Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Dez 2024, 17:13

Einstein hat geschrieben:...Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik...
Lagrange
 
Beiträge: 17794
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 13. Dez 2024, 17:16

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:SRT ist Schwachsinn, es gibt nur eine Zeit.


Und warum kommen so viele kosmischen Myonen auf der Eredoberfläche an?

Gruß
Rudi Knoth

Weil sie länger leben, wenn sie relativ zum Äther bewegt werden.


Und warum kann man keine Bewegung der Erde im Ätber feststellen? Denn das hat man in verschiedenen Experimenten versucht. Zum Beispiel in diesem Dokument auf Seite 520ff. Da sollte sich ein Effekt auf die Resonanzen zeigen.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3800
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 13. Dez 2024, 17:18

Lagrange hat geschrieben:
Einstein hat geschrieben:...Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik...


Nur daß nach seiner Aussage man keinen Bewegungszustand des Äthers festlegen kann. Also man kann keine Bewegung im Äther messen.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3800
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Dez 2024, 17:28

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Und warum kommen so viele kosmischen Myonen auf der Eredoberfläche an?

Gruß
Rudi Knoth

Weil sie länger leben, wenn sie relativ zum Äther bewegt werden.


Und warum kann man keine Bewegung der Erde im Ätber feststellen? Denn das hat man in verschiedenen Experimenten versucht. Zum Beispiel in diesem Dokument auf Seite 520ff. Da sollte sich ein Effekt auf die Resonanzen zeigen.

Gruß
Rudi Knoth

Weil Äther relativ zur Erde ruht. Ganz einfach.
Lagrange
 
Beiträge: 17794
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 13. Dez 2024, 18:02

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Weil sie länger leben, wenn sie relativ zum Äther bewegt werden.


Und warum kann man keine Bewegung der Erde im Ätber feststellen? Denn das hat man in verschiedenen Experimenten versucht. Zum Beispiel in diesem Dokument auf Seite 520ff. Da sollte sich ein Effekt auf die Resonanzen zeigen.

Gruß
Rudi Knoth

Weil Äther relativ zur Erde ruht. Ganz einfach.


Und wie funktioniert dann die stellare Aberration?

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3800
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Dez 2024, 18:05

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Und warum kann man keine Bewegung der Erde im Ätber feststellen? Denn das hat man in verschiedenen Experimenten versucht. Zum Beispiel in diesem Dokument auf Seite 520ff. Da sollte sich ein Effekt auf die Resonanzen zeigen.

Gruß
Rudi Knoth

Weil Äther relativ zur Erde ruht. Ganz einfach.


Und wie funktioniert dann die stellare Aberration?

Gruß
Rudi Knoth

Da ist auch kein Problem weil das Licht Trägheit besitzt (Comptoneffekt, Photoeffekt).
Lagrange
 
Beiträge: 17794
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Dez 2024, 18:10

Lagrange
 
Beiträge: 17794
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 13. Dez 2024, 18:36

Lagrange hat geschrieben:Weil Äther relativ zur Erde ruht. Ganz einfach.

Die Annahme, dass ein hypothetischer Äther relativ zur Erde ruht, wurde historisch diskutiert, ist jedoch aus physikalischer Sicht nicht plausibel.
In der modernen Physik gibt es keine Notwendigkeit für einen Äther. Die Quantenfeldtheorie und die allgemeine Relativitätstheorie beschreiben elektromagnetische und gravitative Phänomene ohne ein solches Medium.
Die Vorstellung eines Äthers, der relativ zur Erde ruht, ist weder mit experimentellen Beobachtungen noch mit etablierten physikalischen Theorien vereinbar. Sie gehört der historischen Wissenschaft an und hat heute keinen Platz mehr in der modernen Physik.
Skeptiker
 
Beiträge: 3565
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 13. Dez 2024, 18:41

Aber eigentlich sind wir ja noch bei der Zeit, Strecke und Geschwindigkeit in Kurts PDF. Dazu kann natürlich Lagrange auch nichts sinnvolles beitragen.
Skeptiker
 
Beiträge: 3565
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 13. Dez 2024, 18:49

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Damit ergibt sich in der Tat im Ruhesystem des fahrenden Zuges eine kürzere Wegstrecke. Wenn diese Strecke in beiden Ruhesystemen gleich wären, dann hätte man in der Tat eine wesentlich größere Geschwindigkeit in Ruhesystem des Zuges.

Genau darum geht es. Der Zug müsste dann schneller fahren als geplant, wenn er den Fahrplan einhalten will. Das würde der Lokführer auf dem Tacho sehen, wenn Kurt einen Tacho zulassen würde.

Was das Szenario mit dem Passagier im Zug angeht, so steht im PDF über gemessene Strecken oder gemessene Geschwindigkeiten nichts drin.

Dann hast du nicht richtig gelesen. :roll: Es fehlen lediglich konkrete Zahlen.

Es geht um Zwei Bahnhöfe. Die Strecke ist dazwischen ist ja wohl selbstverständlich konstant. Und es geht um einen Zugfahrer, der auf der Strecke mal hin und mal zurück mit konstanter Geschwindigkeit fährt. Er stellt dabei unabhängig von der Fahrtrichtung die gleiche Zeitdilatation fest: Er vergleicht nach jeder Fahrt seine Uhr mit den Bahnhofsuhren.

Hast du das etwa nicht verstanden? Musste ich es hier wirklich nacherzählen?

Wir haben nun übereinstimmend festgestellt (nur Kurt nicht): Wenn die Fahrzeiten verschieden sind, wie Kurt behauptet, dann muss auch die Zuggeschwindigkeit verschieden sein oder aber die Streckenlänge.

Rudi Knoth hat geschrieben:Also es sind nur Gedankenexperimente, die nach der SRT dieses Ergebnis ergeben.

Natürlich nur Gedankenexperimente, was sonst?

Und Kurt will damit die SRT widerlegt haben. Seine Uhr U2 macht fahrenden Zug das gleiche: Sie pendelt auf konstanter Strecke mit konstanter Geschwindigkeit zum Zug zwischen M1 und M2 hin und her und soll aber – oh Wunder – diesmal nicht unabhängig von der Fahrtrichtung die gleiche Zeitdilatation pro Weg feststellen. Und das nur weil der Zug selber auf einem Gleis fährt.

Mit dieser unsinnigen Behauptung widerspricht Kurt dem Relativitätsprinzip und nennt das ganz dreist einen Beweis für dessen Ungültigkeit. So geht's natürlich nicht.

-------------------------------------------------------

Wenn du willst Rudi, kannst du ja mal mal nachrechnen, wie es mit gültigem Relativitätsprinzip und gültiger SRT aussieht.

  1. Die Weglänge zwischen M₁ und M₂ im ruhenden Zug sei L = 1 Ls (Lichtsekunde).
  2. Der Zug bewege sich relativ zum Gleis permanent mit v₁ = 0,8c vorwärts.
  3. Alle Uhren U₀ am Bahndamm seien synchronisiert.
  4. Alle Uhren U₁ im Zug seien synchronisiert, z.B. bei M₁ und M₂.
  5. Die U₂ bewege sich relativ zum Zug mit v₂ = 0,6c vor und zurück.
Mein Ergebnis:

Im Zug dauert eine Fahrt der Uhr U₂ zwischen M₁ und M₂ immer gleich lang:
  • Die Uhr U₂ zählt 4/3 = 1,3̅3 s pro Fahrt vor und zurück.
  • Eine Uhr U₁ im Zug zählt 5/3 = 1,6̅6 s pro Fahrt der U2.
Im Ruhesystem der Gleise dauert eine Fahrt der Uhr U₂ unterschiedlich lang:
  • Pro Fahrt der U₂ in Fahrtrichtung vom Zug zählt eine Uhr U₀ 37/9 = 4,1̅1 s.
  • Pro Fahrt der U₂ gegen die Fahrtrichtung vom Zug zählt eine Uhr U₀ 13/9 = 1,4̅4 s.
Die Unterschiede am Gleis kommen daher, dass die U₂ in Fahrtrichtung dem Punkt M₂ hinterher fahren muss und entgegen der Fahrtrichtung kommt M₁ ihr entgegen.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 13. Dez 2024, 19:06, insgesamt 1-mal geändert.
Frau Holle
 
Beiträge: 4427
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 43 Gäste