsprinzip falsch.
Dafür, dass in diesem Zusammenhang die SRT falsch ist, spricht sehr viel.
Relativitätstheorie, Signalausbreitung, Zeit und Raum.Die Relativität der Gleichzeitigkeit hat in Wirklichkeit mit Signalen zu tun.
Es sind Signale, die von unterschiedlichen Instanzen zeitversetzt (und verzerrt) wahrgenommen werden: nicht etwa die Zeit und nicht etwa der Raum.
Nicht die Zeit wird durch den Raum unter Zeitverlust übertragen (Zeitdilatation), und nicht der Raum wird durch die Zeit unter Raumverlust übertragen (Lorentz-Kontraktion), sondern, wie wir unmissverständlich gezeigt haben, ausschliesslich Signale.
Dies ist entscheidend, um zu verstehen, dass nicht die Zeit (der Ereignisse) und nicht die Längen durch den relativistischen Formalismus berechnet werden können, sondern der Raum- und der Zeitverlust (Zeitversatz), mit denen die gegenseitigen Signale die in Beziehung zueinander stehenden Systeme erreichen.
Dies folgt unmittelbar aus der Erkenntnis, dass die Form der Gleichzeitigkeit absolut für jeden Beobachter ist (und laut RP sein muss).
Wenn aber die Gleichzeitigkeit systemübergreifend absolut ist, dann auch notwendig die Zeit und, weiter gedacht...der Raum.
Die Beweise für die Gültigkeit des Relativitätsprinzips.Das Michelson-Morley-Experiment setzt voraus, dass sich die Existenz des Äthers anhand der Erdbewegung nachweisen lässt. Diese Voraussetzung Michelsons verstößt gegen das Prinzip der Relativität, das da besagt, dass es unmöglich sei, ein bevorzugtes Bezugssystem zu finden, anhand dessen Bewegungszustandes, sich der Bewegungszustand des Objektes bestimmen lässt und umgekehrt. Indem Äther als ein ruhendes Bezugssystem und die Erde als der sich relativ zu ihm in Bewegung befindliche Körper bestimmt werden, wird ein Systemen gegenüber dem anderen bevorzugt (nämlich der "ruhende" Äther, dessen Naturbeschreibung gegenüber der "bewegten" Erde sich einfacher gestalten lassen würde).
Das Michelson und Morley Experiment beweist entgegen der weit verbreiteten Meinung keine
Nichtexistenz vom Äther (dies könnte ein Michelson-Morley-Experiment im Geltungskontext des Relativitätsprinzips unter gar keinen Umständen beweisen), sondern, indem stets das Nullresultat erzielt wurde, die universelle
Gültigkeit des Relativitätsprinzips selbst.
In diesem Versuch kann sich aus Prinzip kein Ergebnis zeigen.
Würde es sich zeigen, wäre das Prinzip der Relativität vom Tisch.
Das Relativitätsprinzip erweist sich auch bei Dingen des Alltags als gültig, von denen wir überzeugt sind, dass sie gegen ihn sprechen.
Bei der Radar-Geschwindigkeitsmessung beispielsweise wird auch nur die sich verändernde Entfernung (1) zwischen dem Messpunkt und dem gemessenen Objekt ermittelt, nicht aber die Geschwindigkeit (2), mit der sich das Objekt bezogen auf das als "ruhend" definierte Bezugssystem "Radarfalle" bewegt.
Das Zweite ist die Konsequenz des Ersten bei der der Messung sekundär und unverbindlich vorausgesetzten Bedingung, dass sich das Messgerät in bezug auf das Objekt der Messung in Ruhe befindet.
Das Delta der Entfernung zwischen zwei Körpern spielt hier eine Rolle, kein Delta der Geschwindigkeit, mit der sich ein Körper bezogen auf das in Ruhe verharrende Bezugssystem "Radarfalle" bewegt.
Der Unterschied mag auf den ersten Blick winzig erscheinen, er überragt aber die Ignoranz derjenigen, welche ihn bagatelisieren - genau aus demselben Grund nämlich, dass es unmöglich sei, ein ruhendes Bezugssystem zu definieren, sei das Michelsonsche Vorhaben, die Existenz des ruhenden Bezugssystems "Äther" anhand der Erdbewegung konstatieren zu wollen, missglückt.
Aussagenlogische Begründung:
Seien A und B zwei relativ zueinander ruhende Punkte im Raum.
Es wird nicht behauptet, dass ausschliesslich A von B um 10 Kilometer entfernt liegt (obwohl diese Feststellung nicht falsch wäre). Wir sagen und meinen vielmehr, dass A und B
voneinander um 10 Kilometer entfernt sind.
Das Scheitern des Konzeptes der Relativität hinsichtlich der Gleichzeitigkeit der Ereignisse hat den Untergang des Konzepts der Relativität in bezug auf Zeit und Raum zur Folge. Wir begrenzen den Radius der Gültigkeit der einsteinschen Relativität auf den Bereich der Signal-Verzerrung. In Wirklichkeit handelt es sich bei der SRT um eine raffinierte Methode der Erklärung und der Berechnung derjenigen Effekte, welche mit dem aus Akkustik und Optik bekannten Dopplereffekt zu tun haben, und welche diesem sehr ähnlich sind.
Bemerkung:
Einstein selbst hat die Bedeutung des Relativitätsprinzips richtig erkannt, dieser Kerl!
(reiner Wahnsinn 1905: angesichts der heutigen Misere)