100 Autoren gegen Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Mikesch » Mi 23. Okt 2019, 20:17

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Natürlich ist es vereinbar, die Uhren müssen nachgeregelt werden, so dass sie gleich schnell gehen.

Und wie soll das gehen? Noch mal die Frage: Müssen Mars- und Erd-GPS synchronisiert werden, oder nicht?

Ich teile dir mal meine Version mit: Ja, müssen sie und zwar auf die TAI-Sekunde der Erde oder auf die TAI-Sekunde des Mars. Eine von beiden wird definitiv länger dauern, weil Atomuhren auf dem Mars aus zweierlei Gründen anders Ticken - Erstens Schwerkraft, zweitens Bewegung des Mars im Sonnensystem bzw. im Universum.
Wie hoch ist der Fehler, wenn die Bewegung des Mars im Sonnensystem bzw. im Universum ignoriert wird?
:mrgreen:
Zuletzt geändert von Mikesch am Mi 23. Okt 2019, 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 23. Okt 2019, 20:18

Der dumme Kater hat geschrieben:
Das ist nicht meine Behauptung sondern die Behauptung der SRT.
Es fehlt die Berücksichtigung der RdG bei dir.

Geht es noch schwachsinniger? :lol: :lol: :lol:
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 23. Okt 2019, 20:20

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Natürlich ist es vereinbar, die Uhren müssen nachgeregelt werden, so dass sie gleich schnell gehen.

Und wie soll das gehen? Noch mal die Frage: Müssen Mars- und Erd-GPS synchronisiert werden, oder nicht?
...

Natürlich, sonst gehen die Uhren auseinander.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 23. Okt 2019, 20:40

Lagrange hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:Und warum äußerst du es dann?

Weil das so schwachsinnig ist.

Ich meine gegenüber mir, der solche Dinger schon kennt und auch anders sieht.
Zuletzt geändert von Sciencewoken am Mi 23. Okt 2019, 21:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 23. Okt 2019, 20:42

Mikesch hat geschrieben:Dann gehen sie für den vorbeikommenden Beobachter zwar mglw. richtig, nicht aber für den Träger der Uhren. Die Eigenzeit wird falsch angezeigt.
Auch keine Lösung.

GPS-Funkuhren sind die Lösung. Oder Uhren die stehen geblieben sind... die gehen auch zwei mal pro Tag richtig.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 23. Okt 2019, 20:43

Mikesch hat geschrieben:Wie hoch ist der Fehler, wenn die Bewegung des Mars im Sonnensystem bzw. im Universum ignoriert wird?
:mrgreen:

Falsche Frage! Wie hoch ist er, wenn man ihn berücksichtigt?
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 23. Okt 2019, 20:59

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Natürlich ist es vereinbar, die Uhren müssen nachgeregelt werden, so dass sie gleich schnell gehen.

Und wie soll das gehen? Noch mal die Frage: Müssen Mars- und Erd-GPS synchronisiert werden, oder nicht?

...
Ich teile dir mal meine Version mit: Ja, müssen sie und zwar auf die TAI-Sekunde der Erde oder auf die TAI-Sekunde des Mars. Eine von beiden wird definitiv länger dauern, weil Atomuhren auf dem Mars aus zweierlei Gründen anders Ticken - Erstens Schwerkraft, zweitens Bewegung des Mars im Sonnensystem bzw. im Universum.

Schwerkraft beeinflusst die Uhren, Bewegung im Sonnensystem nicht. Beweis: Erd-GPS.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 23. Okt 2019, 21:13

Lagrange hat geschrieben:Bewegung im Sonnensystem nicht. Beweis: Erd-GPS.

Das ist kein Beweis, sondern Unterschlagung eines Gegenbeweises. Ich behaupte mal, dass die Frequenzteiler hinter den Rubidium-Taktgebern in jedem Satelliten dynamisch "getaktet" werden, um äußere Einflüsse zu minimieren. Damit geht auch der dynamische Fehler durch deren Bewegung verloren. Es würde nicht mal auffallen, wenn es anders wäre, denn die Fehler fallen wegen Geringfügigkeit auch sonst unter Sonstiges.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 23. Okt 2019, 23:53

Nochmal Fricke

Von Einsteins Anhängern wird meist nur von einem „Prinzip der
Konstanz der Lichtgeschwindigkeit" gesprochen, was physikalisch harmlos
klingt und daher von den Kritikern leider vielfach unbedenklich hingenommen
worden ist. Erst durch die Betonung des Beobachter Standpunktes
wird der innere Widerspruch leichter erkennbar. Eine physikalische
Erscheinung, die allgemein als objektiv und sozusagen greifbar
angesehen wird, der Lichtstrahl, soll danach die merkwürdige Eigenschaft
besitzen, relativ zu allen Beobachtern, auch wenn sie sich in ganz entgegengesetzten
Richtungen gleichförmig bewegen, immer den gleichen
Wert zu ergeben.
Der Sinn dieser ungeheuerlichen Behauptung läßt sich
leicht veranschaulichen. Ein Wanderer wird einen Fluß so begleiten
können, daß der Fluß relativ zu ihm (wenigstens angenähert) in Ruhe
ist. Man versuche sich nun aber einen Fluß vorzustellen, der relativ zu
zwei in ganz verschiedenen Richtungen bewegten Wanderern ruht! Und
nun stelle man, sich eine große Menschenmenge vor, die am Ufer nach
allen Seiten hin gleichförmig durcheinander strömt, und dazu einen Fluß,
der relativ zu jedem einzelnen Menschen ruht! Dieses Beispiel scheint
mir klar zu beweisen, daß es sich bei Einsteins Postulat von der Konstanz
der Lichtgeschwindigkeit relativ zu beliebig gleichförmig bewegten Beobachtern
nicht um eine erlaubte Hypothese, sondern um eine vollständige
Begriffsanarchie handelt, die zur Erddrosselung aller Physik führen muß.

Einstein leugnet den Gegensatz zwischen seiner Formulierung und dem
„gewöhnlichen gesunden Menschenverstände" sowie der üblichen Logik
auch gar nicht, behauptet aber, daß der Widerspruch bei Annahme einer
verwickelten Abhängigkeit der Zeit von der Beobachterbewegung verschwinden
würde
. Man hat diese angeblich äußerst „geistreiche" Idee :lol: :lol: :lol:
durch „Zwillinge deutlich zu machen gesucht, von denen der eine gleich
nach seiner Geburt auf eine Reise geschickt, als Schulknabe heimkehrt,
und seinen Bruder als Greis mit weißen Haaren wiederfindet, falls dieser
nicht gar schon gestorben ist.
Welcher Unsinn bei der folgerichtigen
Weiterführung dieser Idee herauskommt, hat Gehrcke in seiner Schrift
„Die RTH, eine wissenschaftliche Massensuggestion"
in sehr humorvoller Weise durchgeführt. Da nach Einstein nämlich
jeder der beiden Zwillinge infolge der Relativität aller Bewegung sich
selbst für ruhend, seinen Bruder aber für bewegt hält, darf jeder den
anderen für jung geblieben, sich selbst aber für gealtert oder gar bereits
für—gestorben erklären. Gehrcke vergleicht die durch die RTH geschaffene
Situation mit derjenigen, die Andersen in seinem Märchen „Des Kaisers
neue Kleider" beschreibt, wo ein Gewand gewebt wird, das nur diejenigen
sehen können, die klug genug dazu sind, und wo schließlich alle
bewundernd und staunend vor den leeren Webstühlen stehen.
Lagrange
 
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Kurt » Do 24. Okt 2019, 07:54

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Bewegung im Sonnensystem nicht. Beweis: Erd-GPS.

Das ist kein Beweis, sondern Unterschlagung eines Gegenbeweises. Ich behaupte mal, dass die Frequenzteiler hinter den Rubidium-Taktgebern in jedem Satelliten dynamisch "getaktet" werden, um äußere Einflüsse zu minimieren. Damit geht auch der dynamische Fehler durch deren Bewegung verloren. Es würde nicht mal auffallen, wenn es anders wäre, denn die Fehler fallen wegen Geringfügigkeit auch sonst unter Sonstiges.


Ihr redet aneinander vorbei.

Das Erd-GPS ist an den Lichtleitbezug gebunden den die Erde bereitstellt, sie selber dreht sich allerdings innerhalb diesem.
Ein anderer Planet stellt einen anderen Lichtleitbezug bereit.
Das ist die Unabhängigkeit von der Bewegung des Planeten um die Sonne in Bezug auf mehrere GPS.
Die Abhängigkeit vom Abstand zur Sonne bleibt aber bestehen.
Die Resonanzfrequenz von Atomen hängt von vielen Umständen ab, das beginnt bei der Bewegung gegen den lokalen LLbezug und endet beim Platz innerhalb unseres Universums.
Dazwischen spielt vieles eine Rolle, z.B der Ort innerhalb der Galaxie und Galaxiehaufen und der Nachbaratome.


Ich behaupte mal, dass die Frequenzteiler hinter den Rubidium-Taktgebern in jedem Satelliten dynamisch "getaktet" werden

Es reicht doch wenn der erste Teiler nach dem Uhrenoszillator einen höheren Wert bekommt um die schnellere Schwingung der Atome, wenn sie oben sind, auszugleichen.
Alle anderen Teiler dürfen nicht angerührt werden, GPS würde sonst nicht mehr funktionieren.

Kurt

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