Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Ernst » Do 9. Okt 2014, 16:11

Jondalar hat geschrieben:
Ja, klar, beschleunigte BS verletzen die Dynamik - sag mal - gehts Dir noch gut oder muss man sich Sorgen um Dich machen? Die Sonne bewegt sich auch um das galaktische Zentrum und die Galaxie bewegt sich mit samt dem lokalen Haufen weiss Gott wohin, also gibt es keine BSse - ja, alles klar. Dann fällt aber der Regen immer noch senkrecht auf die Erde, egal was für Schwachsinn Du noch so auswirfst. Jedes IS darf sich als ruhend betrachten, das ist eine der Folgen aus der RT, aber DU weisst das jetzt natürlich wieder besser. Mal ganz abgesehen davon, dass sich die Erde nicht beschleunigt bewegt sondern im freien Fall um die Sonne herum. Würde sie beschleunigt werden, wäre sie schon aus dem Sonnensystem raus .......

Aha, Du bist also ausgebildeter Mechaniker......

Richtig.

Ach Jondolar. je mehr du quietscht, desto schlimmer wirds. Du bist absolut ahnungslos. Alles falsch: Sowohl die Erdrehung um sich selbst als auch der freie Fall der Erde im Orbit sind beschleunigte Bewegungen. Die Erde ist daher kein IS und folglich nicht als Bezugssystem zur dynamisch korrekten Beschreibung von Bewegungen tauglich.

Und wenn du diese simple physikalische Aussage nicht nachvollziehen kannst, dann such dir ein anderes Hobby:

Wenn der Regen im Bezugssystem Erde senkrecht fällt, dann fällt er im Bezugssystem fahrender Zug schräge.

Ansonsten bist du ein Musterbeispiel solcher "Kritiker", welche die LT attackieren, aber selbst die GT nicht ansatzweise verstehen.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Do 9. Okt 2014, 17:13

Ernst hat geschrieben:Ach Jondolar. je mehr du quietscht, desto schlimmer wirds. Du bist absolut ahnungslos. Alles falsch: Sowohl die Erdrehung um sich selbst als auch der freie Fall der Erde im Orbit sind beschleunigte Bewegungen. Die Erde ist daher kein IS und folglich nicht als Bezugssystem zur dynamisch korrekten Beschreibung von Bewegungen tauglich.

Und wenn du diese simple physikalische Aussage nicht nachvollziehen kannst, dann such dir ein anderes Hobby:

Wenn der Regen im Bezugssystem Erde senkrecht fällt, dann fällt er im Bezugssystem fahrender Zug schräge.

Ansonsten bist du ein Musterbeispiel solcher "Kritiker", welche die LT attackieren, aber selbst die GT nicht ansatzweise verstehen.
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Ja, Hauptsache DU hast Ahnung. Ich spreche auch die ganze Zeit über von BS und nicht von IS - aber egal.

Du hast recht und ich meine Ruhe.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon M.S » Do 9. Okt 2014, 17:37

Jondalar hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Ach Jondolar. je mehr du quietscht, desto schlimmer wirds. Du bist absolut ahnungslos. Alles falsch: Sowohl die Erdrehung um sich selbst als auch der freie Fall der Erde im Orbit sind beschleunigte Bewegungen. Die Erde ist daher kein IS und folglich nicht als Bezugssystem zur dynamisch korrekten Beschreibung von Bewegungen tauglich.

Und wenn du diese simple physikalische Aussage nicht nachvollziehen kannst, dann such dir ein anderes Hobby:

Wenn der Regen im Bezugssystem Erde senkrecht fällt, dann fällt er im Bezugssystem fahrender Zug schräge.

Ansonsten bist du ein Musterbeispiel solcher "Kritiker", welche die LT attackieren, aber selbst die GT nicht ansatzweise verstehen.
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Ja, Hauptsache DU hast Ahnung. Ich spreche auch die ganze Zeit über von BS und nicht von IS - aber egal.

Du hast recht und ich meine Ruhe.

Du kannst den Zug ja beschleunigen, dann hast du dein BS. Ändern wird sich an der Sachlage allerdings nichts. Der Regen im BS Zug fällt schräg.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Ernst » Do 9. Okt 2014, 17:59

Spacerat hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:Der Regen im BS Zug fällt schräg.
Ok... kann man mit leben, sag ich mal. Aber wenn er schräg fällt, fällt er dann schneller als jener der im anderen BS senkrecht fällt oder genauso schnell, wodurch der senkrecht fallende im anderen ja langsamer werden müsste.

GT anwenden

Vektor v_regen_BS_Zug = Vektor v_regen_BS_Erde + v_Zug
Z=E+v


I\
I \
E \Z
I \
I____ \
v

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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Ernst » Do 9. Okt 2014, 18:44

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:GT anwenden

Vektor v_regen_BS_Zug = Vektor v_regen_BS_Erde + v_Zug
Z=E+v


I\
I \
E \Z
I \
I____ \
v

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Und was, wenn die Relativisten wieder mit ihrer LT kommen, wie bei der Lichtuhr?

Die Frage ging jetzt aber eher weniger an dich, sondern mehr an die Relativisten.

Wenn du mich fragst:
Hier hat gemäß GT der Regen eine bezugssystemabhängige Geschwindigkeit. Und ersetzt man den Regen durch Photonen, bleibt's dabei.
Die LT ist nur ein mathematischer Trick, der diese Bezugssystemabhängigkeit virtuell killt. Gegen jede Realität. Genausogut könnte man die LT auf den Regen anwenden. Der hätte dann auch immer nur eine konstante Geschwindigkeit in jedem Bezugssystem. Auch gegen jede Realität.
Mit anderen Worten: Die LT ist physikalisch gesehen Unfug.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon DerDicke » Do 9. Okt 2014, 20:08

Spacerat hat geschrieben:Und was, wenn die Relativisten wieder mit ihrer LT kommen, wie bei der Lichtuhr?

jaaaa entsetzlich, dann passiert das FÜRCHTERLICHE und Ihre Spacebeamtenlaufbahn über Space-Oberrat bis hin zum Spacedirektor wenn nicht gar Galaxiensekretär ist ernsthaft gefährdet.



Ernst hat geschrieben:Hier hat gemäß GT der Regen eine bezugssystemabhängige Geschwindigkeit.

Ja. Die Relativgeschwindigkeit des Zuges wird geometrisch zur Fallgeschwindigkeit des Regens addiert. Der Regen "fällt" im BS Zug (Windstille vorausgesetzt) in der diagonalbewegung schneller.



Ernst hat geschrieben:Und ersetzt man den Regen durch Photonen, bleibt's dabei.

Können Sie gerne machen ist aber falsch. Regen gehorcht den Newtonschen Gesetzen (Galilei invariant), Photonen den Maxwell Gleichungen (Lorenz invariant)


Ernst hat geschrieben:Genausogut könnte man die LT auf den Regen anwenden.

kann man ja auch. Der Unterschied ist nicht meßbar.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Yukterez » Do 9. Okt 2014, 20:14

Spacerat hat geschrieben:Und immer wieder dieser Vorwurf, Kritiker würden die RT nicht kennen oder nicht verstehen

Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung.

Spacerat hat geschrieben:Was solls denn an der RT nicht zu verstehen geben

Naja, zuerst einmal hast du geschrieben die Lichtuhr wäre nur eine optische Täuschung und ein Projektionseffekt, dann siehst du zwar ein dass das nicht stimmen kann, behältst aber dein Argument warum die Lichtuhr nichts taugt bei als wäre nichts gewesen... und das ist nur die Spitze des Eisbergs!

Spacerat hat geschrieben:Ihr Relativisten nehmt euch immer so wichtig und himmelt Einstein hinterher

Gutes Argument...

Bild, Bild
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Harald Maurer » Do 9. Okt 2014, 20:37

Ernst hat geschrieben:Genausogut könnte man die LT auf den Regen anwenden. Der hätte dann auch immer nur eine konstante Geschwindigkeit in jedem Bezugssystem.


Nein, der Regen hätte ganz ähnlich wie mit der GT eine veränderte Geschwindigkeit mit dem Unterschied, dass hier nicht Galilei sondern das relativistische Additionstheorem zum Tragen kommt.

Spacerat hat geschrieben:Siehst du... genau wie ich dachte. So, nu lass aber mal die Relativisten antworten.


Da brauchen wir keinen Relativisten, sondern auf den Regen die LT anzuwenden, ist auch für manche Kritiker ein Kinderspiel!
Lassen wir einen Regentropfen aus 14000 km Höhe mit der Geschwindigkeit 14000 km/s im IS Erde auf die Koordinate x=0 fallen. Das Ereignis ist also
x=0, t=1 s
Die LT ergibt die Werte, die ein mit v=14000 km/s relativ vorbei bewegter Beobachter messen würde:
x --> x'= -14015,290 km
t --> t' = 1,00109218375 s
Der Regentropfen fällt also für den bewegten Beobachter schräg in einer Diagonale sqrt(14000²+14015,290²), in welcher sich mit t'= 1,00109218375 s eine Geschwindigkeit von 19788,1925489 km/s ergibt. Der gleiche Wert ergibt sich auch mit dem relativistischen Additionstheorem!

Mit der GT ergäbe sich hingegen für den Regentropfen im IS des bewegten Beobachters 19798,989873 km/s. Also etwas mehr ...(ich habe so große Werte genommen, damit sich überhaupt ein Unterschied zeigt). Jedenfalls bleibt die Geschwindigkeit des Regens nach LT keinesfalls konstant in jedem BS. Wohl aber bleibt c (also statt des Regentropfens ein Photon) konstant c, wenn man dasselbe mit einem Photon rechnet.

Die LT bewahrt nur c als konstant in jedem IS, alle darunter liegenden Geschwindigkeiten natürlich nicht.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Yukterez » Do 9. Okt 2014, 21:03

Wenn du schon den Relativisten nicht glauben willst dann glaube wenigstens Harald, der ist nämlich kein Relativist und hat es dir richtig vorgerechnet. Oder willst du ihm etwa auch vorwerfen, er würde mit seiner Rechnung Einstein anbeten?

Die Zange schließend,

Bild
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Harald Maurer » Do 9. Okt 2014, 21:16

Spacerat hat geschrieben:Und deswegen ists logisch, alles was schneller ist als c, auf c zu reduzieren? Also für mich zumindest nicht und schon gar nicht in Konstellationen, wo sich photon nur scheinbar auf einer Strecke bewegt.

Nichts bewegt sich scheinbar, weder Regentropfen noch Photonen. Bewegung, Geschwindigkeit und Richtung sind nun mal abhängig vom Bezugssystem. Dein Misstrauen gegenüber der Lichtuhr ist aber durchaus berechtigt, denn mit konstantem c könnte sie gar nicht funktionieren, wenn sie eine so hohe Geschwindigkeit hat, dass die Photonen (die ja durch die zickzack-Bewegung eine längere Strecke haben!) den davoneilenden Spiegeln nicht mehr nachkommen können.
uhr.jpg
uhr.jpg (2.84 KiB) 3154-mal betrachtet

Denken wir uns eine sehr große Lichtuhr, in welcher der obere Spiegel eine Lichtsekunde entfernt vom unteren ist. Ein Photon braucht demnach bis zum oberen Spiegel 1 s. Die Uhr bewegt sich z.B. mit 0,5 c. Wie sieht es ein relativ ruhender Außenbeobachter:

In dieser 1 s ist der mit 0,5 c bewegte Spiegel 149896,229 km weiter gelaufen. Für das Photon hat sich die Laufstrecke diagonal verlängert auf 335178,157614 km. Es hat in dieser 1 s 299792,458 km (mit c!) zurückgelegt und demnach noch 35385,69961 km bis zum Spiegel, welcher sich aber noch weiter bewegt, während das Licht diese 35385,69961 km zurücklegt und daher den Spiegel nicht mehr treffen kann! Die Lichtuhr bleibt aus Sicht des Außenbeobachters also je nach Größe der Uhr und ihrer Geschwindigkeit entweder sofort oder nach kurzer Zeit stehen!

Die Lichtuhr kann nur funktionieren, wenn in diesem Beispiel das Licht für den Außenbeobachter die Geschwindigkeit 335178,15761487 km/s annimmt!

Was ist mit der Lorentzkontraktion? Die nützt leider auch nichts!

Würde für den Außenbeobachter die Laufstrecke des oberen Spiegels bei 0,5 c auf 129813,942245 km kontrahieren, wäre die diagonale Lichtlaufstrecke immer noch 326691,25711441 km lang, der Spiegel nach 1 s daher noch 26898,799 km entfernt und er liefe auch in diesem Fall dem Photon davon! Auch bei Annahme einer Kontraktion des Koordinatensystems der Uhr bliebe sie für den Außenbeobachter stehen, für den mitbewegten Beobachter hingegen nicht!

Und das ist ein Widerspruch, wie er krasser nicht sein könnte. Die Lichtuhr ist nicht nur ein untaugliches Erklärungsschema für die ZD, sondern widerlegt das 2. Postulat der SRT auf unübersehbare Weise!

Die LT nützt in diesem Falle auch nichts, weil der Außenbeobachter das Ereignis, das zu transformieren wäre, gar nicht beobachten kann. Die Uhr bleibt für ihn ja stehen!

Grüße
Harald Maurer
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