Das Uhrenparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Fr 30. Dez 2022, 23:21

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Würden sie Fotos machen, dann würden die sich nicht unterscheiden: U₁ zeigt t₁ und U₂ zeigt t₂ auf beiden Fotos. Und das geht eben nicht, wenn sie an verschiedenen Orten und zueinander bewegt sind: Die jeweils andere Uhr zeigt dann weniger Zeit an als die eigene, was erst mal paradox aussieht.

Du willst die beiden Fotos an zwei verschiedenen Orten machen? Also nicht ein Ereignis und beide fotografieren sich gegenseitig? Wenn dem so ist, habe ich Dich da falsch verstanden, kommt vor, viel Holz, an unterschiedlichen Orten können Uhren natürlich unterschiedliche Werte anzeigen, dann ist es ja aber eben auch nicht nur ein Ereignis.

Bingo! Anscheinend ist der Groschen gefallen. Gratuliere!

Es geht doch um zwei Szenarien:

1. Gleichzeitig am selben Ort ist kein Problem, zwei Fotos mit beiden Uhren drauf: U1 macht ein Selfie und U2 macht ein Selfie jeweils mit der anderen Uhr daneben, klar soweit?
Auf beiden Fotos zeigt dann U1 die gleiche Zeit t1 und U2 zeigt die gleiche Zeit t2. Es muss nicht zwingend t1=t2 sein. Das sind die "richtigen" Zeiten. Die Fotos zeigen was real Sache ist an diesem Ort zu diesem Zeitpunkt in beiden Systemen, und zwar für beide Systeme gleich (siehe Fotos). Die Uhren lügen nicht. Nix "Vorlauf", nix "Rücklauf", jede Uhr zeigt genau das an, was sie eben anzeigt.

2. Gleichzeitig an verschiedenen Orten geht aber nicht, selbst wenn sie sich verabredet haben und jedes Foto um 12 Uhr Eigenzeit machen: Auf Foto1 zeigt U1 ihre 12 (U2 aber nicht) und auf dem anderen Foto zeigt U2 ihre 12 (U1 aber nicht).

Im Fall 1 ist die RdG irrelevant, kommt nicht zum Zug, ist unwichtig, kann igroriert werden, fällt unter den Tisch, ist unbedeutend, unwichtig, muss nicht beachtet werden, macht keinen Unterschied.

Fall 1 ist genau der Fall, von dem ich seit über einer Woche spreche: Gleichzeitiges Ablesen beider Uhren am selben Ort als ein Ereignis. Und du kommst mir immer und immer wieder mit der RdG und dem blauen Bild :roll:. Die RdG hat da nichts zu suchen! Das macht man an jedem Bahnhof erneut, oder an jedem Streckenkilometer meinetwegen.
Da gibt es dann keine Symmetrie mehr. Die Uhren an der Strecke sind die mit mehr Zeit zwischen zwei solchen Ablesungen, immer! Und das nicht, weil sie nur für den Zugfahrer einen "Vorlauf" hätten, nein. Sie zeigen einfach was vor Ort Sache ist in beiden Systemen.

Meine Uhr jedenfalls geht nicht vor, nur weil jemand vorbeikommt.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 31. Dez 2022, 01:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Sa 31. Dez 2022, 00:56

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Würden sie Fotos machen, dann würden die sich nicht unterscheiden: U₁ zeigt t₁ und U₂ zeigt t₂ auf beiden Fotos. Und das geht eben nicht, wenn sie an verschiedenen Orten und zueinander bewegt sind: Die jeweils andere Uhr zeigt dann weniger Zeit an als die eigene, was erst mal paradox aussieht.

Du willst die beiden Fotos an zwei verschiedenen Orten machen? Also nicht ein Ereignis und beide fotografieren sich gegenseitig? Wenn dem so ist, habe ich Dich da falsch verstanden, kommt vor, viel Holz, an unterschiedlichen Orten können Uhren natürlich unterschiedliche Werte anzeigen, dann ist es ja aber eben auch nicht nur ein Ereignis.

Bingo! Anscheinend ist der Groschen gefallen. Gratuliere!

Nun lass mal die Kirche im Dorf, ich will Deine Euphorie nun nicht gleich dämpfen, aber das ist eine Aussage, die ich von Dir falsch verstanden hatte, dadurch werden alle anderen Aussagen von Dir, wo ich Dir sage, die sind falsch, nicht auf Schlag richtig. Es geht nur im diese eine Aussage und oh Wunder, ich habe gar kein Problem damit zuzugeben, wenn ich mich geirrt habe, hier ja auch nicht in der Sache selber, sondern nur beim Verstehen von dem was Du ausgesagt hast.

Ohne Dich ärgern zu wollen, wirklich nicht haben wir ja das hier:
Frau Holle » Di 27. Dez 2022, 22:48 hat geschrieben:
Die Symmetrie ist gebrochen, wenn er immer eine andere Uhr abliest.
Frau Holle » Di 27. Dez 2022, 22:48 hat geschrieben:
Der Typ mit der Stoppuhr im Zug, weiß das natürlich auch und weiß dann auch, dass er es ist der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe.
Daniel K. hat geschrieben:
Eine Frage habe ich da noch, behauptest Du weiterhin, diese Grafik:

Bild

und die Erklärung dazu ist falsch?

Frau Holle » Di 27. Dez 2022, 22:48 hat geschrieben:
Spare dir die Erklärung, warum es deiner Meinung nach anders sein müsste. Ich nehme dir nichts ab. Es reicht nicht, wenn man nur etwas über die SRT liest. Mitdenken sollte man auch. Aber ich weiß jetzt wenigstens woher du es hast: Die Website mit der blauen Grafik erklärt es grottenschlecht und unüblich. Das mit den Uhren am Weg wird sogar ganz falsch erklärt. Das Gegenteil ist richtig.

Ich vermute, wenn dem so ist, hast Du sicher eine bessere Webseite zur Hand, die das Gegenteil erklärt und dann richtig ist? Wäre nämlich doch mal was, ... ;)

Ist ja nicht meine Seite, entweder oder, entweder die Seite ist falsch, also die Aussagen da, oder nicht. Ich wette weiter den Kasten, dass das da richtig, dann kann das Gegenteil nicht richtig sein, dann ist Deine Aussage, es wäre so falsch.

Ganz deutlich, ich will keinen Streit, Dich auch nicht vorführen oder dumm darstellen, mir geht es um die Sache, schauen wir was richtig ist, die Basis ja zum Glück Mathematik, man kann es rechnen, die Wahrheit ist eindeutig.


Frau Holle hat geschrieben:
Es geht doch um zwei Szenarien:

1. Gleichzeitig am selben Ort ist kein Problem, zwei Fotos mit beiden Uhren drauf: U1 macht ein Selfie und U2 macht ein Selfie jeweils mit der anderen Uhr daneben, klar soweit?

Ich habe das mit den Fotos eingeführt, mir ist das schon klar, nun habe ich auch die Notation dafür mal geschrieben.

Eₓ [xₓ, tₓ, xₓ', tₓ']


Das ist ein beliebiges Ereignis x, mit den Koordinaten in zwei zueinander bewegten Systemen S und S'. Ein Ereignis, zwei Bilder. Weil es nur ein Ereignis ist, aber die Frage stellt sich doch nicht, ein Ereignis ist immer mit sich selber gleichzeitig, wie denn sonst? Man muss die Dinge einfach mal durchrechnen, hier ist eine gute Quelle, die Du wohl anerkennst:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lorentz-T ... und_Zeiten


Frau Holle hat geschrieben:
Auf beiden Fotos zeigt dann U₁ die gleiche Zeit t₁ und U₂ zeigt die gleiche Zeit t₂. Es muss nicht zwingend t₁ = t₂ sein. Das sind die "richtigen" Zeiten.

Keine Ahnung, Dein Prosa ist echt hart für mich, können wir uns darauf einigen, dass Du das Eₓ [xₓ, tₓ, xₓ', tₓ'] meinst?

Also beide Fotos zeigen diese Werte an, jedes Foto die Zeiten tₓ, und tₓ' je nach Uhr?


Frau Holle hat geschrieben:
Die Fotos zeigen was real Sache ist an diesem Ort zu diesem Zeitpunkt in beiden Systemen, und zwar für beide Systeme gleich (siehe Fotos). Die Uhren lügen nicht. Nix "Vorlauf", nix "Rücklauf", jede Uhr zeigt genau das an, was sie eben anzeigt.

Ich glaube Du verstehst mich nicht, wenn ich "Vorlauf" sage. Du sagst selber, es muss nicht tₓ, = tₓ' gelten. Eben, weil das nur an dem Punkt gilt in beiden Systemen, wo wir die Uhren synchronisiert haben, also bei x, t, x', t' = 0. Nur dort haben wir t = t' und somit haben wir natürlich an jedem anderen Ort einen Vorlauf. Wie die Grafik zeigt. Du schaust da eben in die Zukunft oder die Vergangenheit des anderen Systems. Und ja, jede Uhr zeigt an, was sie anzeigt.


Frau Holle hat geschrieben:
2. Gleichzeitig an verschiedenen Orten geht aber nicht, selbst wenn sie sich verabredet haben und jedes Foto um 12 Uhr Eigenzeit machen: Auf Foto₁ zeigt U₁ ihre 12 (U₂ aber nicht) und auf dem anderen Foto zeigt U₂ ihre 12 (U₁ aber nicht).

Ja und? Das sind zwei verschiedene Ereignisse, was soll daran nun so besonders sein? Wo habe ich das bestritten?


Frau Holle hat geschrieben:
Im Fall 1 ist die RdG irrelevant, kommt nicht zum Zug, ist unwichtig, kann ignoriert werden, fällt unter den Tisch, ist unbedeutend, unwichtig, muss nicht beachtet werden, macht keinen Unterschied.

Aber nein, sie gilt immer, gut nicht für x, t, x', t' = 0, aber so oder so versuchst Du immer mit der RdG bei nur einem Ereignis anzukommen, in dem Du daraus zwei machst, Alice mit Uhr trift Bob mit Uhr, zwei Fotos, zwei Ereignisse bei Dir und dann jonglierst Du mit den Zeiten. Es ist ein Ereignis, und wenn x ≠ x' gilt auch t ≠ t' und somit hat die Uhr einen Vorlauf. Ja beide sehen sich "gleichzeitig" in ihren Systemen in die Augen, aber Bob kann in die Vergangenheit oder Zukunft von Alices System schauen und umgekehrt.

Ich glaube wir müssen wirklich mal rechnen, so nur in Prosa finden wir nie einen Nenner.


Frau Holle hat geschrieben:
Fall 1 ist genau der Fall, von dem ich seit über einer Woche spreche: Gleichzeitiges Ablesen beider Uhren am selben Ort als ein Ereignis.

Mal langsam, ich erkläre die ganze Zeit, es ist ein Ereignis, Du hast da zwei draus gemacht und sogar mal vier.


Frau Holle hat geschrieben:
Und du kommst mir immer und immer wieder mit der RdG und dem blauen Bild :roll:. Die RdG hat da nichts zu suchen!

Du kommst immer mit "gleichzeitig" und machst aus einem Ereignis zwei und drückst das "gleichzeitig" drauf, und klar spielt die RdG eben rein Rolle. Eben wegen der RdG haben die Uhren die im System bewegt sind abhängig vom Ort einen Vorlauf. Nur bei x, t, x', t' = 0 ist es nicht so.

Darum gebe ich Dir ständige diese Grafik:

Bild

Wage er mal einen oder auch zwei Blicke darauf, das System S' wird hier gezeigt, dort sind alle Uhren auf 0, ebenso ist bei x = 0 auch die Uhr in S bei t = 0, aber nur an diesem Ort in S'. Und so schaut es bei t' = 0 aus. Heißt, alle in S' bewegten Uhren gehen in S je nach Abstand vor oder nach. So, hier sind es 75 µs auf 300 m. Nun stelle Dir mal vor, die Zeit vergeht weiter, die Systeme bewegen sich weiter, der "Beobachter" bleibt in S' bei x' = 0 stehen und die Uhren aus S rauschen vorbei, die laufen weiter und zählen hoch und behalten doch den Vorlauf, denn Du bei t, t' = 0 auf der Grafik siehst. Der geht doch nicht mit abnehmenden Abstand weg.

Wie gesagt, glaube wenn wir das nicht rechnen, finden wir nicht zusammen.


Frau Holle hat geschrieben:
Das macht man an jedem Bahnhof erneut, oder an jedem Strecken-Kilometer meinetwegen.

Ändert nichts an meiner Aussage.


Frau Holle hat geschrieben:
Da gibt es dann keine Symmetrie mehr. Die Uhren an der Strecke sind die mit mehr Zeit zwischen zwei solchen Ablesungen, immer! Und das nicht, weil sie nur für den Zugfahrer einen "Vorlauf" hätten, nein. Sie zeigen einfach was vor Ort Sache ist in beiden Systemen.

Die Symmetrie in beiden Systemen beleibt erhalten, sie bewegen sich einfach nur zueinander, mehr nicht, das Ablesen von Uhren bricht keine Symmetrie. Ich habe leider weiter den Eindruck, Du verstehst unter der RdG etwas anders, als man so dazu zur SRT nachlesen kann.


Frau Holle hat geschrieben:
Meine Uhr jedenfalls geht nicht vor, nur weil jemand vorbeikommt.

Die Uhr an der Du vorbeikommst aber schon, oder die an Dir vorbeikommt, je nach dem Ort wo die Uhren in beiden Systemen mal synchronisiert wurden. Wir hatten das doch beim Uhrenparadoxon, da hast Du Dich "gewundert" oder wie auch immer wir das nun nennen wollen, das Die Uhr von Alice die weiter weg ist, so viel früher startet. Schau, die Uhr, an den Gleisen, an denen Du vorbeikommst, die wurden, je nach Ort und Abstand, früher oder später für Dich gestartet, die bekommen damit einen Vorlauf, kann auch negativ sein, und der bleibt bestehen, der ist noch auf der Uhr drauf, wenn sie an Dir vorbeikommt.


So, wie dem auch sei, fand das war nun wieder angenehmer und sachlich, hoffe es geht dann doch so weiter.
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Sa 31. Dez 2022, 01:23

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Klar freust Du Dich wie der Schloss-König, wenn andere sich kabbeln,

... mach ich nicht. Freuen würde ich mich wenn es wieder so zugehen würde wie es einmal hier war, das ist aber, seit dem du hier immer mehr wie ein Fanatiker auftrittst, nicht mehr der Fall. Damals wurde über Realitäten geredet und nicht über eine Wunderwelt die nichts mit der Realität zu tun hat.

Kurt, mit oder ohne mich, Dir wird hier widersprochen, wer stimmt denn Deinem PDF zu?


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... aber bedenke, keiner von denen stimmt Dir bei Deinem Käse zu, wir drei hier sind dennoch sicher, die SRT passt, Du irrst. Dein PDF ist fürs Klo.

Auch da denkst du falsch. Du kannst es nicht aushebeln, du kommst nämlich über die von der Wissenschaft vorgelegten Realvorgänge nicht hinaus, auch nicht mit deinen "Umbauversuchen", und Umherwindungen, aufbauend auf Zirkelschlüssen mit der RT. Das was du behauptest findet ganz einfach nicht statt.

Du schwurbelst eben Unfug, habe Dich mehrfach widerlegt, und ich habe was im Rahmen der Physik vorgerechnet, Du hingen erzählst nur Märchen, schwafelst von erfundenen Werten die keinen Wert haben.


Kurt hat geschrieben:
Beispiel: deine 1.000 Takte der U₂.

Da passt alles, habe es vorgerechnet, Du hingegen nicht.


Kurt hat geschrieben:
Oder deiner Behauptung, die das die U₂ nicht schneller takten kann als die U₁. Dass du dagegen nichts sagen kannst ist ja an deinem Schweigen dazu ersichtlich.

Meine Aussagen dazu kannst Du nachlesen, zitiere bitte die Behauptung von mir, auf die Du Dich hier beziehst, da Du oft einfachsten Text nicht verstehen kannst, ist das so nichts wert. Wo habe ich was genau behauptet, Zitat, Quelle und dann schauen wir mal, ich zitiere Dich auch, und nenne die Quelle.


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Und das mit dem "für ihn" ist eben wieder ein Beobachter, den man nicht haben sollen müsste. Genauer bedeutet es, würde man in dem System in dem er ruht (weiß nicht ob das nun S oder S') gleichzeitig alle dort bewegten Uhren (vor Ort) fotografieren, mit den im eigenen System ruhenden Uhren, würden die eigenen alle denselben Wert zeigen, die im System bewegten je nach Ort eine Vorlauf, der größer und kleiner sein kann und auch negativ. Das ist der Weg ...

Der dich in die Irre geführt hat.

Nein, passt alles perfekt.


Kurt hat geschrieben:
Du schreibst:
Daniel K. hat geschrieben:
Genauer bedeutet es, würde man in dem System in dem er ruht (weiß nicht ob das nun S oder S') gleichzeitig alle dort bewegten Uhren ...

Es gibt keinerlei Abhängigkeit der Realvorgänge, also auch des Ganges von Uhren, von der Deklaration eines "Systems".

Habe ich auch nie behauptet, zitiere vollständig Kurt.


Kurt hat geschrieben:
Es gibt eine absolute Abhängigkeit der Realvorgänge, wie z.B. den Gang von Uhren, von dem Lokalbezug, verwendet man den für ein BS dann hat man automatisch die Realvorgänge direkt vorliegen. (siehe "PDF")

Es gibt keinen "lokalen" Bezug, lerne die Physik, gibt Bezugssysteme und keines ist bevorzugt. Du hast es selber mal so geschrieben, die Erde ist kein ausgezeichnetes Bezugssystem und die U₂ richtet sich nun danach aus und schaut, wie schnell sie in diesem System bewegt ist und läuft dann entsprechend physikalisch langsamer. Geht so nicht, auch wenn Du davon träumst.


Kurt hat geschrieben:
Dass da kein eingesetztes System was verändern kann ist ja klar, auch wenn du es völlig anders darzustellen versuchst. Die Beweise sind erdrückend, du aber hast keine, dass deine Behauptungen auch in Realo so stattfinden.

Du bis es, der hier ein System bevorzugen will, Du hast nur Behauptungen und ausgedachte Werte, keiner stimmt Dir zu, meine Aussagen haben die mehrfach widerlegt.


Kurt hat geschrieben:
PS: Selbstverständlich kann man überall im ganzen Universum erkennen ob man ruht oder bewegt ist (auch wie schnell), Selbstverständlich können auch zwei "IS" gegeneinander bewegt werden, selbstverständlich kann man da auch was dazu aussagen, nur geht das halt auf Grundlage der RT-Behauptungen nicht, diese geht nämlich von einem Absolutuniversum, von den das Absolut entfernt und durch Wundersames ersetzt wurde, aus.

Nein kann man nicht, und die SRT ist die Theorie, welche eben den Lauf der Uhren beschreibt, auf den Du Dich ja beziehst. Der Widerspruch alleine in Deiner Argumentation ist herzzerreißend und gibt dem Begriff "Fremdschämen" neue Dimensionen. Die SRT soll falsch sein, weil die Zeitdilatation ja belegt wurde und Du die nimmst um zu zeigen, dass sie falsch ist, eben die Theorie, welche genau die Zeitdilatation richtig beschreibt.


Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Du willst die beiden Fotos an zwei verschiedenen Orten machen? Also nicht ein Ereignis und beide fotografieren sich gegenseitig? Wenn dem so ist, habe ich Dich da falsch verstanden, kommt vor, viel Holz, an unterschiedlichen Orten können Uhren natürlich unterschiedliche Werte anzeigen, dann ist es ja aber eben auch nicht nur ein Ereignis.

Ob du von unterschiedlichen Orten aus Fotos machst hat keinen Einfluss auf das was die Uhren dabei anzeigen. Die Uhren zeigen immer den Stand an den sie gerade haben.

Ach was, und wie kommst Du auf die Idee, ich würde etwas anderes behaupten? Eben genau darum sage ich ja, man macht am Ort des Ereignisses ...
Kurt hat geschrieben:
Am Ort des Ereignisses, wenn du von der Anzeige der Uhr(en) redest, dann ist der Ort des Ereignisses die Uhr(en). Wenn du unterschiedliche Ereignisse/Stände der Uhren feststellst, dann hast du nicht den "Ort des Ereignisses" fotographiert", sondern zu unterschiedlichen Zeiten.

Unfug, wirres Geschwafel.


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Die U2 zeigt auch nicht 1.000 Takte nach jeder Fahrt an, sondern mal 850, mal 950 Takte, "Rundung" ändert daran auch nichts.

Nie nicht, schon gar nicht Deine ausgedachten Werte,

Weißt du nicht was Aliaswerte sind? Wohl nicht, es sind Stellvertreterangaben. Solche Angaben dienen der Vereinfachung und leichten Verstehbarkeit.

Unfug, Du denkst Dir nur Werte aus, die haben keinen Wert, ich habe es vorgerechnet, zeige dass die Rechnung falsch ist. Kannst Du nicht.


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... sie zeigt für beide Wege gleiche Werte, ...

Also deine 1000. (oder sind es jetzt plötzlich 900? oder wie viele?)

Lese es nach, für Deine Demenz kann ich nichts.


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... ich habe es vorgerechnet, Du nicht, ...

Habe ich mehrmals getan, habe auch die logische und auf Wissenschaft bezogenen Erklärungen geliefert. (Das was du "vorrechnest" beruht auf Zirkelschluss)

Du hast nie die Zeitdilatation vorgerechnet, nicht mal den Lorentzfaktor, zwei Geschwindigkeiten addieren ist nicht um was es geht.


Kurt hat geschrieben:
Du hast das alles nicht, nur eine völlig falsche Behauptung in die Welt gesetzt die du sogar durch deine "Rundung" teilweise zurücknehmen musstest.

Bei mir passt alles, und ich habe immer gesagt, dass die Geschwindigkeiten zu klein sind, und man aufrundet.


Kurt hat geschrieben:
Zeig halt wie es, wie es auf Grund von nachgewiesenen Realvorgängen, möglich sein soll, dass eine alternierend schnell bewegte Uhr die Taktung haben kann die sie bei Unbewegtheit hat. (zeigs mal, wir lassen uns alle überraschen was du hervorbringst) (nicht wieder unter den Tisch fallen lassen!)

Du bist zerbröselt, kannst nichts vorrechnen, denkst Dir nur Werte aus, keiner stimmt Dir zu, aus die Maus.

Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Sa 31. Dez 2022, 02:47

Daniel K. hat geschrieben:Eine Frage habe ich da noch, behauptest Du weiterhin, diese Grafik ...
und die Erklärung dazu ist falsch?

Das habe ich nie behauptet. Ich habe behauptet, dass die SRT dort grottenschlecht und unüblich erklärt wird. Das bedeutet nicht direkt falsch. Dann habe ich behauptet, dass dort die Aussage über die Uhren auf der Strecke, an denen man vorbeikommt, falsch ist. Dabei bleibe ich und habe es auch bewiesen.

Frau Holle hat geschrieben:Auf beiden Fotos zeigt dann U₁ die gleiche Zeit t₁ und U₂ zeigt die gleiche Zeit t₂. Es muss nicht zwingend t₁ = t₂ sein. Das sind die "richtigen" Zeiten.

Keine Ahnung, Dein Prosa ist echt hart für mich, können wir uns darauf einigen, dass Du das Eₓ [xₓ, tₓ, xₓ', tₓ'] meinst?

Wie kann man nur so schwer von Begriff sein? Ich meine das, was ich geschrieben habe:
2 Uhren U1 und U2: In jedem System eine Uhr, also 2 an der Zahl.
2 Fotos F1 und F2: In jedem System ein Foto, also 2 an der Zahl.
Auf jedem Foto sichtbar: Die Uhren U1 und U2.
U1 zeigt die Zeit t1.
U2 zeigt die Zeit t2.
Mathematischer ausgedrückt:
U1(F1) = U1(F2) = t1
U2(F1) = U2(F2) = t2
Besser so?
In jedem System sind jetzt die beiden Zeiten bekannt: t1 und t2.
Nur genau diese 2 Zeiten. Sie sind auf die Fotos gebannt als Referenz für später.

Langsam wird mir klar, was dein Problem ist. Du kannst Prosa nicht verstehen. Keine Vorstellungskraft, kein Sinn für das, was die Physik eigentlich beschreiben will: Die Natur, die Welt, die Realität. Scheiterst schon an der Vorstellung von zwei gleichzeitigen Ereignissen an einem Ort. Es kann nur eines geben? Unsinn. Hast du ein Textaufgaben-Trauma aus der Schule?

Hier heißt es nicht ohne Grund "zwei Ereignisse an verschiedenen Orten gleichzeitig":
https://www.leifiphysik.de/relativitaetstheorie/spezielle-relativitaetstheorie/grundwissen/gleichzeitigkeit hat geschrieben:Relativität der Gleichzeitigkeit
Finden in einem Inertialsystem zwei Ereignisse an verschiedenen Orten gleichzeitig statt, so finden diese Ereignisse in einem dazu bewegten Inertialsystem zu verschiedenen Zeiten statt.

Es sind nämlich auch "zwei Ereignisse am selben Ort gleichzeitig" denkbar, auch wenn du das nicht wahrhaben willst. Die RdG ist aber explizit nur für Ereignisse an verschiedenen Orten von Bedeutung. Im Fall der Fotos F1 und F2 sind die beiden Ereignisse
a) der Klick am ersten Apparat für F1
b) der Klick am zweiten Apparat für F2
Sie sind halt gleichzeitig am gleichen Ort, na und? Übersteigt das deine Vorstellungkraft?

Ich glaube Du verstehst mich nicht, wenn ich "Vorlauf" sage. Du sagst selber, es muss nicht tₓ, = tₓ' gelten. Eben, weil das nur an dem Punkt gilt in beiden Systemen, wo wir die Uhren synchronisiert haben, also bei x, t, x', t' = 0. Nur dort haben wir t = t' und somit haben wir natürlich an jedem anderen Ort einen Vorlauf. ... Und ja, jede Uhr zeigt an, was sie anzeigt.

Ja: Die Synchronisation auf 0 muss nicht sein und jede Uhr zeigt an, was sie anzeigt. Satt Synchronisation macht man einfach eine erste, gleichzeitige Ablesung beider Uhren am selben Ort als Referenz (wie oben mit F1 und F2). So eine Referenz braucht man aber unbedingt, damit man bei späteren Ablesungen beurteilen kann, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist in jedem System.

Einen "Vorlauf" kann ich da beim besten Willen nicht sehen. Soll das ein Vorlauf sein, wenn eine Uhr zufällig mehr Zeit drauf hat, wenn man gar nicht weiß ob sie jemals synchronisiert waren? Das ist Unsinn. Es sind 2 Zeiten, basta. Falls man in dem Moment synchronisiert, hat man erst recht keinen Vorlauf, ist klar.

Frau Holle hat geschrieben:2. Gleichzeitig an verschiedenen Orten geht aber nicht, selbst wenn sie sich verabredet haben und jedes Foto um 12 Uhr Eigenzeit machen: Auf Foto₁ zeigt U₁ ihre 12 (U₂ aber nicht) und auf dem anderen Foto zeigt U₂ ihre 12 (U₁ aber nicht).

Ja und? Das sind zwei verschiedene Ereignisse, was soll daran nun so besonders sein? Wo habe ich das bestritten?

Ich sage nicht, dass du das bestritten hättest. Es wird nur nur der Unterschied zum ersten Fall gezeigt.
Das besondere ist, dass es die Relativität der Gleichzeitigkeit beschreibt, die im ersten Fall (mit den Fotos F1 und F2) nicht existiert. Im Unterschied zum gleichen Ort gilt hier nämlich:
U1(F1) ≠ U1(F2)
U2(F1) ≠ U2(F2)

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Im Fall 1 ist die RdG irrelevant, kommt nicht zum Zug, ist unwichtig, kann ignoriert werden, fällt unter den Tisch, ist unbedeutend, unwichtig, muss nicht beachtet werden, macht keinen Unterschied.

Ja beide sehen sich "gleichzeitig" in ihren Systemen in die Augen, aber Bob kann in die Vergangenheit oder Zukunft von Alices System schauen und umgekehrt.

Nein, das ist eben ganz falsch. Wenn sie sich am selben Ort gleichzeitig in die Augen schauen, dann geschieht das nicht in der Vergangenheit oder Zukunft von jemandem, sondern für beide in ihrer in der Gegenwart. Sie sind an einem Schnittpunkt ihrer Weltlinien. Jeder sieht die Gegenwart des anderen, die jetzt für beide die Gegenwart ist und jeder sieht die unbestechliche Uhr des anderen, genau wie bei den Fotos F1 und F2 oben.

Wie kommst du nur auf so komische Ideen? Vergiss mal deine Mathe-Brille und denk realistisch. Wenn ich meine Freundin küsse, dann geschieht das für uns beide in der Gegenwart, darauf kannst du einen lassen, auch wenn es nur ein flüchtiger Kuss im Vorbeigehen ist.

Die blaue Grafik ist mir übrigens ein Gräuel. Da bekomme ich Augenkrebs. Sie sagt mir auch nichts, was ich nicht schon wüsste. Sagt sie denn etwas anderes als dass man an einem Ort gleichzeitig zwei Zeiten ablesen kann? Wohl kaum. Dass die Zeitangaben unterschiedlich sind ist klar, und auch die Ortsangaben. Na und? Es ist trotzdem derselbe invariante Ort und dieselbe invariante Zeit, die Gegenwart für beide Systeme.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 31. Dez 2022, 12:11, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon McMurdo » Sa 31. Dez 2022, 09:48

Daniel K. hat geschrieben:Nein mache ich nicht, mir ist es ja soweit klar, kannst Du ja in der Analogie am Salzsee sehen, und nicht ich war es, der behautet hat, Uhren gehen physikalisch langsamer.

Naja, auch Peter Kroll bestätigt nochmal das tatsächlich alle physikalischen Prozesse in bewegten Systemen langsamer gehen. Das betrifft also auch Uhren.


Jeder wie er mag, ich brauch das nicht, und wenn dann will ich Text, ich will keine Filme sehen und Aussagen transkribieren.

Würde aber evtl. helfen. Da es eben einfach und übersichtlich gehalten ist und sich alle darauf beziehen können, anstatt immer wieder neue Beispiele zu konstruieren die dann erst immer wieder erklärt werden müssen.

Sie laufen vor, weil diese Uhren auf den Weg alle für ihn asynchron gehen.

Was soll das erklären. Warum sind die plötzlich nicht mehr synchron mit seiner Uhr, das ist ja die entscheidende Frage. Und es ändert auch nix am Ausgang des Beispiels wenn du das Raumschiff unendlich lang machst. Wenn B auf Alpha Centauri ankommt sind auf seiner Borduhr 3 Jahre vergangen und auf der Erde und Alpha Centauri vom Start bist bis Landung 5 Jahre. Egal wie lang das Raumschiff ist. Und darüber sind sich auch A und B einig das es so ist.
McMurdo
 

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Sa 31. Dez 2022, 11:49

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Zeig halt wie es, wie es auf Grund von nachgewiesenen Realvorgängen, möglich sein soll, dass eine alternierend schnell bewegte Uhr die Taktung haben kann die sie bei Unbewegtheit hat. (zeigs mal, wir lassen uns alle überraschen was du hervorbringst) (nicht wieder unter den Tisch fallen lassen!)

Du bist zerbröselt, kannst nichts vorrechnen, denkst Dir nur Werte aus, keiner stimmt Dir zu, aus die Maus.

Das ist der Weg ...


Du kannst es also nicht zeigen/erklären wie es auf Grund von nachgewiesenen Realvorgängen, möglich sein soll, dass eine alternierend schnell bewegte Uhr die Taktung haben kann die sie bei Unbewegtheit hat/zeigt.

Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Sa 31. Dez 2022, 13:16

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Vorwort, generell allgemein wünsche ich hier ein guten Rutsch ins neue Jahr, das alte hat ja viel Leid und Ärger vielen Menschen gebracht. Und man kann ja die Mimik des Gegenüber hier beim Schreiben nicht sehen, also wenn man liest, weiß man auch nicht, wie hart die Dinge gemeint sind. Darum sei gesagt, auch wenn sich das hier von mir mal hart anhört, ich will keinen verletzten oder sonst wie persönliche angreifen oder beleidigen, ein, Du verstehst es falsch und Du schwurbelst, ist eine Wertung der Aussagen und nicht der Person. Und wir alle verstehen Dinge mal nicht oder falsch, können irren und dabei überzeugt sein, wir liegen richtig. Also noch mal, es geht nicht gegen die Person, auch ich "schwurble" mal was, wer ist schon perfekt und frei von Fehlern und Irrtümern.

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Eine Frage habe ich da noch, behauptest Du weiterhin, diese Grafik ...

und die Erklärung dazu ist falsch?

Das habe ich nie behauptet. Ich habe behauptet, dass die SRT dort grottenschlecht und unüblich erklärt wird.

Was nicht stimmt, wer weiß wie viele gute Erklärungen Du dazu gelesen hast, nicht nur Filmchen ansehen.


Frau Holle hat geschrieben:
Dann habe ich behauptet, dass dort die Aussage über die Uhren auf der Strecke, an denen man vorbeikommt, falsch ist. Dabei bleibe ich und habe es auch bewiesen.

Also "bewiesen" hast Du das nicht.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Auf beiden Fotos zeigt dann U₁die gleiche Zeit t₁ und U₂ zeigt die gleiche Zeit t₂ . Es muss nicht zwingend t₁ = t₂ sein. Das sind die "richtigen" Zeiten.

Keine Ahnung, Dein Prosa ist echt hart für mich, können wir uns darauf einigen, dass Du das Eₓ [xₓ, tₓ, xₓ', tₓ'] meinst?

Wie kann man nur so schwer von Begriff sein? Ich meine das, was ich geschrieben habe: 2 Uhren U1 und U2: In jedem System eine Uhr, also 2 an der Zahl. 2 Fotos F1 und F2: In jedem System ein Foto, also 2 an der Zahl. Auf jedem Foto sichtbar: Die Uhren U1 und U2. U1 zeigt die Zeit t1. U2 zeigt die Zeit t2. Mathematischer ausgedrückt: U1(F1) = U1(F2) = t1; U2(F1) = U2(F2) = t2. Besser so? In jedem System sind jetzt die beiden Zeiten bekannt: t1 und t2. Nur genau diese 2 Zeiten. Sie sind auf die Fotos gebannt als Referenz für später.

Langsam wird mir klar, was dein Problem ist. Du kannst Prosa nicht verstehen. Keine Vorstellungskraft, kein Sinn für das, was die Physik eigentlich beschreiben will: Die Natur, die Welt, die Realität. Scheiterst schon an der Vorstellung von zwei gleichzeitigen Ereignissen an einem Ort. Es kann nur eines geben? Unsinn. Hast du ein Textaufgaben-Trauma aus der Schule?

Nein es liegt an Deiner Schreibe, zum Teil Geschwurbel wie absolute Orte ohne Koordinaten, invariante Ereignisse, Beobachter die durch das Ablesen einer Uhr die Symmetrie zwischen zwei einfachen zu einander bewegten Systemen brechen sollen, die Behauptung, ich würde eine Uhr in der Ferne ablesen, ein Typ der aufmal weiß, er ist wirklich bewegt und nicht das andere System und Ereignisse die sich verdoppeln und noch weiter vermehren. Hier schreibst Du "die gleiche Zeit t₁" fragt man sich, mit was denn gleich, vermutlich mit sich selber. Nun ist t₁ ein Zeitpunkt, ein Koordinatenwert, da würde ich nie ein "gleich" vorschreiben, wozu auch, t₁ kann nur denselben Wert wie t₁ haben, und dann das mit der "richtigen" Zeit, was ist denn eine falsche Zeit? Immer so ein Geschwurbel eben, warum nicht einfach und klar was Phase ist, beide Fotos zeigen dasselbe, und fertigt.


Frau Holle hat geschrieben:
Hier heißt es nicht ohne Grund "zwei Ereignisse an verschiedenen Orten gleichzeitig":

www.leifiphysik.de » Relativität der Gleichzeitigkeit hat geschrieben:
Finden in einem Inertialsystem zwei Ereignisse an verschiedenen Orten gleichzeitig statt, so finden diese Ereignisse in einem dazu bewegten Inertialsystem zu verschiedenen Zeiten statt.

Es sind nämlich auch "zwei Ereignisse am selben Ort gleichzeitig" denkbar, auch wenn du das nicht wahrhaben willst. Die RdG ist aber explizit nur für Ereignisse an verschiedenen Orten von Bedeutung. Im Fall der Fotos F1 und F2 sind die beiden Ereignisse
a) der Klick am ersten Apparat für F1
b) der Klick am zweiten Apparat für F2

Sie sind halt gleichzeitig am gleichen Ort, na und? Übersteigt das deine Vorstellungkraft?

Blödsinn, zwei Ereignisse oder mehr, gleichzeitig an einem Ort ist nur ein Ereignis. Ein Ereignis ist ein Punkt in der Raumzeit mit Koordinaten, ganz trivial, Du schwurbelst echt so was hier:
Frau Holle » Do 29. Dez 2022, 13:36 hat geschrieben:
Für Zweifler noch ein Beispiel:

Alice hat ihre Uhr in S (Zug) und Bob hat seine Uhr am Wegrand in S', unbeweglich installiert am Gleis. Bob sei überall in seinem Ruhesystem, er ist quasi sein Ruhesystem. Es gibt dann immer 4 Ereignisse a bis d am gleichen Ort:

a) Alice liest ihre Uhr in S ab (Zug)
b) Alice liest Bobs Uhr von S' ab (Gleis)
c) Bob liest seine Uhr in S' ab (Gleis)
d) Bob liest Alices Uhr von S ab (Zug)

Fragen zum Verständnis (gerne mit Begründung):

1. Finden alle 4 Ereignisse a bis d in beiden Systemen gleichzeitig statt oder nicht?
2. Zeigt Alices Uhr genau die Zeit an, die in ihrem ganzen System S für Alice synchron gilt?
3. Zeigt Bobs Uhr genau die Zeit an, die in seinem ganzen System S' für Bob synchron gilt?
5. Liest Alice genau die Zeit von Bobs Uhr ab, die in seinem ganzen System S' für Bob synchron gilt?
6. Liest Bob genau die Zeit von Alices Uhr ab, die in ihrem ganzen System S für Alice synchron gilt?

Bevor du [Daniel K.] wieder von einer anderen Uhr anfängst mit Offset, die asynchron und nicht am Ableseort ist, lass stecken. Die Fragen beziehen sich nur auf genau diese beiden Uhren von Alice und Bob, die jeweils am gleichen Ort sind. Sie werden durch irgendwelche anderen Uhren nicht beeinflusst. Jede Uhr macht einfach ihren Job. Falls du das anders siehst, noch folgende Frage: Warum und wie genau soll die Anzeige einer Uhr durch eine andere Uhr beeinflusst werden?

Da kannst Du mal die Koordinaten für diese "vier" Ereignisse angeben, habe Dich das schon mal gefragt, und dann machen wir mal in einem Koordinatensystem für jedes einen Punkt. Dann pinselst Du vier Punkt übereinander. Wenn dann wer fragt, was da ist, sagst Du vier Ereignisse, gleichzeitig an einem Ort. :mrgreen: Es ist ein Punkt, Du hast vier mal dieselben (nicht die gleichen) Koordinaten für ein Ereignis. Du weißt offenkundig nicht, was ein Ereignis genau ist, für Dich ist jede Handlung selber ein Ereignis. Im physikalischen Sinne, und von der Mathematik hier dazu, ist das falsch.

Wenn Du dieses Grundlagen richtig verstanden hättest, würdest Du gar nicht diese Fragen dazu stellen und noch so eine "Welle" darunter schreiben, als ob Du voll den Durchblick hast. Wenn man die ganze Zeit sich durch solche Texte wühlen muss und immer grübeln, was könnte er nur meinen, geht das auf die Konzentration.

Ist ja sogar so, dass Du aus einem Ereignis zwei machst, die dann noch jedes in ein System steckst, also Alice ruhend in S macht Foto von Bob, ist ein Ereignis in S und Bob ruhend in S' macht Foto von Alice, bei Dir zwei Ereignisse, Du schreibst fröhlich dann dazu, aber da die beide am Selben Ort zur gleichen Zeit sind, stellt sich die Frage der Gleichzeitigkeit nicht. Bis man erkannt hat, was Du da pinselt brennt einem das Hirn. Es ist ein Ereignis und man kann eh nur Zeiten aus einem System vergleichen und fragen, sind die gleichzeitig oder nicht.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Ich glaube Du verstehst mich nicht, wenn ich "Vorlauf" sage. Du sagst selber, es muss nicht tₓ, = tₓ' gelten. Eben, weil das nur an dem Punkt gilt in beiden Systemen, wo wir die Uhren synchronisiert haben, also bei x, t, x', t' = 0. Nur dort haben wir t = t' und somit haben wir natürlich an jedem anderen Ort einen Vorlauf. ... Und ja, jede Uhr zeigt an, was sie anzeigt.

Ja: Die Synchronisation auf 0 muss nicht sein und jede Uhr zeigt an, was sie anzeigt. Satt Synchronisation macht man einfach eine erste, gleichzeitige Ablesung beider Uhren am selben Ort als Referenz (wie oben mit F1 und F2). So eine Referenz braucht man aber unbedingt, damit man bei späteren Ablesungen beurteilen kann, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist in jedem System. Einen "Vorlauf" kann ich da beim besten Willen nicht sehen. Soll das ein Vorlauf sein, wenn eine Uhr zufällig mehr Zeit drauf hat, wenn man gar nicht weiß ob sie jemals synchronisiert waren? Das ist Unsinn. Es sind 2 Zeiten, basta. Falls man in dem Moment synchronisiert, hat man erst recht keinen Vorlauf, ist klar.

Ich sage ja, Du verstehst die RdG nicht, ich komme unten noch mal drauf zurück, muss ja nicht alles mehrfach schreiben und erklären.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
2. Gleichzeitig an verschiedenen Orten geht aber nicht, selbst wenn sie sich verabredet haben und jedes Foto um 12 Uhr Eigenzeit machen: Auf Foto₁ zeigt U₁ ihre 12 (U₂ aber nicht) und auf dem anderen Foto zeigt U₂ ihre 12 (U₁ aber nicht).

Ja und? Das sind zwei verschiedene Ereignisse, was soll daran nun so besonders sein? Wo habe ich das bestritten?

Ich sage nicht, dass du das bestritten hättest. Es wird nur nur der Unterschied zum ersten Fall gezeigt. Das besondere ist, dass es die Relativität der Gleichzeitigkeit beschreibt, die im ersten Fall (mit den Fotos F1 und F2) nicht existiert.

Es ist ein Ereignis, es geht nicht in Deinen Kopf was? Die Frage nach Gleichzeitigkeit stellst sich bei einem Ereignis so wenige wie der Abstand. Wie groß ist der Abstand von x nach x? Eben ...


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Im Fall 1 ist die RdG irrelevant, kommt nicht zum Zug, ist unwichtig, kann ignoriert werden, fällt unter den Tisch, ist unbedeutend, unwichtig, muss nicht beachtet werden, macht keinen Unterschied.

Ja beide sehen sich "gleichzeitig" in ihren Systemen in die Augen, aber Bob kann in die Vergangenheit oder Zukunft von Alices System schauen und umgekehrt.

Nein, das ist eben ganz falsch. Wenn sie sich am selben Ort gleichzeitig in die Augen schauen, dann geschieht das nicht in der Vergangenheit oder Zukunft von jemandem, sondern für beide in ihrer in der Gegenwart. Sie sind an einem Schnittpunkt ihrer Weltlinien. Jeder sieht die Gegenwart des anderen, die jetzt für beide die Gegenwart ist und jeder sieht die unbestechliche Uhr des anderen, genau wie bei den Fotos F1 und F2 oben.

Wie kommst du nur auf so komische Ideen? Vergiss mal deine Mathe-Brille und denk realistisch. Wenn ich meine Freundin küsse, dann geschieht das für uns beide in der Gegenwart, darauf kannst du einen lassen, auch wenn es nur ein flüchtiger Kuss im Vorbeigehen ist.

Echt, ganz einfach, Zug mit 0,6 c im Bahnhof, Schaffner und Wärter mittig am Bahnhof und an beiden Enden, ebenso im Zug, wie üblich haben wir mal x, t, x', t' = 0, es gibt mal drei Ereignisse, S sei dieses mal das Ruhesystem des Bahnhofs, fangen wir in S an, drei Ereignisse, gibt am Bahnhof drei Bilder:

E₁ [x₁ = - 1, t₁ = 0, x₁', t₁' - y]
E₂ [x₂ = + 0, t₂ = 0, x₂', t₂' + 0] = 0
E₃ [x₃ = + 1, t₃ = 0, x₃', t₃' + y]

Könnte passen, in Prosa, Du sagst, Leute am Bahnhof, macht mal alle drei gleichzeitig ein Selfie, küsst eure Freundin im Zug, seid schnell er ist bewegt und macht dabei ein Selfie, mit der Uhr im Zug und Eurer Uhr. Unstrittig ist wohl, die drei Bilder vom Bahnhof zeigen die drei dort ruhenden Uhren mit 0 an. Ist ja am Bahnhof gleichzeitig. So, nun sollen die Mädels im Zug auch ein Foto vom Kuss machen, mit ihren Uhren und denen am Bahnhof.

Unstrittig ist wohl, auch alle Uhren im Zug zeigen für die Mädels dort gleichzeitig gleiche Zeiten an, deren Uhren sind synchronisiert, sagt man den Mädel, macht mal ein Foto von Euch um 0 dann machen die das im Zug gleichzeitig.

So, nun schauen wir uns mal die sechs Bilder an, mit den drei Ereignissen, das E₂ ist nicht so wichtig, alle Uhren auf beiden Bildern zeigen ja 0 an. Du am Bahnhof kannst nun sagen, ja die drei Mädels im Zug wurden gleichzeitig geküsst und fotografiert, kannst Du auf den Bildern zeigen.

Aber der im Zug widerspricht uns sagen, nein, also zuerst wurde das Mädel vorne im Zug geküsst und da t₁' < 0 dann wurde die in der Mitte geküsst, bei t₂' = 0 und noch später wurde dann die hinten im Zug geküsst, bei t₃' > 0. Offenkundig hat der hinten ab Bahnhof da ein Mädel im Zug geküsst, das für den in der Mitte des Zuges der geküsst hat, in der Zukunft "war". Und das vorne im Zug wurde vor dem in der Mitte geküsst, also erfolgte der Kuss für den Küsse mittig im Zug in dessen Vergangenheit.

Könnte wetten, Du bestreitet es und hältst es für falsch und Blödsinn, aber das ist eben die RdG.


Will hoffen ich habe hier die Reihenfolge nicht verwechselt, also Zukunft und Vergangenheit, zur Not fährt der Zug eben in die andere Richtung und es passt. Fakt ist eben, was für den am Bahnhof gleichzeitig ist, ist es im bewegten Zug nicht, die drei Ereignisse die am Bahnhof gleichzeitig sind, finden im Zug nacheinander statt und somit zwingend das eine - für die im Zug - in der Vergangenheit und das andere in der Zukunft. Ganz deutlich, wird die in der Zugmitte geküsst, wurde für sie schon die am Ende geküsst und die vorne im Zug noch nicht, sie wird erst später geküsst.


Frau Holle hat geschrieben:
Die blaue Grafik ist mir übrigens ein Gräuel. Da bekomme ich Augenkrebs. Sie sagt mir auch nichts, was ich nicht schon wüsste. Sagt sie denn etwas anderes als dass man an einem Ort gleichzeitig zwei Zeiten ablesen kann? Wohl kaum. Dass die Zeitangaben unterschiedlich sind ist klar, und auch die Ortsangaben. Na und? Es ist trotzdem derselbe invariante Ort und dieselbe invariante Zeit, die Gegenwart für beide Systeme.

Die Grafik ist recht gut, gibt ja auch ein Tabelle dazu, wenn Du damit besser klar kommst, geht ja um die Werte. Und es gibt keinen invarianten Ort und auch keine solche Zeit. Immer dieser Käse ... ein Ort hat Koordinaten, die sind vom Bezugssystem abhängig, da ist nichts invariant.
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Sa 31. Dez 2022, 13:48

McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Nein mache ich nicht, mir ist es ja soweit klar, kannst Du ja in der Analogie am Salzsee sehen, und nicht ich war es, der behautet hat, Uhren gehen physikalisch langsamer.

Na ja, auch Peter Kroll bestätigt nochmal das tatsächlich alle physikalischen Prozesse in bewegten Systemen langsamer gehen. Das betrifft also auch Uhren.

Das solche Prozesse langsamer gehen, hab ich nicht bestritten, wie man ja an den Halbwertszeiten auch erkennen kann. Aber eine Uhr geht deswegen nicht physikalisch langsamer, so wie eben eine Pendeluhr. Da Du das ja einfach nicht wahrhaben willst, Kurt hab ich das auch schon geschrieben, er schweigt, wenn Du einen Pulsar beobachtest, dann erzeugt der eben 100 Pulse pro Sekunde, sehr genau, wenn Du Dich "nicht" bewegst. Oder anders, nehmen wir einen, der eben diese Anzahl er zeugt, beschleunige und schaue was passiert. Es werden weniger sein, wenn Du auf Deine Uhr schaust. In dem Sinne geht er langsamer, wie soll er das "physikalisch" machen, in vielen Lichtjahren Entfernung, er weiß ja nichts von Dir.


McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Jeder wie er mag, ich brauch das nicht, und wenn dann will ich Text, ich will keine Filme sehen und Aussagen transkribieren.

Würde aber evtl. helfen. Da es eben einfach und übersichtlich gehalten ist und sich alle darauf beziehen können, anstatt immer wieder neue Beispiele zu konstruieren die dann erst immer wieder erklärt werden müssen.

Wie Du magst, mein Ding ist es nicht, und zur SRT gibt es so viel an Text im Netz, da brauch ich keine Filme zu. Gibt so viel, kann man in Ruhe lesen, und auch markieren und zitieren.


McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Sie laufen vor, weil diese Uhren auf den Weg alle für ihn asynchron gehen.

Was soll das erklären. Warum sind die plötzlich nicht mehr synchron mit seiner Uhr, das ist ja die entscheidende Frage. Und es ändert auch nix am Ausgang des Beispiels wenn du das Raumschiff unendlich lang machst. Wenn B auf Alpha Centauri ankommt sind auf seiner Borduhr 3 Jahre vergangen und auf der Erde und Alpha Centauri vom Start bist bis Landung 5 Jahre. Egal wie lang das Raumschiff ist. Und darüber sind sich auch A und B einig das es so ist.

Wenn Du fragst, was soll das erklären, hat das Video wohl doch nicht gereicht. Es ist recht einfach, man nimmt ein ganz einfaches Beispiel, eben zwei sehr lange Raumschiffe oder Raketen oder Zuge und bewegt die aneinander vorbei, überall darin kann man dann Uhren verteilen. Dann hat man zwei zueinander bewegte Systeme die symmetrisch sind. Fliegt eine Uhr an der Erde vorbei und kommt bei Alpha Centauri an, also fliegt auch dort vorbei, und die zeigt eine kürzere Dauer an, als auf der Erde vergangen ist, glaubt man eventuell, ja die war wirklich bewegt und nicht die Erde. Das ist aber falsch, nur weil man die Erde mit Uhr und nur eine Uhr wo in ein System gibt, wird das nicht physikalisch asymmetrisch.

Man nimmt einfach zwei Systeme mit einem langen Objekt und verteilt darauf eine Reihe Uhren und dann rechnet man eben fröhlich los. Und dann wird man sehen, ja passt und egal in welches man die Erde steckt, bleibt symmetrisch.

Genau Kurt versucht das ja hier, die U₂ soll sich ja nach dem Ruhesystem der Erde ausrichten, da ist die mit 95 m/s bewegt, oder 105 m/s und das zählt. Nein an dem ist es eben nicht, die Erde ist hier nicht ein bevorzugtes System.
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Sa 31. Dez 2022, 14:37

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Dann habe ich behauptet, dass dort die Aussage über die Uhren auf der Strecke, an denen man vorbeikommt, falsch ist. Dabei bleibe ich und habe es auch bewiesen.

Also "bewiesen" hast Du das nicht.

Doch, habe ich. Der Beweis ist nicht entkräftet, nur weil du ihn nicht verstehst.

Daniel K. hat geschrieben:Blödsinn, zwei Ereignisse oder mehr, gleichzeitig an einem Ort ist nur ein Ereignis.

Blödsinn. Hier noch ein bisschen Geschwurbel, zum besseren Unverständnis für dich:

Zwei Zutaten nebeneinander auf dem Tisch, in der Mitte ein leeres Glas:
1. Schwarzer Kaffee links
2. Weiße Milch rechts
Es sind ohne Zweifel genau 2 Zutaten.

Jetzt geht der Kaffee ins Glas und auch die Milch.
Das Glas enthält jetzt was? Braune Brühe, ist klar.

Ich sage: Es sind 2 Dinge im Glas, nämlich die beiden Zutaten.
Du sagst: Blödsinn, es nur ein Ding im Glas, nämlich die braune Brühe.

Merkst du nicht, das das ganz willkürlich ist? Natürlich haben wir beide recht. Es ist braune Brühe drin, klar, und sind die 2 Zutaten drin, auch klar.

Aber es ist natürlich ein Unterschied, ob man die 2 Zutaten an verschiedenen Orten betrachtet oder am selben Ort. Das sieht man ja an der Farbe.

Nun sagst du, nur deine Ansicht ist real, zwei Zutaten im Glas existieren nicht. Was für ein Quatsch! Du willst nicht verstehen, ganz eindeutig. Habe fertig.
Frau Holle
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Sa 31. Dez 2022, 15:53

Daniel K. hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Nein mache ich nicht, mir ist es ja soweit klar, kannst Du ja in der Analogie am Salzsee sehen, und nicht ich war es, der behautet hat, Uhren gehen physikalisch langsamer.

Na ja, auch Peter Kroll bestätigt nochmal das tatsächlich alle physikalischen Prozesse in bewegten Systemen langsamer gehen. Das betrifft also auch Uhren.

Das solche Prozesse langsamer gehen, hab ich nicht bestritten, wie man ja an den Halbwertszeiten auch erkennen kann. Aber eine Uhr geht deswegen nicht physikalisch langsamer, so wie eben eine Pendeluhr. Da Du das ja einfach nicht wahrhaben willst, Kurt hab ich das auch schon geschrieben, er schweigt, wenn Du einen Pulsar beobachtest, dann erzeugt der eben 100 Pulse pro Sekunde, sehr genau, wenn Du Dich "nicht" bewegst. Oder anders, nehmen wir einen, der eben diese Anzahl er zeugt, beschleunige und schaue was passiert. Es werden weniger sein, wenn Du auf Deine Uhr schaust. In dem Sinne geht er langsamer, wie soll er das "physikalisch" machen, in vielen Lichtjahren Entfernung, er weiß ja nichts von Dir.


Es wird immer klarer, du hast zwar ein riesengrosses Mundwerk, reimst dir einfach Sachen zusammen, versuchst das Vorgegebene umzumodeln, aber hast immer noch nicht kapiert wie die Uhrengangverlangsamung funktioniert, worauf diese gründet, wie diese zustande kommt. Erkennbar daran was du hier über den Pulsar schreibst.
Ich habe hier im Forum eine Grafik eingestellt die die Verhältnisse anhand einer "Wasseruhr" zeigt und das kann auf den Gang von Uhren direkt umgelegt werden.

Daniel K. hat geschrieben:Genau Kurt versucht das ja hier, die U₂ soll sich ja nach dem Ruhesystem der Erde ausrichten, da ist die mit 95 m/s bewegt, oder 105 m/s und das zählt. Nein an dem ist es eben nicht, die Erde ist hier nicht ein bevorzugtes System.


All die vielen Wissensachftler usw. sind also Idioten die den sich ändernden Uhrengang bei Bewegung der Uhr nachgewiesen haben, sie haben sich was ausgedacht um dir zu widersprechen.
Anscheinend behauptest du, dass eine Uhr, dann wenn sie bewegt ist, physikalisch nicht langsamer taktet.
Sind wohl alles nur wahre Effekte deiner geliebten RT. (so wie die sog. "Längenverkürzung", die ja auch nur ein Scheineffekt ist)


Die Masse der Erde bietet in ihrem Umfeld einen Bezug für:
- Lichtlaufen
- Trägheit
- Uhrengang
- max erreichbare Geschwindigkeit von Materie
...

Dieses "Umfeld" ist ein bevorzugtes System.
Ob dir das nun passt oder nicht spielt keine Rolle, es ist vielfach eindeutig bewiesen.

Naja, jetzt warten wir halt mal auf deine Erklärungen, aufbauend auf nachweisbaren Realvorgängen, wie die U2 immer 1000 Takte anzeigen kann/können soll.
Schliesslich ist das ja deine Behauptung.

Kurt

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