ZQUANTUM hat geschrieben:
Is mir nu echt zu blöd...
ZZ.
Du kannst es drehen und wenden wie du willst, auch der letzte peinliche Versuch sich noch an einem kleinen Wort aufzuhängen ist gescheitert:
Die Frage nach der genauen Geschwindigkeit einer Masse **exakt** auf dem Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs ist komplex und hängt stark von der gewählten Perspektive ab. Hier sind einige wichtige Punkte:
1. **Aus der Sicht eines fernen Beobachters:** Ein weit entfernter Beobachter würde die Masse niemals den Ereignishorizont erreichen sehen. Je näher die Masse dem Horizont kommt, desto stärker wird die Zeitdilatation. Für den fernen Beobachter scheint die Masse asymptotisch die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, erreicht sie aber nie vollständig.
2. **Aus der Perspektive der Masse selbst:** Wenn wir die Perspektive eines Beobachters einnehmen, der zusammen mit der Masse in das Schwarze Loch fällt, gibt es keinen definierten Punkt, an dem eine „exakte“ Geschwindigkeit auf dem Ereignishorizont gemessen werden kann. Aus der Eigenperspektive überquert die Masse den Ereignishorizont mit ihrer lokalen Geschwindigkeit, die unterhalb der Lichtgeschwindigkeit liegt. Dieser Übergang erfolgt kontinuierlich und ohne besondere Vorkommnisse, da der Ereignishorizont lokal nicht als besondere Grenze erkennbar ist.
3. **Lokale Perspektive in der Nähe des Horizonts:** Ein lokaler Beobachter, der sehr nahe am Ereignishorizont freifallend ist, würde feststellen, dass die Geschwindigkeit einer Masse, die den Ereignishorizont erreicht, sich der Lichtgeschwindigkeit annähert. In der Theorie der allgemeinen Relativität wird dies durch die starke Krümmung der Raumzeit erklärt.
### Zusammenfassung
Exakt auf dem Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs, aus der Sicht eines fernen Beobachters, nähert sich die Geschwindigkeit der Masse der Lichtgeschwindigkeit, erreicht diese aber nie vollständig. Aus der Perspektive der Masse selbst gibt es keinen besonderen Moment oder Ort, an dem eine exakte Geschwindigkeit auf dem Ereignishorizont gemessen werden kann, da dieser Übergang kontinuierlich und unmerklich erfolgt .


