Hannes hat geschrieben:Die LG unabhängig von der Geschwindigkeit des Bezugsobjektes (Beobachter) im Meßgerät immer mit c ist Tatsache .
Meßergebnisse muss man zur Kenntnis nehmen. Aber wie erkläre ich den scheinbaren Widerspruch ?
Nach meiner Kenntnis gibt es keine entsprechenden "Messungen" der Lichtgeschwindigkeit. Solche "Messungen" müssten vermutlich von einem Vergleichsobjekt mit mindestens 1/10*c ausgeführt werden, d.h. man bräuchte z.B. zwei "Raketen" die einen festgelegten Abstand hätten und die mindestens 30 000 000 m/s, d.h. 108 000 000 km/h schnell sind, weiter wäre eine Lichtquelle erforderlich, die auf Knopfdruck einen Lichtstrahl als kugelförmige Lichtwellenfront aussendet, so dass dann jeweils die Zeitpunkte bestimmt werden können, wo dieser Lichtstrahl die "Raketen" passiert.
Alle Messungen, die du vermutlich meinst, erfüllen nicht die Mindestvorraussetzungen solcher Messungen, weil erstens die Geschwindigkeiten solcher Vergleichsobjekte viel zu niedrig sind und es meiner Ansicht nach solche Messungen auch noch nicht gegeben hat, denn man benötigt eine ein- und ausschaltbare Lichtquelle, zwei Messorte mit gleichbleibendem Abstand zueinander, dann eine Geschwindigkeit dieser Messorte mit mindestens 10% der Lichtgeschwindigkeit.
Eventuell habe ich - wegen nicht behebbaren Zeitmangels - bei allem Interesse etwas überlesen und du hast dich zu solchen Messungen der invarianten Lichtgeschwindigkeit bereits geäußert, dann wäre es gut, wenn du einen Link zu dem Beitrag angeben könntest. Ansonsten wäre es gut, wenn du einmal explizit sagen würdest, wie diese Messungen der invarianten Lichtgeschwindigkeit durchgeführt wurden.
Hannes hat geschrieben:dass man im Meßgerät immer c gemessen hat. (unbestritten).Egal, ,ob sich eine Lichtquelle (Stern) genähert oder entfernt hat.
Die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Bewegung der Lichtquelle ist (zumindest bei den meisten Leuten) unstrittig, d.h. das Licht hat seine typische auf das Medium bezogene Geschwindigkeit. Strittig ist, dass die Lichtausbreitung unabhängig von der Geschwindigkeit eines Vergleichsobjektes (Beobachter) wäre - da gibt es sehr gute Gründe, dass von entsprechend schnellen Messstellen auch völlig unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten mit c+v, c-v gemessen werden.
