Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 13:46 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
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Ernst hat geschrieben:
Du meinst, es wäre kausal verträglich, wenn Abläufe zeitlich umgedreht werden? Wenn also in einem IS A früher stirbt als B und im anderen IS B früher stirbt als A?

Falls die beiden Ereignisse A und B raumartig verbunden sind, als in keinem kausalen Zusammenhang stehen können, dann stellt die Änderung der Reihenfolge keine Verletzung der Kausalität dar, weil A und B nicht in einem kausalen Zusammenhang stehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 15:06 
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Registriert: So 13. Mai 2012, 21:22
Beiträge: 887
DerDicke hat geschrieben:
Offenbar ist nicht verstanden was mit Rechnung voll 4D bzw. vereinfacht 2D eigentlich bezweckt wird.
Chief hat geschrieben:
Es wird bezweckt Schwachsinn als physikalische Theorie zu verkaufen!

Pech gehabt, falsche Antwort!
Auch in der Newtonschen Mechanik ist es möglich und sinnvoll je nach Problemstellung 1,2, oder 3 Raumkoordinaten zu verwenden. Wann und warum verstehen Sie jedoch nicht, Herr Chief.

Womit Sie wieder mal schön gezeigt hätten, wo Ihre tatsächlichen Defizite liegen.



Ernst hat geschrieben:
Da hätte er aufhören sollen. Wir jedenfalls können es, ohne diese Diskussion ins unendliche zu verschleppen.

Das hätte Ernst wohl gerne. Selbst Ernst kann die Lächerlichkeit der Verteidigung seiner unhaltbaren Position nicht ganz ignorieren.

Es bleibt dabei:
Durch Kollision mit einem Luftmolekül (Atmosphäre im IS Erde ruhend) wird das incoming Myon erzeugt. Zeitgleich (Gleichzeitigkeit im IS Erde!) mit der Erzeugung dieses Myons startet die Laboruhr auf der Erdoberfläche (ersatzweise Start Zerfall "Labormyon"). Das "Labormyon" wird den Aufprall des incoming Myons nicht erleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 15:19 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Du meinst, es wäre kausal verträglich, wenn Abläufe zeitlich umgedreht werden? Wenn also in einem IS A früher stirbt als B und im anderen IS B früher stirbt als A?

Falls die beiden Ereignisse A und B raumartig verbunden sind, als in keinem kausalen Zusammenhang stehen können, dann stellt die Änderung der Reihenfolge keine Verletzung der Kausalität dar, weil A und B nicht in einem kausalen Zusammenhang stehen.

Das ist j hier nicht der Fall. Hier trifft in einem Raumpunkt das lebende Myon A auf das tote Myon B. Aus dem anderen IS, der gleiche Vorgang betrachtet, trifft in einem Raumpunkt das lebende Myon B auf das tote Myon A.
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 15:25 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
DerDicke hat geschrieben:
Durch Kollision mit einem Luftmolekül (Atmosphäre im IS Erde ruhend) wird das incoming Myon erzeugt. Zeitgleich (Gleichzeitigkeit im IS Erde!) mit der Erzeugung dieses Myons startet die Laboruhr auf der Erdoberfläche (ersatzweise Start Zerfall "Labormyon"). Das "Labormyon" wird den Aufprall des incoming Myons nicht erleben.

Volltreffer.
Und im Myonen-IS wird das selbe Myonenmyon den Aufprall des von der Erde kommenden selbigen Myons nicht erleben.
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2014, 15:27 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Du meinst, es wäre kausal verträglich, wenn Abläufe zeitlich umgedreht werden? Wenn also in einem IS A früher stirbt als B und im anderen IS B früher stirbt als A?

Falls die beiden Ereignisse A und B raumartig verbunden sind, als in keinem kausalen Zusammenhang stehen können, dann stellt die Änderung der Reihenfolge keine Verletzung der Kausalität dar, weil A und B nicht in einem kausalen Zusammenhang stehen.


Aber wir können hier tatsächlich aufhören. Im Zitat von Einstein ist die Unmöglichkeit einer physischen ZD ja offensichtlich. Und daher können auch daraus keine physischen Effekte wie die Myonengeschichte entstehen.
Die ZD wie die LK sind bestenfalls scheinbare Effekte, wenn nicht nur mathematische Konstrukte zur Bestätigung einer unbewiesenen Annahme.
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 00:40 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Ernst hat geschrieben:
Das ist j hier nicht der Fall. Hier trifft in einem Raumpunkt das lebende Myon A auf das tote Myon B. Aus dem anderen IS, der gleiche Vorgang betrachtet, trifft in einem Raumpunkt das lebende Myon B auf das tote Myon A.

Das ist falsch. Das wäre dir auch aufgefallen, wenn du die Situation konkretisiert hättest. Der Punkt ist, dass die beiden Ereignisse Myon B (E_B) zerfällt und Myon A erreicht den Zerfallsort von Myon B (E_A) zeitartig verbunden sind. (Die beiden Orte sind ja qua Definition gleich, damit gilt E_A - E_B = c^2*(t_A - t_B) > 0.) Daher ist die Reihenfolge der beiden Ereignisse im Ruhesystem von Myon B nicht vertauscht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 10:43 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Beiträge: 1920
Wohnort: Nürnberg
Ernst hat geschrieben:
Du meinst, es wäre kausal verträglich, wenn Abläufe zeitlich umgedreht werden? Wenn also in einem IS A früher stirbt als B und im anderen IS B früher stirbt als A?


Das ist überhaupt kein Problem. Mit dieser Tür bin ich doch schon letzten Spätsommer ins Haus gefallen!

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=600&start=0#p61861

Hier das zugehörige Rechenbeispiel.

Bild

In System K findet A immer vor B statt. In K‘ finden A und B gleichzeitig statt, wenn v=0,5*c und bei v>0,5*c kommt B erst und dann A.

Der Raumzeitabstand ist wurzel(3)*s, eine Kausalverletzung gibt es trotz Umkehr der Reihenfolge nicht!

Ernst hat geschrieben:
Hier trifft in einem Raumpunkt das lebende Myon A auf das tote Myon B.



Nein, hier haben wir 2 Myonen mit dem Raumabstand 2s.

Du kannst aber dein Szenario gern an einem Rechenbeispiel belegen. Viel Spaß dabei!


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 11:02 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Das ist j hier nicht der Fall. Hier trifft in einem Raumpunkt das lebende Myon A auf das tote Myon B. Aus dem anderen IS, der gleiche Vorgang betrachtet, trifft in einem Raumpunkt das lebende Myon B auf das tote Myon A.

Das ist falsch. Das wäre dir auch aufgefallen, wenn du die Situation konkretisiert hättest. Der Punkt ist, dass die beiden Ereignisse Myon B (E_B) zerfällt und Myon A erreicht den Zerfallsort von Myon B (E_A) zeitartig verbunden sind. (Die beiden Orte sind ja qua Definition gleich, damit gilt E_A - E_B = c^2*(t_A - t_B) > 0.) Daher ist die Reihenfolge der beiden Ereignisse im Ruhesystem von Myon B nicht vertauscht.

Neulich noch schriebst du gegenteiliges:
contravariant hat geschrieben:
Im System M1 lebt das zweite Myon länger. Und umgekehrt.

Das implementiert die Änderung der Reihenfolge und führt zwangsläufig auf mein obiges Statement.
Denn das Leben des Myons A endet ja beim örtlichen Zusammentreffen mit Myon B, welches aber dann schon tot ist. Und umgekehrt.
Daß daher einerseits das Myon B das Myon A begraben kann und andererseits das Myon A das Myon B begraben kann, ist wahrlich ein Wunder, mit einer Kausalitätsverletzung gleichsetzbar.
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 11:18 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Hier trifft in einem Raumpunkt das lebende Myon A auf das tote Myon B.

Nein, hier haben wir 2 Myonen mit dem Raumabstand 2s.

Wie immer von dir nur Unfug.
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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lorentz-Transformation
BeitragVerfasst: So 12. Jan 2014, 11:38 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
In folgendem Link kann man eine Animation starten.

http://www.leifiphysik.de/themenbereiche/erster-einblick/versuche

Am fliegenden Myon vergehen 2µs bis zum Auftreffen auf die Erde. Da steht die Erduhr schon auf 33µs. Das heißt, das ruhende Erdmyon ist beim Eintreffen des fliegenden Myons bereits seit 31µm tot. Das fliegende Myon kann das bereits verweste ruhende Myon begraben.
Daß die Situation zeitlich verdreht ist, wenn der Ursprung des ruhenden Bezugssystem in den Startpunkt des Atmosphärenmyons gelegt wird, d.h. das Erdmyon nun auf das ruhende Atmosphärenmyon zufliegt, ist ja augenscheinlich. Das Erdmyon kann jetzt das bereits verfaulte Atmospärenmyon begraben.
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