Lagrange hat geschrieben:Mikesch hat geschrieben:Lagrange hat geschrieben:Der erste der c+v gemessen hat war Georges Sagnac. Und dann Michelson-Gale. Inzwischen auch GPS.
Zeig mir einfach ein Messergebnis eines Experiments das jemals, bewegt relativ zur Erde, durchgeführt wurde. Gibt es nicht! Das einzige Experiment in welchem sich etwas bewegt ist Sagnac. Und da haben wir prompt c+v.
Was anderes wäre ja auch fatal und die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts wäre nicht c sondern instantan.
Aber zu aller Beruhigung tritt das ja nicht ein und während das Licht mit c seine Strecke abfliegt, dreht sich die Apperatur um die Strecke x/t weiter.
Genau. Und so haben wir c+v relativ zum Beobachter. Der Abstand Quelle-Beobachter ist gleich geblieben.
c+v relativ zum Beobachter ist natürlich Unsinn. Aus einer ganz einfachen Streckenlängenbestimmung

kann man natürlich keine Lichtgeschwindigkeit > c basteln.
L ist der Umfang der Laufstrecke der Lichtwelle
c ist die Lichtgeschwindigkeit
r ist der Radius der Laufstrecke

ist die Winkelgeschwindigkeit
Die Umfangsgeschwindigkeit des Gerätes ist

Die zurückgelegte Strecke ist dann (Drehrichtung +, Drehrichtung - analog) )
 L_+ = L+v \cdot dt_+)
, was nichts anderes ist als der Umfang + der Streckenteil, der während der Drehzeit dt noch hinzukommen bzw. in Gegenrichtung abgezogen wird.
Das Licht braucht für die Strecke
 L_+ = c \cdot dt_+)
1+2 gleich setzen:
 L+v \cdot dt_+ = c \cdot dt_+)
Nach Umlauf unterscheiden und nach den Zeiten auflösen:


daraus folgt (was man ja nun haben will, um die Vorhersage mit der Messung zu vergleichen):
T\approx 2L \frac{v}{c^{2}})