Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Bell » So 24. Jun 2012, 10:07

Highway hat geschrieben:
Bell hat geschrieben:Highway sagt etwas ganz anderes. Er bestreitet, dass sich die Geschwindigkeit zu den Messarmen hin ändert, wenn sich die Apparatur durch das signaltragende Medium bewegt.


Sagt er nicht. Highway sagt:

Die Phasengeschwindigkeit wird, wie Lambda auch, erhöht bzw. größer, wenn die Signalquelle eine Welle in das Medium (Äther bei Licht und Luft bei Schall) emittiert und das medium sich vom Sender weg bewegt. Er sagt weiterhin, dass der Empfänger genau umgekehrt funktioniert wenn der Empfänger das Signal aus dem Medium entnimmt. Der Empfänger verlangsamt die Phasengeschwindigkeit wieder, verkürzt im gleichen Maße auch Lambda bei gleicher Frequenz.

Unter dem Strich ist kein Unterschied messbar. Die Mediengeschwindigkeit vm wird perfekt kompensiert. Das wird so perfekt kompensiert, dass man nicht mit c+vm rechnen muss sondern richtig nur mit c rechnen darf.

Das verstehe wer will Highway .... Du sagst doch auch jetzt wieder ausdrücklich, dass die Geschwindigkeit des Signals vom Empfänger zum Sender gleich bleibt, auch denn wenn beide sich in gleicherweise durch das signaltragende Medium bewegen. Daraus folgt doch direkt:

1)Du bestreitest, dass sich die Geschwindigkeit des Signals zu den Messarmen hin ändert ... denn die bleibt ja Deiner Theorie nach unverändert c, eben weil sich vm angeblich rauskürzt..
2)Du behauptest, dass Schallsignale sich mit Überschall- bzw. mit Unterschallgeschwindigkeit durch Luft bewegen ... dies hinge nur davon ab, wie schnell sich Sender und Empfänger bewegten., eben auch wieder weil sich vm angeblich rauskürze.

Zumindest gehe ich davon aus, dass sich Deine Ausführungen wie vorher auch auf die Geschwindigkeit der Signale zwischen Sender und Empfänger beziehen ... falls nein, drücke Dich bitte klarer aus.

vorher:
Highway hat geschrieben:Dadurch bleibt die Phasengeschwindigkeit unter dem Strich konstant. Die Mediengeschwindigkeit v_m kürzt sich raus. Immer! In allen Fällen. Für die Messung sieht es dann so aus, als würden die Längen immer mit der gleichen Geschwindigkeit c durchlaufen.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Bell » So 24. Jun 2012, 12:06

Highway hat geschrieben:
Bell hat geschrieben:Das verstehe wer will Highway .... Du sagst doch auch jetzt wieder ausdrücklich, dass die Geschwindigkeit des Signals vom Empfänger zum Sender gleich bleibt, auch denn wenn beide sich in gleicherweise durch das signaltragende Medium bewegen. Daraus folgt doch direkt:

1)Du bestreitest, dass sich die Geschwindigkeit des Signals zu den Messarmen hin ändert ... denn die bleibt ja Deiner Theorie nach unverändert c, eben weil sich vm angeblich rauskürzt..
2)Du behauptest, dass Schallsignale sich mit Überschall- bzw. mit Unterschallgeschwindigkeit durch Luft bewegen ... dies hinge nur davon ab, wie schnell sich Sender und Empfänger bewegten., eben auch wieder weil sich vm angeblich rauskürze.

Zumindest gehe ich davon aus, dass sich Deine Ausführungen wie vorher auch auf die Geschwindigkeit der Signale zwischen Sender und Empfänger beziehen ... falls nein, drücke Dich bitte klarer aus.

vorher:
Highway hat geschrieben:Dadurch bleibt die Phasengeschwindigkeit unter dem Strich konstant. Die Mediengeschwindigkeit v_m kürzt sich raus. Immer! In allen Fällen. Für die Messung sieht es dann so aus, als würden die Längen immer mit der gleichen Geschwindigkeit c durchlaufen.


Pass auf! Es ist ganz einfach. (...)

Schreibt es, führt dann eine halbe Din A4 Seite aus in der er mit keinem Wort eindeutig dazu Stellung nimmt, ob die Signale in einem bewegten Medium in gleicher Zeit vom Sender zum Empfänger gelangen, als wie wenn beide in dem Medium ruhen.

Die Frage an Dich ist doch recht einfach und läßt sich im Prinzip mit einem einfachen 'Ja' oder 'Nein' beantworten:

Wirkt sich ein bewegtes Medium auf die Zeiten aus, mit der die Signale vom Sender zum Empfänger gelangen oder nicht?
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Bell » So 24. Jun 2012, 12:33

Highway hat geschrieben:
Bell hat geschrieben:Schreibt es, führt dann eine halbe Din A4 Seite aus in der er mit keinem Wort eindeutig dazu Stellung nimmt, ob die Signale in einem bewegten Medium in gleicher Zeit vom Sender zum Empfänger gelangen, als wie wenn beide in dem Medium ruhen.

Die Frage an Dich ist doch recht einfach und läßt sich im Prinzip mit einem einfachen 'Ja' oder 'Nein' beantworten:

Wirkt sich ein bewegtes Medium auf die Zeiten aus, mit der die Signale vom Sender zum Empfänger gelangen oder nicht?


Nein!

Gut ... nehmen wir mal zwei Flugeuge an, von denen das eine ca 1000 Meter vor dem anderen herfliegt. Beide fliegen 990 Meter/sec (v-Schall sei 1000 Meter/sec), als knapp unter der Schallgeschwindigkeit.

Du behauptest jetzt also tatsächlich, das erste Flugzeug würde ein vom hinterherfliegenden Flugzeug gegebenes Schallsignal nach einer Sekunde hören. Das Schallsignal gelange also mit v=1990 (gemessen im Medium Luft) vom ersten zum zweiten Flugzeug.

Dann sollte es ja auch möglich sein, dass das Erste das Zweite hört wenn beide sich mit Überschallgeschwindigkeit bewegen.

Dieser Ansicht bist Du tatsächlich?
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Bell » So 24. Jun 2012, 12:55

Highway hat geschrieben:
Bell hat geschrieben:Gut ... nehmen wir mal zwei Flugeuge an, von denen das eine ca 1000 Meter vor dem anderen herfliegt. Beide fliegen 990 Meter/sec (v-Schall sei 1000 Meter/sec), als knapp unter der Schallgeschwindigkeit.

Du behauptest jetzt also tatsächlich, das erste Flugzeug würde ein vom hinterherfliegenden Flugzeug gegebenes Schallsignal nach einer Sekunde hören. Das Schallsignal gelange also mit v=1990 vom ersten zum zweiten Flugzeug.

Dann sollte es ja auch möglich sein, dass das Erste das Zweite hört wenn beide sich mit Überschallgeschwindigkeit bewegen.

Dieser Ansicht bist Du tatsächlich?


Dafür war die halbe DIN A4 Seite gedacht, die dir das Prinzip verdeutlichen soll. Du hättest sie lesen sollen.

Als Hilfestellung zum Verständnis kann ich dir ersatzweise noch die Funktion eines x/y-Schreibers, betrieben bei unterschiedlichen Papiergeschwindigkeiten, empfehlen. Du musst dir halt nur einen Empfänger vorstellen, der so gewöhnlich an einem Schreiber nicht existiert.

Grüße,

Highway

Ich habe sie gelesen Highway .... und bin zu dem Schluß gekommen, dass Du tatsächlich dieser Ansicht zu sein scheinst.

Daher meine ungläubige Nachfrage .... ob Du den aufgezeigten Konsequenzen denn nun tatsächlich zustimmst.

Auch diese Nachfrage liese sich ja zunächst mit 'ja' oder 'nein' beantworten.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Ernst » So 24. Jun 2012, 14:59

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Der Phasenwinkel zwischen den beiden Gabeln ist selbstverständlich vom Abstand der Gabeln abhängig.

Nein, vom Abstand der Gabeln nicht. Sondern von der Leistung, die von einer Amplitude an den Resonanzkörper abgegeben wird. Die Resonanz tritt ein, wenn die Amplitude die maximale Leistung hat, also Kraft und Geschwindigkeit in Phase sind, und das ist bei 90° der Fall. Die Resonanzfrequenz weist zur Erregerfrequenz daher stets eine Phasenverschiebung von 90° auf. Der Abstand der Stimmgabeln zueinander spielt keine Rolle. Ein bewegtes Medium hat darauf auch keinen Einfluss, weil unabhängig davon die 90° erfüllt sein müssen. Die Phasenverschiebung, die sich durch Emission in das bewegte Medium ergibt, wird beim Empfang wieder kompensiert. Das heißt, die Stimmgabeln verhalten sich stets gleich, egal ob ein Wind weht oder nicht.

Das ist alles nicht richtig.
Die 90 Grad Phasenverschiebung in Resonanz besteht zwischen der unmittelbar an die Gabel wirkenden Erregerkraft und der Schwingungsbewegung der Gabel. Das ist die Wechseldruckkraft direkt an der Gabeloberfläche der zweiten Gabel. Das hat überhaupt nichts zu tun mit der Phasenlage der Wechselkraft am räumlich entfernten Druckerreger (erste Gabel). Zwischen der Phase am Druckerreger und der Phase der an die Gabel angreifenden Kraft liegt die Luftübertragungssstrecke. Die Länge der Strecke beeinflußt die Phasenlage der zweiten Stimmgabel gegenüber der ersten. Und so ist die Phasendifferenz der Schwingungen der beiden Gabeln von der Übertragungsstrecke abhängig.
Das kann dir jeder Schwingungstechniker oder Akustiker bestätigen.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Ernst » So 24. Jun 2012, 15:13

Highway hat geschrieben:Wirkt sich ein bewegtes Medium auf die Zeiten aus, mit der die Signale vom Sender zum Empfänger gelangen oder nicht?

Nein![/quote]
:? :? :?
Willst du hier nun jemanden ärgern oder verhedderst du dich tatsächlich immer mehr?
Das "Nein" glaubst doch selbst nicht, oder?
Du meinst tatsächlich, ein Knall würde sich entgegen Windrichtung genauso schnell ausbreiten, wie in Windrichtung?
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Schall und Knall

Beitragvon Yukterez » So 24. Jun 2012, 16:25

Wenn die Windgeschwindigkeit zwischen Sender und Empfänger homogen ist bekommt man den Schall zwar unverzerrt zu hören, aber umso früher bzw. später, je schneller der Wind sich in Richtung Empfänger bewegt bzw. entfernt. Hat der Wind Schallgeschwindigkeit in Richtung Empfänger, kommt das Signal doppelt so schnell an, und weht er in die andere Richtung, dann nie. Den Doppler kannst du hier komplett vergessen; der handelt nur von der Relativbewegung Sender zu Empfänger und nicht von gleichmässiger Bewegung des Mediums, also davon wie das Signal ankommt, und nicht wann.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Ernst » So 24. Jun 2012, 17:04

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Du meinst tatsächlich, ein Knall würde sich entgegen Windrichtung genauso schnell ausbreiten, wie in Windrichtung?


Doch, exakt davon bin ich überzeugt, sofern die Windgeschwindigkeit zwischen Sender und Empfänger homogen ist. Die Phasengeschwindigkeit ist dann gleich c.

Die Phasengeschwindigkeit ist natürlich c+-v. Das zu verneinen, ist doch gegen jede Vernunft und Anschauung :o

Return zur Ente:
Anschaulich macht das die Ente. Sieh es Dir noch einemal an. Denke dir die Ente im Bild ruhend und das Wasser strömend. Die Wellen werden in Strömungsrichtung schneller und länger. Entgegen Strömung werden sie langsamer und kürzer. Du siehst doch klar, daß sich jede gleichzeitig erzeugte Welle in und gegen den Strom unterschiedlich schnell ausgebreitet hat.

Bild
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Ernst » So 24. Jun 2012, 17:28

Highway hat geschrieben:Wenn der Sender 1000 Hz 1 Sekunde lang emittiert und der Empfänger in 1 Sekunde ebenfalls 1000 Hz empfängt, ist die Phase am Ende noch die gleiche wie zu Beginn? :mrgreen:

Da zeigst du nun, daß dir der Begriff Phasengeschwindigkeit nicht vertraut ist. Die Frage ist subtanzlos. Wie soll sich die Phase einer Welle denn verändern?
Es geht um ganz was anderes:
An der Quelle wird eine stetige Sinuswelle erzeugt. Jedem Punkt der Welle ist eine Phase zugeordnet. Die ist selbstverständlich nicht veränderlich. Ein Wellenberg (Phase pi/2) und ein Wellental (Phase 3pi/2) bleibt ein Wellenberg bzw. ein Wellental.
Nehmen wir mal die Phase Wellenberg einer erzeugten Welle. Die erzeugte Welle wird auf zwei Wege mit unterschiedlicher Phasengeschwindigkeit aufgespalten. Die Phase Wellenberg durchläuft die eine Strecke daher schneller als die andere Strecke. Wenn also die Phase Wellenberg der einen Welle schon am Ziel eintrifft, hat es die Phase Wellenberg der anderen Welle noch nicht erreicht. Letzterer Welle hat zum Zeitpunkt des Zieleinlaufs des Wellenbergs der ersten Welle im Ziel daher eine anderer Phase (meinetwegen pi/8). Am Ziel zeigt der Phasenvergleich der augenblicklich einlaufenden beiden Wellen daher eine Phasendifferenz (im Beispiel pi/2-pi/8=pi*3/8). Diese Phasendifferenz ergibt das Interferenzmuster.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Ernst » So 24. Jun 2012, 17:31

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Return zur Ente:
Anschaulich macht das die Ente. Sieh es Dir noch einemal an. Denke dir die Ente im Bild ruhend und das Wasser strömend. Die Wellen werden in Strömungsrichtung schneller und länger. Entgegen Strömung werden sie langsamer und kürzer. Du siehst doch klar, daß sich jede gleichzeitig erzeugte Welle in und gegen den Strom unterschiedlich schnell ausgebreitet hat.
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Nettes Photo, fand ich seinerzeit schon schön, ist aber falsch, weil unvollständig. Wir reden von einem System mit mindestens zwei Enten. ;-)

Immer der Reihe nach: wir waren gerade hier:

Ernst hat geschrieben:...Du meinst tatsächlich, ein Knall würde sich entgegen Windrichtung genauso schnell ausbreiten, wie in Windrichtung?

Doch, exakt davon bin ich überzeugt, sofern die Windgeschwindigkeit zwischen Sender und Empfänger homogen ist. Die Phasengeschwindigkeit ist dann gleich c.

Soll ich von der Ente im gleichen Abstand links und rechts noch zwei weitere Enten einmalen? Oder kannst du dir sie lieber vorstellen. Ich will das copyright nicht verletzen. ;)
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