Logischer Beweis der Zeitdehnung

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Logischer Beweis wofür?

Beitragvon Heinrich Katscher » Mo 8. Jun 2009, 15:59

Bruno hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben:
Soviel mir das Archimedische Gesetz bekannt ist, entspricht die von einem Körper verdängte Wassermenge genau seinem Volumen.

Herr Katscher,
das archimedische Prinzip besagt, dass die verdrängte Wassermenge genau dem Volumen der EINGETAUCHTEN Körperteile entspricht.
Die verdrängte Wassermenge entspricht genau dem Volumen des Körpers abzüglich dem Volumen, welches aus dem Wasser herausragt.

Herr von Bruno
nicht aus Prag


Welches Volumenprozent kann man einem ganz in eine Flüssigkeit eingetauchten Körper zuschreiben ?

fragt Heinrich Katscher den Adeligen Herrn von Bruno
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Re: Logischer Beweis der Zeitdehnung

Beitragvon Heinrich Katscher » Mo 8. Jun 2009, 16:32

acadam hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben:
Dass "Volumen" keine physikalische Grösse ist, - wie Acadam meint -, ist mir neu, sodass ich ihn bitte, seine Behauptung näher zu begründen.

Das erscheint auf den ersten Blick plausibel. Jedoch ist das Verdrängen des Wassers ein rein physikalischer Vorgang (wie alles im Universum), bei dem physikalische Größen wechselwirken.
"Volumen" ist eine rein math. Beschreibung mit V=Länge*Höhe*Breite oder andere Formel.
Tatsächlich ist dies aber eine "unzulässige" Formel, da nicht enthalten ist: Energie der beteiligten phys. Größen! ......


Ich betrachte das Volumen eines physischen Körpers als normierte Angabe seiner physikalischen Grösse. Man könnte es jedoch, z.B. beim Einwurf eines Körpers ins Wasser, auch als Wechselwirkung zwischen dem Agens (Werfenden), des Objektes (körper) und der Umfelder (Luft und Wasser) beschreiben. Zweckmässigkeit wäre jedoch fraglich.

Es bleibt mir unklar, wie man das Volumen eines unregelmässig geformten physischen Objektes durch eine "mathematische Formel* oder sogar durch die Beziehung V=Länge*Höhe*Breite bestimmen sollte.

Wenn Volumen V = V (m^3) bei jeder beliebigen Temperatur (Energie oder anderer Einflussgrösse) keine präzise Mengenangabe sein sollte, müsste (meiner Ansicht nach) die gesamte physikalische Messtechnik auf dem Misthaufen landen.


mfG
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Re: Logischer Beweis der Zeitdehnung u.a.

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 9. Jun 2009, 21:24

acadam hat geschrieben:
Bei hohen Relativgeschw. schmeißt man Newton auf den Misthaufen und nimmt Einstein.


Glauben macht selig. Wo bleiben die Beweise ?

Heinrich Katscher
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Re: Logischer Beweis der Zeitdehnung

Beitragvon Harald Maurer » Do 11. Jun 2009, 13:12

acadam hat geschrieben:Blödsinn. Es gibt keine Absolutgeschwindigkeit.

Natürlich gibt es die: Die Lichtgeschwindigkeit (Licht hat immer konstant und invariant 299792,458 km/s!). Selbstverständlich ist das eine Absolutgeschwindigkeit. Zu dieser absoluten Geschwindigkeit in Beziehung gesetzt, ist auch jede andere Geschwindigkeit absolut.
acadam hat geschrieben:Blödsinn. Es gibt keine absolute Zeit. Das habe ich hier im Forum bewiesen.

Hast Du nicht. Die absolute Zeit ist jene Zeit, aus der sich die absolute Geschwindigkeit der Kosmischen Hintergrundstrahlung (c!) aufgrund der Beziehung Weg/Zeit definiert. Ist ja logisch: wenn es eine absolute Geschwindigkeit gibt, muss es auch absoluten Raum und absolute Zeit geben.

Dass die Lichtgeschwindigkeit als Naturkonstante absolut ist, wirst Du ja wohl nicht bestreiten?

Grüße
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Re: Logischer Beweis der Zeitdehnung

Beitragvon Sebastian Hauk » Do 11. Jun 2009, 13:16

Hallo acadam,

Blödsinn. Es gibt keine Absolutgeschwindigkeit.


Ein Auto A mit einer Masse von 300 kg fährt mit 50 km/h auf einer Straße. Ein anderes Auto B mit einer Masse von 300 kg kommt diesem mit 50 km/h entgegen. Nun verliert der Fahrer des Autos A die Kontrolle über seinen Wagen und kracht gegen das Auto B.

Bitte einmal die kinetische Energie beim Zusammenprall ausrechnen.


Und schon wieder ein Unfall. Diesmal fährt ein Auto C mit einer Masse von 300 kg auf einer Autobahn mit 100 km/h und kracht auf einmal in ein Stauende.

Bitte auch hier einmal die kinetische Energie ausrechnen.

Gruß

Sebastian
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Re: Logischer Beweis der Zeitdehnung

Beitragvon Harald Maurer » Sa 13. Jun 2009, 11:24

acadam hat geschrieben:Ich bin weder Relativist noch Antirelativist.


Das trifft sicher zu. Die Argumente von Relativisten sind meist konsistent mit den Relativitätstheorien. Von diesen hast Du aber keine Ahnung. Was nicht heißen soll, dass Deine Ideen schlecht sind.
Gödel hat seinerzeit bereits Einstein bewiesen, dass es laut ART keine Zeit gibt, was allerdings die Theorie in Schwierigkeiten brachte, denn damit wurden Zeitreisen zu einer Selbstverständlichkeit. Gödel entwickelte dazu das Modell eines rotierenden Universums. Einstein war perplex und konnte das Argument Gödels nicht entkräften. Dieses Argument - es widerspricht den RT auf logischer Basis - wurde übrigens bis heute nicht widerlegt.

acadam hat geschrieben:Offensichtlich ist Dein einziges Ziel, eine Art Schlacht gegen Einstein zu führen.

Nein, in diesem Forum führt niemand eine Schlacht gegen Einstein. Was sollte eine Schlacht gegen einen Toten wohl bringen? Wir kritisieren seine Theorien, was keinesfalls mit einer Geringschätzung des Urhebers verbunden ist.

acadam hat geschrieben:"Energie" existiert sehr wohl

Energie existiert in gleichem Sinn wie die Zeit. Entweder existiert beides (Energie ist Bewegung und da steckt natürlich Zeit darin) oder beides existiert nur als Begriff - so wie Glück oder Vernunft z.B.. Du hast nicht Unrecht, wenn man Deine Gedanken aus philosophischer Sicht betrachtet, aber sie haben nichts zu tun mit Physik, und schon gar nicht mit Relativitätstheorie.

Also wie ist das mit der naturkonstanten, invariablen Lichtgeschwindigkeit, die es nicht anders gibt als mit "c"? Ist das nun eine Absolutgeschwindigkeit oder nicht? Oder gar keine Geschwindigkeit (laut RT vergeht für Photonen keine Zeit, was andererseits bedeutet, dass es eine Zeit geben muss, die in anderen Prozessen offenbar vergeht!)? Auch Wechselwirkungen wären ohne Zeit nicht denkbar - actio. reactio!

Vieles ist ansatzweise nicht übel, was Du hier äußerst, aber es ist unausgegoren und uneinheitlich. Das wird sicher besser werden, wenn Du auch so lange Gelegenheit hattest nachzudenken wie wir Pensionisten! Das wird schon noch. Aber ohne Physikbuch wird es nicht gehen ;)

Grüße
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Re: Logischer Beweis der Zeitdehnung

Beitragvon Harald Maurer » So 14. Jun 2009, 10:45

acadam hat geschrieben:Also: DEFINITION VON ZEIT! Ohne diese kommen wir nicht weiter. Wenn Du keine Def. von Zeit angeben kannst, nehme ich an, dass auch Weihnachtsmann und Osterhase Elemente der (deiner) Realität sind!


Zeitrdefinition.GIF
Zeitrdefinition.GIF (23.99 KiB) 6082-mal betrachtet


acadam hat geschrieben:Bitte zeige mir auch nur eine Messung ohne WW.


messen.gif
messen.gif (69.99 KiB) 6012-mal betrachtet


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Re: Logischer Beweis der Zeitdehnung

Beitragvon Harald Maurer » So 14. Jun 2009, 13:39

acadam hat geschrieben: 2. Die Aufgabe war eine Messung ohne WW zu zeigen. Du zeigst eine mit Millionen WWs! Das Maßband besteht aus Atomen, welche wechselwirken mit den Atomen der Luft, deshalb ist die Länge nicht unabhängig dieser Wechselwirkungen. Der Arm besteht ebenfalls aus Mrd. von Atomen mit Mrd Wechselwirkungen untereinander und der Luft. Also auch hier beweist Du mit Brachialgewalt das, was ich sage: keine Messung ohne mind. EINE WW!


Unter einer Wechselwirkung bei einer Messung versteht man eine Wechselwirkung zwischen dem Messenden (Maßband, Instrument) und dem zu Messenden! Und vor allem muss die Wechselwirkung maßgeblich für das Resultat sein. Woraus das Maßband besteht bzw. womit seine Atome ohne Relevanz für die Messung selbst wechselwirken, spielt keine Rolle. Zwischen dem Oberarm und dem Maßband findet keine Wechselwirkung statt, die für die Messung bedeutsam wäre. Dein Argument geht daher völlig ins Leere und wird auch nicht richtig, wenn Du es immer wieder wiederholst!

Denke Dir einen Stab mit der Länge von einem Meter.Er hat auch die Länge von 100 Zentimetern oder 1000 Millimetern. Aber auch eine Länge von 1.0936133 Yard, oder 0.00062137119 Meilen oder 1e+10 ångström oder ... oder...
Man kann also diese Länge mit allerlei unterschiedlichen Maßeinheiten definieren - das ändert nichts daran, dass das zu Messende, der Stab, sich dabei nie verändert; es gibt also eine Länge, die all den unterschiedlichen Maßeinheiten oder Definitionen einheitlich zugrunde liegt. Diese Länge - nämlich der Raum, der vom Stab beansprucht wird - ist ABSOLUT :!:

Ganz dasselbe gilt für die Zeit. Das zu Messende ist eine durch die Messung unveränderbare Grundlage, die beliebig unterteilt oder definiert werden kann. In Stunden, Sekunden oder Jahre ... in beliebige Definitionen. Doch der Zeitraum, in welchem sich kausale physikalische und beliebig vergleichbare Prozesse abspielen, ist ebenso absolut wie der Raum :!: Seine Gesetzmäßigkeiten verändern sich nicht durch die Messung, also sind Raum und Zeit absolut, und nur die Maßeinheiten sind veränderlich, weil sie willkürlich konstruiert sind.

Und das hätte ich hier nicht schreiben können, wenn Zeit (und Raum) nicht existieren würden.

Grüße
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Re: Logischer Beweis der Zeitdehnung

Beitragvon Harald Maurer » So 14. Jun 2009, 16:37

acadam hat geschrieben:Das Ur-Meter hat eine ganz bestimmte Anzahl Atome eines bestimmten chemischen Elements bei einer bestimmten Temperatur und einer bestimmten Gravitation. Änderst Du auch nur eine dieser Bestandteile, kommt etwas anderes heraus - ein Meter hat also nur in der Mathematik eine Identität.

Das Ur-Meter ist nur mit einer bestimmten Anzahl Atome eines bestimmten chemischen Elements bei einer bestimmten Temperatur und Feuchtigkeit und sonstigen eingehaltenen Kriterien ein Ur-Meter! :!:

Ändert man eines der Kriterien, ist das Ur-Meter defekt und nicht geeignet, einen Meter abzugrenzen. Es ist also von Deiner Seite aus unlogisch, der Maßeinheit nur eine mathematische Identität zuzubilligen. Selbstverständlich kann man mit einem defekten Meßinstrument nichts anfangen, ist aber bei Einhaltung der Kriterien ein Ur-Meter auch woanders ein Ur-Meter, so wird man auch dort exakt 1 Meter messen können. Und mit dem defekten Ur-Meter misst man eben Mist. Es ist also falsch, wenn Du behauptest:

acadam hat geschrieben:In unserem Universum wirst du keine 2 identischen Meter finden!

Denn das ist keine Frage der Physik oder der Philosophie sondern lediglich eine der Genauigkeit. Mit Deinen haarspalterischen Überlegungen kannst Du leider nichts gewinnen. Auch was eine Sekunde ist, gilt nur bei Einhaltung aller Definitions-Kriterien. Alles andere ist eben keine Sekunde mehr! :!: In Deinem Spruch:

acadam hat geschrieben:In der Realität kannst Du niemals 2 identische Sekunden finden


steckt daher auch keine Logik, sondern er berührt ebenfalls nur die Frage der Genauigkeit und keine der Identität einer Sekunde! Wenn Du eine "absolute Definition" forderst, wird Dir offenbar nicht klar, dass dieser Ausdruck eine Kontradiktion ist. Keine Definition kann absolut sein, aber das zu Definierende kann es. Für den Physiker ist das kein Problem, er definiert Naturkonstanten und ist sich bewusst, dass dies nur bei Einhaltung bestimmter Bedingungen gültig ist. Einsteins Längenmessung setzt die Bedingung, dass die Endpunkte einer Länge gleichzeitig zu messen sind ... und wenn die Gleichzeitgkeit relativ ist, ist es eben auch die Länge. Das hat nichts mit Atomen, Ur-Metern oder Wechselwirkungen zu tun. In der Relativitätstheorie spielen sich alle relativen Messvorgänge dennoch vor dem Hintergrund eines absoluten Raums und einer absoluten Zeit ab. Jede Raum- oder Zeitmessung setzt Raum und Zeit bereits voraus. Diese hängen demnach nicht von der Messung ab, sondern es ist umgekehrt. Raum und Zeit sind absolut; relativ sind Distanz und Dauer. Wer diesen Unterschied nicht erkennt, dem fehlt der nötige Scharfsinn.

Was Du von Dir gibst, ist Deine private Philosophie. Sie sei Dir unbenommen :)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Logischer Beweis der Zeitdehnung

Beitragvon Sebastian Hauk » Mo 15. Jun 2009, 21:03

Hallo Harald Maurer,

dürfen denn in die neue Discothek Matrix Afrikaner rein?

Gruß

Sebastian
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