Mikesch hat geschrieben:Sciencewoken hat geschrieben:In der LT werden aber auch Koordinaten in Bewegungsrichtung transformiert und das zu Lasten einer symmetrischen Geschwindigkeit.
Nein. Die Geschwindigkeit bleibt konstant und symmetrisch
Oh, stimmt. Nicht zu Lasten einer symmetrischen Geschwindigkeit, sondern zu Gunsten einer symmetrischen Geschwindigkeit.
Mikesch hat geschrieben:Sciencewoken hat geschrieben:Ein erst kürzlich vernommenes Argument scheint mir jedoch einleuchtend genug, diesen Teil der LT umzuformulieren. Die Geschwindigkeit in und engegengesetzt der Bewegungsrichtung sollte transformiert werden, damit die Koordinaten symmetrisch bleiben.
Nein. Geschwindigkeiten werden nicht transformiert, sondern Zeit und Ort.
Ja, das bestreitet ja auch keiner. Aber warum ist das so? Hat man das so gemessen? Kann man das überhaupt mit aktuellen Mitteln? Geschwindigkeiten die gerade konkret in Systemen gemessen werden können, sind gerade mal bei einem 4000stel der LG - Helios2 mit etwa 70220m/s. Die Geschwindigkeiten in Beschleuigern kann man nicht dazu zählen, weil man in den Teilchen nicht wirklich Uhren transportieren kann. Allenfalls bei Ives Stilwell Botermann sieht man, dass da etwas langsamer geht. Aber leider kann man von dort aus auch keine Strecken messen.
Mikesch hat geschrieben:Außerdem ist v von einem Bezugssystem positiv, von anderem Bezugssystem negativ. Die Bezugssysteme bewegen sich schließlich aufeinander zu oder voneinander weg. Bei gleicher Ausrichtung muss v konstant entgegengesetzt sein.
Ja gut. Vorzeichen sind aber erst mal Nebensache. Ich betrachte das transformierte dann halt von der anderen Seite, so dass die negative X-Achse auf der rechten (positiven) Seite liegt.

Mikesch hat geschrieben:Sciencewoken hat geschrieben: Eine Geschwindigkeit kann mMn tatsächlich nur abhängig von der Eigenzeit im jeweiligen Bezugssystem bestimmt werden, also dürfte es viel wahrscheinlicher sein, dass für eine Bewegung in S eine andere Geschwindigkeit gemessen wird, als für die selbe Bewegung in S'. Ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber immerhin ein Ansatz.
Nein. Zeit und Strecke sind variabel, Geschwindigkeit v ist konstant.
Wer sagt das und warum? Ein entsprechender Beweis liegt nicht auf dem Tisch. Die Flugzeuge von Hafele und Keating sind ein wenig zu langsam - die Lorentz-Faktoren derer Relativgeschwindigkeiten gegenüber der Erdoberfläche weichen erst ab der 12. Nachkommastelle von 1 ab und deswegen würde man dort die Geschwindigkeiten durchaus symmetrich messen. Aber versuchen wir es doch mal mit 0,4c oder höher - das ist zur Zeit noch technisch unmöglich.