Crank hat geschrieben:Ich komme dann auf
s1 = s0 + v * t1 = c * t1
t1 = s1 /c
Dann ist aber s0=c*t1-v*t1=(c-v)*t1.
Das bedeutet die Lichtgeschwindigkeit im Ruhesystem ist V=c-v und die Zeit ist ebenfalls t=t1.
Crank hat geschrieben:Ich komme dann auf
s1 = s0 + v * t1 = c * t1
t1 = s1 /c
Crank hat geschrieben:Ich gehe erstmal von einer einzigen Realität aus. Und da geschehen Sachen gleichzeitig oder nicht gleichzeitig, völlig unabhängig des gewählten Bezugssystems. Sogar dann, wenn sie garnicht, also auch aus garkeinem Bezugsystem, beschrieben werden.
Crank hat geschrieben:Trigemina hat geschrieben:Besonders einfach sieht man das an zwei zueinander ruhenden Uhren im Abstand s, wo zum Startzeitpunkt t0 = 0 ein Lichtstrahl von A aus gesendet nach der Zeit t1 = s/c die Uhr B erreicht und wieder zur Uhr A in der Zeit t2 = 2*s/c = 2*t1 mit der Information (Uhrzeit von B = t1) reflektiert wird. Beide Uhren haben zu jedem Zeitpunkt eine identische Anzeige, was ein in der Mitte der Strecke s positionierter Beobachter bestätigen könnte. Die Information (Uhrzeit von B) am Ort der Uhr A beträgt jedoch nur die Hälfte.
Dieser Sachverhalt lässt sich unter Anwendung des "2. Postulats" nur dann erörtern, wenn bekannt ist, welche Geschwindigkeit der Versuchsaufbau im gewählten IS hat. Deine Ansicht ist ausschließlich für VAufbau=0 m/s richtig. Ansonsten ist es falsch.
Crank hat geschrieben:Trigemina hat geschrieben:Wendet man für die Uhren die gleiche Synchronisationsvorschrift wie oben an, ergibt sich folgende Situation im Ruhesystem der Uhr A für die mit der Geschwindigkeit v relativ dazu bewegte Uhr B mit einem Anfangsabstand von s0:
s1 = s0 + v * t1 = c * t1
t1 = s0 / (c-v)
Der am Punkt s1 reflektierte Lichtstrahl läuft nun die gleiche Strecke s1 in der gleichen Zeit t1 zurück, also total
s2 = 2 * s1
t2 = 2 * t1
Nach der Galilei-Transformation würde die Uhr am Ort A die Zeit t2 anzeigen, der reflektierte Lichtstrahl hätte die Information der Uhr B von t1 = t2 / 2, also wiederum die Hälfte wie im oberen Beispiel zweier zueinander ruhender Uhren. Sie (die Uhren) laufen somit zu jeder Zeit synchron (t = t’).Crank hat geschrieben:Hier berechnest du blos Laufzeiten, die völlig unabhägig davon sind, wie die Uhren laufen. Das Gesagte ist auch dann richtig, wenn eine Uhr vorwärts und eine rückwärts läuft. Du musst schon die Winkel messen, wenn du irgendeine Aussage über die synchronität machen willst. Ausserdem ist es notwendig, ein Lichtsignal nochmal zur Uhr B zu senden.
Crank hat geschrieben:Edit: Welche beiden Punkte verbindet eigentlich dir Strecke S2?
Du vergisst dass die Gleichzeitigkeit auch innerhalb eines Bezugssystems, in dem 2 Lichtquellen (...) ruhen, nur von jenen darin ruhenden Beobachtern als gleichzeitig wahrgenommen wird, die sich auf der im Raum frei drehbaren Mittelsenkrechten der Lichtquellen (...) befinden.
Ja klar. Dieses Beispiel bezieht sich ausschliesslich auf zueinander ruhende Uhren. Erst das nächste Beispiel geht dann auf gegeneinander bewegte Uhren ein.
Um die Asynchronität der beiden gegeneinander bewegten Uhren festzustellen, ist es nicht mehr notwendig, einen Lichtstrahl von A zurück zu B zu senden, sofern dem reflektierten Lichtstrahl der Reflexionszeitpunkt an der Uhr B aufmoduliert worden ist oder die Uhr B mit der gestoppten Zeit zurückgebracht wird.
Die Feststellung t2 ≠ 2*t1' genügt völlig.
Die Strecke s2 entspricht dem Doppelten der Strecke s1. Die Hinlaufstrecke ist betragsmässig identisch mit der Rücklaufstrecke, womit die gesamthaft durchlaufene Strecke s2 bei A startet, bei B reflektiert und wieder bei A empfangen wird.
Wenn wir sagen, dass die Blitzschläge A und B in Bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, so bedeutet dies: Die von den Blitzorten A und B ausgehenden Lichtstrahlen begegnen sich in dem Mittelpunkte M der Fahrdammstrecke A – B. Den Ereignissen A und B entsprechen aber auch Stellen A – B auf dem Zuge. Es sei M‘ der Mittelpunkt der Strecke A – B des fahrenden Zuges. Dieser Punkt M‘ fällt zwar im Augenblick der Blitzschläge mit dem Punkte M zusammen, bewegt sich aber in der Zeichnung mit der Geschwindigkeit v des Zuges nach rechts. Würde ein bei M‘ im Zuge sitzender Beobachter diese Geschwindigkeit nicht besitzen, so würde er dauernd im M bleiben, und es würden ihn dann die von den Blitzschlägen A und B ausgehenden Lichtstrahlen gleichzeitig erreichen, d.h. diese beiden Strahlen würden sich gerade bei ihm begegnen. In Wahrheit aber eilt er (vom Bahndamm aus beurteilt) dem von B herkommenden Lichtstrahl entgegen, während er dem von A herkommenden Lichtstrahl vorauseilt. Der Beobachter wird also den von B ausgehenden Lichtstrahl früher sehen, als den von A ausgehenden. Die Beobachter, welche den Eisenbahnzug als Bezugskörper benutzen, müssen also zu dem Ereignis kommen, der Blitzschlag B habe früher stattgefunden als der Blitzschlag A. Wir kommen also zu dem wichtigen Ergebnis:
Ereignisse, welche in Bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, sind in Bezug auf den Zug nicht gleichzeitig und umgekehrt (Relativität der Gleichzeitigkeit). Jeder Bezugskörper (Koordinatensystem) hat seine besondere Zeit, eine Zeitangabe hat nur dann einen Sinn, wenn der Bezugskörper angegeben ist, auf den sich die Zeitangabe bezieht.
Crank hat geschrieben:Dann erkläre uns doch bitte, wie du mit einem Zeitpunkt und einer Winkelstellung eine Winkelgeschwindigleit bestimmen willst. Mit deiner Definition kann die Uhr B auch stillstehen, wenn sie in dem richtigen Winkel steht, und du würdest eine Synchronität finden.
Crank hat geschrieben:Edit: Welche beiden Punkte verbindet eigentlich dir Strecke S2?Trigemina hat geschrieben:Die Strecke s2 entspricht dem Doppelten der Strecke s1. Die Hinlaufstrecke ist betragsmässig identisch mit der Rücklaufstrecke, womit die gesamthaft durchlaufene Strecke s2 bei A startet, bei B reflektiert und wieder bei A empfangen wird.
Die Strecke AB hat den gleichen Betrag wie die Strecke BA.
Crank hat geschrieben:Und wenn du von Hamburg nach München fährst und danach wieder zurück, dann ist Hamburg danach doppelt so weit von München entfernt wie vorher, oder wie soll ich das verstehen?
Ausserdem hast du keine Lorentz-Transformation angewendet, weshalb du nicht behaupten und schon gar nicht beweisen kannst, dass Einstein eine Gleichzeitigkeit gefunden hätte, die gar nicht sei.
Nein. Wie ich das mache habe ich doch hier gezeigt.
Und ja, ich habe dein 2. Post dieses Threads gelesen und kann weder dein Kriterium der Gleichzeitigkeit akzeptieren noch verstehen, weshalb du unbedingt über die Winkelgeschwindigkeiten der rotierenden Zeiger ausgehen willst. Eine digitale Zeitanzeige reicht doch völlig aus um die gemessenen Zeiten zu vergleichen.
Crank hat geschrieben:Trigemina hat geschrieben:Und ja, ich habe dein 2. Post dieses Threads gelesen und kann weder dein Kriterium der Gleichzeitigkeit akzeptieren noch verstehen, weshalb du unbedingt über die Winkelgeschwindigkeiten der rotierenden Zeiger ausgehen willst. Eine digitale Zeitanzeige reicht doch völlig aus um die gemessenen Zeiten zu vergleichen.
Ich verstehe das Kriterium auch nicht. Es ist aber nicht meins, sondern Einsteins.
Crank hat geschrieben:Zum Schluss noch eine Frag: Ist das eine Kriterium für Synchronität zweier Zeigeruhren:
Zwei Uhren sind synchron, wenn für jeder t gilt: PhiA0+omegaA*t=PhiB0+omegaB*t ???
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