Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Frau Holle » Sa 24. Jun 2023, 17:04

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Die Uhren gehen so, wie sie eben gehen. Im konkreten Szenario zeigt eine Uhr am Ende weniger Zeit an als die andere, und es ist auch ganz klar welche das jeweils ist. Wenn ich ein Ruhesystem wie in Fall A einfach durch zwei Treffpunkte auswähle, dann gibt es "wirklich" ein bestimmtes Ruhesystem der Betrachtung, was man auch beim Zeitvergleich eindeutig erkennt. Das glaube ich nicht nur, sondern habe es bewiesen.

Falsch, beiden Systemen ist egal, was Du Dir da so ausdenkst, welche Punkte Du mit welcher Geschichte belegst. Und davon abgesehen steht eben genau das was Du wieder behauptest, im Widerspruch zum Relativitätsprinzip

Falsch. Deine Aussage belegt zweifelsfrei: Du hast das Relativitätsprinzip nicht verstanden.

Wo sagt denn das Relativitätsprinzip, dass man kein Inertialsystem als Ruhesystem wählen darf, in dem zwei Objekte ruhen? Das kann man in jedem Labor machen. Und gemäß SRT ist ein relativ dazu bewegtes Inertialsystem durch Lorentz-Transformationen mit dem Ruhesystem verbunden: Ein Zeitraum ist im relativ dazu bewegten System kürzer. Das ist mathematisch wasserdicht bewiesen. Und dass es wirklich so ist, wurde auch empirisch hinreichend bestätigt:
wikipedia (Hervorhebung von mir) hat geschrieben:Gemäß der speziellen Relativitätstheorie geht eine Uhr am schnellsten für einen Beobachter, der relativ zu ihr ruht. In einem relativ dazu bewegten System läuft die Uhr langsamer (Zeitdilatation); dieser Effekt ist [...] wurde inzwischen in zahlreichen Tests der speziellen Relativitätstheorie nachgewiesen, siehe Ives-Stilwell-Experiment und Zeitdilatation bewegter Teilchen.

Verstoßen etwa alle diese Experimente gegen das Relativitätsprinzip? Natürlich nicht. In der RT darf man bekanntlich ein Bezugsystem frei wählen und kann zwischen den Bezugsystemen transformieren. Nichts anderes wird hier gemacht. Da ist weit und breit kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip. Du verstehst es bloß nicht, was hier mal wieder bewiesen ist. 8-)

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Das Thema ist die mit Uhren festgestellte Dauer eines physikalischen Vorgangs, wie z.B. so einer Reise, der mit einem Ereignis beginnt und mit einem zweiten Ereignis endet. Beide Ereignisse existieren in beiden Systemen, und die Dauer wird eben in jedem System anders festgestellt, aber das ganz eindeutig, wenn man die Koordinaten an den Treffpunkten hernimmt.

Falsch, weil Du implizierst und fest davon ausgeht, jede Reise beginnt immer mit einer 0 auf der Anzeige einer jeden Uhr. So unterstellst Du einfach, dass die Uhr auf dem Mond mit der Anzeige 27 s bei Reisebeginn auch in beiden Systemen 0 s angezeigt hat.

Falsch. Ich gehe lediglich davon aus, dass die S-synchrone Uhr auf dem Mond bei Reisebeginn im Ruhesystem S der Erde 0s angezeigt hat und dass die Anzeige beim Mond im System S' bei Reisebeginn ganz irrelevant ist. Was immer die Anzeige der S-synchronen Uhr beim Mond in S' bei Reisebeginn ist oder war, am Ende der Reise wird sie in beiden Systemen 27 s betragen. Das reicht völlig. Mehr muss man nicht wissen oder beachten. Dein Umweg mit Vorlauf und dilatierter Monduhr aus Sicht von S' ist für die Tonne. Den braucht man nicht für das, was meine Fallunterscheidung zeigt. Schon mal von Ockhams Rasiermesser gehört? Keep it simple, Monk(ey).

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Wenn die Orte der beiden Ereignisse zueinander ruhen, d.h. ihren räumlichen Abstand beibehalten, dann ist der gemessene zeitliche Abstand bei der Ankunft auf der Uhr, die den Abstand nicht geändert hat, definitiv größer als auf der Uhr, die das Ziel trifft. Das ist so. Es ist bewiesen.

Orte ruhen immer, gibt keine bewegten Orte

Falsch. Ich kann den Ort eines Objekts im Raum so definieren, dass er eben der Ort des Objekts ist. Das steht mir frei. Dein Tunnelblick mit deinen vermeintlich unumstößlichen Wahrheiten interessiert mich dabei einen Dreck. Wenn sich das Objekt bewegt, dann bewegt sich der Ort mit ihm und seine Ortskoordinaten können sich ändern, je nach Bezugsystem eben. Solche Aussagen von dir belegen nur immer aufs Neue, wie verbohrt und geistig vernagelt du bist. Du kapierst einfach nichts.
 
Daniel K. hat geschrieben: 
Und wann zeigst Du nun das physikalische Wunder?

Frau Holle » Mi 31. Mai 2023, 23:01 hat geschrieben:
Ich will nur zeigen, dass man im selben System (zum Beispiel einem langen Zug) sowohl eine eigene Uhr (zu der man ruht) als auch eine fremde Uhr (zu der man nicht ruht) dilatiert sehen kann. Je nachdem, wie man die Vergleiche anstellt, so wie mit Fall A oder anders wie mit Fall B beschrieben. Das widerlegt zum Beispiel Kurts Behauptung, dass ein von der Natur ausgezeichnetes Bezugsystem existiert und die Uhren im Zug auf jeden Fall langsamer laufen als am Bahnhof. 8-)


Das zeige ich seit Dezember 2022. Zuletzt wieder hier und dort. Du hast alles selber nachgerechnet, weigerst dich aber nach wie vor, die Tatsachen zu akzeptieren. Willst halt kein Selfie in Sack und Ache zeigen und schwurbelst nur von der RdG. Das weißt du selber am besten. Also frag nicht so blöd. :mrgreen:
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 24. Jun 2023, 17:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Daniel K. » Sa 24. Jun 2023, 17:51

Frau Holle hat geschrieben:
Bei der Ankunft hat jedenfalls auch der genau die gleiche Sicht, > 200 Jahre auf der Uhr und Wheelers Karteikarte. Genau wie jeder andere, der in dem Moment dort ankommt. Das ist physikalisch und mathematisch invariant für jeden genau das, was Sache ist, Punkt. Das gilt auch fürs Startereignis, jeder, der zugegen ist, sieht das dort gleiche.

Weißt Du, wirklich was zeigen könnte man, wenn wir das System Sonne/Erde haben und das System K2-155 mit dem Planten K2-155dder ist eine potenziell bewohnbarer Supererde in so 200 Lj Entfernung.

Und warum nun auch immer, fliegen beide Systeme mit v = 0,995 c aufeinander zu, wir können da gerne wo in jedem System eine fiktive im System ruhende Raumstation haben, mit Uhr. Und wenn wir die beiden System nun so aufeinander zufliegen lassen, dann ist es Essig mit Deinem bevorzugten System, dann kannst Du nicht behaupten, ja das System in dem die Erde ruht, wäre ja das richtige und nur die Gleichzeitigkeit in dem System wäre die wirklich entscheidende, die Gleichzeitigkeit im anderen interessiert doch kein Schwein auf der Erde.

Will man die SRT und die RdG anständig erklären, also nicht so wie Du, und nicht nur Recht haben, so wie Du, und Du willst es nur haben und hast es ja nicht, dann baut man die Szene mit der man in die Erklärung geht, so symmetrisch wie möglich auf, zwei Züge die aufeinander zu fahren, zwei lange Raumschiffe die sich mit der Spitze treffen und dann aneinander vorbeibewegen, eben wo man in jedem System nichts hat, was im anderen so nicht gegeben ist und womit man ein System intuitiv bevorzugt.

Aber das genau willst Du nicht, Du willst nicht mehr an Informationen und Verständnis, Du willst die anderen unwissend halten, so wie Du bist, die sollen ja nicht mehr als Du verstehen, schadet ja Deinem Selbstwertgefühl noch mehr. Darum willst Du die SRT ohne RdG erklären, was unmöglich ist, weil die RdG eben der Kern der SRT ist, ein Autorennen ohne Autos ist kein Autorennen. Und darum versuchst Du Informationen zu unterdrücken, zu unterbinden, dass andere mehr als Du wissen und verstehen, was ja keine große Sache ist, bei dem was Du verstehst und weißt. Es ist bezeichnend, einfach Uhren durchzustreichen und zu erklären, interessiert gar nicht, was die anzeigt ... Du erinnerst mich an jene, die Galilei auf den Scheiterhaufen wollten und nicht, dass andere Menschen mal durch das Teleskop die Planeten erblicken, den Jupiter mit seinen Monden. Wer authentisch ist und wirklich an der Physik interessiert, der streicht keine Uhren durch und versucht Informationen zu unterdrücken ...


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Frau Holle » Sa 24. Jun 2023, 18:24

Daniel K. hat geschrieben:Du willst nicht mehr an Informationen und Verständnis, Du willst die anderen unwissend halten, so wie Du bist, die sollen ja nicht mehr als Du verstehen, schadet ja Deinem Selbstwertgefühl noch mehr.

Wilde Psycho-Spekulationen von dir. Das einzige, was ich will ist, dass du endlich damit aufhörst meine Fallunterscheidung als falsch und blödsinnig hinzustellen dich hier auf so fiese Art als einzig durchblickenden SRT-Platzhirsch zu präsentieren. Das ist einfach bescheuert und du machst dich damit nur lächerlich.

Du beleidigst den Verstand eines jeden, der hier mitliest. Wir sind doch nicht blöd und lassen uns hier nix vom Pferd erzählen. Das siehst du an den Beiträgen McMurdo und sanchez. Die haben mich von Anfang an richtig verstanden und das Thema könnte längst vom Tisch sein. Ist ja auch wirklich ganz trivial und leicht verständlich.

Anscheinend erträgst du es aber nicht, dass man auch mal etwas einfaches und korrektes zur SRT ohne RdG-Betrachtungen sagen kann und lässt nichts unversucht alles andere im Keim zu ersticken, weil es angeblich ganz falsch ist, gegen das Relativitätsprinzip verstößt und und und.

Bescheuert, einfach nur bescheuert. Das kann man nicht anders sagen. Es ist sicher nicht der Weg. :mrgreen:
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Daniel K. » Sa 24. Jun 2023, 18:44

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Die Uhren gehen so, wie sie eben gehen. Im konkreten Szenario zeigt eine Uhr am Ende weniger Zeit an als die andere, und es ist auch ganz klar welche das jeweils ist. Wenn ich ein Ruhesystem wie in Fall A einfach durch zwei Treffpunkte auswähle, dann gibt es "wirklich" ein bestimmtes Ruhesystem der Betrachtung, was man auch beim Zeitvergleich eindeutig erkennt. Das glaube ich nicht nur, sondern habe es bewiesen.

Falsch, beiden Systemen ist egal, was Du Dir da so ausdenkst, welche Punkte Du mit welcher Geschichte belegst. Und davon abgesehen steht eben genau das was Du wieder behauptest, im Widerspruch zum Relativitätsprinzip

Falsch.Deine Aussage belegt zweifelsfrei, Du hast das Relativitätsprinzip nicht verstanden.
Frau Holle hat geschrieben:
Wo sagt denn das Relativitätsprinzip, dass man kein Inertialsystem als Ruhesystem wählen darf, in dem zwei Objekte ruhen?

Wo sage ich, dass es das aussagt? Du versteht einfachste Sätze nicht, wirklich beachtlich. Reißverschluss bekommst Du alleine zu? Es gibt eine ausgezeichnetes Ruhesystem, Du nimmst von zwei zueinander bewegten Systemen eines und erklärst dieses zum Ruhesystem und das andere ist dann das bewegte System, und dass ausschließlich. Und es geht um die Definition eines Ruhesystems, die Deine ist falsch, wenn man zwei zueinander bewegte Systeme hat, ist jedes schon einfach so ein Ruhesystem.


Du behauptest aber das:

Frau Holle » Fr 13. Jan 2023, 11:42 hat geschrieben:
Die RdG spielt nur dann eine Rolle, wenn man verschiedene Orte mit ihren Uhren in S und S' betrachtet. Das passiert hier aber nicht. Man betrachtet pro Ereignis E₁ und E₂ immer nur genau einen Ort mit seinen Uhren und liest genau diese gleichzeitig ab. Da gibt es nichts rumzuschwurbeln mit der RdG oder einem Vorlauf oder was immer. Ein Ruhesystem S' (Rakete) existiert hier praktisch nicht. Es existiert nur eine einzige S'-Uhr, die sich in S bewegt von einer S-Uhr (Erde) zur anderen (Mond).
Frau Holle » Di 27. Dez 2022, 22:48 hat geschrieben:
Ein Typ im schnellen Zug rast am Bahnhof A vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 12 Uhr mittags und startet seine Stoppuhr. Er kommt nach einer Weile an Bahnhof B vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 13 Uhr und stoppt seine Stoppuhr. Seine Stoppuhr zeigt weniger als 1 Stunde an und jeder, der im Bahnhof A oder B den Zug vorbeirasen sah kann bestätigen, dass er genau um 12 bei A war und um 13 Uhr bei B. Es waren einmalige Ereignisse. Der Typ mit der Stoppuhr im Zug weiß das natürlich auch und weiß dann auch, dass er es ist der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe. Die Symmetrie ist gebrochen, wenn er immer eine andere Uhr abliest.
Frau Holle » Fr 30. Dez 2022, 10:35 hat geschrieben:
Wenn ich Zug bin und an jedem Bahnhof auf die Bahnhofsuhr schaue, dann weiß ich, was Sache ist an den Bahnhöfen. Deren Uhren gehen bekanntlich alle synchron. Wenn meine Uhr deutlich langsamer ist, dann ist sie entweder kaputt oder ich bin relativistisch schnell unterwegs. So einfach ist das.
Frau Holle » Mo 2. Jan 2023, 19:04 hat geschrieben: 
Hier nochmal der Beweis (was auch Peter Kroll zu den Uhren an der Strecke sagt), dass nämlich der Reisende bereits auf der Strecke eindeutig feststellen kann, das er sich entlang der Strecke von einer Uhr zur anderen bewegt.
Frau Holle » Fr 17. Mär 2023, 01:54 hat geschrieben:
Was mir jedenfalls schwer fällt zu akzeptieren ist, dass die Natur scheinbar doch ein Ruhesystem auszeichnet, eben das mit den verschiedenen Uhren. ...
Frau Holle » Fr 16. Jun 2023, 00:25 hat geschrieben:
Deshalb sage ich, dass durch die Auswahl von drei Punkten, von denen zwei zueinander ruhen, bereits ein Ruhesystem für die Bestimmung der Eigenzeiten festgelegt oder bevorzugt ist. Es geht dabei immer um die Eigenzeiten zwischen zwei Begegnungen der drei Punkte. Dieses Ruhesystem ist generell immer das, worin zwei der Punkte zueinander ruhen, während der dritte Punkt im anderen System ruht und weniger Eigenzeit zählt, weil er zwischen den beiden Punkten als bewegt anzusehen ist.

Ist natürlich falsch, kein System ist als Ruhesystem für die Bestimmung der Eigenzeiten festgelegt und in jedem System ruhen alle Punkte. Was Du da schreibst ist einfach falsch und Schwachsinn, Beleg für Dein Unverständnis der Dinge.


Ganz eindeutig ist diese Aussage von Dir:

Frau Holle » Do 8. Jun 2023, 10:08 hat geschrieben:
So ist es natürlich nicht. Das so erkannte Ruhesystem ist nicht absolut von der Natur festgelegt, sondern ergibt sich einfach dadurch, dass der reisende Zwilling seine einzige Borduhr mit verschiedenen zueinander ruhenden Uhren an der Strecke vergleicht. Das Ruhesystem ist nur durch diese willkürlich gewählte Art der Vergleiche festgelegt und durch nichts anderes. Meine Rede schon immer.

Echt, so wird das Ruhesystem also festgelegt? Kannst Du dazu mal Quellen liefern, die das so bestätigen?

Das ist falsch, von wegen, durch nichts anderes wird das Ruhesystem festgelegt, Du schwurbelst einfach Unfug, und das tagtäglich.


Frau Holle hat geschrieben:
Das kann man in jedem Labor machen. Und gemäß SRT ist ein relativ dazu bewegtes Inertialsystem durch Lorentz-Transformationen mit dem Ruhesystem verbunden: Ein Zeitraum ist im relativ dazu bewegten System kürzer. Das ist mathematisch wasserdicht bewiesen. Und dass es wirklich so ist, wurde auch empirisch hinreichend bestätigt:

Wikipedia » Hafele-Keating-Experiment (Hervorhebung von mir) hat geschrieben:
Gemäß der speziellen Relativitätstheorie geht eine Uhr am schnellsten für einen Beobachter, der relativ zu ihr ruht. In einem relativ dazu bewegten System läuft die Uhr langsamer (Zeitdilatation); dieser Effekt ist [...] wurde inzwischen in zahlreichen Tests der speziellen Relativitätstheorie nachgewiesen, siehe Ives-Stilwell-Experiment und Zeitdilatation bewegter Teilchen.

Verstoßen etwa alle diese Experimente gegen das Relativitätsprinzip? Natürlich nicht. In der RT darf man bekanntlich ein Bezugsystem frei wählen und kann zwischen den Bezugsystemen transformieren. Nichts anderes wird hier gemacht. Da ist weit und breit kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip. Du verstehst es bloß nicht, was hier mal wieder bewiesen ist. 8-)

Blödsinn, was auf Wikipedia steht ist richtig und da steht kein Wort davon, dass das Ruhesystem durch die Art der Vergleiche festgelegt wird und "durch nichts anderes", ich habe den Mist von Dir dazu zitiert, Du bist es, der ein System fest als das Ruhesystem instanziieren und das andere fest zum bewegten System degradieren will. Du bist es, der ein System auszeichnen will, ergibt sich aus so vielen Deiner Aussagen, ich habe nur mal oben ein paar davon zitiert. Die Liste ist viel länger und die Aussagen von Dir sind eindeutig. Du kannst das aber nicht zugeben, zu weit hast Du Dich mit Deinem großen arroganten frechen Maul aus dem Fenster gelehnt. Ist wie es ist, ich weiß, Du weißt es, und es wurmt Dich so sehr, dass mit klar ist, dass Dir klar ist, dass Du Dich so richtig verrannt hast.

Ist auch so mit Deinen "nicht invarianten" Koordinatenwerten, auch da bist Du gescheitert, konntest das nicht belegen, und hast dann sogar frech bestritten, das "nicht invariant" auf Koordinatenwerte und Werte selber angewendet zu haben, nach der Liste Deiner Aussagen dazu, hast Du wieder die Klappe gehalten.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Das Thema ist die mit Uhren festgestellte Dauer eines physikalischen Vorgangs, wie z.B. so einer Reise, der mit einem Ereignis beginnt und mit einem zweiten Ereignis endet. Beide Ereignisse existieren in beiden Systemen, und die Dauer wird eben in jedem System anders festgestellt, aber das ganz eindeutig, wenn man die Koordinaten an den Treffpunkten hernimmt.

Falsch, weil Du implizierst und fest davon ausgeht, jede Reise beginnt immer mit einer 0 auf der Anzeige einer jeden Uhr. So unterstellst Du einfach, dass die Uhr auf dem Mond mit der Anzeige 27 s bei Reisebeginn auch in beiden Systemen 0 s angezeigt hat.

Falsch. Ich gehe lediglich davon aus, dass die S-synchrone Uhr auf dem Mond bei Reisebeginn im Ruhesystem S der Erde 0 s angezeigt hat und dass die Anzeige beim Mond im System S' bei Reisebeginn ganz irrelevant ist.

Eben, Du bevorzugt damit die Gleichzeitigkeit in S und ignorierst die in S'. Du stellst die von S über die von S'. Du erklärst dem in der Rakete, er solle sich doch gefälligst an der Gleichzeitigkeit in S orientieren, als er bei der Erde war und die Uhr auf der Erde 0 s angezeigt hat, da hat für den ruhend auf der Erde die Uhr auf dem Mond eben auch 0 s angezeigt. Und somit hat die Uhr auf dem Mond eben bei Abreise fest einfach für alles und jeden 0 s angezeigt, auch für den in der Rakete, die 12,19 s, welche für den in der Rakete die Uhr auf dem Mond wirklich so anzeigt, dass sind nur "verzerrte" Daten, "nicht invariante" Koordinatenwerte für die Zeit, irrelevant.

Und damit widersprichst Du dem Relativitätsprinzip in dem Du S einfach über S' stellst.

Was Du machst ist falsch, ohne wenn und aber, das System S' von V ist absolut gleichberechtigt, es gibt keine absolute Gegenwart, kein "wirkliches" Jetzt, keine übergeordnet Gleichzeitigkeit, darum heißt es Relativität der Gleichzeitigkeit, weil die relativ ist und nicht absolut. Die Gleichzeitigkeit von S' ist gleichberechtigt, in S' zeigt die Uhr V bei der Erde 0 s an und die in 13,44 Ls am Mond ebenso 0 s. Und die Uhr auf der Erde gegenüber V zeigt 0 s an und gleichzeitig in S' die auf dem Mond 12,19 s.

Was Du machst ist wirklich das System S zu bevorzugen, sagst Du ja selber so, kann ich gerne zitieren. Du sagst, die beiden ruhenden Uhren in S haben mit ihren Anzeigen mehr Recht, als die ruhenden Uhren in S'. Du sagst, in Wirklichkeit ist es doch im Universum bei der Erde und am Mond t = 0 s, wenn V an der Erde vorbeifliegt. Dass für V die Uhr am Mond 12,19 s anzeigt, dass zählt nicht.

Und darum hast Du das Relativitätsprinzip nicht verstanden und wirst nie die SRT so verstehen können, die RdG schnallst Du nicht, weil Du davon ausgehst, es gäbe eine absolutes übergeordnetes "Jetzt", die richtige Gleichzeitigkeit und die suchst Du Dir mit der Wahl Deines Ruhesystems einfach aus.


Frau Holle hat geschrieben:
Was immer die Anzeige der S-synchronen Uhr beim Mond in S' bei Reisebeginn ist oder war, am Ende der Reise wird sie in beiden Systemen 27 s betragen. Das reicht völlig. Mehr muss man nicht wissen oder beachten. Dein Umweg mit Vorlauf und dilatierter Monduhr aus Sicht von S' ist für die Tonne. Den braucht man nicht für das, was meine Fallunterscheidung zeigt. Schon mal von Ockhams Rasiermesser gehört? Keep it simple.

Blödsinn, schön wie Du meine Aussage von eben gerade wieder klar bestätigst. Es bleibt wie es ist, man muss jede Uhr zweimal ablesen, die auf dem Mond zeigt in S' gleichzeitig beim Vorbeiflug von V an der Erde 12,19 s an.

Und ganz eindeutig kann man es ja auf der Uhr auf der Erde ablesen, gleichzeitig mit dem Vorbeiflug von V am Mond zeigt die Uhr auf der Erde 14,81 s an.

Selbstverständlich gilt die SRT auch in S', die ruhende Uhr V zählt 20 s Eigenzeit und die bewegten Uhren E und M eben 20 γ⁻¹ s = 14,81 s. Das sind die Fakten, das kannst Du schwurbeln wie Kurt, schreibe doch mal ein PDF das Du das Relativitätsprinzip widerlegt hast.



Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Wenn die Orte der beiden Ereignisse zueinander ruhen, d.h. ihren räumlichen Abstand beibehalten, dann ist der gemessene zeitliche Abstand bei der Ankunft auf der Uhr, die den Abstand nicht geändert hat, definitiv größer als auf der Uhr, die das Ziel trifft. Das ist so. Es ist bewiesen.

Orte ruhen immer, gibt keine bewegten Orte ...

Falsch.Ich kann den Ort eines Objekts im Raum so definieren, dass er eben der Ort des Objekts ist. Das steht mir frei. Dein Tunnelblick mit deinen vermeintlich unumstößlichen Wahrheiten interessiert mich dabei einen Dreck. Wenn sich das Objekt bewegt, dann bewegt sich der Ort mit ihm und seine Ortskoordinaten können sich ändern, je nach Bezugsystem eben. Solche Aussagen von dir belegen nur immer aufs Neue, wie verbohrt und geistig vernagelt du bist. Du kapierst einfach nichts.

Unfug, die Dinge sind klar definiert, ein Ort ist ein Punkt im Raum, ohne Zeitangabe, und Punkte bewegen sich nicht. Du kannst so viel schwurbeln wie Kurt, Fakten bleiben Fakten, und Deine Behauptungen so falsch wie die von Kurt. Und ich kapiere es, ist ja einfach, und darum widerspreche ich Dir ja.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben: 
Und wann zeigst Du nun das physikalische Wunder?

Frau Holle » Mi 31. Mai 2023, 23:01 hat geschrieben:
Ich will nur zeigen, dass man im selben System (zum Beispiel einem langen Zug) sowohl eine eigene Uhr (zu der man ruht) als auch eine fremde Uhr (zu der man nicht ruht) dilatiert sehen kann. Je nachdem, wie man die Vergleiche anstellt, so wie mit Fall A oder anders wie mit Fall B beschrieben. Das widerlegt zum Beispiel Kurts Behauptung, dass ein von der Natur ausgezeichnetes Bezugsystem existiert und die Uhren im Zug auf jeden Fall langsamer laufen als am Bahnhof. 8-)


Das zeige ich seit Dezember 2022. Zuletzt wieder hier und dort. Du hast alles selber nachgerechnet, weigerst dich aber nach wie vor, die Tatsachen zu akzeptieren. Willst halt kein Selfie in Sack und Ache zeigen und schwurbelst nur von der RdG. Das weißt du selber am besten. Also frag nicht so blöd. :mrgreen:

Blödsinn, ich habe nie behauptet oder vorgerechnet, dass in einem System die dort ruhende Uhr dilatiert. In einem Ruhesystem geht immer die dort ruhende Uhr richtig, misst die Eigenzeit und jede darin bewegte geht langsamer zum Beobachter, also dilatiert. Ich habe nie gezeigt, dass die im System eigene Uhr - zu der man ruht - dilatiert sehen kann. Kannst Du auch nicht gezeigt haben, weil das der SRT widerspricht.

Aber nett, dass Du es noch mal so deutlich behauptest, Du kannst also zeigen, dass die eigene Uhr zu der man ruht im selben System in dem man ist dilatiert geht und dazu auch noch eine andere fremde Uhr, die dort im System bewegt ist. Lustig ...

Also, Butter bei die Fische, die Uhr E ruht in S, die Uhr V geht in S dilatiert, wenn die Uhr E Δt = 27 s misst, misst die Uhr V Δt' = 27 γ⁻¹ s = 20 s.

Dann verrate uns doch nun mal, welche in S ruhende Uhr nun dilatiert gehen soll, in S, E und V sind doch raus aus dem Rennen oder? Also welche Uhr soll das sein, und was misst sie, 27 s können es nicht sein, 20 s haben wir ja schon für die bewegte, soll die ruhende nun auch nur 20 s wie die bewegte messen? Also lass die Welt an Deinem Genius mal teilhaben, wird sicher wieder lustig ...


Einfache Kausalkette:

  1. V ist bei t = 0 s der Erde ✔️
  2. H ist bei t = 0 s vor der Erde ✔️
  3. V und H sind in S bewegt ✔️
  4. Der Abstand von V/H ist in S' 18,14 Ls ✔️
  5. Der Abstand von V/H ist in S 13,44 Ls ✔️
  6. Wenn V bei E ist, dann ist H in S 13,44 Ls vor der Erde ✔️
  7. Die Uhren V und H gehen in S langsamer als die E und M Uhren ✔️
  8. Auf der Uhr E und M vergehen 20 s für die Bewegung über 13,44 Ls mit 0,672 c ✔️
  9. Wenn V sich 20 s Richtung M bewegt, dann bewegt sich H über 13,44 Ls genau bis zur Erde ✔️
  10. Die Uhr H geht in S langsamer als die Uhr E, somit zählt die Uhr H 20 s γ⁻¹ = 14,81 s bis sie bei der Erde ist ✔️
Und was meinst Du, ist eine Aussage davon falsch, oder stimmen die alle so?


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Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Daniel K. » Sa 24. Jun 2023, 18:59

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Du willst nicht mehr an Informationen und Verständnis, Du willst die anderen unwissend halten, so wie Du bist, die sollen ja nicht mehr als Du verstehen, schadet ja Deinem Selbstwertgefühl noch mehr.

Wilde Psycho-Spekulationen von dir. Das einzige, was ich will ist, dass du endlich damit aufhörst meine Fallunterscheidung als falsch und blödsinnig hinzustellen dich hier auf so fiese Art als einzig durchblickenden SRT-Platzhirsch zu präsentieren. Das ist einfach bescheuert und du machst dich damit nur lächerlich.

Unfug, die Dinge sind klar, Du bist mit falschen Grafiken ins Rennen gegangen, Deine Aussagen dazu waren auch falsch, hast Du beides nach langem Zetern bestätigt, ich habe Dir Deine Fehler aufgezeigt, Du mir keine, im Gegenteil hast Du meine Rechnungen als richtig bestätigten müssen. Und es gibt keinen SRT Platzhirsch, dass ist Deine Denke, nicht meine. Das ist genau Dein Problem, Du siehst da so einen Wettbewerb, ich sehe da keinen, geht um die Fakten.

Deine Aussagen sind einfach immer wieder falsch.


Frau Holle hat geschrieben:
Du beleidigst den Verstand eines jeden, der hier mitliest. Wir sind doch nicht blöd und lassen uns hier nix vom Pferd erzählen. Das siehst du an den Beiträgen McMurdo und sanchez. Die haben mich von Anfang an richtig verstanden und das Thema könnte längst vom Tisch sein. Ist ja auch wirklich ganz trivial und leicht verständlich.

Gelogen und für Dich sollte das ja kein Problem sein, Verstand hast Du keinen. Was die beiden angeht, es spielt keine Rolle ob Dir hier wer zustimmt, wir können gerne mal in ein Forum gehen, wo ein paar User Ahnung von der SRT haben und ich gebe eine kleine Auswahl Deiner Aussagen in die Runde, die werden sich nass machen vor Lachen über den Unfug den Du schwurbelst und geschockt sein, wie dämlich Du Dich aufführst, wie arrogant Dich zeigst.


Frau Holle hat geschrieben:
Anscheinend erträgst du es aber nicht, dass man auch mal etwas einfaches und korrektes zur SRT ohne RdG-Betrachtungen sagen kann und lässt nichts unversucht alles andere im Keim zu ersticken, weil es angeblich ganz falsch ist, gegen das Relativitätsprinzip verstößt und und und.

Gelogen, ich bin dafür, dass die Dinge so einfach wie möglich erklärt werden, aber SRT ohne RdG geht nicht, weil die RdG eben der Kern der SRT ist. SRT ohne RdG ist eben Newton, das hast Du die Galilei-Transformation, eine absolute Zeit und die Gleichzeitigkeit ist nicht relativ. Genau das was Du ja schwurbelst. Deine Aussagen stehen im Widerspruch zur SRT und dem Realitätsprinzip, ist wie es ist.


Frau Holle hat geschrieben:
Bescheuert, einfach nur bescheuert. Das kann man nicht anders sagen. Es ist sicher nicht der Weg. :mrgreen:

Unfug, wenn Du Dich nicht so affig anstellen würdest, wären wir seit Monaten viel weiter, Du kannst aber nicht einsehen, dass Deine beiden Fälle Mumpitz sind, auch nachdem Du Fall B geändert hast, ist er mathematisch identisch mit Fall A. Man zeigt einfach eine Szene aus dem Ruhesystem S und wechselt dann in das Ruhesystem S'.

Ganz trivial, in S haben wir die Uhr V bewegt, mit v = 0,672 c über 18,14 Ls, die Uhr E misst Δt = 27 s Eigenzeit, es gilt einfach 27 γ⁻¹ s = 20 s. In S' haben wir haben wir die Uhr V ruhend und die Uhr auf dem Mond ist 18,14 γ⁻¹ Ls = 13,44 Ls entfernt, mit v = 0,672 c misst die Uhr V für die Bewegung Δt' = 20 s, es gilt auch hier für die in S' bewegten Uhren M und E 20 γ⁻¹ s = 14,81 s. Die Uhr E zeigt das in S' direkt an, weil sie mit 0 s bei Reisebeginn gestartet wurde, die Uhr M zeigt 27 s an, weil sie mit 12,19 s gleichzeitig in S' mit dem Vorbeiflug von V an E gestartet wurde.

Der Ganze Kram ist in drei kurzen Sätzen abgefackelt, Du musst in Deiner rechthabereichten Art über ein halben Jahr streiten.


Kausalkette:

  1. V ist bei t = 0 s der Erde ✔️
  2. H ist bei t = 0 s vor der Erde ✔️
  3. V und H sind in S bewegt ✔️
  4. Der Abstand von V/H ist in S' 18,14 Ls ✔️
  5. Der Abstand von V/H ist in S 13,44 Ls ✔️
  6. Wenn V bei E ist, dann ist H in S 13,44 Ls vor der Erde ✔️
  7. Die Uhren V und H gehen in S langsamer als die E und M Uhren ✔️
  8. Auf der Uhr E und M vergehen 20 s für die Bewegung über 13,44 Ls mit 0,672 c ✔️
  9. Wenn V sich 20 s Richtung M bewegt, dann bewegt sich H über 13,44 Ls genau bis zur Erde ✔️
  10. Die Uhr H geht in S langsamer als die Uhr E, somit zählt die Uhr H 20 s γ⁻¹ = 14,81 s bis sie bei der Erde ist ✔️
Und was meinst Du, ist eine Aussage davon falsch, oder stimmen die alle so?


Das ist der Weg ...
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Frau Holle » Sa 24. Jun 2023, 19:02

LOL – mal wieder eine Textwand mit Zitaten, war ja klar. Das ist immer dein letzter Ausweg, um die Wahrheit möglichst dick mit Müll zu überdecken. Dass du meine Aussagen nicht verstehst, ist aber seit langem bekannt. Nicht nötig dein Unverständnis immer wieder neu zu dokumentieren. :lol:
Frau Holle
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Frau Holle » Sa 24. Jun 2023, 23:05

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Ich gehe lediglich davon aus, dass die S-synchrone Uhr auf dem Mond bei Reisebeginn im Ruhesystem S der Erde 0 s angezeigt hat und dass die Anzeige beim Mond im System S' bei Reisebeginn ganz irrelevant ist.

Eben, Du bevorzugt damit die Gleichzeitigkeit in S und ignorierst die in S'. Du stellst die von S über die von S'. Du erklärst dem in der Rakete, er solle sich doch gefälligst an der Gleichzeitigkeit in S orientieren, als er bei der Erde war und die Uhr auf der Erde 0 s angezeigt hat, da hat für den ruhend auf der Erde die Uhr auf dem Mond eben auch 0 s angezeigt.

Ja sicher doch: Seine vergangene Eigenzeit kennt er ja, die überall und für alle in S' Ruhenden gilt. Jetzt will er nur noch die vergangene Eigenzeit wissen, die überall und für alle in S Ruhenden gilt.

Er will genau nicht wie du die zwischen den Ereignissen vergangene Eigenzeit in S aus seiner subjektiven Sicht für einen speziellen Ort (Mond) wissen, sondern aus Sicht aller in S ruhenden für alle Orte. Und dabei nützt ihm dein Vorlauf definitiv nichts, rein gar nichts.

Daniel K. hat geschrieben:Und damit widersprichst Du dem Relativitätsprinzip in dem Du S einfach über S' stellst.
Was Du machst ist falsch, ohne wenn und aber [...]

Unsinn. Mein Vorgehen ist nicht falsch, wenn ich ausschließlich die für die Fragestellung wichtigen Daten betrachte. Mit dem Relativitätsprinzip hat das nichts zu tun, überhaupt nichts.

Wenn ein Myon in der oberen Atmosphäre entsteht (Ereignis A) und auf der Erdoberfläche detektiert wird (Ereignis B), dann stellt man völlig korrekt fest, dass seine Eigenzeit für den Vorgang mit seiner bekannt kurzen Lebensdauer viel kleiner war als die Eigenzeit, die inzwischen auf der Oberfläche vergangen ist. Das ist das einfach nur korrekt und kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip, nur weil man den Vorgang im Ruhesystem der Erdoberfläche beschreibt.

Daniel K. hat geschrieben:wenn Du Dich nicht so affig anstellen würdest, wären wir seit Monaten viel weiter

Wenn du nicht permanent solchen Unsinn behaupten würdest wie hier einen angeblichen Widerspruch zum Relativitätsprinzip und nicht dauernd den einfachsten Binsenweisheiten widersprechen würdest, nur weil sie von mir kommen, dann wären wir längst viel weiter.

Und wenn ich das "ohne wenn und aber" falsch mache und dem Relativitätsprinzip widerspreche, wieso machst du es dann genau gleich und bestätigst Fall A, wo es so gemacht wird?

Und was bitte ändert sich für V beim Mond an den 27s der S-synchronen Monduhr, wenn man nicht vorher deinen ach so wichtigen Vorlauf bei der Abreise berechnet hat? Kannst du mir das mal verraten?

Falls sich an den 27s beim Mond nichts ändert, was ja zweifellos so ist, wieso muss man dann unbedingt den Vorlauf vom Mond ausrechnen? Man will nur die Zeitdilatation von V zeigen, über die fixe Distanz E-M in S bewegt. Dazu braucht man keinen Vorlauf.

Anscheinend zeigst du lieber dein Selfie mit Narrenkappe als eins in Sack und Asche. Die Narrenkappe ist ja auch ganz lustig, bringt dich aber nicht weiter. :lol:

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Was immer die Anzeige der S-synchronen Uhr beim Mond in S' bei Reisebeginn ist oder war, am Ende der Reise wird sie in beiden Systemen 27 s betragen. Das reicht völlig. Mehr muss man nicht wissen oder beachten. Dein Umweg mit Vorlauf und dilatierter Monduhr aus Sicht von S' ist für die Tonne. Den braucht man nicht für das, was meine Fallunterscheidung zeigt. Schon mal von Ockhams Rasiermesser gehört? Keep it simple.

Blödsinn [...] die auf dem Mond zeigt in S' gleichzeitig beim Vorbeiflug von V an der Erde 12,19 s an. Und ganz eindeutig kann man es ja auf der Uhr auf der Erde ablesen, gleichzeitig mit dem Vorbeiflug von V am Mond zeigt die Uhr auf der Erde 14,81 s an.

Quatsch. Meine Aussage gilt: "Am Ende der Reise wird sie in beiden Systemen 27 s betragen". Das Ende der Reise ist beim Mond, und du faselst immer von der Erde. Thema verfehlt, wie immer. :roll: Du solltest dir mal überlegen, warum man die Bühne Raumzeit nennt, und was es mit den invarianten Koordinaten bei einem Ereignis auf sich hat.

Daniel K. hat geschrieben:Und darum hast Du das Relativitätsprinzip nicht verstanden und wirst nie die SRT so verstehen können, die RdG schnallst Du nicht, weil Du davon ausgehst, es gäbe eine absolutes übergeordnetes "Jetzt", die richtige Gleichzeitigkeit und die suchst Du Dir mit der Wahl Deines Ruhesystems einfach aus.

Tja, und darum hast Du das Relativitätsprinzip nicht verstanden und wirst nie die SRT wirklich verstehen können, weil Du davon ausgehst, es gäbe eine kein absolutes übergeordnetes "Jetzt".

Aber ich will ja nicht so sein und erklär's dir zum x-ten mal in meiner unendlichen Geduld, obwohl ich natürlich ebenso gut gegen eine Wand reden könnte. Nur damit du wieder was zum auseinanderpflücken und zitieren hast:

Ereignisse sind in der Raumzeit absolut. Ihr Zeitpunkt ist für alle Bezugsysteme "jetzt". Im Beispiel ist die Relativbewegung über die absolute räumliche Distanz >0 in der Raumzeit zwischen zwei absoluten Ereignissen ein physikalischer Vorgang. Der hat durch die konstante Relativgeschwindigkeit eine einzige, absolute zeitliche Dauer. Die Frage ist, wie viele natürliche Zeiteinheiten zählen verschiedene Beobachter für diese Dauer.

Wegen der konstanten Relativgeschwindigkeit und der konstanten räumlichen Distanz der Ereignisse sind die Zeiten festgelegt:
  • Es werden genau 27s Dauer in einem Bezugsystem S gezählt, wo die räumliche Distanz zwischen den Ereignissen konstant >0 ist und deshalb alle Zeitkoordinaten während des Vorgangs ortsunabhängig synchron laufen.
  • Es werden genau 20s Dauer im relativ dazu bewegten System S' gezählt, wo die räumliche Distanz zwischen den Ereignissen genau 0 ist und die S-synchronen Zeitkoordinaten ortsabhängig asynchron zur den eigenen, S'-synchronen Zeitkoordinaten laufen.
Im Beispiel sind es die folgenden beiden Ereignisse, von dir selber so geliefert:
E₀₀ [x₀₀ = ± 00,00 Ls; t₀₀ = ± 00,00 s | x'₀₀ = ± 00,00 Ls; t'₀₀ = ± 00,00 s] ➞ Treffen von V/E
E₀₃ [x₀₃ = + 18,14 Ls; t₀₃ = + 27,00 s | x'₀₃ = ± 00,00 Ls; t'₀₃ = + 20,00 s] ➞ Treffen von V/M

Die Dauer von 27s in S und 20s in S' kann direkt aus den Zeitkoordinaten der Ereignisse im jeweiligen System ermittelt werden, und zwar am Ort der Ereignisse. Die Rechnung ist einfach: Stopwert – Startwert ergibt die Dauer in Eigenzeit des physikalischen Vorgangs in jedem der beiden Systeme.

Damit gilt eindeutig für die Dauer zwischen den genannten absoluten Ereignissen:
  • In S vergeht Δt₁ = t₀₃-t₀₀ = 27s Eigenzeit.
  • In S' vergeht Δt'₁ = t'₀₃-t'₀₀ = 20s Eigenzeit.
In jedem anderen denkbaren Bezugsystem sind diese Zeiten bei den Ereignissen genau gleich, d.h. invariant: Zur Veranschaulichung kann man kann sich zwei Wheelersche Drucker vorstellen, einen für jedes der beiden Systeme, die beim Start-Ereignis gleichzeitig die aktuelle Systemzeit t₀₀ und t'₀₀ sowie beim beim Stop-Ereignis t₀₃ und t'₀₃ ausdrucken. Die Werte sind für alle genau so, ohne wenn und aber. Es gibt pro Ereignis nur diese beiden Drucker mit genau diesen Zeiten.

V erkennt also an den invarianten Daten beim Treffpunkt Mond ganz zweifelsfrei, dass für alle in S Ruhenden die Dauer der Reise in Eigenzeit mit 27s länger war als für ihn selber mit 20s. Und das, obwohl S für ihn bewegt ist! Das ist kein Widerspruch zur SRT, zur RdG oder zum Relativitätsprinzip. Es ist einfach nur Fakt. Peter Kroll lässt grüßen.

So weit, Daniel K., entspricht das ja genau dem von dir vielfach bestätigten Fall A:

In S ist die räumliche Distanz E-M zwischen den beiden Ereignissen (=Treffpunkten) V/E und V/M konstant >0 und in S' ist sie genau 0, denn beide Ereignisse finden bei V statt, ruhend in S'.

Der nächste Schritt zu Fall B ist denkbar einfach:

In S' ist die räumliche Distanz V-H zwischen den beiden Ereignissen (=Treffpunkten) M/V und M/H konstant >0, und in S ist sie genau 0, denn beide Ereignisse finden bei M statt, ruhend in S.

Alle anderen Aussagen gelten entsprechend, d.h. die Zeiten sind ebenfalls festgelegt, nur ergibt sich jetzt die Dauer von 27s in S' und 20s in S. Das liegt natürlich daran, dass jetzt eine konstante räumliche Distanz >0 zwischen den Ereignissen in S' existiert, während sie in Fall A in S bestand.

Im Beispiel sind es die folgenden beiden Ereignisse, von dir selber so geliefert:
E₀₃ [x₀₃ = + 18,14 Ls; t₀₃ = + 27,00 s | x'₀₃ = ± 00,00 Ls; t'₀₃ = + 20,00 s] ➞ Treffen von V/M
E₂₇ [x₂₇ = + 18,14 Ls; t₂₇ = + 47,00 s | x'₂₇ = − 18,14 Ls; t'₂₇ = + 47,00 s] ➞ Treffen von H/M

Damit gilt eindeutig für die Dauer zwischen den genannten absoluten Ereignissen:
  • In S vergeht Δt₂ = t₂₇ - Δt₁ = 20s Eigenzeit.
  • In S' vergeht Δt'₂ = t'₂₇ – Δt'₁ = 27s Eigenzeit.
Es gibt keinen Widerspruch zur SRT, RdG oder zum Relativitätsprinzip. Du hast die genannten Koordinaten der Ereignisse anhand der Animation von sanchez selber ermittelt! Sie sind wie sie sind. Jetzt musst du diese Tatsachen nur noch akzeptieren. Aber darauf können wir wohl ewig warten, stimmt's? :mrgreen:
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Daniel K. » So 25. Jun 2023, 16:33

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
In einer deren Anhänger glauben sie könnten durch Festsetzen eines BS die Naturvorgänge aushebeln, den Gang von Uhren usw. bestimmen.

Das kapierst du nicht. Es wird kein Naturgesetz ausgehebelt und kein Gang von Uhren bestimmt. Es wird nur bestimmt wann und wo sie abgelesen werden. Nichts und niemand bestimmt den Gang von Uhren, mal abgesehen von der konstanten Lichtgeschwindigkeit. Du bist es doch, der das Relativitätsprinzip aushebeln will – was ein Naturgesetz ist – und der behauptet, dass der Gang von Uhren durch einen bestimmten "Bezug" festgelegt ist. Die RTler behaupten das genau nicht.

Dann bist Du kein "RTler". Denn Du behauptest ja auch, Du kannst unterscheiden, ob der Bus oder die Straße sich bewegt und dass es ein ausgezeichnetes Ruhesystem gibt, das wo Deine zwei Punkte "ruhen", konkret S mit Erde/Mond.

Du erklärst, dieses Ruhesystem wäre das richtige Ruhesystem, weil Du da ja die 20 s auf der Uhr V und die 27 s auf der Uhr M ablesen kannst. Und somit erklärst Du S zum Ruhesystem, die Zeiten die da gemessen werden gelten so für S und S' und das ist eben falsch. Damit stehst Du wie Kurt im Widersprich zum Relativitätsprinzip.


Du behauptest zu können, was Kurt nicht kann, das Relativitätsprinzip widerlegen:

Frau Holle » Di 3. Jan 2023, 00:48 hat geschrieben:
Kurt hat sich zwar geirrt mit der Annahme, dass man auch im geschlossenen Zug die Bewegung erkennen könnte, aber du irrst dich im ganzen Rest und behauptetest, dass man es auch im offenen Zug auf keinen Fall erkennen könnte. Man kann aber, wenn man es richtig anstellt, und zwar ganz ohne Widerspruch zur SRT. Leider bist du extrem beweisresistent, crank-verdächtig, ganz im Ernst.
Frau Holle » Mo 2. Jan 2023, 19:04 hat geschrieben:
Da er die SRT kennt, weiß er dann auch, wer sich relativ zu wem bewegt, nämlich er selber relativ zu Uₓ.
Frau Holle » Mo 2. Jan 2023, 23:00 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Offenbar willst Du wirklich beweisen, dass durch das Betrachten von Uhren die an einem vorbeiziehen, man ermitteln kann, ob man selber bewegt ist, oder das anderes System.

Klar, das ist sogar noch einfacher zu beweisen, Synchronisiere drei Uhren von Erde, Mond und deiner Rakete, berechne die Zeitdilatation für deinen schnellen Raketenflug dorthin, fliege mit der angesetzten Geschwindigkeit zum Mond und knapp daran vorbei, lese deine Borduhr und die Monduhr ab im dem Moment, wo sich der Mond an dir vorbei bewegt. Deine Borduhr wird weniger Zeit anzeigen als die Monduhr. Warum? Weil du dich zum Mond bewegt hast und nicht der Mond zu dir. Wenn du vorher richtig gerechnet hast, wird die Anzeige auch mit deiner Rechnung übereinstimmen. Noch Fragen?

Immer wieder lustig, oder auch traurig. Denn natürlich sind beide Systeme gleichberechtigte Ruhesysteme, kein Paar an Reisezeiten ist das systemübergreifend gültig, in S gilt 27 γ⁻¹ s = 20 s und in S' eben 20 γ⁻¹ s = 14,81 s. Und beides ist gleichberechtigt, die 27 s und 20 s sind nicht besser, oder richtiger als die 20 s und 14,81 s.


Aber erkläre Du mal anderen was über das Relativitätsprinzip, schon lustig, das mit der Kiste könntest Du noch mal ausbauen ...

Frau Holle » Sa 27. Mai 2023, 13:26 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Eben zu Kurt, Du hast erklärt, er könne mit seiner Methode nicht feststellen, ob der Zug wirklich bewegt sei, oder die Gleise, er wollte damit das Relativitätsprinzip widerlegen und damit die SRT. Und da kamst Du und hast behauptet, seine Methode geht nicht, was ja richtig ist, die geht nicht, aber Du hättest eine Methode, mit der man genau das feststellen könnte, dafür müsste man aber auf die Uhren aus dem Fenster auf der Wegstrecke schauen.

So ist es auch und es widerspricht nicht dem Relativitätsprinzip. Beim Relativitätsprinzip geht es um geschlossene "Kisten" oder sowas. Wenn man rausschauen kann, dann erkennt man natürlich eine Bewegung. Siehe Galileis ursprüngliches Beispiel mit einem Segelschiff, wo er das ganz deutlich sagt.

...


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon sanchez » So 25. Jun 2023, 16:52

@Daniel K.

Bild



Die Reihenfolge der Ereignisse ist in S und S' unterschiedlich:

Fall A rechts:

1.) Uhr Erde und Uhr Vorne treffen sich. Die Uhren werden auf Null gesetzt.
2.) Uhr Hinten trifft auf Uhr Erde. Uhr Hinten zeigt 20s an.
3.) Uhr Vorne trifft auf Uhr Mond. Uhr Vorne hat 27s gezählt.
4.) Uhr Hinten trifft auf Uhr Mond. Uhr Hinten hat auf 47s gezählt.

Fall B links:

1.) Uhr Erde und Uhr Vorne treffen sich. Die Uhren werden auf Null gesetzt.
2.) Uhr Vorne trifft auf Uhr Mond und Uhr Mond hat 20s gezählt
3.) Uhr Erde trifft auf Uhr Hinten hat 27s gezählt.
4.) Uhr Mond trifft auf Uhr Hinten und hat 47s gezählt.

Man darf nicht einfach so hin- und herspringen zwischen der Systemen.
Wie man sieht, sind die Beobachter in A und B bzw. S und s’ sich nicht einig,
in welcher Reihenfolge etwas geschieht. Schaut man sich das an, ist in Fall A und B die Ereignisse
2.) und 3.) jeweils vertauscht.

Ich brauche keinen Vorlauf, ich brauche keine 14,81s.

Wenn du mit 14,81s rechnest, also 20s/1,35= 14,81s.
Ist das rechnerisch gesehen, dass da Uhren in einem Ruhesystem sind und diese Uhren auf 20s hochzählen, und dazu eine bewegte Uhr,
die an diesen ruhenden Uhren vorbeifliegt, und diese bewegte Uhr 14,81s zählt.
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Daniel K. » So 25. Jun 2023, 16:52

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben: 
Und wann zeigst Du nun das physikalische Wunder?

Frau Holle » Mi 31. Mai 2023, 23:01 hat geschrieben:
Ich will nur zeigen, dass man im selben System (zum Beispiel einem langen Zug) sowohl eine eigene Uhr (zu der man ruht) als auch eine fremde Uhr (zu der man nicht ruht) dilatiert sehen kann. Je nachdem, wie man die Vergleiche anstellt, so wie mit Fall A oder anders wie mit Fall B beschrieben. Das widerlegt zum Beispiel Kurts Behauptung, dass ein von der Natur ausgezeichnetes Bezugsystem existiert und die Uhren im Zug auf jeden Fall langsamer laufen als am Bahnhof. 8-)


Das zeige ich seit Dezember 2022. Zuletzt wieder hier und dort. Du hast alles selber nachgerechnet, weigerst dich aber nach wie vor, die Tatsachen zu akzeptieren. Willst halt kein Selfie in Sack und Ache zeigen und schwurbelst nur von der RdG. Das weißt du selber am besten. Also frag nicht so blöd. :mrgreen:


Ja "dort" ist echt lustig, lesen wir mal:

Frau Holle » Di 13. Jun 2023, 18:24 hat geschrieben:
Es gibt ein einfaches Experiment, das Kurts absolutes BS widerlegt, das angeblich den Gang der Uhren bestimmt. Im PDF unter "Zugfahren" wird ausgegangen von folgender Annahme, die Zeit im Zug vergeht immer langsamer als am Bahnhof. Behauptung, die Annahme ist falsch. ...


Widerspruchsbeweis gemäß SRT:

Vorne in der Lok und hinten im letzten Wagen vom Zug sei jeweils eine Uhr befestigt namens V (vorne) und H (hinten). Diese Uhren takten völlig synchron und zeigen immer gleichzeitig die gleiche Zeit bzw. Take an, weil sie ja stets zueinander in Ruhe sind bei konstantem Abstand = Zuglänge, egal ob der Zug fährt oder steht. Der Zug fährt an einem Bahnhof vorbei, wo eine Bahnhofsuhr B befestigt ist. In dem Moment, wo die Lok am Bahnhof vorbeikommt, werden die Uhren V und B abgelesen. Sagen wir mal aus Bequemlichkeit, dass beide zufällig genau 0 Uhr anzeigen. In dem Moment, wo der letzte Wagen am Bahnhof vorbeikommt, werden die Uhren H und B abgelesen. Gemäß SRT ist es jetzt so, dass B weniger vergangene Zeit für die Durchfahrt vom Zug anzeigt als die Uhr H (und synchron V). Es ist also am Bahnhof weniger Zeit vergangen als im Zug. Das widerspricht der Annahme, dass die Zeit im Zug immer langsamer vergeht als am Bahnhof. Daraus folgt, Die Annahme ist falsch, was zu beweisen war. 8-)

Natürlich wird Kurt das so nicht akzeptieren, aber auf einen Beweis mehr oder weniger, den er nicht akzeptiert, kommt's ja nicht an. Diesen hier bringe ich nur der Vollständigkeit halber, und weil's so schön einfach ist. Tja, jetzt steht Aussage gegen Aussage: Kurt mit seiner Behauptung und meine. Aber meine stützt sich immerhin auf die anerkannte Physik.

Lustig weil Du genau das selber behauptest, was Du hier Kurt widerlegen willst. Du behauptest, die Zeit vergeht in der Rakete V immer langsamer als im Ruhsystem S von Erde und Mond. Weil da auf dem Mond ja die beiden Uhren ganz eindeutig die Reisezeiten anzeigen, und da zeigt die Uhr auf dem Mond eben 27 s an und die auf der Erde 20 s.


Und darum erklärst Du, ganz klar, die Rakete hat sich bewegt, nicht Erde und Mond und darum ging in der Rakete die Zeit auch langsamer, als auf dem Mond:

Frau Holle » Di 3. Jan 2023, 00:48 hat geschrieben:
Kurt hat sich zwar geirrt mit der Annahme, dass man auch im geschlossenen Zug die Bewegung erkennen könnte, aber du irrst dich im ganzen Rest und behauptetest, dass man es auch im offenen Zug auf keinen Fall erkennen könnte. Man kann aber, wenn man es richtig anstellt, und zwar ganz ohne Widerspruch zur SRT. Leider bist du extrem beweisresistent, crank-verdächtig, ganz im Ernst.
Frau Holle » Mo 2. Jan 2023, 19:04 hat geschrieben:
Da er die SRT kennt, weiß er dann auch, wer sich relativ zu wem bewegt, nämlich er selber relativ zu Uₓ.
Frau Holle » Mo 2. Jan 2023, 23:00 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Offenbar willst Du wirklich beweisen, dass durch das Betrachten von Uhren die an einem vorbeiziehen, man ermitteln kann, ob man selber bewegt ist, oder das anderes System.

Klar, das ist sogar noch einfacher zu beweisen, Synchronisiere drei Uhren von Erde, Mond und deiner Rakete, berechne die Zeitdilatation für deinen schnellen Raketenflug dorthin, fliege mit der angesetzten Geschwindigkeit zum Mond und knapp daran vorbei, lese deine Borduhr und die Monduhr ab im dem Moment, wo sich der Mond an dir vorbei bewegt. Deine Borduhr wird weniger Zeit anzeigen als die Monduhr. Warum? Weil du dich zum Mond bewegt hast und nicht der Mond zu dir. Wenn du vorher richtig gerechnet hast, wird die Anzeige auch mit deiner Rechnung übereinstimmen. Noch Fragen?

Immer wieder lustig, oder auch traurig. Denn natürlich sind beide Systeme gleichberechtigte Ruhesysteme, kein Paar an Reisezeiten ist das systemübergreifend gültig, in S gilt 27 γ⁻¹ s = 20 s und in S' eben 20 γ⁻¹ s = 14,81 s. Und beides ist gleichberechtigt, die 27 s und 20 s sind nicht besser, oder richtiger als die 20 s und 14,81 s.

Wie gesagt, Du behauptest nichts anderes als Kurt, nur dass er eben nicht aus dem Fenster schaut, Du willst hingegen doch noch mal ein paar Uhren vorbeifliegen sehen, die dann ganz klar bewegt sind, aber nicht dilatieren, weil Deine eigene Uhr in der Rakete ja dilatiert, scheiß doch auf die SRT, denkst Du Dir wohl dabei ...

Frau Holle » Fr 20. Jan 2023, 21:10 hat geschrieben:
... Wie man auch in den Grafiken deutlich sieht, werden die verschiedenen Uhren entlang der Strecke nicht dilatiert abgelesen, ganz und gar nicht.

Das ist ja auch genau das, was Peter Kroll sagt und was ich dir schon am Minkowski-Diagramm bewiesen habe. ...
Frau Holle » Di 9. Mai 2023, 22:03 hat geschrieben:
Man kann in Kurts Zug feststellen wer sich bewegt und wer nicht, wenn man rausschaut auf die Bahnhofsuhren.
Frau Holle » Do 11. Mai 2023, 01:55 hat geschrieben:
Das geht durch Uhrenvergleich wie beschrieben mit Fall A: Im Bus lese ich die eigene Uhrzeit ab und gleichzeitig die Uhrzeit draußen vom Kirchturm, der gerade vorbeikommt. Das mache ich später nochmal in der nächsten Ortschaft mit meiner Uhr und der Kirchturmuhr dort. Wenn auf meiner Uhr dann weniger Zeit vergangen ist als draußen, dann weiß ich, dass sich nicht die Orte draußen an mir vorbei bewegen, sondern ich mich mit dem Bus von einem ruhenden Ort zum anderen bewege. Denn: Bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende. Meine ist langsamer, das habe ich ja sicher festgestellt, also ruhen die relativ schnelleren draußen und ich bewege mich mit dem Bus, q.e.d.

...


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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