Angebliche Fehler in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 11. Okt 2024, 11:05

Rudi Knoth hat geschrieben:...
Zwei Fahrzeuge, die in einem Bezugssystem mit 0,5c sich entgegengesetzt bewegen, messen jeweils die Geschwindigkeit des entgegenkommenden Fahrzeugs mit 0,8c und nicht mit c.

Gruß
Rudi Knoth

Das ist natürlich Blödsinn. Man kommt dazu wenn man die Zeit mit falsch gehenden Uhren misst.
In einem Elektronenbeschleuniger hat man Relativgeschwindigkeiten bis 2c.
Lagrange
 
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 11. Okt 2024, 11:12

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Zwei Fahrzeuge, die in einem Bezugssystem mit 0,5c sich entgegengesetzt bewegen, messen jeweils die Geschwindigkeit des entgegenkommenden Fahrzeugs mit 0,8c und nicht mit c.

Gruß
Rudi Knoth

Das ist natürlich Blödsinn. Man kommt dazu wenn man die Zeit mit falsch gehenden Uhren misst.
In einem Elektronenbeschleuniger hat man Relativgeschwindigkeiten bis 2c.


Aber auch wenn man die Geschwindigkeit mit dem Dopplereffekt misst?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon bumbumpeng » Fr 11. Okt 2024, 11:14

Skeptiker hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Oder etwa nicht?
Die Strecken sind mit L1 und L2 beschriftet. Ganz eindeutig.
Eine Strecke hat eine ganz exakte Anfangskoordinate und Endkoordinate.
Z.B. M und HH = ca. 600 km. Da verändert sich nichts. Das ist die Strecke M - HH.

Die blauen Kreuze verändern sich permanent. Diese haben keine festen Koordinaten und damit sind es schlussendlich unterschiedliche Laufzeiten,
bezogen auf die Strecke STAB. Der Stab ist die vorgegebene Strecke.
Diese Fehleinschätzungen kommen daher, weil willkürlich Irgendwer irgendwas festlegt, was eben nicht der Physik entspricht.
Zuletzt geändert von bumbumpeng am Fr 11. Okt 2024, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 11. Okt 2024, 11:17

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Zwei Fahrzeuge, die in einem Bezugssystem mit 0,5c sich entgegengesetzt bewegen, messen jeweils die Geschwindigkeit des entgegenkommenden Fahrzeugs mit 0,8c und nicht mit c.

Gruß
Rudi Knoth

Das ist natürlich Blödsinn. Man kommt dazu wenn man die Zeit mit falsch gehenden Uhren misst.
In einem Elektronenbeschleuniger hat man Relativgeschwindigkeiten bis 2c.


Aber auch wenn man die Geschwindigkeit mit dem Dopplereffekt misst?

Gruß
Rudi Knoth

Das funktioniert ganz gut bei Polizeiradar.
Lagrange
 
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Fr 11. Okt 2024, 11:42

Lagrange hat geschrieben:Das funktioniert ganz gut bei Polizeiradar.

Genau!
Es ist schade um den hohen Aufwand, der hier für die Beseitigung eines Fehlers von Einstein betrieben wird. Er beschreibt ja selbst alles ganz genau. Die Überprüfung der Uhren A und B sollte erfolgen mit
tB-tA=t'A-tB
Das geht schief, weil im Stabsystem vorliegt - wie Einstein selbst genau definiert:
tB-tA=rAB/V-v und t'A-tB=rAB/V+v
Das soll das Signal sein, das tatsächlich zur Überprüfung der Uhrensynchronisation zur Anwendung kommt.
Es gibt kein anderes Licht in diesem Inertialsystem und selbstverständlich liegt da keine Differenzgeschwindigkeit vor, sondern knallhartes c-v und c+v, wobei Einstein mit dem Hinweis auf das Prinzip von der Konstanz der LG nur eine falsche irreführende Fährte legt. Wie gesagt, Einstein "vergisst" sein Postulat und verwendet das Licht des ruhenden Systems, in welchem sich der Stab bewegt. Aber im System des Stabs müsste es natürlich heißen (mit dem Postulat):
tB -tA=t'A-tB
Dann aber würden die Beobachter bei den Uhren diese synchron vorfinden, weil sie das ja tatsächlich sind. Aber mit V-v und V+v geht das schief und die Beobachter denken bloß, sie hätten sich an tB -tA=t'A-tB gehalten.
Diese Definition der RdG ist einfach nur völlig misslungen. Einstein hat nicht bedacht, dass jedes Inertialsystem quasi sein eigenes Licht hat, das in beiden Richtungen nur c haben darf.
Die Differenzgeschwindigkeit hat man eingeführt z.B. beim rel. Dopplereffekt, um zu verhindern, dass jemand behauptet, laut SRT könne es keinen Doppler E. geben (womit er eigentlich recht hätte), weil
1. f_E = f_S sqrt[(c+v) / (c - v)]
2. Nach der Relativitätstheorie sei c + Delta_v = c und c - Delta_v = c.
3. f_E = f_S sqrt[(c) / (c)]
4. f_E = f_S
(kein Dopplereffekt in der Relativitätstheorie?)
Aber wir wollen mal nicht so streng sein!
Grüße
Harald Maurer
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 11. Okt 2024, 11:54

Kurt hat geschrieben:Was heisst dann c +/-v, was ist damit gemeint?
Wer sagt dazu etwas das irgendwie nicht stimmt?
.

Das musst du Harald und Co. fragen , die meinen ja die Lichtgeschwindigkeit, also in diesem Fall der Punkt würden sich ändern.
Das der Punkt in der Animation aber natürlich immer gleich schnell ist sehen sie nicht. Dabei hat Lagrange di Animation selber erstellt.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 11. Okt 2024, 11:57

Lagrange hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Du verstehst Bezugssysteme nicht, Harald hat die Geschwindigkeiten im bewegten System gemessen. Das kannst du offenbar nicht.

Im Ruhesystem des Stabes gilt natürlich auch c=konstant. Kannst ja mal die passende Ani ation machen. Dann siehst du es auch.

Nö, c=konstant gilt nicht.

Selbstverständlich gilt das. Die physikalischen Gesetze sollten ja in allen Inertialsystemen dieselbe Form haben. Also muss die Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertialsystem mit c gemessen werden. Denn Licht kann sich laut Maxwell eben im Vakuum nur mit dieser Geschwindigkeit ausbreiten.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 11. Okt 2024, 12:04

Lagrange hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Du verstehst Bezugssysteme nicht, Harald hat die Geschwindigkeiten im bewegten System gemessen. Das kannst du offenbar nicht.

Im Ruhesystem des Stabes gilt natürlich auch c=konstant. Kannst ja mal die passende Ani ation machen. Dann siehst du es auch.

Nö, c=konstant gilt nicht.

Skeptiker hat geschrieben:Selbstverständlich gilt das. Die physikalischen Gesetze sollten ja in allen Inertialsystemen dieselbe Form haben. Also muss die Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertialsystem mit c gemessen werden. Denn Licht kann sich laut Maxwell eben im Vakuum nur mit dieser Geschwindigkeit ausbreiten.

Nein, c = konstant gilt nur relativ zum Äther, genauso wie c_Schall = konstant relativ zum Medium (z.B. Luft).
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 11. Okt 2024, 12:12

Lagrange hat geschrieben:Nein, c = konstant gilt nur relativ zum Äther, genauso wie c_Schall = konstant relativ zum Medium (z.B. Luft).

Licht braucht kein Medium wie Schall.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 11. Okt 2024, 12:13

Harald Maurer hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das funktioniert ganz gut bei Polizeiradar.

Genau!
Es ist schade um den hohen Aufwand, der hier für die Beseitigung eines Fehlers von Einstein betrieben wird. Er beschreibt ja selbst alles ganz genau. Die Überprüfung der Uhren A und B sollte erfolgen mit
tB-tA=t'A-tB
Das geht schief, weil im Stabsystem vorliegt - wie Einstein selbst genau definiert:
tB-tA=rAB/V-v und t'A-tB=rAB/V+v
Das soll das Signal sein, das tatsächlich zur Überprüfung der Uhrensynchronisation zur Anwendung kommt.
Es gibt kein anderes Licht in diesem Inertialsystem und selbstverständlich liegt da keine Differenzgeschwindigkeit vor, sondern knallhartes c-v und c+v, wobei Einstein mit dem Hinweis auf das Prinzip von der Konstanz der LG nur eine falsche irreführende Fährte legt. Wie gesagt, Einstein "vergisst" sein Postulat und verwendet das Licht des ruhenden Systems, in welchem sich der Stab bewegt. Aber im System des Stabs müsste es natürlich heißen (mit dem Postulat):
tB -tA=t'A-tB
Dann aber würden die Beobachter bei den Uhren diese synchron vorfinden, weil sie das ja tatsächlich sind. Aber mit V-v und V+v geht das schief und die Beobachter denken bloß, sie hätten sich an tB -tA=t'A-tB gehalten.
Diese Definition der RdG ist einfach nur völlig misslungen. Einstein hat nicht bedacht, dass jedes Inertialsystem quasi sein eigenes Licht hat, das in beiden Richtungen nur c haben darf.
Die Differenzgeschwindigkeit hat man eingeführt z.B. beim rel. Dopplereffekt, um zu verhindern, dass jemand behauptet, laut SRT könne es keinen Doppler E. geben (womit er eigentlich recht hätte), weil
1. f_E = f_S sqrt[(c+v) / (c - v)]
2. Nach der Relativitätstheorie sei c + Delta_v = c und c - Delta_v = c.
3. f_E = f_S sqrt[(c) / (c)]
4. f_E = f_S
(kein Dopplereffekt in der Relativitätstheorie?)
Aber wir wollen mal nicht so streng sein!
Grüße
Harald Maurer


Sicher ist diese Argumentation von Einstein schwer verständlich. Das liegt daran, daß er mit Längenmessung anfängt und dann mit dieser seltsamen Konstruktion (Uhren, die in einem anderen Bezugssystem synchron gehen) auf einmal unterschiedliche Zeiten für die Signalwege bekommt. Also aus der Annahme, daß im Ruhesystem des Stabes die Signalgeschwindigkeit gleich der im "ruhenden Koordinatensystem" ist, man in Ruhesystem des Stabes asynchrone Uhren bekommt.

Noch ein paar Worte zum Thema relativistischer Dopplereffekt. Diesen hat Einstein zusammen mit der stellaren Aberration in dem hier gerne zitierten Werk beschrieben. Übrigens kann man mit diesem auch die RdG dadurch erklären, wenn man sich eine Reihe von Uhren vorstellt, deren Abstand gleich dem zeitlichen Abstand einer Zentraluhr mal der Lichtgeschwindigkeit beträgt. Wenn die Uhren dann entsprechend ihrem Abstand von dieser "Zentraluhr" eingestellt sind, laufen sie synchron. Für einen Beobachter, der sich entlang dieser Reihe bewegt, sind diese Uhren aber nicht synchron, weil im Falle, daß er sich von der Zentraluhr weg bewegt, der räumliche Abstand der Signale größer als der Abstand der Uhren ist. Damit gehen die weiter von der Zentraluhr befindlichen Uhren gegenüber den näher gelegenen Uhren vor, weil deren Zeitimpulse vorher ankommen.

Gruß
Rudi Knoth
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