Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
OK, ich sehe es ein, es hat keinen Sinn.
Warum habe ich mir das bloß gedacht?
Nachdem hier nichts geht wende ich mich an die die mitgelesen haben.
Herr Gassner, er vertritt wohl die Interpretationen der modernen Physik, hat als Grundlage für die Musterbildung mit Licht in den Spalten neu gebildete Wellen" verwendet.
Das ist für die vereinfachte Darstellung der Überlagerung noch zu akzeptieren, es beinhaltet aber eine grosse Gefahr.
Die Gefahr das der wahre Grund des Musters unterm Tisch fällt und daraus falsche Schlüsse gezogen werden.
Fehler Nr1:
Das Muster entsteht durch konstruktive und destruktive Überlagerung an den Flächen an denen das Licht, die "Wellen" auftrifft.
Die Wellen entstehen nicht neu an einem Punkt im Spalt, sondern kommen von aussen auf die Spalte zu.
Nur dadurch das diese Wellen an den Spalten selber abgelenkt/gebogen (zur Materie hin und auch gespiegelt) werden kann es zu Überlagerung kommen.
Wäre das nicht der Fall würden sich zwei Linien zeigen die in gerader Linie zum ankommendem Licht stünden.
Es ist also der ganze Vorgang der Ablenkung des Lichtes an den beiden Spalten unter den Tisch gefallen und geht nicht in die weiteren Überlegungen ein.
Fehler Nr2:
Er, Gassener, hat gesagt das sich die Wellen auf dem Weg zum Schirm hin überlagern und das Ergebnis dann am Schirm (seinen Bojen) sichtbar ist.
Das ist einfach nur falsch! Die Überlagerung findet einzig am Schirm, der Materie des Schirms selber, statt.
Stichwort für Eingeweihte: "Wellen durchdringen sich schadlos".
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Aussage das das Ergebnis am Schirm nicht eine Addition der beiden Wellenintensitäten, sondern das Quadrat davon ist.
Das zeigt eindeutig das die Welle eine Leistung erbringt, also mehr dahintersteckt als nur das Wort "Welle".
Fehler Nr3:
Am Anfang hat er die Welle als irgendwas: 'naja oder so', die Kugeln/Bälle (als Andeutung von Materie die durch den Spalt fliegt) als etwas absolut in sich Abgeschlossenes bezeichnet.
Ein fataler Fehler, denn aus diesen Vorstellungen (und dem was sich am 'Doppelspalt mit Teilchen' zeigt, wurde letztendlich eine völlig falsche Theorie generiert, sie heisst, soweit ich mich erinnern kann: "Quantentheorie".
Diese Theorie ist das Produkt unverstandener und nicht hinterfragter Falschvorstellungen aus alten Tagen, vermischt mit dem was moderne Technik zeigen kann.
Schaut man sich die Lichtablenkung an den Spalten an, sieht das es die Wirkung der Materie der Spaltenränder ist die das Licht ablenkt, erkennt das diese Ablenkung mit dem zu tun hat was das Prisma zeigt, Kanten zeigen, richtig vermutet das das Licht auf die Spaltmaterie einwirkt, das Ergebnis die Ablenkung usw. ist, dann sollte auch die Erkenntnis reifen das es umgekehrt eben so ist.
Das reisende Teilchen, dann wenn sie Materie 'sehen', mit dieser in Wechselwirkung treten.
Wechselwirkung setzt voraus das Wirkungen vorhanden sind.
Bei der Lichtwelle kann man noch sagen (sich rausreden) das es ja nur das Licht ist das auf die Materie einwirkt und dieses das Licht dann, bei Materie alleine halt nicht mehr.
Materie wirkt auf Materie ein, dies kann nur durch Lichtwirkung geschehen, dieses Einwirken erzeugt also Licht und dieses Licht führt zur Ablenkung der sausenden Teilchen im und vor und nach den/den Spalten.
Es ist kein "seltsames" Verhalten und auch keine seltsamen Geschehnisse, die das Muster beim Doppelspalt mit Teilchen erzeugen, sondern die feinen Wirkungen die Materie an Materie zeigt, also Lichtwirkungen, die die sausenden Teilchen aus ihrer ansonsten geraden Bahn ablenken.
Je nachdem wie stark diese gegenseitigen Wirkungen ist erfolgt die Bahnkrümmung und damit die Musterentstehung an den Einschlagstellen der Teilchen.
(an den Spaltwänden ist sie halt besonders stark)
Welche Auswirkungen falsche Grundannahmen und naturfremde Vereinfachen nach sich ziehen ist am Beispiel "Doppelspalt mit Teilchen" zu sehen.
Kurt