Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 9. Jun 2011, 14:21

Mirko hat geschrieben:
Du hast hier eine Antwort an Herrn Pössel zitiert, die sich auf dessen Blogthema Maßeinheiten bezieht. Deine Kommentare dort gehen am Blogthema vorbei.
Du sollst dort nur sagen, wo denn deiner Meinung nach die Grenze des Messbaren liegt. Die Antwort bleibst du schuldig.


Einen Maßstab kann man unendlich mathematisch fein unterteilen, ob es ein Meter ist, oder eine Elle, oder ein Fuß, oder ein Inch oder sonst etwas. Mathematisch kann man einen Maßstab unendlich unterteilen, es gibt keinen Grund sich auf Micrometer oder Nanometer zu beschränken, man könnte einen Namen für alle mathematisch unendlich möglichen Unterteilungen erfinden. Die Mathematik kennt keine Grenze bei der Unterteilung eines Maßstabes bzw. einer Länge. Zahlen sind unendlich. Man darf nur seine Fantasie bei der Benennungen der mathematischen Unterteilungen bemühen.

Die Realität kann aber diese mathematische, unendliche Exakheit nicht folgen, beim weiten nicht, das versteht sich so von selbst, dass man eigentlich nicht darauf so lange einzugehen bräuchte, es sein denn, man redet mit Relativisten... 8-) Immerhin wurde schon im I. Blogteil von Dr. Pössel erwähnt, dass alleine die Dicke der Striche auf einem materiellen Mastab eine unendliche Unterteilung bei der Messung der Länge eines Gegenstandes unmöglich macht und die Grenze der Genauigkeit setzt. Auch wurde erwähnt dass allein die Dicke der Absteckungspfeiler eine Genauigkeit in dem Mikrometerbereich bei der Vermessung eines Grundstückes unmöglich macht. Die Länge eines Myons im Ruhezustand kann auch nicht gemessen werden, weder in Mikrometer noch in Nanometer, geschweige denn im Bewegungzustand. Ein GPS-Navigator bringt eine fantastische Leistung, wenn er eine Position auf 2 m oder 1 m genau bestimmt, eine Position auf 1 Mikrometer genau ist völlig realitätfremd, ich wüsste nicht mal wo 1 Mikrometer oder auch 10 Nanometer auf der Straße unter den Vorderreifen meines Autos sich verstecken können, damit die Position so genau gemessen werden könnte, wie sie mathematisch bestimmbar ist.

Seid Ihr alle dermaßen mit der SRT realitätsfremd geworden oder gemacht worden, dass Ihr nicht mal mehr verstehen könnt, dass eine unendliche mathematische Unterteilung von Längen auf dem Rechner problemlos geht, aber dass sie in der Wirklichkeit nicht realisierbar ist? Lebt Ihr denn nur in Eurer Traumwelt mit Zeitreisen und ewig Jungbleiberei? Oder ist es eher infantil bleiben? :|

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Do 9. Jun 2011, 14:28

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:
Du hast hier eine Antwort an Herrn Pössel zitiert, die sich auf dessen Blogthema Maßeinheiten bezieht. Deine Kommentare dort gehen am Blogthema vorbei.
Du sollst dort nur sagen, wo denn deiner Meinung nach die Grenze des Messbaren liegt. Die Antwort bleibst du schuldig.


Einen Maßstab kann man unendlich mathematisch fein unterteilen, ob es ein Meter ist, oder eine Elle, oder ein Fuß, oder ein Inch oder sonst etwas. Mathematisch kann man einen Maßstab unendlich unterteilen, es gibt keinen Grund sich auf Micrometer oder Nanometer zu beschränken, man könnte einen Namen für alle mathematisch unendlich möglichen Unterteilungen erfinden. Die Mathematik kennt keine Grenze bei der Unterteilung eines Maßstabes bzw. einer Länge. Zahlen sind unendlich. Man darf nur seine Fantasie bei der Benennungen der mathematischen Unterteilungen bemühen.


Wie groß ist eigentlich so ein Nanometer?...

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die Realität kann aber diese mathematische, unendliche Exakheit nicht folgen, beim weiten nicht, das versteht sich so von selbst, dass man eigentlich nicht darauf so lange einzugehen bräuchte, es sein denn, man redet mit Relativisten... 8-)


Dann werde doch mal endlich konkret: was ist die kleinste messbare Metereinteilung?
Mirko
 
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Arthur Schmitt » Do 9. Jun 2011, 15:11

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die Realität kann aber diese mathematische, unendliche Exakheit nicht folgen, beim weiten nicht, das versteht sich so von selbst, dass man eigentlich nicht darauf so lange einzugehen bräuchte, es sein denn, man redet mit Relativisten.


Aber vielleicht wenn man mit Realisten redet. Schau mal da:
http://www.aixro.de/know-how/

"Die CNC-Technik macht es möglich, den Wankelmotor auf einem außerordentlich hohen Niveau zu fertigen.
xxxx produziert auf hochmodernen CNC-Maschinen. Durch sie ist xxxx in der Lage, im Mikrometer- Bereich zu fertigen."

In der Chip-Industrie wird ist der Mikrometer-Bereich kalter Kaffee, dort wird selbstverständlich auch im Nanometer-Bereich gefertigt.
Eine kleine Anmerkung dazu:
Bei den Messverfahren in der CNC-Fertigung und bei der Chip-Fertigung verwendet man keinen Zollstock. Es gibt dafür tatsächlich andere Messmethoden.

Mit freundlichen Grüßen
A.S.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 9. Jun 2011, 18:05

Mirko hat geschrieben:Dann werde doch mal endlich konkret: was ist die kleinste messbare Metereinteilung?

Das ist die kleinste Einteilung, die auf einem Maßstab darstellbar und wahrnehmbar ist und das hängt erst einmal vom Verhältnis Länge des Maßstabes - Länge des zu messenden Objektes bzw. von der Distanz. Messen ist vergleichen, Du kannst nur was vergleichen, was Du wahrnehmen kannst - berechnen kannst Du dagegen mit Meßergebnissen unbegrenzt, ohne wahrnehmen zu müssen.

Du wirst wohl eine Linie von 3 cm auf einem Blatt Papier im Millimeter oder Bruchteil von Millimeter messen können.
Du wirst keine Strecke von 10 km auf einer Straße im Millimetern oder Bruchteil von Millimetern messen können.
Du wirst keine Strecke zwischen einem Satelliten und einem Auto in Millimetern oder Bruchteil vom Millimetern messen können.
Du wirst keine Strecke zwischen zwei Himmelkörpern in Millimetern oder Bruchteil von Millimetern messen können.
Du wirst den Erdumfang nicht in Millimetern oder Bruchteil von Millimetern messen können.
Du wirst die Länge von keinem Teilchen und keine Distanzen in der Quantendimension überhaupt messen können.

Das alles auch nicht mit dem Maßstab Lichtgeschwindigkeit.

Deshalb informierte auch Wikipedia bei der Präzision der Meßergebnisse von Lasermeßgeräten, dass sie von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter auch von der Distanz:

Die optische Abstandsmessung (auch: Laserentfernungsmessung) wird benutzt um die Distanz zwischen einem Abstandssensor und einem Objekt zu messen. Die Präzision hängt von verschiedenen Faktoren ab:

•von der Oberfläche der beiden Objekte (Material, Farbe)
•von der zu messenden Distanz
•von Umwelteinflüssen


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon contravariant » Do 9. Jun 2011, 19:52

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Du wirst die Länge von keinem Teilchen und keine Distanzen in der Quantendimension überhaupt messen können.

Mal wieder ein ganzer Lopez: keine Ahnung, aber einen auf dicke Hose machen! Man (also Dschosselünne nicht, aber Leute, die mehr Ahnung von der Materie haben und nicht nur gut im Scheisse labern sind..) kann sowas durchaus messen:
http://www.nature.com/news/2010/100707/ ... 0.337.html
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Do 9. Jun 2011, 20:23

contravariant hat geschrieben:Man ... kann sowas durchaus messen:
http://www.nature.com/news/2010/100707/ ... 0.337.html
Tatsächlich?
Dachte ∆λ * ∆p gehöre zusammen (≦ ℎ ) .
http://www.nature.com/news/2010/100707/full/news.2010.337.html hat geschrieben:...The most recent estimates, made by Sick using previous data, put the radius of the proton at around 0.8768 femtometres (1 femtometre = 10-15 metres)...
estimates wie Schätzungen?

Gruß
P.S.
Gemäß Jocelynes Aussage sind jetzt Planck-Längen nicht angedacht gewesen?
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon contravariant » Do 9. Jun 2011, 20:27

galactic32 hat geschrieben:Gemäß Jocelynes Aussage sind jetzt Planck-Längen nicht angedacht gewesen?

Weißt du wie groß, bzw klein die Plancklänge ist?
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Do 9. Jun 2011, 20:39

contravariant hat geschrieben:Weißt du wie groß, bzw klein die Plancklänge ist?
Ist die Frage echt?

Was vermutest Du?
"Weiß" ich's ?

Gruß
P.S.
Worauf willst Du eigentlich hinaus?
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon contravariant » Do 9. Jun 2011, 20:41

galactic32 hat geschrieben:Worauf willst Du eigentlich hinaus?

Versuchs mal mit Freidenken, dann kommst du vielleicht drauf...
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Do 9. Jun 2011, 20:46

contravariant hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Worauf willst Du eigentlich hinaus?
Versuchs mal mit Freidenken, dann kommst du vielleicht drauf...
Seit wann denkst Du unabhängig (frei)?

Nimmst Du Dich selber ernst, wenn Du so "treu..." mainstream-Artikel konsumierst?

Schon mal drüber nachgedacht wie ein sinvoller Radius zustandekommen soll mit jenen plumpen Hochenergie-Versuchen?

Gruß
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