Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Beitragvon Zasada » Fr 29. Nov 2019, 20:24

Das Thema hat geschrieben:Die Periodendauer von C ist überhaupt verändert und nicht bloß in ihren Ruhesystem, verdammte Axt!


Wer stellt das fest, und mit welcher Uhr?
...Müll.
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Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Beitragvon Zasada » Fr 29. Nov 2019, 20:28

Es gibt nur eine Realität, nur einen Abstand zwischen den Spiegeln einer Lichtuhr und nur eine Zeit, welche die Photonen darin benötigen, um diesen Abstand zu bewältigen.

Die Uhrmechanismen messen keine Zeit. Sie messen eigene Uhrzeit. Die Uhren und Zeit besitzen keine logische Verbindung. Insbesondere: die Taktrate einer Lichtuhr hat keinen Einfluss auf die Zeit.
Jede Taktabweichung einer Uhr hat mit eigenem Uhrmechanismus zu tun, nicht mit Geschwindigkeit, mit der die Zeit verstreicht.

Bild Erkennt ihr die zwei von der Tankstelle?
Hafele und Keating mit ihrer schief und krumm aufgestellten Apparatur... :D
Die ganz unheimlich perfekt und monumental bestätigte Theorie...
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Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Beitragvon Zasada » Sa 30. Nov 2019, 09:15

soso...dumm und voll der Asi...

Sciencewoken hat geschrieben:Wenn ich ihm je begegnen sollte, würde ich ihm den Mund mit Natodraht zunähen oder besser die Finger mit Selbigem zusammenbinden oder am besten gleich Beides.


Superlustig SCIENCEWOKEN. Und sehr intelligent.
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Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Beitragvon Zasada » Sa 28. Dez 2019, 18:05

These:
Periodendauer hat grundsätzlich nichts mit Zeit zu tun. Auch dann nicht, wenn Periodendauer oder Taktrate einer Uhr betrachtet wird.

Beweis:
Jede Störung oder Abweichung von der periodischen Regelmäßigkeit wird anhand der Existenz einer Bezugsstruktur erkannt, welche der periodischen Regelmäßigkeit innewohnt.
Solange es übergeordnete Bezugsstrukturen (Uhren) gibt, anhand derer Invarianz (Gang-Genauigkeit), sich die Unregelmäßigkeit (Gang-Ungenauigkeit) anderer Bezugsstrukturen erkennen lässt, solange wird die Zeit mit ihrer Invarianz identifiziert.
Dies ist der Grund, warum eine Pendeluhr im Schwerefeld der Erde als ein Zeit-Messgerät begriffen, während dieselbe in der Schwerelosigkeit nicht als ein solches akzeptiert wird.
Die Pendeluhren in der Schwerelosigkeit gehen maximal ungenau, während dieselben auf Erden vergleichsweise genau gehen - das Prinzip gilt für jedes Uhren-Paar, bei dem es eine Uhr genauer geht als die andere. Dieses Prinzip gilt allgemein für sämtliche Uhren im Universum. Dieses Prinzip heißt: das Prinzip der Lokalität.

Prognose:
Es muss eine periodische Bezugsstruktur der Zeit geben, deren Periodendauer regelmäßiger ist, als alle anderen (diese Bezugsstruktur ist eine Uhr, die von der Einwirkung ihrer Umgebung entkoppelt ist).
Aber auch diese Bezugsstruktur misst bloß ihre eigene Uhr-Zeit, denn es ist davon auszugehen, dass es Perioden-Regelmäßigkeiten im Universum gibt, die ihr Übergeordnet sind (diese betreffen beispielsweise keine mechanisch-periodischen Prozesse mehr, sondern das Universum als Ganzes - würde aber das Universum selbst einem Einfluss unterliegen - was nicht auszuschliessen ist - würde sich selbst diese Referenz als ungültig erweisen).

Fazit:
Jede Uhr geht ungenau: es gibt keine Uhr, die Zeit anzeigen würde, und keine Periodendauer, die mit der Zeit identifizierbar wäre, denn es kann immer eine Uhr und eine Periodendauer gefunden werden, deren Taktrate regelmäßiger als diejenige ist, deren Uhrzeit/Takt als eine augenblickliche Zeit-Referenz verwendet wird.

Ende Teil 1.

Beweis für die Richtigkeit der gestellten These folgt im Teil 2.
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Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Beitragvon Zasada » Sa 28. Dez 2019, 18:05

T 2

DER BEWEIS DAFÜR, DASS PERIODENDAUER NICHTS MIT DER ZEIT ZU TUN HAT.

These:
Die Periodendauer hat nichts mit der Zeit zu tun.

Beweis:
Bild

Werden vom Punkt P1 drei einsekündige Lichtsignale mit jeweils einer Sekunde Abstand emittiert (_ _ _), so erreichen sie den um 300.000 Kilometer entfernten Punkt P2 in unveränderter zeitlicher Form (_ _ _), wenn auch mit einer Sekunde Verzögerung.
Bewegt sich P2 gleichförmig entlang der x-Achse in Richtung P1, so bleibt die zeitliche Form der Lichtsignal-Übertragung erhalten - was sich aufgrund der Bewegung ändert ist die Frequenz der von P2 empfangenen Lichtsignale (Lichtfarbe), nicht aber ihre zeitliche Form. Nähert sich P2 dem Sender, so erhöht sich die Signalfrequenz des empfangenen Signals (wir sprechen von Blauverschiebung), entfernt er sich, so wird die Frequenz der vom P1 gesendeten Signale niedriger (rotverschoben).
Die zeitliche Form des Signals (_ _ _) bleibt unabhängig vom jew. Bewegungszustand der Inertialsysteme erhalten. Diese zeitliche Form des Signals kann als Zeitreferenz in beiden Systemen genutzt werden, denn würde sie sich verändern, indem sich die 1s-Signalabstände mit dem sich bspw. gleichmäßig verringenden Abstand zur Lichtquelle verkürzen würden, so müssten diese Signalabstände in der Nähe der Lichtquelle kürzer sein, als in weiterer Entfernung. Dies kann aber nicht sein, denn die zeitliche Form (_ _ _) der Signale erwies sich in großer Entfernung und bei gegeneinander ruhenden Systemen invariant. Unterscheidet sich die zeitliche Form des Signals in der Entfernung von (n+10) nicht von der zeitlichen Form des Signals im Sendepunkt (n), so kann keine Veränderung der zeitlichen Form zwischen (n+10) und (n) in den bezüglich der Signalquelle gleichförmig bewegten Systemen konstatiert werden.
Veränderte sich nämlich die zeitliche Form der versendeten Lichtsignale in Abhängigkeit zur zurückgelegten Strecke trotzdem, so müsste sich diese Form mit dem sich gleichförmig verringernden Abstand zwischen Sender und Empfänger ebenso gleichmäßig verändern, und sich auf der Höhe des Sendepunktes von dem bei (n+10) gemessenen Wert unterscheiden. Dies ist und dies kann nicht der Fall sein, qed.

Diese Erkenntnis entspricht dem RP, das Identität von Ruhe und gleichförmiger Bewegung postuliert.
Wird eine bestimmte zeitliche Form des Signals im ruhenden System S gemessen, so muss laut RP dieselbe zeitliche Form auch in gleichförmig bewegtem System S' gemessen werden.
Das Relativitätsprinzip und das Einsteinsche Konzept der Zeitdilatation widersprechen sich, qed.
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Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Beitragvon Zasada » Sa 28. Dez 2019, 18:06

T 3

These:
Das Relativitätsprinzip und das Konzept der ZD widersprechen sich.

Beweis:
Das RP postuliert Identität von Ruhe und gleichförmiger Bewegung.
Bezugssysteme sind aufgrund dieser Identität hinsichtlich ihres Bewegungszustandes gleichberechtigt und gleichwertig.
Aus diesem Grund lässt sich aus Prinzip nicht sagen, welches System bewegt sei, und welches ruht.
Diese Tatsache ist gleichbedeutend damit, dass die Frage, in welchen Bezugssystemen, sich die relativistischen Effekte eigentlich zutragen, nicht zu beantworten ist (diese Randbedingung gilt prinzipiell für alle im Kontext der SRT betrachteten Systeme: ob Zwillinge, Planeten, Bahndämme oder Myonen).
Wäre diese Frage entscheidbar, so stünde die Gültigkeit des Relativitätsprinzips infrage, denn dann würde die Messung des relativistisch bedingten Unterschieds ausreichen, um die Frage des Bewegungszustandes von S gegenüber von S' eindeutig zu beantworten...
Die Analogie zur Seiten-Zuweisung ("rechts-links") ist evident: jeder Beobachter darf sowohl seine eigene Seiten-Zuweisung für gültig, als auch seinen eigenen Bewegungszustand für ruhend erklären. Die Systeme sind also hinsichtlich ihrer Orientierung und hinsichtlich ihres Bewegungszustandes nicht voneinander zu unterscheiden.

Zusammenfassend:
Solange es sich um die Unterschiede in der Seiten-Zuordnung zwischen den Systemen handelt, solange erweisen sich diese als irrelevant, denn laut RP weist das Universum nach allen Seiten hin dieselben physikalischen Eigenschaften auf (Isotropie).

Solange es sich um unterschiedliche Bewegungszustände zwischen den Systemen handelt, solange erweisen sich diese als irrelevant, denn laut RP sind physikalische Eigenschaften von Ruhe und gleichförmiger Bewegung voneinander nicht zu unterscheiden.

Sobald es sich aber um die von der SRT prognostizierten Unterschiede zwischen den Eigenschaften der relativ bewegten und der relativ ruhenden Systemen handelt, sind diese im Hinblick auf die Gültigkeit des Relativitätsprinzips wesentlich, denn die SRT postuliert hier einen Wirklichkeit tangierenden Unterschied: die SRT verlangt, dass die Ereignisse A und B, welche in S gleichzeitig sind, und welche durch ihre Gleichzeitigkeit in S bestimmte Wirkung erzeugen, aufgrund ihrer Ungleichzeitigkeit in S' nicht in der Lage sind, dieselbe Wirkung in S' zu induzieren, wodurch sich die Eigenschaften der Wirklichkeit in ruhendem S von den Eigenschaften derselben in bewegtem S' unterscheiden.
Unterschiedliche Eigenschaften von S und S' sind mit dem RP, welches ihre Identität postuliert, nicht zu vereinbaren.

Das Relativitätsprinzip verlangt die Identität von Ruhe und gleichförmiger Bewegung, dieses verlangt keine Identität der Perspektiven auf unterschiedliche Eigenschaften von Ruhe und gleichförmiger Bewegung.

Fazit:
Die Gültigkeit der aufgestellten These, dass das Einsteinsche Konzept der "Zeitdilatation" dem Relativitätsprinzip widersprechen würde, wurde damit bestätigt.
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Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Beitragvon Zasada » Sa 28. Dez 2019, 18:42

These:
Wenn es stimmt, dass Periodendauer aus dem hier genannten Grund nichts mit Zeit zu tun hat, und wird die Zeitdilatation anhand der Veränderung der Taktrate (Periodendauer) zwischen zwei Uhren festgestellt, dann ist der Effekt der ZD mit dem Dopplereffekt zu identifizieren, wobei die Zeitdilatation, genau wie die Frequenzveränderung beim bekannten Dopplereffekt ein einseitiger, lokal auftretender Scheineffekt ist.

Schwer überlegend, was hier so schwer zu verstehen ist.
Primäre Form bei n: (---).
Sekundäre Form bei n+10: (---).
Sekundäre Form bei n+20: (---).

Der Fehler, der gemacht wird, ist folgender:
Beim Dopplereffekt wird zwischen Sender und Empfänger unterschieden - es existiert keine Übereinstimmung zwischen den Bedingungen des Sendens und den Bedingungen des Empfangs. Beim Effekt der s.g. "Zeitdilatation" dagegen sollen dieselben (zeitlichen) Referenz-Bedingungen wechselseitig für Sender wie für Empfänger gelten - genauso als ob beim bekannten Doppler-Effekt derselbe Frequenzwert wechselseitig für den Sender und für den Empfänger gälte.
Dass die "Zeitdilatation" Unfug ist, ist selbstverständlich.

Schwer überlegend, was hier so schwer zu verstehen ist.
Zuletzt geändert von Zasada am So 29. Dez 2019, 14:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Beitragvon Kurt » So 29. Dez 2019, 09:31

Zasada hat geschrieben:Der Fehler, der gemacht wird, ist folgender:

Zu sehen und nachzulesen unter dem was du schreibst.
Deine Versuche da eine Konstante reinzudrücken sind schon lange gescheitert und alles was du darauf aufgebaut hast den Bach runtergeschwommen.

Kurt

.

An die Realdenkenden: es gibt nirgends eine Referenz die konstant ist.
So auch bei der Betrachtung von "Zeitabschnitten", "Zeitvergleichungen" und "Zeitaussagen".
Sobald irgendwas mit "Zeit" zu tun hat handelt es sich um Mengen an Ereignissen von denen eine davon als Referenz festzulegen ist.
Anders ist kein sinnvoller Umgang mit Ereignissen usw. möglich.

.
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Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Beitragvon Zasada » So 29. Dez 2019, 11:48

Kurt hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Der Fehler, der gemacht wird, ist folgender:

Zu sehen und nachzulesen unter dem was du schreibst.
Deine Versuche da eine Konstante reinzudrücken sind schon lange gescheitert und alles was du darauf aufgebaut hast den Bach runtergeschwommen.

Kurt


:D :D :D
Es stimmt nicht, was du behauptest. Du hast nicht verstanden, was ich schreibe.


.

Kurt hat geschrieben:An die Realdenkenden: es gibt nirgends eine Referenz die konstant ist.
So auch bei der Betrachtung von "Zeitabschnitten", "Zeitvergleichungen" und "Zeitaussagen".
Sobald irgendwas mit "Zeit" zu tun hat handelt es sich um Mengen an Ereignissen von denen eine davon als Referenz festzulegen ist.
Anders ist kein sinnvoller Umgang mit Ereignissen usw. möglich.

.


Wie ich sage: Nicht verstanden.

Es ist gerade der Fehler, von dem ich spreche: man behaupte, dass dieselben (zeitlichen) Referenz-Bedingungen wechselseitig für Sender wie für Empfänger gelten.
Ich behaupte dies nicht, ich widerspreche dem.
Ich behaupte wörtlich: »es existiert keine Übereinstimmung zwischen den
(Referenz-)Bedingungen des Sendens und den (Referenz-)Bedingungen des Empfangs.«

Also was wirfst du mir vor, Kurt?
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Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!

Beitragvon Lagrange » So 29. Dez 2019, 13:26

Kurt hat geschrieben:...

An die Realdenkenden: es gibt nirgends eine Referenz die konstant ist.
..

.

Wird diese unbedingt benötigt? Selbstverständlich nicht.

Auch wenn sich die Sekunde jeden Tag ändern würde, wäre das kein Problem.
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