Frage an die SRT-Kritiker

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » So 1. Mär 2015, 14:16

@Detlef
Da muss Dir nix leid tun. ich bin halt der Meinung das Deine Auffassung dazu führt, dass man die Eigenschaften von Licht und die Frage danach was Licht sein könnte eher schlechter versteht. Letztendlich ist es nur eine Modellvorstellung, und wie bei vielen Modellvorstellungen darf man so was eben nicht "überstrapazieren".

Ich würde es mit einem Bohr'schem Atommodell vergleichen. Mit der Vorstellung, dass da irgendwelche "Kügelchen" in verschiedenen Abständen um einen Atomkern kreisen, kann man durchaus schon einiges anfangen und erklären - aber das Verständnis für Vorgänge im Atom wird dadurch nicht gefördert sondern sogar verhindert.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » So 1. Mär 2015, 14:19

Chief hat geschrieben:Relativitätstheorie ist für Y. und fallili zweite Religion. Da ist nichts zu machen.

Religion ist Glauben ohne Beweise oder Glauben mit selbsterfundenen "Beweisen".
Und es ist ziemlich klar ersichtlich wer hier "religiös" agiert.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Detlef » So 1. Mär 2015, 19:57

Detlef hat geschrieben: So 1. Mär 2015, 13:43: Vielleicht denkst du noch einmal in Ruhe darüber nach?


fallili hat geschrieben:Antwort So 1. Mär 2015, 14:16


Hallo fallili, ich möchte meine Bitte noch einmal wiederholen: Lass dir ein paar Tage Zeit, denke in Ruhe darüber nach und schreibe dann deine Meinung dazu. Man kann solche Themen nicht in 33 min bewältigen.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Nabla » Mi 18. Mär 2015, 15:24

Nun möchte ich mich auch in dieses Thema einklinken.

Zunächst Detlef hat recht: Licht ist eine Welle
Genauer gesagt sie ist eine elektromagnetische Welle.
Diese Welle breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Wohl gemerkt die EM Welle, jedoch nicht die Wellenbäuche und Wellentäler in denen die Ladungen gespeichert werden. Diese ruhen zu der umgebenden Materie. (Auch bei einer Seilwelle bewegen sich die Wellen, jedoch die einzelnen Teile der Welle bleiben an Ort und Stelle)
Die Lichtgeschwindigkeit ist der fortschreitende Wechsel der Energiearten (elektrische Energie --- magnetische Energie)

Die Frage ist nur, was versteht man unter Geschwindigkeit.
Nach Einstein ist die Geschwindigkeit eine Eigenschaft der Materie und benötigt keinen Bezugspunkt.
Jeder Grundschüler widerlegt Einstein indem er nach einem Bezugspunkt fragt.

Es erscheint schon seltsam, aber alle Messungen der Lichtgeschwindigkeit ergeben immer wieder den wohlbekannten Wert von 300 000 km/s.
Dabei spielt es keine Rolle, mit welcher Geschwindigkeit sich die Lichtquelle zum Beobachter bewegt.
Nun wird auch jede Lichtgeschwindigkeit vom Standpunkt des jeweiligen Betrachters gemessen.
Dabei stehen dessen Messeinrichtungen gegenüber dem Betrachter. Er misst nicht die ursprüngliche Lichtgeschwindigkeit, sondern nur die Geschwindigkeit gegenüber seiner Messapparatur.

Zu dem eingangs vorgestellten Problem.
Die Lichtgeschwindigkeit im Zug wird von der Luft ( Materie ) getragen, welche den Zug begleitet.
Die Lichtgeschwindigkeit auf dem Bahnsteig von der Luft auf dem Bahnsteig.
Logischerweise benötigt das Licht für alle Strecken eine Sekunde.
Würde man den Lichtblitz durch den Zug führen und am Ende herausleiten, so ergäbe sich eine Zeitdifferenz.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Jan » Mi 18. Mär 2015, 15:35

Eine Zeitdifferenz für einen Lichtblitz im Zug kann das menschliche Auge und der menschliche Verstand nicht registrieren.
Bei Schallwellen wären relativistische Effekte eher wahrnehmbar.
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