Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Mi 7. Mai 2025, 22:36

Frau Holle hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Ich frage mich ernsthaft, wer sich diesen Schwachsinn mit angeblicher Beschleunigung ausgedacht hat?

Ausgedacht haben sich das Physiker wie Sir Issac Newton.

Und es ist kein Schwachsinn, sondern gehört zu den einfachsten Grundlagen der Mechanik, die jedes Kind in der Schule als erstes lernt, falls da Physik gelehrt wird. In der Baumschule wohl nicht.
Bei Beschleunigung muss sich etwas energetisch ändern !!!
Richtungsänderung in einer Bahn ohne energetische Änderung ist keine Beschleunigung. Alle Himmelskörper fliegen eine Bahn zu einem direkten Bezug.
Nochmal:: Diese Bahnen sind sphärisch --- nicht x-y-z !!! Also bei Kreisbahnen immer derselbe Abstand zum Nullpunkt.
Die ISS fliegt immer dasselbe Niveau.

Bei Beschleunigung muss man i.d.R. Energie zusetzen.
Abbremsen, negative Beschleunigung, setzt Energie frei.

Und wieso betonst du immer wieder, dass du zum selbständigen Denken nicht in der Lage bist und nur das nachplapperst, was dir dein Pfarrer Woche für Woche einbläut?
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Mi 7. Mai 2025, 23:01

Rudi Knoth hat geschrieben:Aber nach Newton ist nur eine geradlinige Bewegung kräftefrei.
Man muss unterscheiden zwischen Versuchen auf der Erde
und
den Bahnen der Himmelskörper !!!

Die Bahnen der Himmelskörper sind quasi im übertragenem Sinne als geradlinige Bewegungen anzusehen.

Wenn du im Fahrzeug in einer Kurve zur Seite gedrückt wirst, dann wirkt eine zusätzliche Kraft.

Wenn ein Astronaut in der ISS ist, dann ist er voll schwerelos. Da wirkt keine weitere zusätzliche Kraft, obwohl er quasi eine angebliche Kurve fliegt. Er fliegt keine Kurve, es ist eine ausgeglichene Umlaufbahn z.B. als Kreis, bei der Gravitation und Fliehkraft gleich groß sind. Da ändert sich nichts.
Der Astronaut ist quasi KRÄFTEFREI. (Es wirken 2 gleichgroße Kräfte, die sich egalisieren.) = schwerelos.
Das muss doch verständlich sein?
Wo soll da noch was wirken? Da ist nichts. Das ist sphärisch und nicht x-y-z.

Der eingesteinte Spinner sprach von - z. In der gesamten Physik gibt es kein - , minus. Es gibt in der Physik keine negativen Werte. Im sphärischen hat es einen Mittelpunkt, z.B. Erdmittelpunkt, von dem aus alles in alle Richtungen in positive Potentiale geht.
Die Gravitation ist sowohl Nord als auch Süd gleich, ebenso Ost oder West. Rundrum alles gleich. = sphärisch.

Bei x-y-z gibt es eben auch -x, -y und -z. Im sphärischen gibt es das nicht.
Das Universum ist nunmal absolut spärisch.
Daher lag der eingesteinte Spinner falsch.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 8. Mai 2025, 07:11

bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Aber nach Newton ist nur eine geradlinige Bewegung kräftefrei.
Man muss unterscheiden zwischen Versuchen auf der Erde
und
den Bahnen der Himmelskörper !!!

Die Bahnen der Himmelskörper sind quasi im übertragenem Sinne als geradlinige Bewegungen anzusehen.

Wenn du im Fahrzeug in einer Kurve zur Seite gedrückt wirst, dann wirkt eine zusätzliche Kraft.



Also mit deiner Ansicht gehst du zeitlich vor der Physik von Newton zurück. Denn es gibt ja die Geschichte mit dem fallenden Apfel in einer Mondnacht. Diese Geschichte erläutert ja den Grundgedanken seiner Physik auf einfache Weise. Der Apfel wie der Mond werden durch die Gravitation zur Erde hin angezogen. Der Apfel fällt auf die Erde und der Mond bewegt sich in einer elliptischen Bahn. Aus den keplerschen Gesetzen hat er dann seine Gravitationsformel hergeleitet. Mit dieser hat er dann eine Differentialgleichung in Polarkoordinaten erstellt und die Lösungen sind dann Kegelschnitte. Darauf beruht die Himmelsmechanik seit 400 Jahren.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 8. Mai 2025, 09:11

1. Uhren die relativ zu ECI bewegt werden, gehen langsamer.

2. Uhren die als bewegt gedacht werden, gehen nicht langsamer.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 8. Mai 2025, 09:32

Lagrange hat geschrieben:1. Uhren die relativ zu ECI bewegt werden, gehen langsamer.

2. Uhren die als bewegt gedacht werden, gehen nicht langsamer.


Das ECI ist im Prinzip auch ein "gedachtes Koordinatensystem". Gemessen werden nicht der Gang der Uhren auf dem Boden und in dem Flugzeug sondern die Differenz der Zeiten. In Beschreibungen zum GPS wird sogar ein ECI festgelegt, in dem einer der Satelliten dieselben Koordinaten wie im ECEF (dem mit der Erde rotierenden Koordinatensystem).

Beim Zwillingsparadoxon geht die Uhr des "ruhenden Zwillings" in einem Koordinatensystem, in dem der "reisende Zwilling" auf der Hinreise ruht langsamer. Nur durch die in diesem Koordinatensystem längere Rückreise erhält man das bekannte Verhältnis der Zeiten von "ruhende Zwilling" und "reisenden Zwilling".

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Do 8. Mai 2025, 11:40

Lagrange hat geschrieben:Wie wird ein ruhendes Koordinatensystem definiert?

Am einfachsten mit einer X und einer Y Achse.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 8. Mai 2025, 13:13

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wie wird ein ruhendes Koordinatensystem definiert?

Am einfachsten mit einer X und einer Y Achse.

Und ein bewegtes?
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 8. Mai 2025, 13:28

Rudi Knoth hat geschrieben:...

Beim Zwillingsparadoxon geht die Uhr des "ruhenden Zwillings" in einem Koordinatensystem, in dem der "reisende Zwilling" auf der Hinreise ruht langsamer. Nur durch die in diesem Koordinatensystem längere Rückreise erhält man das bekannte Verhältnis der Zeiten von "ruhende Zwilling" und "reisenden Zwilling".

Gruß
Rudi Knoth

Dieses Koordinatensystem ist uninteressant. Es werden zwei mal zwei Koordinatensysteme betrachtet. Zwei mal Erde zwei mal Rakete.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 8. Mai 2025, 14:00

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...

Beim Zwillingsparadoxon geht die Uhr des "ruhenden Zwillings" in einem Koordinatensystem, in dem der "reisende Zwilling" auf der Hinreise ruht langsamer. Nur durch die in diesem Koordinatensystem längere Rückreise erhält man das bekannte Verhältnis der Zeiten von "ruhende Zwilling" und "reisenden Zwilling".

Gruß
Rudi Knoth

Dieses Koordinatensystem ist uninteressant. Es werden zwei mal zwei Koordinatensysteme betrachtet. Zwei mal Erde zwei mal Rakete.


Wieso ist dies uninteressant? Man kann ja einfach den gesamten Vorgang im Ruhesystem der Strecke betrachten. Mit der Berechnung der Eigenzeit nach Minkowski erhält man das Ergebnis, daß für den "ruhenden Zwilling" mehr Zeit vergangen ist als für den "reisenden Zwilling". Warum müssen paarweise Koordinatensysteme berechnet werden?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Do 8. Mai 2025, 14:06

Lagrange hat geschrieben:Und ein bewegtes?

Auch mit X und Y Achse, am einfachsten.
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