Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Invarianz der LG
BeitragVerfasst: Mi 23. Jun 2010, 21:41 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Kurt !

Zitat:
Das Licht läuft von der Sternenoberfläche mit der Geschwindigkeit die der Stern erzwingt.
Das ist aus seiner Sicht sein c, aus unserer Sicht (ich nehm eine ruhende Empfangsstation an welche nicht auf der Erde positioniert ist) c +- v des Sterns (nur im Einlussberech des Sterns).


Ja genau das sage ich doch !
Bei Übergang von der Sternatmosphäre zum Weltraum geht das v des Sterns verloren.
Dieser Übergang heißt in der Optik Lichtbrechung.
Der Doppler-Effekt passiert in ein und demselben Medium.
Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Invarianz der LG
BeitragVerfasst: Mi 23. Jun 2010, 22:02 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
Wohnort: Bayern
Hannes hat geschrieben:
Hallo Kurt !

Zitat:
Das Licht läuft von der Sternenoberfläche mit der Geschwindigkeit die der Stern erzwingt.
Das ist aus seiner Sicht sein c, aus unserer Sicht (ich nehm eine ruhende Empfangsstation an welche nicht auf der Erde positioniert ist) c +- v des Sterns (nur im Einlussberech des Sterns).


Ja genau das sage ich doch !
Bei Übergang von der Sternatmosphäre zum Weltraum geht das v des Sterns verloren.
Dieser Übergang heißt in der Optik Lichtbrechung.
Der Doppler-Effekt passiert in ein und demselben Medium.
Hannes



Nein, es geht kein v verloren, es spielt keine Rolle ob sich der Sender bewegt oder nicht.
Einzig die Empfängerfrequenz verändert sich, Doppler genannt.Und zwar deswegen weil die Einzelteile der Schwinung an einer anderen Stelle abgesetzt werden, also von einer anderen Stelle aus loslaufen.
Darum auch der Doppler.
Wie schnell die Übertragung zum Empfänger geschieht ist vollkommen egal.
Auch ob und wie oft sich dabei die Geschwindigkeit ändert.
Das hat Auswirkungen auf die Laufdauer, jedoch nicht auf die empfangenen Frequenz.

Der Doppler-Effekt passiert in ein und demselben Medium.


Der Dopplereffekt findet einzig am Sendeort statt (Empfänger ruhend) , und zwar da wo die Sendung, Schwingung dem Medium übergeben wird, also direkt beim Sendeoszillator.
Da dies bei v des Senders an jeweils einem anderem Ort geschieht ist der Weg zu uns um diesen Teil länger/kürzer.
Darum die andere Empfangsfrequenz bei Bewegung des Senders.

Wenn die Sendung einmal "in der Luft" ist gibt es keine Möglichkeit diese zu verändern.
Die Frequenz ist geboren und ist gegen alle Manipulationen imun.
Es gibt keine einzige Möglichkeit eine einmal erstellte Frequenz zu verändern ,keine einzige!


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Invarianz der LG
BeitragVerfasst: Mi 23. Jun 2010, 22:26 
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Registriert: Do 17. Jun 2010, 17:56
Beiträge: 179
Hi..


ICH würde sagen, wir wissen NICHT wie schnell das Licht tatsächlich ist..

Woher wollen wir denn wissen, ob diese Geschwindigkeit nicht in Wahrheit nur unsere "Beobachtungs-Geschwindigkeit" ist und somit ALLES Beobachtete
einfach auf max. 300 000km/s begrenzt?

All unsere Messgeräte funktionieren doch auch nur mit nur lichtschnellem Strom und KANN so gesehen gar keine schnellere Signalverfolgfung/Verarbeitung erlauben....

Jeder schnellere Vorgang wird auf elektrotechnisch/optischen Wege im Grunde automatisch mit "nur" Lichtgeschwindigkeit weiter geleitet....


JGC


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 Betreff des Beitrags: Re: Invarianz der LG
BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 07:57 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
JGC hat geschrieben:

ICH würde sagen, wir wissen NICHT wie schnell das Licht tatsächlich ist..

Woher wollen wir denn wissen, ob diese Geschwindigkeit nicht in Wahrheit nur unsere "Beobachtungs-Geschwindigkeit" ist und somit ALLES Beobachtete
einfach auf max. 300 000km/s begrenzt?

All unsere Messgeräte funktionieren doch auch nur mit nur lichtschnellem Strom und KANN so gesehen gar keine schnellere Signalverfolgfung/Verarbeitung erlauben....


So sehe ich es auch.
300.000 km/s ist unsere "Beobachtungs-Geschwindigkeit", die max. Geschwindigkeit auf dem Spektrum der elektromagnetischen Wellen, die von unserem menschlichen Sehapparat überhaupt registriert und verarbeitet werden kann(biologische Eigenschaften der Photozellen der Netzhaut und der Gehirnareale). Entsprechend eingegrenzt sind natürlich auch die Messgeräte, die wir als Menschen überhaupt ablesen und deuten können, sie müssen sich dafür unserer eigenen Optik anpassen. Alle unserer Messungen reduzieren sich also auf unsere Biologie als Menschen (Medium "Mensch"), wir grenzen selbst die Naturphänomene mit unserer Biologie - das Licht läuft jedoch außerhalb unserer Biologie wie es ihm gerade passt, und das werden wir nie wissen. ;)

Eine Eule hat zum Beispiel ganz bestimmt eine andere "Beobachtungs-Geschwindigkeit" des Lichts auf dem Spektrum der E-Wellen, und wenn sie Meßgeräte bauen könnte würde sie damit ein anderes sichbares Licht messen, als wir es messen. Das ist zum Beispiel meiner Meinung nach nicht ausgeschlossen, dass die Geschwindigkeiten von ultraviolettem oder infrarotem Licht auf dem Spektrum anders sind als die Geschwindigkeit des (für uns) sichtbaren Lichts und die Grenzen sind ja fliessend.

Aber das ist wie gesagt Metaphysik und es sollte die Physik nicht interessieren und stören, die sich nur mit den Dingen beschäftigt, die wir als Menschen messen können. Das ist sehr wenig... ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Invarianz der LG
BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 08:00 
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Registriert: Mi 14. Apr 2010, 07:58
Beiträge: 387
Eine Eule hat ganz bestimmt keine andere "Beobachtungsgeschwindigkeit".


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 Betreff des Beitrags: Re: Invarianz der LG
BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 08:32 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
Wohnort: Bayern
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
JGC hat geschrieben:

ICH würde sagen, wir wissen NICHT wie schnell das Licht tatsächlich ist..



Hallo Jocelyne,
Wir wissen nur wie schnell Licht auf der Erdoberfläche ist wenn es waagrecht in einer bestimmten Höhe über dem Boden läuft.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Woher wollen wir denn wissen, ob diese Geschwindigkeit nicht in Wahrheit nur unsere "Beobachtungs-Geschwindigkeit" ist und somit ALLES Beobachtete
einfach auf max. 300 000km/s begrenzt?


Licht, die Wirkungen die Licht hinterlässt, lässt sich beobachten.
Sehen können wir nicht wie schnell es sich ausbreitet, messen schon.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
All unsere Messgeräte funktionieren doch auch nur mit nur lichtschnellem Strom und KANN so gesehen gar keine schnellere Signalverfolgfung/Verarbeitung erlauben....


Richtig, jedoch unter Zuhilfenahme von Instrumentarien kann auch das u.U. umgangen werden.
Die Laufzeiten von Messkabeln sind bekannt, das lässt sich duch gleich lange Längen unter Umständen auskompensieren.


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Invarianz der LG
BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 08:36 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Mirko hat geschrieben:

Eine Eule hat ganz bestimmt keine andere "Beobachtungsgeschwindigkeit".

Ich würde es nicht so kategorisch behaupten...

Nach intensiver Besprechung der international anerkannten Messung der Lichtgeschwindigkeit von Foucault 1862 in einem Forum hat zum Beispiel ein Gymnasial-Physiklehrer, der sich mit dieser Meßanordnung bestens auskannte, folgende Aussage gemacht: http://www.jocelyne-lopez.de/maenner/ho ... entes.html

Zitat:
Wenn die Eule einen anderen Lichtfleck sehen würde... hm, ich sage es anders ... wenn die Netzhaut der Eulen Photonen registrieren könnte, die von Stellen auf der Mattscheibe ausgehen, wo wir offensichtlich keine Photonen sehen, dann müssten wir die Vorstellung von einer konstanten Lichtgeschwindigkeit aufgeben.

Die relative Verschiebung des Lichtpunktes reicht nicht, wir müssen uns auch sicher sein, dass der Lichtfleck nicht breiter wird (denn das wäre die Folge von unterschiedlich schnellen Photonen).

Ich würde also nicht so kategorisch behaupten, dass alle Tiere dieselbe Beobachtungen der Natur machen, was schon allein vom Gefühl her jedem klar sein sollte.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

Und weil das so schön ist: :)

Bild
Foto © 2005 - http://www.photografically.de/


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 Betreff des Beitrags: Re: Invarianz der LG
BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 08:42 
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Registriert: Mi 14. Apr 2010, 07:58
Beiträge: 387
Da steht würde - Konjunktiv.

Nein, Eulen haben vom Bauprinzip die gleichen Augen wie wir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Invarianz der LG
BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 08:53 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
Wohnort: Bayern
Hannes hat geschrieben:
Hallo Kurt !

Zitat:
Muß es nicht, mein ich.
Das dürfte reiner Dopplereffekt sein.
Die Geschwindigkeit des jeweilgen Sterns zeigt sich in einer Frequenzerhöhung/erniedriegung beim Empfänger
.

Ich bin der Meinung, dass das +- v in der Sternatmosphäre bei Übergang des Mediums
abgegeben wurde und sich in einer Frequenzänderung äussert.


Hallo Hannes, geht nicht.
Was sollte denn die Frequenz einem schon längst der Erzeugung entschlüpftem Vorgang verändern können.
Stell dir vor die Frequenz müsste langsamer werden, so sollen denn die überzähligen Schwingungen hinkommen.
Erst recht wenn sich die Frequenz erhöhen sollte, wo sollten die Schwingungszüge her kommen.


Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Invarianz der LG
BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 08:59 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Kurt !

Zitat:
Der Dopplereffekt findet einzig am Sendeort statt (Empfänger ruhend) , und zwar da wo die Sendung, Schwingung dem Medium übergeben wird, also direkt beim Sendeoszillator.
Da dies bei v des Senders an jeweils einem anderem Ort geschieht ist der Weg zu uns um diesen Teil länger/kürzer.
Darum die andere Empfangsfrequenz bei Bewegung des Senders.


Im Prinzip sagen wir beide dasselbe.
Nur will ich herausarbeiten, wie die Invarianz mit optischen Gesetzmäßigkeiten erklärt werden kann.
Den Lichtweg Stern-Erde haben wir dereits durchgesprochen.Da verschwindet das +- v des Sterns bereits beim Übergang Stern- Weltraum.
Wie ist es aber, wenn ich mich mit meinem Meßgerät mit der Erddrehung bewege
und einen Stern anpeile- einmal am Abend, bei Aufgang des Sternes und das zweite mal
beim Untergang-am Morgen?
Auch da geht das +-v der Erdbewegung verloren und kommt als Frequenzänderung zum Vorschein.

Die Relativisten jubeln jetzt: Unsere Invarianz stimmt doch !
Und sie stimmt wirklich, weil die Meßergebnisse unantastbar sind.
Aber.....die Erklärung ist falsch !
Wir erklären die Invarianz durch optische Gesetzmäßigkeiten,weil sich die LG anpasst.
Die SRT erklärt die Invarianz mit Lorentzkontraktion und Zeitdilatation , inden sie die
Maßeinheiten Meter und Sekunde aufweicht.

Jetzt kann man abwägen, was besser ist: eine variable LG oder variable Meter-und Zeitmaße.
Ich glaube, dass die variable LG das Richtige ist.

Hannes


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