Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 13:42

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Selbstverständlich laufen alle Uhren 100% korrekt.
Je schneller eine Uhr bewegt ist desto langsamer ihr Takten.

Die Aussagen widersprechen sich. Wenn nicht beide gleich takten, können nicht beide 100% korrekt laufen.
 

Da widerspricht sich nichts.
100% korrekt bedeutet nicht das zwei Uhren gleich laufen.
Das müssen sie dann wenn sie den gleichen Umtänden ausgesetzt sind.
Ist eine im bewegten Zug, eine am Bahnhof, dann liegen unterschiedliche Umstände vor, also laufen sie auch unterschiedlich.

Frau Holle hat geschrieben:Stelle zwei Uhren auf die gleiche Uhrzeit und lege sie in die Schublade. Wenn sie nach einer Woche nicht mehr die gleiche Zeit anzeigen, dann geht mindestens eine falsch, also nicht beide 100% korrekt.
 

Korrekt, eine geht dann nicht korrekt.

Falls du Zweifel an der 100%tigkeit der beteiligten Uhren hast dann wechsle einfach zwei davon.
Tausche die Zuguhr gegen eine von einem Bahnhof.
Gehen sie 100%tig dann ergibt sich das gleiche Erebnis wie vorher.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 13:46

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Selbstverständlich! Wäre eine zweite Uhr im Zug dann ginge diese genauso wie die die er zur Fahrzeitermittlung verwendet hat.
Vielleicht solltest du dir deinen Satz mal vor Augen führen.
Da steht nämlich: für ihn

Bedeutet, für denjenigen im Zug vergeht seine Zeit ganz normal.

Die Zeit vergeht? Was soll denn die Zeit sein?

Was der im bewegten Zug sieht das hat ja keine Bedeutung, er sieht halt "aus seiner Sicht".
Diese ist anderes als wie wenn er an einem Bahnhof stehen würde.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mo 9. Dez 2024, 14:16

Kurt hat geschrieben:Die Zeit vergeht? Was soll denn die Zeit sein?

Das was die Uhr anzeigt.

Was der im bewegten Zug sieht das hat ja keine Bedeutung, er sieht halt "aus seiner Sicht".

Wenn es keine Bedeutung hat, wie will er dann feststellen mit der Uhr das er bewegt ist? Und wie will er das mit der Uhr die er mit hat überhaupt feststellen, wenn sie für ihn gar nicht anders tickt, sondern immer mit 100%?
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 14:25

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Zeit vergeht? Was soll denn die Zeit sein?

Das was die Uhr anzeigt.

Also eine Menge an selbst erstellten Zeiteinheiten in einer festgelegten Form.

Skeptiker hat geschrieben:
Was der im bewegten Zug sieht das hat ja keine Bedeutung, er sieht halt "aus seiner Sicht".

Wenn es keine Bedeutung hat, wie will er dann feststellen mit der Uhr das er bewegt ist? Und wie will er das mit der Uhr die er mit hat überhaupt feststellen, wenn sie für ihn gar nicht anders tickt

Mit seiner Uhr kann er das ja auch nicht.

Skeptiker hat geschrieben:sondern immer mit 100%?


Diese Aussage ist nicht eindeutig, es fehlt der Bezug auf den die Aussage bezogen ist.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mo 9. Dez 2024, 14:42

Kurt hat geschrieben:Also eine Menge an selbst erstellten Zeiteinheiten in einer festgelegten Form.

Also die Uhren die ich kenne zählen Sekunden, wenn du das meinst: ok.

Mit seiner Uhr kann er das ja auch nicht.

Er kann also im Zug nicht feststellen ob er bewegt ist.

Diese Aussage ist nicht eindeutig, es fehlt der Bezug auf den die Aussage bezogen ist.

wenn sie für ihn gar nicht anders tickt, sondern immer mit 100%?
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 15:13

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also eine Menge an selbst erstellten Zeiteinheiten in einer festgelegten Form.

Also die Uhren die ich kenne zählen Sekunden, wenn du das meinst: ok.

So in dieser Art.

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Mit seiner Uhr kann er das ja auch nicht.

Er kann also im Zug nicht feststellen ob er bewegt ist.

Kann er schon, aber nicht mit seiner Uhr.
Es sei denn...

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Diese Aussage ist nicht eindeutig, es fehlt der Bezug auf den die Aussage bezogen ist.

wenn sie für ihn gar nicht anders tickt, sondern immer mit 100%?

Das ist auch noch nicht eindeutig, es fehlt die eindeutige Aussage/Angabe worauf die 100% bezogen sind.
Da gibt es nämlich mehrere Möglichkeiten.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Mo 9. Dez 2024, 15:22

Kurt hat geschrieben:Kann er schon, aber nicht mit seiner Uhr.

Mit welcher dann?

Das ist auch noch nicht eindeutig, es fehlt die eindeutige Aussage/Angabe worauf die 100% bezogen sind.
Da gibt es nämlich mehrere Möglichkeiten.

Also ich seh da nur eine Möglichkeit.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mo 9. Dez 2024, 16:00

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Selbstverständlich laufen alle Uhren 100% korrekt.
Je schneller eine Uhr bewegt ist desto langsamer ihr Takten.

Die Aussagen widersprechen sich. Wenn nicht beide gleich takten, können nicht beide 100% korrekt laufen.

Da widerspricht sich nichts.
100% korrekt bedeutet nicht das zwei Uhren gleich laufen.
Das müssen sie dann wenn sie den gleichen Umtänden ausgesetzt sind.

Ob im Zug oder nicht: Das Frühstücksei kocht 5 Minuten mit der daneben ruhenden Uhr, ein Naturgesetz. Das sind die gegebenen "Umstände", andere gibt's nicht. Ob sich dabei noch etwas bewegt spielt keine Rolle. Uhr und Kochtopf bewegen sich nicht, und das ist alles was zählt. Dein "natürlicher Bezug", der Uhren beeinflusst, ist ein Hirngespinst.

Kurt hat geschrieben:Das ist auch noch nicht eindeutig, es fehlt die eindeutige Aussage/Angabe worauf die 100% bezogen sind.
Da gibt es nämlich mehrere Möglichkeiten.

Da gibt es nur eine Möglichkeit. Die 100% beziehen sich auf die Uhr selber und alles, was relativ zu ihr in Ruhe oder bewegt ist.

Die Zuguhr z.B. kann zur Geschwindigkeitsmessung dienen und bestätigt dieselbe Relativgeschwindigkeit Weg/Zeit, die auch vom Bahnhof aus gemessen wird. Sonst müsste der Mitfahrer ja feststellen, dass der Zug schneller war, da er weniger Fahrzeit feststellt als der am Bahnhof. Diese Relativgeschwindigkeit stellen aber beide mit ihren Uhren genau gleich fest, ein Naturgesetz.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mo 9. Dez 2024, 16:34, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon sanchez » Mo 9. Dez 2024, 16:02

Kurt hat geschrieben: Skeptiker hat geschrieben:

Kurt hat geschrieben:
Mit seiner Uhr kann er das ja auch nicht.


Skeptiker: Er kann also im Zug nicht feststellen ob er bewegt ist.


Kurt: Kann er schon, aber nicht mit seiner Uhr.
Es sei denn...

Er kann also schon feststellen, dass er bewegt ist, muss aber dafür die Bahnhofsuhr zu Rate ziehen.

Das geht leider nicht. Weil für den Beobachter im Zug ist die Bahnhofsuhr bewegt.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mo 9. Dez 2024, 16:08

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Kann er schon, aber nicht mit seiner Uhr.

Mit welcher dann?

Mit der U2.

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das ist auch noch nicht eindeutig, es fehlt die eindeutige Aussage/Angabe worauf die 100% bezogen sind.
Da gibt es nämlich mehrere Möglichkeiten.

Also ich seh da nur eine Möglichkeit.

Sag mir wie diese beschaffen ist.

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