Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 23. Okt 2018, 08:01

McMurdo hat geschrieben:Foucault entwarf mit behilflichen Mechanikern ein komplexes Experiment, in dem Licht eines Sonnenteleskops zu einem entfernten, schnell-rotierenden Spiegel geschickt wurde, der das Licht reflektierte. Das Licht durchlief vor Ort Luft und der zweite Strahl vor Ort ein Rohr mit Wasser. Viele technische Schwierigkeiten mussten überwunden werden, so wie die mechanische Stabilität schnell-rotierender Spiegel, die genaue optische Ausrichtung, die Lichtmengen der beiden Strahlen im Okular, und vieles mehr, und er brauchte klares Wetter wegen der Lichtquelle, die Sonne.
Nur leider fand die Messung/das Experiment auch hier ruhend zur Erde statt.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Mikesch » Di 23. Okt 2018, 08:07

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Der erste der c+v gemessen hat war Georges Sagnac. Und dann Michelson-Gale. Inzwischen auch GPS.

Zeig mir einfach ein Messergebnis eines Experiments das jemals, bewegt relativ zur Erde, durchgeführt wurde. Gibt es nicht! Das einzige Experiment in welchem sich etwas bewegt ist Sagnac. Und da haben wir prompt c+v.

Was anderes wäre ja auch fatal und die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts wäre nicht c sondern instantan.

Aber zu aller Beruhigung tritt das ja nicht ein und während das Licht mit c seine Strecke abfliegt, dreht sich die Apperatur um die Strecke x/t weiter.

Genau. Und so haben wir c+v relativ zum Beobachter. Der Abstand Quelle-Beobachter ist gleich geblieben.

c+v relativ zum Beobachter ist natürlich Unsinn. Aus einer ganz einfachen Streckenlängenbestimmung kann man natürlich keine Lichtgeschwindigkeit > c basteln.

L ist der Umfang der Laufstrecke der Lichtwelle
c ist die Lichtgeschwindigkeit
r ist der Radius der Laufstrecke
ist die Winkelgeschwindigkeit

Die Umfangsgeschwindigkeit des Gerätes ist
Die zurückgelegte Strecke ist dann (Drehrichtung +, Drehrichtung - analog) )
, was nichts anderes ist als der Umfang + der Streckenteil, der während der Drehzeit dt noch hinzukommen bzw. in Gegenrichtung abgezogen wird.
Das Licht braucht für die Strecke

1+2 gleich setzen:

Nach Umlauf unterscheiden und nach den Zeiten auflösen:


daraus folgt (was man ja nun haben will, um die Vorhersage mit der Messung zu vergleichen):
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Mikesch » Di 23. Okt 2018, 08:15

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Foucault entwarf mit behilflichen Mechanikern ein komplexes Experiment, in dem Licht eines Sonnenteleskops zu einem entfernten, schnell-rotierenden Spiegel geschickt wurde, der das Licht reflektierte. Das Licht durchlief vor Ort Luft und der zweite Strahl vor Ort ein Rohr mit Wasser. Viele technische Schwierigkeiten mussten überwunden werden, so wie die mechanische Stabilität schnell-rotierender Spiegel, die genaue optische Ausrichtung, die Lichtmengen der beiden Strahlen im Okular, und vieles mehr, und er brauchte klares Wetter wegen der Lichtquelle, die Sonne.
Nur leider fand die Messung/das Experiment auch hier ruhend zur Erde statt.
Richtig. Die technisch größte Herausforderung war es, die Rotation der Erde zu stoppen. Brachte einiges durcheinander.
Leider gabe es als Folge einige geistige Deformationen bei Menschen. Gerade der Raum Hameln wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, wie man bis heute merkt.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Di 23. Okt 2018, 08:50

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Was anderes wäre ja auch fatal und die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts wäre nicht c sondern instantan.

Aber zu aller Beruhigung tritt das ja nicht ein und während das Licht mit c seine Strecke abfliegt, dreht sich die Apperatur um die Strecke x/t weiter.

Genau. Und so haben wir c+v relativ zum Beobachter. Der Abstand Quelle-Beobachter ist gleich geblieben.

c+v relativ zum Beobachter ist natürlich Unsinn. Aus einer ganz einfachen Streckenlängenbestimmung kann man natürlich keine Lichtgeschwindigkeit > c basteln.

Nein. Streckenlänge im bewegten System ist unverändert L. Das Licht braucht im ruhenden System die Zeit L/c um diese Strecke zu überwinden. Im bewegten System wird weniger Zeit benötigt da sich der Beobachter in die Gegenrichtung bewegt, das heißt, die Strecke im ruhenden System ist kürzer als die Strecke im bewegten System.





Bewegter Beobachter misst c+v. Ruhender Beobachter misst c aber dafür eine kürzere Strecke.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 23. Okt 2018, 08:51

Mikesch hat geschrieben:Leider gabe es als Folge einige geistige Deformationen bei Menschen. Gerade der Raum Hameln wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, wie man bis heute merkt.
Die geistigen deformationen merkt man besonders bei dir. :lol:
Mikesch hat geschrieben:c+v relativ zum Beobachter ist natürlich Unsinn. Aus einer ganz einfachen Streckenlängenbestimmung kann man natürlich keine Lichtgeschwindigkeit > c basteln.
Du sollst die (relative) Lichtgeschwindigkeit nicht basteln, sondern messen.
Zwischen zwei Spiegeln mit Abstand L bewegt sich ein Photon it c hin und her und somit gilt:

Bewegen sich die Spiegel relativ zum Licht gilt

woraus bei v=0 wieder

wird.

Somit gilt nicht

und

sondern

und

sowie

und

...aber so etwas begreift ein geistig deformierter Verstand, wie deiner ja nicht. :lol:
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 08:55

@all
Habe den Eingangsbeitrag verändert: die Thesen 1 und 2 expliziert und um These 3 ergänzt.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Di 23. Okt 2018, 09:12

Zasada hat geschrieben:@all
Habe den Eingangsbeitrag verändert: die Thesen 1 und 2 expliziert und um These 3 ergänzt.


These 1: Zwei entfernte Ereignisse A und B sind genau dann gleichzeitig, wenn die gegenseitige Entfernung zwischen AB und BA im Augenblick der Messung identisch ist

[A-B = B-A] ⇒ [t(A) = t(B)]

These 1 müsste noch überarbeitet werden. Wenn 2 Punkte (Punkt A und Punkt B) zueinander ruhen dann ist die Entfernung dazwischen immer konstant.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Zasada » Di 23. Okt 2018, 09:20

These 1 müsste noch überarbeitet werden. Wenn 2 Punkte (Punkt A und Punkt B) zueinander ruhen dann ist die Entfernung dazwischen immer konstant.


Nein.
t(A) = t(B) bestimmt, dass A und B bezogen aufeinander ruhen (keine Veränderung der Abstände, keine Bewegung innerhalb der Gegenwart)
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 23. Okt 2018, 09:26

Zasada hat geschrieben:@all
Habe den Eingangsbeitrag verändert: die Thesen 1 und 2 expliziert und um These 3 ergänzt.

Okay, wenn nicht These 1, dann aber auf jeden Fall These 2...
jedes einzelne Ereignis einer Ereignisfolge findet innerhalb einer singulären Gegenwart statt.
jedes einzelne Ereignis einer Ereignisfolge findet innerhalb einer individuellen Gegenwart statt - das bedeutet, einzelne Ereignisse der Folge zeitlich versetzt nacheinander und nicht in einer identischen Gegenwart.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Di 23. Okt 2018, 09:38

Zasada hat geschrieben:
These 1 müsste noch überarbeitet werden. Wenn 2 Punkte (Punkt A und Punkt B) zueinander ruhen dann ist die Entfernung dazwischen immer konstant.


Nein.
t(A) = t(B) bestimmt, dass A und B bezogen aufeinander ruhen (keine Veränderung der Abstände, keine Bewegung innerhalb der Gegenwart)

Wie soll man das verstehen?
Die Entfernung A-B ist die Entfernung zum Zeitpunkt t(A) und die Entfernung B-A die Entfernung zum Zeitpunkt t(B) oder wie?
Oder ist hier etwas anderes gemeint.
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