http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2010/07/hanebuchener-unsinn-im-physikunterricht//43: Ist es möglich, mit einem 15 langen Panzer einen 10 m breiten Graben mit einer Geschwindigkeit von v = 0,8 c zu überqueren? Aus der Sicht des Panzerfahrers ist der Graben auf 6 m kontrahiert, und die Mitte des Panzers, dort sei der Schwerpunkt, steht noch fest auf der einen Seiten, wenn die Vorderkante des Panzers die andere Grabenseite erreicht. Aus der Sich der Verteidiger ist der Panzer auf 9 m kontrahiert. Er schwebt also einen Moment frei in der Luft und müsste in den Graben fallen! Wie löst sich dieser Widerspruch?
Der Graben befinde sich im System K und der Panzer in K’
Wir knöpfen uns Formel III vor und lösen nach t’ (Panzerzeit) auf:

t’=t*wurzel(1-v²/c²)-x’*v/c²
Der Panzer soll zur Zeit t=0 in den Graben fallen, indem wir gleichzeitig vorderes und hinteres Ende aufhalten. Nun heißt natürlich Gleichzeitigkeit in K nicht gleichzeitig in K’.
Also:
Vorderes Ende des Panzers bei x’=1
Hinteres Ende des Panzers bei x’=0
Über die umgestellte Formel III kann man leicht ermitteln.
Das vordere Ende wird angehalten zum Zeitpunkt t’=-0,8s
Das hintere Ende wird angehalten zum Zeitpunkt t’=0s
Oder Anders formuliert: Wenn das vordere Ende angehalten wird, bewegt sich das Heck noch 0,8 Sekunden weiter und somit wird der Panzer eben so zusammengestaucht, dass er locker in den Graben passt!
Was nicht passt, wird passend gemacht.
