Die Basiseinheiten der Raumzeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Rudi Knoth » So 1. Okt 2023, 06:56

@Frau Holle » Sa 30. Sep 2023, 13:27

Wieso denn? Dass der Viererabstand eine Länge ist, ist dir bewusst? Die Länge wird in Meter angegeben. Und der Meter ist konsistent über die Lichtgeschwindigkeit definiert. Da gibt es kein Problem beim Teilen. Was willst du da überhaupt teilen? Den Viererabstand in Metern durch einen Meter? Was soll das beweisen? Du hast dich verrannt.


Zuerst wird der Viererabstand aus einer Länge und einer Zeit berechnet. Die Länge wird natürlich z.B. in Metern und die Zeit in Sekunden gemessen. Dies sind aber nach deiner Ansicht "relative Einheiten". Der Meter wird übrigens aus der Lichtgeschwindigkeit und der SI-Sekunde bestimmt. Also sollte doch klar sein, daß dein Konzept der "relativen Einheiten" nicht funktioniert..

Allein die Tatsache, dass hier ein- und derselbe Viererabstand mit absolut konstanter Lichtgeschwindigkeit, aber unterschiedlich vielen Sekunden (t vs. t') und unterschiedlich vielen Metern (x vs. x') angegeben werden kann, beweist schon, dass diese Einheiten nicht absolut konstant sein können. Das ist kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip, sondern garantiert es überhaupt erst.


Nein. Denn diese Länge ist wohl eindeutig unabhängig vom System. Die SI-Sekunde kann aber in beiden Systemen ermittelt werden und diese mit der Lichtgeschwindigkeit multipliziert, ergibt die Längeneinheit, die wohl eindeutig identisch sein muß.

Ich denke, wir kommen so nicht weiter. Du hast Probleme mit der Mathematik, die aber für die Theoretische Physik von elementarer Bedeutung ist. Wenn es da Probleme gibt, dann ist eine Diskussion nicht möglich.

Gruß
Rudi Knoth
Zuletzt geändert von Rudi Knoth am So 1. Okt 2023, 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3786
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Rudi Knoth » So 1. Okt 2023, 09:00

@Frau Holle generell

Bei deiner Argumentation beziehst du dich auf den Viererabstand, der ja eine Differenz zwischen einem "zeitlichen" und einem "räumlichen" Abstand ist. Ich vergleiche mal deine Argumentation mit einem Beispiel aus dem "Kaufmännischen".

Firma A hat einen Umsatz t ohne Kosten. Der Gewinn dieser Firma ist dann natürlich gleich dem Umsatz. Firma B hat einen Umsatz von t' und Kosten, die mehr als 0 sind. Der Gewinn (genauer Deckungsbeitrag) sei bei beiden Firmen gleich. Nach deiner Argumentation würden die Umsätze in verschiedenen Währungen realisiert worden. Daß dies wohl nicht ganz richtig ist, sollte auf der Hand liegen.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3786
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Kurt » So 1. Okt 2023, 10:55

Rudi Knoth hat geschrieben:Nach deiner Argumentation würden die Umsätze in verschiedenen Währungen realisiert worden. Daß dies wohl nicht ganz richtig ist, sollte auf der Hand liegen.


Seine Argumentation und dein Verlegenheitsbeispiel zeigens, es wird mit unterschiedlichen Währungen hantiert.
Die SI-Sekunden sind unterschiedlich, also ist eine Unterscheidung möglich.
Wieder eine RT-Behauptung die nicht stimmt.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Kurt » So 1. Okt 2023, 11:36

Rudi Knoth hat geschrieben:
Zuerst wird der Viererabstand aus einer Länge und einer Zeit berechnet. Die Länge wird natürlich z.B. in Metern und die Zeit in Sekunden gemessen. Dies sind aber nach deiner Ansicht "relative Einheiten". Der Meter wird übrigens aus der Lichtgeschwindigkeit und der SI-Sekunde bestimmt. Also sollte doch klar sein, daß dein Konzept der "relativen Einheiten" nicht funktioniert..


Da der Meter aus der "überall gleichen" Lichtgeschwindigkeit und der SI-Sekunde bestimmt wird, sollte sich, so deine Behauptung, überall "gleiche Einheiten" ergeben.
Wenn es eine Möglichkeit gibt dieses zu widerlegen dann sind die Voraussetzungen/Aussagen der RT widerlegt.

Dann wollen wir mal schauen obs da eine gibt.

Möglichkeit zur weiteren Widerlegung der RT-Standbeine:

Es sei ein Labor, dieses wird in zwei "Bezüge", also IS unterteilt.
Eins umfasst den "Raum" vom Boden bis zur Mitte des Raumes.
Das zweite IS geht von der Mitte aus hoch bis zur Decke.

Im unteren Teil steht ein Tisch auf dem zwei Uhren stehen die SI-Sekunden erzeugen.
Beide Uhren takten synchron.

Nun wird eine davon in den oberen IS-Bereich gebracht.
Diese sollte ja nach deinen Behauptungen gleich takten wie die die auf dem Tisch bleibt.
Das ist aber nachweislich nicht der Fall.
Somit ist deine Behauptung widerlegt, deine "Formel": "Der Meter wird übrigens aus der Lichtgeschwindigkeit und der SI-Sekunde bestimmt"
führt also zu einem falschem Ergebnis.
Die obere Uhr taktet nämlich schneller als die untere, es werden somit zwei unterschiedliche Sekunden erzeugt.

Heisst: es werden unterschiedliche Einheiten erzeugt.

Wenn du nun behauptest, dass die Strecken identisch sind, die Einheiten seien gleich, dann stimmt das nicht, die RT liefert also falsche Ergebnisse.


Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Rudi Knoth » So 1. Okt 2023, 12:32

@Kurt » So 1. Okt 2023, 12:36

Dein Beispiel widerspricht aber der Annahme eines Inertialsystems. Denn die von die genannte "gravitative Blauverschiebung" gibt es nicht in einem Inertialsystem. Also liegt eine Roßtäuscherei von Dir vor.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3786
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Kurt » So 1. Okt 2023, 12:44

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » So 1. Okt 2023, 12:36

Dein Beispiel widerspricht aber der Annahme eines Inertialsystems.

Warum?

Rudi Knoth hat geschrieben:Denn die von die genannte "gravitative Blauverschiebung" gibt es nicht in einem Inertialsystem. Also liegt eine Roßtäuscherei von Dir vor.

(vill verwechselst du mich mit jemand anderem)
Es gibt weder Rot- noch Blauverschiebung wenn sich Abstände und Wegbedingungen nicht dynamisch ändern.
Selbst unterschiedliche LG auf der Übertragungsstrecke, was ja durchaus der Fall ist, haben auf die Empfangsfrequenz keinen Einfluss.
Sendefrequenz ist da immer gleich Empfangsfrequenz. Andersartige Behauptungen der RT sind Hirngespinnste.

Jedenfalls ist deine oberhalbige Behauptung durch die (nachweislich) unterschiedlichen SI-Sekunden widerlegt.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Frau Holle » So 1. Okt 2023, 12:50

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » Sa 30. Sep 2023, 13:27

Ich denke, wir kommen so nicht weiter. Du hast Probleme mit der Mathematik, die aber für die Theoretische Physik von elementarer Bedeutung ist. Wenn es da Probleme gibt, dann ist eine Diskussion nicht möglich.

Denke auch, dass wir da nicht weiter kommen. Probleme mit der Mathematik habe nicht, aber du hast Probleme mit der Interpretation der mathematischen Therme.

Die Aussage in einem Script der Uni Ulm habe ich verlinkt. Den wirklich trivialen mathematischen Zusammenhang habe ich wasserdicht bewiesen. Hier noch eine Aussage von Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Paul Wagner von der Universität Wien:
Prof. Dr. Dr. h.c. Paul Wagner hat gesagt, nicht hat geschrieben:
Aber so einfach ist das nicht. Weil allein durch die Bewegung einer Uhr ändert sich schon ihre Periodendauer. [...]
Und wenn sich jetzt die Periodendauer einer Uhr durch ihre Bewegung aus der Sicht eines anderen Beobachters ändert, dann hat sich letztlich die Zeit, die mit der Uhr gemessen wird, verändert. Weil Zeit ist das, was mit Uhren gemessen wird, und nicht Abstraktes, Abstruses, was irgendwo im Raum herumliegt.

Es ändert sich also die Periodendauer. Aus der Periodendauer z.B. der Strahlung des CS-133-Atoms ergibt sich die SI-Sekunde einer Atomuhr, die sich also durch ihre Bewegung aus der Sicht eines anderen Beobachters ändert. Man sagt dann, es ist die Zeit, die sich mit der SI-Sekunde ändert. Sie ist relativ, und das gleiche gilt für den Raum, der sich mit dem Meter aus Sicht des anderen Beobachters ändert.

Raum und Zeit sind in der RT bekanntlich relativ. Das äußert sich genau in den relativen Einheiten, mit denen Raum und Zeit jeweils gemessen werden. Sie sind nur in einem Inertialsystem konsistent, nicht aber im direkten Vergleich zwischen zwei zueinander bewegten Inertialsystemen. Man sieht das schon am einfachen Beispiel der Lichtuhr, die relativ zu mir bewegt ist: Ihre Periode, ihre SI-Sekunde als physikalische Basiseinheit, dauert aus meiner Sicht länger als meine. Die Dauer einer SI-Sekunde ist also relativ. Versteh's oder nicht. Es ist ziemlich sinnlos, das wir darüber weiter kontrovers diskutieren.

Hier zeigt sich etwas, was ich schon bei vielen Physikern oder Möchtegern-Physikern beobachtet habe: Rechnen können sie oft wie der Teufel und das ist auch immer ihr erster Ansatz. Formeln umstellen und dies und jenes ausrechnen, aber was sie da eigentlich ausrechnen, was das physikalisch und anschaulich bedeutet, das sehen sie nicht.

Daniel K. ist auch so ein Kandidat. Wie sich in diesem und jetzt wieder aktuell im anderen Forum gezeigt hat, kann er nicht mal ein Minkowski-Diagramm richtig lesen. Aber die Lorentz-Transformation rauf und runter rechnen, das kann er. Nur nützt das herzlich wenig, wenn man die Rechenergebnisse falsch interpretiert^^.

Dass er die LK richtig rechnen kann, hält DK für den Beweis dafür, dass er auch in allen seinen schrägen Interpretationen richtig liegt und alles andere "falsch" ist. Aber nicht mal den trivialen Sachverhalt mit den drei Uhren kapiert er richtig, oder dass der Geschwindigkeitsvektor eines Objekts A, das sich auf ein einzelnes Objekt B zu bewegt, aus Sicht von B seine Richtung ändert, wenn A das Objekt B passiert. Trivial einfach, aber natürlich "falsch" in den Augen von jemand, der Null physikalisches Vorstellungsvermögen mitbringt.

Nachtrag:
Das Video von Prof. Dr. Dr. h.c. Paul Wagner kenne ich erst seit kurzem und habe es erst jetzt zu Ende geschaut. Ziemlich am Ende bestätigt er nochmal ganz deutlich anhand der Lichtuhr meine Aussagen zur Zeitdilatation: Man nennt das Phänomen Dilatation (Dehnung), weil die Periodendauer – also die Sekunde bzw. Maßeinheit – der bewegten Uhr aus Sicht des ruhenden Beobachters länger ist:

Prof. Dr. Dr. h.c. Paul Wagner sagte, nicht hat geschrieben:
Wenn die Periodendauer aus Sicht des ruhenden Beobachters langsamer ist, dann zähl' ich auch weniger Periodendurchgänge, so dass diese sogenannte Zeitdilatation eigentlich eine Verkürzung der Zeit ist. Die bewegte Uhr zeigt eine kürzere Zeit an im Vergleich zu den ruhenden Uhren aus der Sicht des ruhenden Beobachters.
Man nennt's nur deshalb Dilatation, weil die Periodendauer der bewegten Uhr aus der Sicht der ruhenden Uhren und des ruhenden Systems, dilatiert, also verlängert wird.

Es ist genau das, was ich immer sage. Auch die drei Uhren kann man hier gut sehen: Zwei Uhren, die zueinander ruhen im logischerweise ruhenden System der Betrachtung und eine bewegte Uhr mit ganz eindeutig dilatierter Zeit (in einem gedachten bewegten System, denn es könnten auch noch andere mitbewegt sein, die in ihrem System synchron sind). Die drei Uhren werden zweimal verglichen und das Ergebnis ist soweit eindeutig und invariant.

Also nochmal: Die Längenkontraktion um den Gammafaktor entspricht einer Zeitdilatation, die "eigentlich eine Verkürzung der Zeit ist", also ebenfalls eine Kontraktion an der Zahl: Weniger Länge bei entsprechend weniger Zeit ergibt die gleiche Geschwindigkeit z.B. des Lichts bzw. der Relativbewegung. Alles ganz einfach und logisch konsistent. Was wurde ich doch dafür angegriffen... Ihr solltet euch wirklich selber mehr Logik zutrauen und einfach mitdenken, wenn ich schon alles haarklein vorkaue. Die Wahrheit setzt sich immer durch.

Noch Zweifel? Da bin ich sicher. Irgend eine i-Punkt-Reiterei wird euch schon wieder einfallen, Rudi Knoth und Daniel K. Ihr müsstet ja sonst zurückrudern. 8-) Ein "aaaber aus Sicht von bla..." ändert nichts an diesen glasklaren Grundlagen.

Für mich ist der Käs gegessen. :P
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4408
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Daniel K. » So 1. Okt 2023, 15:20

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Wieso denn? Dass der Viererabstand eine Länge ist, ist dir bewusst? Die Länge wird in Meter angegeben. Und der Meter ist konsistent über die Lichtgeschwindigkeit definiert. Da gibt es kein Problem beim Teilen. Was willst du da überhaupt teilen? Den Viererabstand in Metern durch einen Meter? Was soll das beweisen? Du hast dich verrannt.


Zuerst wird der Viererabstand aus einer Länge und einer Zeit berechnet. Die Länge wird natürlich z.B. in Metern und die Zeit in Sekunden gemessen. Dies sind aber nach deiner Ansicht "relative Einheiten". Der Meter wird übrigens aus der Lichtgeschwindigkeit und der SI-Sekunde bestimmt. Also sollte doch klar sein, dass dein Konzept der "relativen Einheiten" nicht funktioniert..

Allein die Tatsache, dass hier ein- und derselbe Viererabstand mit absolut konstanter Lichtgeschwindigkeit, aber unterschiedlich vielen Sekunden (t vs. t') und unterschiedlich vielen Metern (x vs. x') angegeben werden kann, beweist schon, dass diese Einheiten nicht absolut konstant sein können. Das ist kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip, sondern garantiert es überhaupt erst.


Nein. Denn diese Länge ist wohl eindeutig unabhängig vom System. Die SI-Sekunde kann aber in beiden Systemen ermittelt werden und diese mit der Lichtgeschwindigkeit multipliziert, ergibt die Längeneinheit, die wohl eindeutig identisch sein muss.

Ich denke, wir kommen so nicht weiter. Du hast Probleme mit der Mathematik, die aber für die Theoretische Physik von elementarer Bedeutung ist. Wenn es da Probleme gibt, dann ist eine Diskussion nicht möglich.

Ach Rudi, man wirft doch nicht die Flinte ins Korn, bevor man die zehn Monate gekämpft hat, aber mal ernsthaft, ja, dass ist leider so, und das Problem liegt viel tiefer, es wäre alleine nicht wirklich ein Problem, wenn Holle das erkennen könnte, sich dann auch selber eingestehen, er hat da Probleme mit der Mathematik, hat er mal angedeutet, er rechnet nicht wirklich gerne, dann aber war er so genial, dass er seinem Lehrer einen Rechenweg aufzeigen konnte, den der nicht kannte. Im Glauben also wo schon genial zu sein, und mit einer überdurchschnittlichen Auffassungsgabe ausgestattet, blickt er auf uns herab, haben wir auch ganz deutlich bei seinem Tanz mit den beiden Vektoren gesehen. Das ist so eindeutig falsch was er da behauptet hat, dass ist so einfach im Netz nachzulesen, es wäre ganz einfach gewesen seinen Irrtum zuzugeben, damit wäre zwar die Grundlage der Argumentation für seinen Thread mit den "Geheimnis der drei Uhren" implodiert, aber wenn es um die Wahrheit geht, dann sollte man das aushalten können.

Du hast wirklich mit einer Engelsgeduld hier alles versucht, und es fruchtet nicht, dass liegt aber einfach an der Uneinsichtigkeit von Holle, dem Mangel an Selbstreflektion, und eben auch dem Fehlen jeder Bereitschaft sich selber infrage zustellen, dem Willen über Grenzen zu gehen.


Das ist der Weg ...
Zuletzt geändert von Daniel K. am So 1. Okt 2023, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Daniel K. » So 1. Okt 2023, 15:44

Frau Holle hat geschrieben:
Es ändert sich also die Periodendauer. Aus der Periodendauer z.B. der Strahlung des CS-133-Atoms ergibt sich die SI-Sekunde einer Atomuhr, die sich also durch ihre Bewegung aus der Sicht eines anderen Beobachters ändert. Man sagt dann, es ist die Zeit, die sich mit der SI-Sekunde ändert. Sie ist relativ, und das gleiche gilt für den Raum, der sich mit dem Meter aus Sicht des anderen Beobachters ändert.

Raum und Zeit sind in der RT bekanntlich relativ. Das äußert sich genau in den relativen Einheiten, mit denen Raum und Zeit jeweils gemessen werden. Sie sind nur in einem Inertialsystem konsistent, nicht aber im direkten Vergleich zwischen zwei zueinander bewegten Inertialsystemen. Man sieht das schon am einfachen Beispiel der Lichtuhr, die relativ zu mir bewegt ist, ihre Periode, ihre SI-Sekunde als physikalische Basiseinheit, dauert aus meiner Sicht länger als meine. Die Dauer einer SI-Sekunde ist also relativ. Versteh es oder nicht. Es ist ziemlich sinnlos, das wir darüber weiter kontrovers diskutieren.

Hier zeigt sich etwas, was ich schon bei vielen Physikern oder Möchtegern-Physikern beobachtet habe, Rechnen können sie oft wie der Teufel und das ist auch immer ihr erster Ansatz. Formeln umstellen und dies und jenes ausrechnen, aber was sie da eigentlich ausrechnen, was das physikalisch und anschaulich bedeutet, das sehen sie nicht.

Daniel K. ist auch so ein Kandidat. Wie sich in diesem und jetzt wieder aktuell im anderen Forum gezeigt hat, kann er nicht mal ein Minkowski-Diagramm richtig lesen. Aber die Lorentz-Transformation rauf und runter rechnen, das kann er. Nur nützt das herzlich wenig, wenn man die Rechenergebnisse falsch interpretiert.

Dass er die LK richtig rechnen kann, hält DK für den Beweis dafür, dass er auch in allen seinen schrägen Interpretationen richtig liegt und alles andere "falsch" ist. Aber nicht mal den trivialen Sachverhalt mit den drei Uhren kapiert er richtig, oder dass der Geschwindigkeitsvektor eines Objekts A, das sich auf ein einzelnes Objekt B zu bewegt, aus Sicht von B seine Richtung ändert, wenn A das Objekt B passiert. Trivial einfach, aber natürlich "falsch" in den Augen von jemand, der Null physikalisches Vorstellungsvermögen mitbringt.


...

Es ist genau das, was ich immer sage. Auch die drei Uhren kann man hier gut sehen, zwei Uhren, die zueinander ruhen im logischerweise ruhenden System der Betrachtung und eine bewegte Uhr mit ganz eindeutig dilatierter Zeit (in einem gedachten bewegten System, denn es könnten auch noch andere mitbewegt sein, die in ihrem System synchron sind). Die drei Uhren werden zweimal verglichen und das Ergebnis ist soweit eindeutig und invariant.

Also nochmal, die Längenkontraktion um den Gammafaktor entspricht einer Zeitdilatation, die "eigentlich eine Verkürzung der Zeit ist", also ebenfalls eine Kontraktion an der Zahl, Weniger Länge bei entsprechend weniger Zeit ergibt die gleiche Geschwindigkeit z.B. des Lichts bzw. der Relativbewegung. Alles ganz einfach und logisch konsistent. Was wurde ich doch dafür angegriffen... Ihr solltet euch wirklich selber mehr Logik zutrauen und einfach mitdenken, wenn ich schon alles haarklein vorkaue. Die Wahrheit setzt sich immer durch.

Noch Zweifel? Da bin ich sicher. Irgend eine i-Punkt-Reiterei wird euch schon wieder einfallen, Rudi Knoth und Daniel K. Ihr müsstet ja sonst zurückrudern. 8-) Ein "aaaber aus Sicht von bla..." ändert nichts an diesen glasklaren Grundlagen.

Für mich ist der Käs gegessen. :P

Man hast Du Dich verrannt, und wenn Du jemals erkennen solltest, wie sehr, wird für Dich eine Welt zerbrechen. Stelle Deinen Mist mal im anderen Forum vor, traue Dich, schreibe mal die Aussagen, die Du hier so von Dir gibst. Man wird Dich vermutlich zerlegen. Alleine wie Du an der Definition des Geschwindigkeitsvektors scheiterst, und dazu Deine freche arrogante große Fresse, wie Materieraum glaubst Du genial zu sein, geistig überlegen, über dem Durchschnitt im Wissen, Verständnis und der Auffassungsgabe. Das Gegenteil ist die Wahrheit.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Frau Holle » So 1. Okt 2023, 15:45

Daniel K. hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Wieso denn? Dass der Viererabstand eine Länge ist, ist dir bewusst? Die Länge wird in Meter angegeben. Und der Meter ist konsistent über die Lichtgeschwindigkeit definiert. Da gibt es kein Problem beim Teilen. Was willst du da überhaupt teilen? Den Viererabstand in Metern durch einen Meter? Was soll das beweisen? Du hast dich verrannt.


Zuerst wird der Viererabstand aus einer Länge und einer Zeit berechnet.

Nein. Denn diese Länge ist wohl eindeutig unabhängig vom System.

Die Länge als Viererabstand ist unabhängig vom System. Das ist die Invarianz dabei. Der Meter ist definiert über die invariante Lichtgeschwindigkeit, beim Viererabstand dann auch unabhängig vom System, weil sich die Systemabhängigkeit bei der Verrechnung mit zugehörigen Zeit auflöst. Die Einheiten sind in ja im selben Inertialsystem konsistent.

Die einzelnen Einheiten sind aber unterschiedlich im direkten Vergleich zwischen zwei Systemen. Siehe meinen vorigen Beitrag. Aber vermutlich irrt sich da mal wieder ein Professor, stimmt's? :lol: :lol: :lol:

Rudi Knoth hat geschrieben:Zuerst wird der Viererabstand aus einer Länge und einer Zeit berechnet.

Schwierigkeiten mit der Mathematik? Das ist nämlich falsch: Der Viererabstand wird aus einer Länge und einer Zeit berechnet, die mit einer Geschwindigkeit multipliziert ist, was dann auch eine Länge ergibt.

Daniel K. hat geschrieben:Man hast Du Dich verrannt, und wenn Du jemals erkennen solltest, wie sehr, wird für Dich eine Welt zerbrechen. Stelle Deinen Mist mal im anderen Forum vor, traue Dich, schreibe mal die Aussagen, die Du hier so von Dir gibst. Man wird Dich vermutlich zerlegen. Alleine wie Du an der Definition des Geschwindigkeitsvektors scheiterst, und dazu Deine freche arrogante große Fresse, wie Materieraum glaubst Du genial zu sein, geistig überlegen, über dem Durchschnitt im Wissen, Verständnis und der Auffassungsgabe. Das Gegenteil ist die Wahrheit.

Wenn dir sachlich nichts mehr einfällt kommt nur noch sowas, ist klar.

Die relativen Einheiten sind im anderen Forum längst abgehakt, nachdem du sie dort lächerlich machen wolltest. Ausnahmslos jeder hat sie bestätigt. Aber davon willst du natürlich jetzt nichts mehr wissen. :mrgreen:
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 1. Okt 2023, 16:03, insgesamt 1-mal geändert.
Frau Holle
 
Beiträge: 4408
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste