SRT und Kausalität

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: SRT und Kausalität

Beitragvon fallili » Do 19. Mär 2015, 07:52

Highway hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...
Daher könnte man Ernst's Bombenbeispiel völlig problemlos und ohne Diskussionen mit dem el. Potentialunterschied zwischen zwei Punkten behandeln.
Der Potentialunterschied ist Null oder eben nicht Null - und es ist völlig eindeutig festgelegt, was die Bombe machen wird....


Das ist aber nicht der Punkt und man muss nicht immer wieder neue Beispiele erfinden, welche mit der eigentlichen Aussage von Ernst nichts zu tun hat. Das führt nur zur Verwirrungen.
.......

Ich erfinde kein neues Beispiel - sondern zeige auf das Ernst die "Zeit" genauso behandelt wie eben z.B. Potentialunterschiede.
Also Zeit als "Etwas" dass eben an einem Ort dann auch einen eindeutig bestimmten / bestimmbaren Wert hat.

Und wenn man "Zeit" derart betrachtet, dann kann man mit der SRT und deren Aussagen eben garantiert nichts anfangen.
Dann kommen auch die ganzen Diskussionen zustande wie: in S ist t positiv und in S' ist t' negativ - also muss in S' schon irgendwas in der "Vergangenheit" sein.
Zuletzt geändert von fallili am Do 19. Mär 2015, 08:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » Do 19. Mär 2015, 17:09

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Natürlich ergeben sich diese auch für Newton! Eine Wurfarabel ist doch etwas anderes als eine gleichförmig geradlinig beschleunigte Bewegung. Oder nicht?

Der Stein fällt immer in der gleichen Zeit von oben nach unten.
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Du schwätzt auch nur! Bei Newton ist die Wurfparabel eine Realität, und die geradlinig beschleunigte Bewegung ebenso. Woran erkennt man nun das für beide System gültige physikalische Gesetzt?


d²s/dt² = a
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » Do 19. Mär 2015, 17:13

fallili hat geschrieben:Aber "Zeit" ist eben kein für sich existierendes "Etwas" das einen und nur einen klar definierbaren Wert hat, den man dann einfach "irgendwie messen" kann.

Natürlich har die Zeit bezüglich einem Refernzereignis (als Zeitdifferenz) einen klar definierten Wert. Und den kann man natürlich messen.
Oder meinst du 1s hätte keien definierten Wert.Da sagst du als Relativist?
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » Do 19. Mär 2015, 17:46

Highway hat geschrieben:Im Grunde geht es nur darum, ob die Messung im Ruhesystem durchgeführt werden muss, damit ein Vergleich überhaupt zulässig wird, oder nicht. Das ist meiner Meinung nach der Fall, wird aber von Ernst et. al. nicht so gesehen. Sie meinen, dass die Betrachtung aus jedem Bezugssystem zulässig ist.

Wozu sollte denn die Transformation in ein anderes IS überhaupt nützlich sein, wenn die tarnsformeiten Werte zu nichts zu gebrauchen sind.
Die Nützlichkeit der Transformation ergibt sich daraus, daß ein gleicher Vorgang (Ereignis) aus unterschiedlicher "Perspektive" betrachtet wird. Die eine Realität ist genauso real wie die andere, wobei sich die Realitäten bezüglich ihrer Orts- und Zeitparameter unterscheiden. Darum geht es hier aber nicht; auch wenn fast alle Relavis sich darauf stürzen.

Es geht um den Ablauf von Ereignissen. Ein Ereignisablauf kann sich klassisch überhaupt nicht quantitativ ändern. In der SRT kann er sich quantitativ ändern, weil die Zeit variant ist. Unmöglich muß aber bei jeglicher Transformation der qualitative Ablauf der Ereignisse sein, d.h. die Kausalität muß erhalten bleiben und die Ausführung von Folgeereignissen darf nicht variant sein.

Und was die Relativis hier immer vergessen. In der SRT kann die LT die zeitliche Abfolge zweier Ereignisse verdrehen. Dadurch wäre die Kausalität verletzt. Sie wird aber als unverletzt deklariert, weil der Abstand der Ereignisse raumartig ist. Und ein drittes Ereignis, das von der zeitlichen Abfolge der ersten beiden logisch abhängig ist, wird auch definiert ausgelöst, wenn die Signalübermittlung per Lichtblitz erfolg.
Das ist Allgemeingut. Da kommt auch niemand und nörgelt, die Zeiten müssen da und da oder da gemessen werden. Es ist egal, in welchem IS gemessen wird. Die Abläufe sind qualitativ unveränderlich.

Und jetzt auf einmal, wo ich nichts weiter an dem Szenario ändere, als daß die beiden Ereigniszeiten anstelle per Lichtblitz jetzt per digitaler Zusendung übetragen werden, kommen plötzlich erfundene Vorgaben, wo in welchem IS was gemessen werden soll bzw. muß.

Ganz unverständlich, solche Manöver.
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » Do 19. Mär 2015, 17:48

Spacerat hat geschrieben:Wenn man in der LT mit korrekten Vorzeichen rechnet, dann verdreht sich da auch keine Reihenfolge, sondern die Chronologie eines Vorgangs bleibt erhalten.

Denkste. Da hast du was überlesen.
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » Do 19. Mär 2015, 17:52

fallili hat geschrieben:Dann kommen auch die ganzen Diskussionen zustande wie: in S ist t positiv und in S' ist t' negativ - also muss in S' schon irgendwas in der "Vergangenheit" sein.

Quatsch.
In S ist ta>tB
In S' ist ta'<tb'

In S: Baby wird gezeugt ; Baby wird geboren
In S': Baby wird geboren : Baby wird gezeugt
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » Do 19. Mär 2015, 17:59

Spacerat hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Du hast nicht aufgepasst!
Wer hier nicht aufpasst, bist du und evtl. noch andere, die es nicht sehen! Es geht hier nicht um die x-Komponenten, sondern nur um die t-Komponenten. .

Quatsch. Du bist der Traumtänzer. Es gibt hier zwei Ereignisse an zwei Orten. Und die lassen sich per LT mit Leichtigkeit zeitlich verdrehen. Das ist auf Anhieb aus der LT Gleichung zu ersehen und Highway hat ein Zahlenbeispiel gerechnet.

Das ist SRT Grundlage. Darüber muß man nicht weiter reden.
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 19. Mär 2015, 18:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » Do 19. Mär 2015, 18:02

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
d²s/dt² = a
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Du misst nicht in beiden Systemen d²s/dt²=a. Das misst du erst dann in beiden Systemen, wenn du die Bewegung formal heraus transformiert hast.


d²s/dt²=a

gilt immer und überall.
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 19. Mär 2015, 18:06

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
d²s/dt² = a
.
.


Du misst nicht in beiden Systemen d²s/dt²=a. Das misst du erst dann in beiden Systemen, wenn du die Bewegung formal heraus transformiert hast.


d²s/dt²=a

gilt immer und überall.
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Nur wenn v<<c ist.
fb557ec2107eb1d6
 
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » Do 19. Mär 2015, 19:57

Highway hat geschrieben:Wieso wird dann in den verschiedenen Systemen einmal eine Wurfparabel konstatiert und im anderen Fall eine geradlinig beschleunigte Bewegung? Wo versteckt sich dieser Unterschied in deiner mathematischen Beziehung d²s/dt²?


d²s/dt²=a ist die mechanische "Weltformel". Sie beschreibt die gesamte Dynamik.

@fb557ec2107eb1d6
Nur wenn v<<c ist.

Klassisch immer. SRT nimmer. ;)
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