Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 27. Okt 2018, 09:29

Mikesch hat geschrieben:So ein Minderheitenvotum kann ja ganz amüsant sein :lol:
Minderheit? Seit wann gibt es mehr Wissenschaftler als Menschen mit gesundem Menschenverstand?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Sa 27. Okt 2018, 09:33

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Deine Spekulation, das tH und tR unterschiedlich sein könnten, ist nie beobachtet worden.
Und wie das beobachtet wurde. Und gerechnet wird damit auch, sogar relativistisch, nämlich wann immer man c±v rechnet, muss man auch mit unterschiedlichen Laufzeiten rechnen. Und bei der Einstein-Synchronisation kann man es auch kaum beobachten, weil Einstein von Anfang an davon ausgegangen ist, es sei nicht so und deswegen Uhr 2 schlicht mit (t1+t2)/2 synchronisiert, also mit der Gesamtlaufzeit, die nur von einer Uhr gemessen wurde, ohne die Unterschiede, die auf Hin- und Rückweg auftreten könnten, überhaupt in Erwägung zu ziehen.
Du ignorierst einfach sämtliche Beweise zur Isotropie.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 27. Okt 2018, 09:47

Mikesch hat geschrieben:Du ignorierst einfach sämtliche Beweise zur Isotropie.
Das ist Blödsinn. Du ignorierst hingegen die unabhängige Messung von Hin- und Rücklaufzeiten.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Sa 27. Okt 2018, 10:22

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Du ignorierst einfach sämtliche Beweise zur Isotropie.
Das ist Blödsinn. Du ignorierst hingegen die unabhängige Messung von Hin- und Rücklaufzeiten.
Zeige mir eine.
Mikesch
 
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Sa 27. Okt 2018, 10:27

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:So ein Minderheitenvotum kann ja ganz amüsant sein :lol:
Minderheit? Seit wann gibt es mehr Wissenschaftler als Menschen mit gesundem Menschenverstand?
Das mit dem gesunden Menschenverstand ist so eine Sache...
Deswegen gibt es ja keine Verschwörungstheorien, ist die Erde flach oder hohl, deswegen zieht die Erde den Mond stärker an als umgekehrt, Jetzt nimm noch den "Hausverstand" dazu und du wirst mein Held...
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Sa 27. Okt 2018, 10:30

Mikesch hat geschrieben:Das mit dem gesunden Menschenverstand ist so eine Sache...
Deswegen gibt es ja keine Verschwörungstheorien, ist die Erde flach oder hohl, deswegen zieht die Erde den Mond stärker an als umgekehrt, Jetzt nimm noch den "Hausverstand" dazu und du wirst mein Held...

Der gesunde Menschenverstand sagt weder flach, noch hohl. Und auch, Mond und Erde ziehen sich gleich stark an.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 27. Okt 2018, 10:35

Mikesch hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Du ignorierst einfach sämtliche Beweise zur Isotropie.
Das ist Blödsinn. Du ignorierst hingegen die unabhängige Messung von Hin- und Rücklaufzeiten.
Zeige mir eine.
Du kannst doch lesen, hattest du gesagt. Synchronisiert man zueinander ruhende Uhren nun nach Einstein, oder nicht? t1 ist der Zeitpunkt, an dem Uhr 1 ein EM-Signal an Uhr 2 sendet und t2 ist der Zeitpunkt, an welche Uhr 1 das von Uhr 2 reflektierte Signal wieder empfängt. Daraus kann man nur eine Gesamtlaufzeit ermitteln, weil schlicht die Information über den Zeitpunkt fehlt, wann das Signal reflektiert wurde. Ist das so schwer zu begreifen? Ja, genau. Mit dem Menschenverstand ist das so eine Sache. Viele die meinen fälschlicherweise sie würden darüber verfügen und denunzieren deswegen Leute, die tatsächlich davon Gebrauch machen können (das Ganze unterstreichen sie dann noch mit dem Dunning-Kruger-Vorwurf). :lol:

Hohl und flach ist btw. nur deine Birne, wenn du mir mit hohler oder flacher Erde kommen willst.

Frage: "Wenn die Erde hohl ist, wie kann sie dann auch noch flach sein?"
Antwort: "Das geht! Bei Schädeln funktioniert es doch ganz offensichtlich auch."
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Sa 27. Okt 2018, 10:46

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Das mit dem gesunden Menschenverstand ist so eine Sache...
Deswegen gibt es ja keine Verschwörungstheorien, ist die Erde flach oder hohl, deswegen zieht die Erde den Mond stärker an als umgekehrt, Jetzt nimm noch den "Hausverstand" dazu und du wirst mein Held...

Der gesunde Menschenverstand sagt weder flach, noch hohl. Und auch, Mond und Erde ziehen sich gleich stark an.
Bist ein Blitzmerker, nicht?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Sa 27. Okt 2018, 12:28

Mikesch hat geschrieben:In §5 steht aber das Gegenteil der vorangetroffenen Aussagen. Das ist ja wohl ein klarer Verstoß. Wie kommst du darauf, dass das kein Verstoß wäre?


Tja, da müsste man dann genau sagen was denn allgemeine Gesetze sind, die da gelten sollen. Finde ich etwas übergriffig - sagt man da glaub ich - so ein Prinzip, was sich selbst einer Nachweisbarkeit entzieht und dann Geltungsbereiche von Naturgesetzen festlegen will.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Die Frage ist jetzt, welche Annahme schlicht und ergreifend nicht zutreffen kann, wenn tH und tR so unverfrohren sind, unterschiedlich hoch zu sein?


Das wäre doch keine Unverfrorenheit, das ist ganz normal, wenn sich die Uhren in Ruhe zueinander gemeinsam in Bewegung befinden. Das muss so sein, zum einen wird das von den Gesetzen der Lichtausbreitung verlangt, unabhängig von Quelle und Empfänger, also ändert sich die effektive Strecke für das Licht (oder eben EM-Wellen) und zum anderen, würde die Lichtuhr, mit der man Längenkontraktion und Zeitdilatation herleitet, nicht so funktionieren, wie es die Relativisten selbst beschreiben! Bei den Darstellungen die man da zu sehen bekommt, kommt das Licht, welches in und entgegen der Bewegungsrichtung läuft zu unterschiedlichen Zeiten bei den Spiegeln an (tH ungleich tR) und dann gleichzeitig wieder in der Mitte. Meistens reduzieren sie ihre Lichtuhr auf den senkrecht zur Bewegungsrichtung laufenden Weg - wenn man eine vierschenklige Lichtuhr betrachtet wird es deutlich und da wird auch ganz klar deutlich, dass es einen klar feststellbaren Unterschied zwischen bewegter und unbewegter Lichtuhr gibt.

Außerdem wäre, wie gesagt, auch die Betrachtung der Nicht/Gleichzeitigkeit von Ereignissen hinfällig. Ich finde so eine Theorie nicht besonders genial, die ihre eigenen Vorgaben widerlegt oder missachtet.

Also tH und tR in Summe ergeben immer die passende Laufzeit und c als Geschwindigkeit - am Unterschied zwischen tH und tR kann man die Bewegung der Uhren gegenüber der Lichtausbreitung bestimmen.

Einstein hat geschrieben:Kurz, nehmen wir einmal an, das einfache Gesetz von der konstanten Lichtgeschwindigkeit c (im Vakuum) werde von dem Schulkinde mit Recht geglaubt! Wer möchte denken, daß diese simple Gesetz den gewissenhaft überlegenden Physiker in die größten gedanklichen Schwierigkeiten gestürzt hat?


Ja genau, das merkt man. Warum muss man denn als Physiker, gerade als theoretischer Physiker, vorgehen, als würde man an einem Kartenhaus bauen? Wenn Galileo noch glaubte, dass die Lichtgeschwindigkeit unendlich ist, also das Licht immer überall gleichzeitig ankommt, dann hatte er einfach nicht die Möglichkeiten, das Relativitätsprinzip so zu betrachten, wie wir heute mit der unabhängigen, konstanten und endlichen Lichtgeschwindigkeit. Da ergibt sich einfach ein anderes Bild. Man kann zwar keine absolute Örtlichkeit bestimmen, aber absolute Geschwindigkeiten und damit hat das Relativitätsprinzip einen seiner zwei Standpfeiler eingebüßt.

Und ich persönlich empfinde das als Erfolg und Fortschritt in der Physik, ich frage mich ernsthaft, was das eigentlich soll?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 27. Okt 2018, 13:55

Hantierer hat geschrieben:also ändert sich die effektive Strecke für das Licht (oder eben EM-Wellen)
Die effektive Strecke ändert sich für das Licht, weil ein Spiegel den Lichtstrahlen davonläuft während der andere ihnen im selben Verhältnis entgegenkommt. Die Strecke zwischen den Uhren ändert sich nicht. Zwischen den Uhren ändert sich aber die effektive Lichtgeschwindigkeit auf Hin- und Rückweg und das ist das Entscheidende, was zu unterschiedlichen Laufzeiten führt. Was im Bezugssystem Licht noch isotrop unterwegs ist, ist es im Bezugssystem Spiegel eben nicht mehr.
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