Highway hat geschrieben:Bleibt die Frage, wie genau eine Änderung der Frequenz zu einem Interferenzbild führen soll. Kannst du uns das vielleicht mal erklären?
Bin ich hier im falschen Film? Wie oft muss ich noch schreiben, dass ich
DEFINITIV davon ausgehe, dass
KEINE FREQUENZÄNDERUNG entsteht?
EGAL WIE MAN DAS MM-EXPERIMENT DREHT!!!
Hallo Highway, deine Aussage ist definitiv richtig!
Egal wohin du das MMI gedreht hast, egal wie schnell der Wind weht, egal ob einer weht, du hast vollkommen recht, die Frequenzen sind gleich!!
Trotzdem solltest du etwas weiter denken als in Frequenz und Wellenlänge.
Stell das MMI irgendwo irgendwie hin, es ergeben sich immer die gleichen Frequenzen, heisst die beiden Lichtsignale treffen immer mit gleichen Frequenz am Überlagerungsort ein.
Nun mal eine einfache Frage an dich.
Hat die Frequenz irgendwas mit dem Laufweg, seiner Länge und der Laufgeschwindigkeit oder der Phasenlage am Ankunftsort zu tun?
Was passiert wenn du zwei Laufwege hast die verschieden lang sind, du am Ende jeden Weges die Frequenz misst.
Ist es nicht so dass du dann überall die gleiche Frequenz feststellst, feststellst obwohl die Wege unterschiedlich lang sind.
Mache verschieden lange Wege (ein Weg sei um eine halbe Wellenlänge länger) für das gleiche Lichtsignal, stelle an jedem Ende einen Frequenzähler hin.
Stelle auch einen Phasenvergleicher hin der die beiden einkommenden Lichtsignale auf ihre Phasenlage zueinander vergleicht.
Du wirst feststellen dass ihre Phase um 180 Grad zueinander verschoben ist.
Du wirst auch feststellen das beide Frequenzen gleich sind.
Nun tausche die beiden Lichtwege gegeneinander aus.
Es ergibt sich gleiche Frequenz, und auch der gleiche Phasenunterschied, nämlich 180 Grad.
Jedoch mit dem Unterschied dass die Vorzeichen vertauscht sind.
Wenn du nun den Tausch langsam vollführst dann wirst du wärend des Tauschens andere Frequenzen, eine höher, eine niedriger als vorher, messen, und eine Phasenlagenänderung die eine Umpolung des Vorzeichens ergibt.
Wenn du beim MMI die Phasenlagen und die Freqeunzen vermisst dann wirst du gleiche Frequenzen haben, sowie eine bestimmte Phasenlage der beiden Signale zueinander.
Wenn du nun das MMI in eine andere Richtung drehst (Wind angenommen) dann wirst du, nach dem es gedreht wurde, die gleiche Frequenz messen, jedoch eine andere Phasenlage.
Wenn du wärend des Drehens die Frequenzen geobachtest dann wirst du feststellen das diese sich während der Drehung verändern.
Gruss Kurt