Highway hat geschrieben:Natürlich ist sie falsch. Die Animation betrachtet 2 verschiedene Situationen und versucht diese Situationen in einer Animation gegenüber zu stellen:
Die Animation ist falsch, weil sie nicht berücksichtigt, dass die beiden Spiegel (gleichzeitig bewegte Empfänger und bewegte) Sender) bei jeder Reflexion sich gegenüber dem Emissionspunkt am Strahlteiler an unterschiedlichen Orten befinden. Die Reflexionen sind räumlich und zeitlich unterschiedlich, dies aber stets genau im Ausmaß der Periodendauer. Das liegt daran, dass ein Spiegel nur dann reflektiert, wenn er die Energie eines elektr. Feldes maximal aufgenommen hat, d.h. der Spiegel reflektiert nur ganze Amplituden. Die existieren aber nicht zu beliebigen Zeiten, sondern schwingen bildlich gesagt alle
gleichzeitig im Takt der Kreisfrequenz hoch und daher ist eine Reflexion von vornherein nur möglich, die diesem Takt entspricht. D.h. die Reflexionen können nicht zu beliebigen Zeiten stattfinden.
Die übliche Vorstellung von den dahinwandernden Amplituden der em-Welle ist irreführend. Diese Welle ist eine Transversalwelle und hat in Bezug zum Medium keine longitudinale Bewegungskomponente außer der weitergereichten Energie. Sie entsteht in einer Anreihung sich neben einander induzierenden elektrischen und magnetischen Felder, die sich selbst im Medium gar nicht bewegen, sondern lokalisiert hinter einander erscheinen und wieder verschwinden. Der Eindruck einer fortschreitenden Welle entsteht dadurch, dass wenn eine Amplitude hochschwingt zum Maximum die nächst entstandene zum Minimum zusammenbricht, wobei dieses ein dem voran exstierendem elektr. Feld entgegen gerichtetes elektr. Feld ist. Dieses Feld schwingt (wieder bildlich gesprochen) wieder hoch und das nächstliegende bricht zusammen. Und so weiter... Die Energie fließt in dieser Welle nicht kontinuierlich, sondern ist quasi gequantelt und wird nach dem Prinzip umfallender Dominosteine von Feld zu Feld weiter gereicht. Keines der Felder bewegt sich im Medium weiter. Das unterscheidet diese Welle wesentlich von Schall- und Wasserwellen, da Schall in Luft eine Longitudinalwelle ist, also eine materielle longitudinale Komponente hat und in Wasserwellen die Teilchen eine Orbitalbewegung durchführen, also ebenfalls eine longitudinale Komponente vorliegt.

Wenn wir hier nun genau hinschauen, sehen wir das gleichzeitige Entstehen der Maxima von elektr. Feldern an unveränderten Orten! Da jedes elektr. Feld mit allen anderen elektr. Feldern nur gleichzeitig ein Maximum hat und nur diese Maxima zu einer Reflexion am Spiegel führen, werden alle Reflexionen an diesen Spiegeln
gleichzeitig stattfinden! Und dies natürlich im Takt der Kreisfrequenz bzw. der Frequenz, ungeachtet der Laufzeiten, die sich nach c+/-v berechnen und nur dann richtig sind, wenn sich auch tatsächlich zum berechneten Zeitpunkt ein Maximum am oder besser gesagt im Spiegel hochschwingt und damit Elektronen hochtreibt, die beim Zurückschwingen wieder ein elektr. Feld erzeugen, das den Beginn einer Gegenwelle darstellt. Und das kann immer nur im Takt der Periode sein! Wir sehen auch, dass die
wirksame Wellenlänge, die tatsächlich aus hochschwingenden Feldern im Abstand dieser Länge besteht, sich gar nicht weiter bewegt, demnach das übliche Bild von den kontinuierlich weiterziehenden Wellenzügen daher ebenfalls irreführend ist. Die Energie trifft an einem Spiegel nicht kontinuierlich ein, sondern quasi in Paketen (Quanten) im Takt der Kreisfrequenz. Daher sind alle diese c+/-v Rechnungen falsch, wenn Spiegel im Spiel sind!
Das bedeutet, die tatsächlichen "Laufzeiten" sind immer ein Mehrfaches der Periodendauer, weil die Spiegel eben nicht zu beliebigen Zeitpunkten reflektieren können. Liegt der berechnete Zeitpunkt außerhalb dieses Taktes, so erfolgt keine Reflexion, da zu diesem Zeitpunkt gar kein Maxima eines elektr. Feldes existiert!
Es wird auffallen, dass aus diesem Grund innerhalb einer em-Welle, die sich absolut lokalisiert im Absolutmedium ausbreitet, auch Orte für einen Spiegel denkbar sind, an welchem niemals eine Reflexion möglich wäre. Allerdings müsste dann dieser Spiegel ebenfalls absolut im Medium ruhen - und solche Spiegel gibt es im Universum nicht! Alle Sender und Empfänger sind gegenüber dieser absoluten Ausbreitung der em-Wellen in Bewegung. Und nur aufgrund dieses universellen Bewegungszustandes wird die Energieübermittlung möglich, weil alle Sender-Empfänger Beziehungen von vornherein durch diese Doppler-Effekte miteinander verknüpft sind.
Darüber muss man erstmal nachdenken!
Über die Kompensation von v und den Umstand, dass es einen Unterschied macht, ob sich die Apparatur im Medium bewegt oder sich in einer ruhenden Apparatur das Medium bewegt (das Relativitätsprinzip gilt bei absoluter Ausbreitung der Welle im Absolutmedium nicht! Daher ist auch das Gleichnis mit dem fließenden Bach irreführend!) werde ich im nächsten Beitrag etwas schreiben.
Grüße
Harald Maurer