Hartmut Pohl hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Wicki hat doch eine Liste drin.
Es geht aber erstmal um deine Berechnung, wenn sie bei "Wind" keine Differenz erbringt dann ist was faul.
Verdacht: du hast keinen Bezug fürs Lichtlaufen verwendet, sondern nur eine Geschwindigkeit in den Armen angesetzt.
1. Eben. Auf der Liste bei Wikipedia tauchen 15 Versuche mit Nullergebnis auf (2 davon "Unklar"). Nirgendwo findet sich ein Ergebnis "Positiv" oder "Negativ".
Kein einziges MMI-Ergebnis ergibt Null, denn schon allein die mechanische Bewegung erzeugt einen -Messwert-.
Die Werte wurden einfach zu Null gesetzt, das ist alles.
Jedoch muss man dazu sagen dass sie wahrscheinlich Null sind denn das MMI-System ergibt tatsächlich eher Null (auch wenn eine Differenz vorhanden ist).
Das geht aber auf das Konto der falsch verstandenen Vorgänge im MMI, nicht auf das Prinzip.
Das Prinzip passt, nicht jedoch die Art der Messung, die ist das Problem.
Hartmut Pohl hat geschrieben:2. Nette Idee. Also in der Mathematik besteht immer ein Bezug zu etwas, genauer gesagt zu 0, wenn nicht anders definiert. Allerdings habe ich anscheinend keinen Wind simuliert. Dieser Wind sorgt also dafür, dass die Signallaufzeiten der beiden Arme unterschiedlich werden?
Genau, das ist der Knackpunkt, denn nur so können unterschiedliche Gesamtlaufdauern zwischen "Auf/AB" und "Hin/Her" entstehen.
Und das ist das was als Messergebnis auftritt.
Hartmut Pohl hat geschrieben:Wind kann dann ja eigentlich nur 'ne Strömungsgeschwindigkeit des Mediums bedeuten.
Richtig, die wurde ja vermutet.
Hartmut Pohl hat geschrieben:Aber soweit ich weiss haben solche Strömungen ja gar keinen Einfluss auf den Verlauf der Lichtwellen, deswegen gibts ja auch nur Nullergebnisse.
Tja, das ist das was uns weissgemacht wird, aber nicht so ist.
Darum bin ich so verpicht darauf dass der Bezug zu einer Angabe gemacht wird, denn dann ist der Spuk des "in der Luft hängend" sehr schnell vorbei und es wird sichtbar wo man zum Narren gehalten werden will.
Kurt