Vereinfachung von Berechnungen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » Mi 26. Nov 2014, 18:02

Bild hat geschrieben: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Einstein anschnur: Warum man Wärme sehen kann

Nachhilfe erteilend,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » Mi 26. Nov 2014, 19:16

Mischief hat geschrieben:Dank dem großen Erfinder falali!

Da du noch nicht einmal den Namen richtig schreiben kannst ist davon auszugehen dass du auch den Beitrag nicht richtig gelesen hast.

Gar nicht weiter darauf eingehend,

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Chief ist nicht komplett

Beitragvon Yukterez » Mi 26. Nov 2014, 19:29

Bild hat geschrieben: :lol: :lol: :lol: :lol:

Das sind nur 4! Wo ist der 5te geblieben?

Besorgt,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » Mi 26. Nov 2014, 20:32

Bild hat geschrieben:Was sollte denn an einer Strommessung kompliziert sein.

Das fängt schon einmal damit an dass man dort nicht 831 Joule reinsteckt und 2*831 Joule herausbekommt. Dein Energieverdopplungssatz gilt hier also leider nicht.

Bild hat geschrieben:Die einzigen die es lediglich nicht korrekt berechnen können sind naturblonde Relativisten.

Im Gegensatz zu dir dahergelaufenem Bäcker können wir Relativisten auch korrekt nach Newton rechnen. Du bekommst noch nicht mal das gebacken.

Haushoch überlegen,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Harald Maurer » Mi 26. Nov 2014, 21:45

fallili hat geschrieben:Aber wie gesagt - das ist alles ein völlig anderes Szenario über das man durchaus noch diskutieren kann.
Hingegen ist das, was Du hier am Akku als widersprüchlich siehst (weil es nach Deiner Meinung nicht mit dem übereinstimmt was die SRT zu Myonen aussagt), eben in keiner Weise widersprüchlich, weil zwei Akku-Lampe-Amperemeter-Systeme (eins bewegt eins ruhend) exakt das selbe Verhaltensmuster zeigen wie die "berühmten" zwei Myonen.

Dass das Akku-Szenario eine Analogie zum Myonen-Experiment darstellt, habe ich schon hier
viewtopic.php?f=6&t=686&p=82315&hilit=+myonen#p82315
betont. Mit dem AKku-Szenario wollte ich nicht zeigen, dass dieses nicht übereinstimmt mit dem, was die SRT über die Myonen aussagt, sondern das Akku-Szenario zeigt, dass auch das Myonen-Experiment keine Folge der ZD zeigen kann und das Auftreten von Myonen am Erdboden andere Gründe haben muss! Ein Amperemeter, das in die Verlegenheit kommt, abhängig vom Bezugssystem 2 unterschiedliche Ströme messen zu sollen, widerlegt eindeutig die SRT!

Ein Amperemeter misst die Stärke eines Stroms und dies selbstverständlich unabhängig von jeglichem Koordinatensystem, gleichgültig ob inertial bewegt oder ruhend... wobei klar sein muss, dass ein Ruhesystem lediglich eine Definition ist. Kein Amperemeter in diesem Universum ist tatsächlich ruhend. Mit der Annahme, das Amperemeter könne bloß in einem ruhend definierten Koordinatensystem messen, wäre dieses System ausgezeichnet, und dies ist nach dem Relativitätsprinzip unzulässig. Das Messgerät wird daher unabhängig vom Bewegungszustand jenen Strom messen, von welchem es durchflossen wird. Tritt nun lt. SRT im relativ bewegten Amperemeter im Koordinatensystem der Erde ein geringerer Strom auf, müsste das Messgerät dies auch messen, denn das Messgerät weiß nichts von seinem Bewegungszustand und misst eben das, was da ist! Bezugssysteme sind ihm egal! Da fließt ein Strom und das Messgerät misst ihn - ganz einfach. Eine Theorie, die bezugssystemabhängig zwei unterschiedliche Ströme ergibt, kann daher nur falsch sein, wenn das Messgerät dies bezugssystemabhängig gar nicht messen kann! Die "Zeitdilatation", welche dazu führt, dass ein geringerer Strom anzunehmen ist, kann aus diesem Widerspruch heraus daher nicht richtig sein! Die Annahme, der Akku gibt im Erdsystem länger Strom ab, zwingt aufgrund der Energierhaltung zu der Folgerung, dass dieser Strom geringer ausfallen muss - und dann ist das Amperemeter aber auch von diesem geringeren Strom durchflossen und müsste ihn messen. Da dies unmöglich ist, ist auch die ZD unmöglich.
Ein ganz ähnliches Problem gab es mit der Masse, von welcher in den Anfangszeiten der SRT auch wg. der ZD angenommen wurde, sie müsste sich bezugssystemabhängig vergrößern. Aber sogar Relativisten sind bald dahinter gekommen, dass der Wechsel eines Koordinatensystems keine Masse erzeugen kann. Seitdem ist die Masse wieder eine invariante Größe und man geht von einer asymptotischen Veränderung des Impulses aus. Doch das wäre ein eigenes interessantes Thema...

Nach SRT haben wir eben das Problem, dass nicht nur Myonen abhängig vom Bezugssystem länger "leben", sondern ein Amperemeter sowohl 2 s lang als auch 3,33 s lang dieselbe Stromstärke anzeigt, was nach dem Energieerhaltungssatz eben nicht möglich sein kann. Es darf keine Rolle spielen, von welchem Bezugssystem ein Amperemeter beurteilt wird, weil das auf die Funktion des Messgerätes selbst keine Auswirkung haben kann. Dieser Widerspruch im Akku-Szenario macht auch die Myonenstory unglaubhaft, wo ohnedies die angenommenen Voraussetzungen hinterfragbar sind.

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Dieser Grundsatz wird im Akku-Szenario nicht eingehalten. Denn der Wechsel des Bezugssystems verändert die Stromstärke. Und das ist unsinnig!

Grüße
Harald Maurer
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Beitragvon Yukterez » Mi 26. Nov 2014, 22:11

Harald Maurer hat geschrieben:Es darf keine Rolle spielen, von welchem Bezugssystem ein Amperemeter beurteilt wird

In der RT darf das nicht nur eine Rolle spielen, sondern es muss!

messgerät.png
oben: mitbewegtes Messgerät, unten: ruhendes Messgerät; Farbe ∝ Voltampere
messgerät.png (38.67 KiB) 5387-mal betrachtet

Ein Amperemeter nicht anders als jedes andere Objekt betrachtend,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon fallili » Do 27. Nov 2014, 01:23

Harald Maurer hat geschrieben:........
Ein Amperemeter, das in die Verlegenheit kommt, abhängig vom Bezugssystem 2 unterschiedliche Ströme messen zu sollen, widerlegt eindeutig die SRT!

Ein Amperemeter misst die Stärke eines Stroms und dies selbstverständlich unabhängig von jeglichem Koordinatensystem, gleichgültig ob inertial bewegt oder ruhend... wobei klar sein muss, dass ein Ruhesystem lediglich eine Definition ist. Kein Amperemeter in diesem Universum ist tatsächlich ruhend. Mit der Annahme, das Amperemeter könne bloß in einem ruhend definierten Koordinatensystem messen, wäre dieses System ausgezeichnet, und dies ist nach dem Relativitätsprinzip unzulässig. Das Messgerät wird daher unabhängig vom Bewegungszustand jenen Strom messen, von welchem es durchflossen wird.
...
Tritt nun lt. SRT im relativ bewegten Amperemeter im Koordinatensystem der Erde ein geringerer Strom auf, müsste das Messgerät dies auch messen, denn das Messgerät weiß nichts von seinem Bewegungszustand und misst eben das, was da ist! Bezugssysteme sind ihm egal! Da fließt ein Strom und das Messgerät misst ihn - ganz einfach.

Grüße
Harald Maurer


Wir drehen uns im Kreis. Du triffst Annahmen, bzw. unterstellst den "Relativisten" Annahmen, die gar nicht zutreffen.
Dass in "unserem" Szenario vorhandene Amperemeter misst 2 s lang den Strom I (nehmen wir zum Verdeutlichen einen Wert von 2 A) und es ist völlig egal, ob das System bewegt ist oder nicht. Es wird immer 2 s lang und immer der gleiche Wert von I also 2 A gemessen.
Genauso wie ein 600 nm Laser immer ein 600 nm Laser bleiben wird, egal wie schnell er bewegt wird.

Was allerdings in einem dazu bewegtem System "ankommt" ist eine ganz andere Frage. In einem dazu bewegten System wird man eben garantiert keine 600 nm Strahlung empfangen und genauso wird man auch keine 2 Ampere "empfangen".

Natürlich hast Du recht wenn Du schreibst;
das Messgerät weiß nichts von seinem Bewegungszustand und misst eben das, was da ist

Stimmt - genauso wie ein Frequenzmesser das misst was bei ihm ankommt, würde ein Amperemeter natürlich das messen was bei ihm "ankommt" .
Und ich versteh nicht, warum auch Du dann nicht in der Lage bist, zwischen dem was in einem System passiert und dem was im anderen System passiert zu trennen?

Ein Wechsel des Bezugsysteme verändert keine Stromstärke, sondern in verschiedenen Bezugssystemen treten verschiedene Stromstärken auf.
Vorausgesetzt auch noch, dass man es überhaupt schaffen würde Strom (also tatsächlich bewegte Elektronen in einem Kabel) von einem System ins andere zu kriegen, trivial ist das garantiert nicht.

Um das nochmals aufzuzeigen, wir können
A) Von Raumschiff aus 2 Sekunden lang einen 600 nm Laserstrahl wegschicken
B) Von Raumschiff aus 2 s lang lang einen 1A Elektronenstrahl absenden

Auf der Erde werden wir bei A) keine 600 nm feststellen (und das bedingt keine "schizophrene" Frequenzmesser) und wir werden bei B) keine 1 A (und das bedingt keine "schizophrenen" Amperemeter).
Und das ganze gilt auch ohne Anwendung / Akzeptanz der SRT. Die SRT sagt eben nur etwas andere Werte voraus.
Aber mit oder ohne SRT wird das, was im Raumschiff passiert, nicht beeinflusst von dem, was irgendwo anders empfangen / gemessen wird.

Wieso seid ihr alle so vermessen anzunehmen, dass sich dies bei einem normalen, simplen Strom der im Raumschiff durch eine Lampe fließt anders verhalten sollte?
Warum sollen da plötzlich je nach Beobachter-Bezugsystem verschiedene Ströme im Raumschiffsystem fließen?
Die SRT sagt dies nicht aus - das ist einzig und allein Deine (falsche) Annahme.

Viele Grüße
fallili
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Re: gleiches Recht für alle

Beitragvon fallili » Do 27. Nov 2014, 01:32

Yukterez hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Es darf keine Rolle spielen, von welchem Bezugssystem ein Amperemeter beurteilt wird

In der RT darf das nicht nur eine Rolle spielen, sondern es muss!

@Yukterez
ich weiß was Du mit der Grafik aufzeigen willst - bin aber damit nicht glücklich.
Jede Wette, das nun angenommen (bzw. Dir unterstellt wird, dass Du das aussagst) wird, dass die Lampe im rechten Bild plötzlich "wirklich" rot strahlt und die Frage warum das Messgerät "blau" sagt, wenn doch die Lampe daneben sichtbar "rot" strahlend gezeichnet ist, wird wieder 100 mal gepostet.

Und auch mit deinem obigen Antwort an Harald bin ich nicht glücklich, weil es meiner Meinung nach wirklich keine Rolle spielt von welchem Bezugsystem ein Amperemeter beurteilt wird, sondern das Entscheidende ist, in welchem Bezugssystem sich das Amperemeter befindet.
Das wiederum ist ja auch an den gezeichneten Messgeräten ganz gut dargestellt - ob bewegt oder ruhend, die "Nadeln" bleiben an der gleichen Position.
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Re: gleiches Recht für alle

Beitragvon Yukterez » Do 27. Nov 2014, 01:44

fallili hat geschrieben:Jede Wette, das nun angenommen (bzw. Dir unterstellt wird, dass Du das aussagst) wird, dass die Lampe im rechten Bild plötzlich "wirklich" rot strahlt und die Frage warum das Messgerät "blau" sagt, wenn doch die Lampe daneben sichtbar "rot" strahlend gezeichnet ist, wird wieder 100 mal gepostet.

Highway- und Chief-sicher kann man eine Grafik sowieso nicht machen, aber ich bin schon zufrieden wenn Harald es nachvollziehen kann.

fallili hat geschrieben:Und auch mit deinem obigen Satz bin ich nicht glücklich, weil es meiner Meinung nach wirklich keine Rolle spielt von welchem Bezugsystem ein Amperemeter beurteilt wird, sondern das Entscheidende ist, in welchem Bezugssystem sich das Amperemeter befindet.

Es spielt nur insofern eine Rolle dass das Messgerät im System des Beobachters kürzer und roter wird wenn es relativ zu diesem bewegt ist. Keine Rolle spielt es natürlich für den am Display dargestellten und abgelesenen Wert.

fallili hat geschrieben:Das wiederum ist ja auch an den gezeichneten Messgeräten ganz gut erkennbar.

Das wollte ich damit auch sagen!

Damit auch schon zufrieden,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » Do 27. Nov 2014, 02:15

Spacerat hat geschrieben:Merke: der Dopplereffekt findet erst ausserhalb des Stromkreises statt.

Der richtungsabhängige radiale Dopplereffekt wird in diesem Gedankenexperiment gar nicht erst hineingerechnet (bei einem entsprechendem realen Experiment würde er zuvor also herausgerechnet bzw. eine Transversalbewegung durchgeführt werden).

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Mir nicht sicher ob du überhaupt verstehst worum es hier geht (nämlich um die reine Zeitdilatation),

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