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Hier eine kurze Erklärung warum Uhren bei Bewegtsein langsamer takten.
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Ursache für den verlangsamten Gang von Uhren bei Bewegung:
Es muss ja einen realen Grund geben warum eine Uhr, dann wenn sie bewegt wird, langsamer taktet als wie wenn sie ruht. Relativisten (Anhänger der Relativitätstheorie) gehen davon aus, dass das einfach vorgegeben ist, so ähnlich funktioniert wie sie es beim Verhalten von Licht auch behaupten.
Das ist aber äußerst unbefriedigend und bietet keine logische Erklärung für das was bei bewegten Uhren passiert.
Mit einer Analogie lässt sich das aber ganz einfach und leicht verständlich darstellen.
Dazu wird (hier gedanklich) ein Boot in einen See gesetzt und dieses fährt mit konstanter Geschwindigkeit gegen das Wasser immer die gleiche Strecke hin und her. Die beiden Fahrten dauern immer gleich lange.
Nun wird das Boot in einen Fluss gesetzt und fährt auch die gleiche Strecke, vom Ufer aus betrachtet, mit und gegen die Strömung.
Dadurch, dass das Boot runter zu mit dem Wasser fährt kommt es schneller am Ziel an als im See. Es braucht also nicht so lange wie im See um die Strecke zu überwinden.
Nun fährt das Boot wieder zurück und muss nun gegen das fließende Wasser ankämpfen, die Fahrt dauert als länger als wie die im See.
Man könnte nun annehmen, dass sich der Vorteil der bei der Fahrt mit der Strömung mit der Fahrt gegen die Strömung ausgleicht.
Dem ist aber nicht so, die Fahrt (hin und zurück) im Fluss dauert grundsätzlich länger als im See. Logisch dadurch zu erklären, dass der Vorteil den das „Runterfahren“ bringt den Nachteil der „Rückfahrt“ nicht kompensiert, der Vorteil dauert nicht so lange wie der Nachteil. Treibt man es auf die Spitze und lässt den Fluss so schnell fließen wie die Fahrgeschwindigkeit des Bootes gegen das Wasser ist, dann dauert die „Hinfahrt/Runterfahrt“ nur halb so lange wie im See, jedoch das Boot kommt nie zurück, es steht ja in der Strömung.
Fazit: nimmt man einen Fahrzyklus (Hin und Rückfahrt) im See und einen im Fluss, dann dauert der im Fluss grundsätzlich länger.
Heißt: die Fahrfrequenz im See ist höher als im Fluss, bzw. bei Bewegung gegen das Medium, hier Wasser, wird die Frequenz geringer.
Das kann man direkt auf den Gang von Uhren ummünzen.
Bei der Uhr wird nicht gegen das Medium Wasser gefahren, sondern gegen den Träger (Medium ist Trägersubstanz).
Die Atomuhr usw. sind auch nur schwingende Resonanzkörper, bei der Quarzuhr das schwindende Quarzplättchen, bei der Atomuhr eine bestimmte Resonanzfrequenz innerhalb des Atoms.
Die Resonanzfrequenz hängt von den mechanischen Eigenschaften des Resonanzkörpers ab, schließlich ist ja so ein Schwingkörper auch nur Materie.
Solange dieser ruhig im Medium (TS) schwingen kann schwingt dieser in seiner Resonanzfrequenz, wird der Resonanzkörper gegen das Medium bewegt, ergibt sich, so wie beim Boot im Fluss auch, eine geringere Zykluszeit pro Hin/Rückfahrt.
Die Resonanzfrequenz des Atoms wird also geringer, heißt: die Atomuhr taktet langsamer.
Die Bewegung des Atoms gegen das Medium ist also die Ursache für den langsameren Gang einer Uhr.
Aus der Beobachtung der Resonanzfrequenz der Uhr lässt sich erkennen ob die Uhr bewegt ist oder ruht.

- Bootfahren.png (8.5 KiB) 1453-mal betrachtet
Erklärung der Frequenzveränderung durch Bewegung eines Resonanzkörpers gegenüber dem Medium.
Die blaue Linie zeigt die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers im Fluss, die braune Linie die Gesamtfahrdauer des Bootes mit und gegen die Strömung.
Die grüne Linie die Frequenzabhängigkeit.
Anhand des Bildes ist erkennbar, dass sich die Frequenz in Abhängigkeit der Geschwindigkeit eines Resonanzkörpers gegenüber dem Medium erniedrigt.
Dabei entspricht die Fahrdauer (Hin- und Rückfahrt des Bootes) eines Schwingzylusses des Resonanzkörpers, die Strömung der Bewegungsgeschwindigkeit des Resonanzkörpers gegen das Medium.
Kurt
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