Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » Di 8. Okt 2019, 16:19

Zasada hat geschrieben:Was zustande kommt?

Die Invarianz der LG.

Bei dir ist, egal ob du es Gleichzeitigkeit oder Simultanität nennst
t_A = t_B = t_A' = t_B'
Systemübergreifend existiert daher eine universelle Zeit.
Für diesen Fall gilt aber für die Transformation von Geschwindigkeiten
u' = u + v
Ist u=c, dann
c' = c + v
Die universelle Zeit ist also mit der Invarianz der LG unvereinbar.

Einstein will aber die LG invariant. Das erzwingt aber die LT mit ZD, Lk, RdG und alldem Klimbim. Mit der ZD ergibt sich dann für die Transformation der LG

c' = (c+v)/(1 + c*v/c^2) = c*(c+ v)/(c+v) = c.

Du verwendest allein die erste Variante. Das ist die klassische nach Galilei. Indem du Galilei bestätigst, hast du aber die SRT nicht widerlegt.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Di 8. Okt 2019, 16:22

Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Dass die Gleichzeitigkeit von A und B für einen Beobachter, der sich näher an B als an A befindet nicht "gleichzeitig" ist?
Monumentale Entdeckung.
Schau dir das nochmal an, es ist genial:

Bild
Lagranges Grafik

Genauso lächerlich wie du.

Die Entfernungen A'M' und B'M' sind gleich


Was?
Wer spricht von diesen Entfernungen?
Einstein beschreibt die Situation so:

"Sind zwei Ereignisse (z.B. die beiden Blitzeinschläge A und B), welche in bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, auch in bezug auf den Zug gleichzeitig?

Wir werden sogleich zeigen, dass die Blitzeinschläge A und B in bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, so bedeutet dies: die von den Blitzorten A und B ausgehenden Lichtstrahlen begegnen sich in dem Mittelpunkt M der Fahrdammstrecke A - B.

Den Ereignissen A und B entsprechen aber auch Stellen A' und B' im Zug. Es sei M' der Mittelpunkt der Strecke A' - B' des fahrenden Zuges. Dieser Punkt M' fällt zwar im Augenblick der Blitzeinschläge (vom Farhdamm aus beurteilt!) mit dem Punkt M zusammen, bewegt sich aber in der Zeichnung mit der Geschwindigkeit v des Zuges nach rechts.
Würde ein bei M' im Zug sitzender Beobachter diese Geschwindigkeit nicht besitzen, so würde er dauernd in M bleiben, und es würden ihn dann die von den Blitzschlägen A und B ausgehenden Lichtstrahlen gleichzeitig erreichen, d.h., diese beiden Strahlen würden sich gerade bei ihm begegnen.
In Wahrheit aber eilt er (vom Bahndamm aus beurteilt) dem von B herkommenden Lichtstrahl entgegen, während er dem von A herkommenden Lichtstrahl vorauseilt. Der Beobachter wird also den von B ausgehenden Lichtstrahl früher sehen, als den von A ausgehenden.
Die Beobachter, welche den Zug als Bezugskörper benutzen, müssen also zu dem Ergebnis kommen, der Blitzschlag B habe früher stattgefunden als der Blitzschlag A. Wir kommen also zu dem wichtigen Ergebnis:
Ereignisse, welche in bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, sind in bezug auf den Zug nicht gleichzeitig und umgekehrt."

M' befindet sich näher am Ereignispunkt B als ihn das von B herkommende Lichtstrahl erreicht.
Geniale Erkenntnis!!!
Schuld ist Zeitdilatation: klare Sache.
:D :D :D
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Di 8. Okt 2019, 16:29

Zasada hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Dass die Gleichzeitigkeit von A und B für einen Beobachter, der sich näher an B als an A befindet nicht "gleichzeitig" ist?
Monumentale Entdeckung.
Schau dir das nochmal an, es ist genial:

Bild
Lagranges Grafik

Genauso lächerlich wie du.

Die Entfernungen A'M' und B'M' sind gleich


Was?
Wer spricht von diesen Entfernungen?

Das sind die Entfernungen im bewegten System.

Man muss noch Längenkontraktion, Zeitdilatation und RdG einbeziehen um Einsteinsche Anordnung zu erhalten.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Di 8. Okt 2019, 16:35

Lagrange hat geschrieben:Das sind die Entfernungen im bewegten System.

Man muss noch Längenkontraktion, Zeitdilatation und RdG einbeziehen um Einsteinsche Anordnung zu erhalten.


Oder man erkennt direkt den Kategorienfehler.
Das bewegte System interessiert nur insoweit, insoweit der die Gleichzeitigkeit beurteilende Beobachter in seinem Mittelpunkt sitzt (M').
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » Di 8. Okt 2019, 16:38

Zasada hat geschrieben:.
In Wahrheit aber eilt er (vom Bahndamm aus beurteilt) dem von B herkommenden Lichtstrahl entgegen, während er dem von A herkommenden Lichtstrahl vorauseilt.

Du mußt nicht aus dem Zusammenhang zitieren, sondern erstmal die EDBK vollständig lesen.
Dein Zitat beschreibt Einstens Darstellung vor der relativistischen Darstellung.
Hier setzt er ja noch klassisch c+v an.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Di 8. Okt 2019, 17:01

Zasada hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das sind die Entfernungen im bewegten System.

Man muss noch Längenkontraktion, Zeitdilatation und RdG einbeziehen um Einsteinsche Anordnung zu erhalten.


Oder man erkennt direkt den Kategorienfehler.
Das bewegte System interessiert nur insoweit, insoweit der die Gleichzeitigkeit beurteilende Beobachter in seinem Mittelpunkt sitzt (M').

M' sitzt im Mittelpunkt zwischen A' und B'
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Di 8. Okt 2019, 17:05

Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das sind die Entfernungen im bewegten System.

Man muss noch Längenkontraktion, Zeitdilatation und RdG einbeziehen um Einsteinsche Anordnung zu erhalten.


Oder man erkennt direkt den Kategorienfehler.
Das bewegte System interessiert nur insoweit, insoweit der die Gleichzeitigkeit beurteilende Beobachter in seinem Mittelpunkt sitzt (M').

M' sitzt im Mittelpunkt zwischen A' und B'


Und? Wird S etwa von A' und B' betrachtet?
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Di 8. Okt 2019, 17:09

Zasada hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Oder man erkennt direkt den Kategorienfehler.
Das bewegte System interessiert nur insoweit, insoweit der die Gleichzeitigkeit beurteilende Beobachter in seinem Mittelpunkt sitzt (M').

M' sitzt im Mittelpunkt zwischen A' und B'


Und? Wird S etwa von A' und B' betrachtet?

Ja nach Einstein. Einstein behauptet dass sich die Signale bei M treffen weil sie in S' ungleichzeitig gesendet wurden.

Wenn sie in S' gleichzeitig gesendet werden dann treffen sie sich bei M', nach Einstein.

Deswegen RdG.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Di 8. Okt 2019, 17:12

Ernst hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:.
In Wahrheit aber eilt er (vom Bahndamm aus beurteilt) dem von B herkommenden Lichtstrahl entgegen, während er dem von A herkommenden Lichtstrahl vorauseilt.

.
Dein Zitat beschreibt Einstens Darstellung vor der relativistischen Darstellung.
Hier setzt er ja noch klassisch c+v an.
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Schwachsinn bleibt Schwachsinn.

Einstein beschreibt hier den Sachverhalt und kommt zum folgenden Schluss: "Ereignisse, welche in bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, sind in bezug auf den Zug nicht gleichzeitig.""

Null verstanden?
Nicht "scheinen", nicht "den Eindruck machen": die Ereignisse "sind nicht gleichzeitig".

Dabei wird bereits hier nicht etwa die Relativität der Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B betrachtet, sondern die Relativität der Empfangs-Gleichzeitigkeit ihrer Lichtstrahlen.

Schau genau hin. Ist genau die umschriebene Situation.
Alles, was danach kommt ist nur Schwachsinn, wie auch alles, was du so von dir gibst.

Bild
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Di 8. Okt 2019, 17:33

Zasada hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Oder man erkennt direkt den Kategorienfehler.
Das bewegte System interessiert nur insoweit, insoweit der die Gleichzeitigkeit beurteilende Beobachter in seinem Mittelpunkt sitzt (M').

M' sitzt im Mittelpunkt zwischen A' und B'


Und? Wird S etwa von A' und B' betrachtet?

Lagrange hat geschrieben:Ja nach Einstein. Einstein behauptet dass sich die Signale bei M treffen weil sie in S' ungleichzeitig gesendet wurden.

Wenn sie in S' gleichzeitig gesendet werden dann treffen sie sich bei M', nach Einstein.

Deswegen RdG.


Du musst mir nicht erzählen, was Einstein behauptet.

Die Schlüsse, die Einstein zieht, folgen dem zuvor begangenen Kardinalfehler: Egal, was Einstein über S und S' behauptet: es betrifft nicht die Gleichzeitigkeit der Blitzereignisse A und B.
Es geht nämlich nicht darum, zu bestimmen, mit welcher Verzögerung und warum die jeweiligen Lichtstrahlen den Beobachter erreichen, sondern darum, ob A und B gleichzeitig sind.

SRT entsteht, weil die unmittelbare Bestimmung der Gleichzeitigkeit von S aus der Perspektive von S' nicht realisierbar erscheint. Deshalb die RdG.
Ich zeige, dass eine Methode existiert, die dies unmittelbar ermöglicht.
Zuletzt geändert von Zasada am Di 8. Okt 2019, 17:51, insgesamt 1-mal geändert.
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