contravariant hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Sebastian Hauk hat geschrieben:
Nocheinmal die beiden zeitmessenden Wunderwerke aus Waschmaschine, Trockenzentrifuge und Magnetfeld:

Zeitdilatation findet nur rechnerisch statt und nirgendwo sonst. Dass Atomuhren und Pendeluhren empfindlich bei Gravitationsschwankungen sind, ist klar - aber das ist trivial.
Haben sie mal nachgerechnet, wie groß die Zeitabweichung zwischen dne beiden Uhren laut den RThen sein müsste? Ich wage mal die Behauptung, dass die zu klein ist um sie mit handelsüblichen Stoppuhren zu messen. Und damit ist ihr Experiment nicht aussagekräftig.
Leider ist es in der Physik so, dass aus der gegenständlich verfügbaren Realität Schlüsse auf nicht unmittelbar zugängliche Bereiche gezogen werden müssen - wobei dies sogar zum Grundrepertoire menschlicher Orientierung in der Umwelt gehört.
Durch das vorliegende Experiment wurde gezeigt, dass
"normale" Uhren durch stärkste Kraftwirkungen in ihrer Funktion unbeeinflussbar bleiben. Erst, wenn jetzt ein
anderer Uhrentypus zur Anwendung kommt, dann existieren plötzlich Abweichungen. Dieser andere Typus von Uhren hat nachweislich eine Empfindlichkeit gegenüber den Wirkungen der Gravitation - unterscheidet sich also signifikant gegenüber den handelüblichen Uhren. Der Rest ist dann schnell erzählt, eine gravitationsempfindliche Uhr wird in einer Umgebung transportiert, die so vorher weder erprobt noch danach wiederholt werden kann. Es ist so als ob eine Pendeluhr per Flugzeug kreuz und quer transportiert wird und das Bedienungspersonal behauptet, es könnte anhand von Rechnungen, Kurven und Diagrammen mit solcher Pendeluhr die Zeit genauso genau messen, wie mit einer Stoppuhr. Ist nicht! Eine in den entsprechenden Verhältnissen ungenaue Uhr kann durch das Bedienungspersonal nicht zu einer präzisen Zeitangabe per Berechnungen benutzt werden.
mfg