Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Sa 30. Jul 2011, 19:23

Hannes hat geschrieben: Ich habe dir doch auch schon x-mal erklärt, dass mir das IS ganz Wurscht ist.
...Wenn du es von der Erde aus betrachten willst, hab ich gar nichts dagegen, Nur mit deiner Berechnung a la Fizeau liegst du daneben.Fizeau hat auf der Erdoberfläche die Mitnahme der LG gemessen und die ist auf der Erde nicht 100 % ig, weil das Gravitationsfeld der Erde mitspielt.

Wenn Dir IS Wurscht sind, dann laß die Finger von Physik. Ohne IS keine Physik; keine klassische und keine andere. So einfach ist das.

Den so klaren Bezug zu Fizeau auf die Bewegung des Lichts in der bewegten Sternatmosphäre im Bezugssystem Erde kannst Du deshalb auch nicht verstehen. Da helfen Dir nach meinem kurzen Hinweis augenscheinlich nicht mal die ausführlichen bildhaften Beschreibungen von Veritatimus weiter. Traurig. Die Sache ist aber ganz einfach. Laß es Dir von Chief erklären.

Und das Fizeau irgendwas mit dem Gravitationsfeld der Erde zu tun hat, muß Dir in einem schlechten Traum eingefallen sein.
Ich empfehle Dir wiedermal ganz freundschaftlich, Dich mit physikalischen Grundlagen vertraut zu machen, bevor Du alles sowas gespinstiges bringst.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Gerhard Kemme » So 31. Jul 2011, 00:13

Lothar Pernes hat geschrieben:Es genügt hierzu erstmal nur die Erkenntnis, daß sich die elektrischen Kräfte mit der Geschwindigkeit c (Lichtgeschwindigkeit) ausbreiten bzw. auswirken. Daß also die Wirkung einer Ladung auf eine andere Ladung mit der Geschwindigkeit c übertragen wird, und ebenso also auch die dadurch ausgelöste Reaktionswirkung.

Wenn zwischen diesen beiden Ladungen eine Relativgeschwindigkeit vorhanden ist, wird diese auf die Kraftwirkung Einfluß nehmen in dem Sinne, daß mit steigender Relativgeschwindigkeit die Kraftwirkung abnimmt, wenn die Ladungen schneller sind als der vollständige Aufbau der gegenseitigen Kraftwirkung.


Allerdings ist das Phänomen Elektrische Ladung keineswegs geklärt - und wenn man kaum weiß, worum es sich handelt, so ist bei den Folgerungen Zurückhaltung geboten. Man wird erstmal bei einem Teilchenbeschleuniger die Beschleunigungstrecken so takten können, dass das umlaufende Feld sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen kann. Zumindest hätte ich die Vermutung, dass sich bei hoher Feldstärke auf eine elektrische Ladung - z.B. Elektron - immer eine Kraftwirkung ergibt - egal wie schnell das Elektron ist.
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » So 31. Jul 2011, 06:39

Hallo Highway !
Die Verwendung von mehr als einem Bezugssystem muss genauso die Physik beschreiben können wie ein willkürlich gewähltes alleiniges Bezugsystem. Alles andere erscheint mir als Unfug!

So wie du es beschreibst, ist auch meine Ansicht.
Was Ernst da faselt und gleichzeitig mich heruntermacht, ist einfach Relativistenart die wirklich nicht erst zu nehmen ist
Ein IS ist sicher nicht das A und O der Physik. Traurig für Ernst, wenn er nicht einmal verstehen kann, was der Versuch Fizeaus mit fließendem Wasser bedeutet.
So einer will jemandem Physik lehren ? Ist einfach lächerlich.

Mit Gruß
Hannes.
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » So 31. Jul 2011, 07:07

Hallo Highway !
Die Verwendung von mehr als einem Bezugssystem muss genauso die Physik beschreiben können wie ein willkürlich gewähltes alleiniges Bezugsystem. Alles andere erscheint mir als Unfug!

Warum sollten mehrere Bezugssysteme die Physik nicht besser beschreiben können als eines nur im Bezug zu Erde? Ernst betreibt damit die typische IS- Verwirrtaktik der Relativisten, weil er sonst keine Argumente gegen meine Ansicht hat.
Deshalb ist Ernst's Forderung nach der Betrachtung in nur einem Bezugssystem, meiner Meinung nach, fehl am Platz - eigentlich sogar kontraproduktiv. Bezugssysteme sind imaginäre Koordinaten- oder Ordnungssysteme, und je nach Definition auch mit zusätzlichen Forderungen ausgestattet. Beispiel Inertialsysteme.

Er glaubt wohl, die Physik gepachtet zu haben und andere belehren zu dürfen.
Ist einfach lächerlich.

Mit Gruß Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 31. Jul 2011, 07:41

Hannes hat geschrieben:
Die Verwendung von mehr als einem Bezugssystem muss genauso die Physik beschreiben können wie ein willkürlich gewähltes alleiniges Bezugsystem. Alles andere erscheint mir als Unfug!

Warum sollten mehrere Bezugssysteme die Physik nicht besser beschreiben können als eines nur im Bezug zu Erde? Ernst betreibt damit die typische IS- Verwirrtaktik der Relativisten, weil er sonst keine Argumente gegen meine Ansicht hat.

So ist das, die Bezugssystem-Verwirrtaktik ist ja die einzige Rettung der SRT, sie wird auch penetrant und stur von Relativisten durchgezogen - ohne sie könnte nämlich sonst jeder sofort verstehen, wie abstrus und bedeutungslos die SRT in der Physik ist, wie sogar Ernst in einem Schwächeanfall es selbst zugegeben hat… ;)

24.07.11 - Zitat Ernst

Daß solche Dinge alle die klassische Logik zerschlagen, steht ja außer Frage.
Meine Interpretation:
Es scheint so, als daß im Beobachtersystem eine unterschiedliche Ankunftszeit der Kugeln an den Enden auftritt.
Aber es ist nicht so, wie man ja im System des Balkens ohne weiteres feststellen kann.
Der Balken wird sich nicht neigen.

25.07.11 - Zitat Ernst:

Die ganze Transformiererei hat ohnehin keine praktische Bedeutung.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Bezugssystem

Beitragvon rmw » So 31. Jul 2011, 08:50

Um zum Thema Bezugssystem auch etwas zu sagen.

Es spricht nicht unbedingt etwas dagegen mit mehreren Bezugsystemen zu arbeiten sofern man es richtig anwendet. Wichtig ist nur dass man die Beschreibung eines Vorgangs aus jedem Bezugsystem richtig macht. Es mag Situationen geben wo ein betrachteteter Vorgang dadurch nur unübersichtlicher wird aber mitunter mag es auch von Vorteil sein verschiedene Bezugssysteme zu verwenden.

Ein Ball den man in einem Zug wirft wird man natürlich sinnvollerweise im Bezugssystem "Zug" betrachten. Wenn man den Ball aus dem Zug wirft ist wahrscheinlich das Bezugssystem "Erdoberfläche" das sinnvollere, einfach weil es in diesem Fall einfacher ist. Wichtig ist wie gesagt nur, das aus beiden Bezugsystemen betrachtet das gleiche Ergebnis herauskommt. Also z.B. wo auf der Erde der Ball auftrifft.
Es ist also nicht prinzipiell falsch ein und denselben Vorgang von verschiedene Bezugssystemen aus zu betrachten solange man diese Betrachtungen richtig anwendet.

Und bei der Gelegenheit, ein Inertialsystem ist ein Bezugssystem in dem auf einen mitbewegten Körper keine Kräfte wirken, also ein System das nicht beschleunigt wird. Oder ein Bezugssystem dessen Geschwindigkeit und Richtung konstant ist.
Inertialsysteme sind daher nicht gleichgültig, aber soferne man Bewegungsgesetze richtig anwendet muß man sich natürlich nicht unbedingt ständig um ein IS Gedanken machen. Wissen was ein IS ist sollte man schon sonst kann man allzu leicht zu falschen Schlußfolgerungen kommen.

Erdoberfläche oder Zug sind natürlich nur näherungsweise Inertialsysteme.
rmw
 
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Re: Bezugssystem

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 31. Jul 2011, 10:25

rmw hat geschrieben:Um zum Thema Bezugssystem auch etwas zu sagen.

Es spricht nicht unbedingt etwas dagegen mit mehreren Bezugsystemen zu arbeiten sofern man es richtig anwendet. Wichtig ist nur dass man die Beschreibung eines Vorgangs aus jedem Bezugsystem richtig macht. Es mag Situationen geben wo ein betrachteteter Vorgang dadurch nur unübersichtlicher wird aber mitunter mag es auch von Vorteil sein verschiedene Bezugssysteme zu verwenden.

Ein Ball den man in einem Zug wirft wird man natürlich sinnvollerweise im Bezugssystem "Zug" betrachten. Wenn man den Ball aus dem Zug wirft ist wahrscheinlich das Bezugssystem "Erdoberfläche" das sinnvollere, einfach weil es in diesem Fall einfacher ist. Wichtig ist wie gesagt nur, das aus beiden Bezugsystemen betrachtet das gleiche Ergebnis herauskommt. Also z.B. wo auf der Erde der Ball auftrifft.
Es ist also nicht prinzipiell falsch ein und denselben Vorgang von verschiedene Bezugssystemen aus zu betrachten solange man diese Betrachtungen richtig anwendet.

Und bei der Gelegenheit, ein Inertialsystem ist ein Bezugssystem in dem auf einen mitbewegten Körper keine Kräfte wirken, also ein System das nicht beschleunigt wird. Oder ein Bezugssystem dessen Geschwindigkeit und Richtung konstant ist.
Inertialsysteme sind daher nicht gleichgültig, aber soferne man Bewegungsgesetze richtig anwendet muß man sich natürlich nicht unbedingt ständig um ein IS Gedanken machen. Wissen was ein IS ist sollte man schon sonst kann man allzu leicht zu falschen Schlußfolgerungen kommen.

Erdoberfläche oder Zug sind natürlich nur näherungsweise Inertialsysteme.

Ich finde diese Ausführungen sehr gut, nachvollziehbar und vernünftig. :)
Vor allem die Grundüberlegung ist von großer Bedeutung: "Wichtig ist wie gesagt nur, das aus beiden Bezugsystemen betrachtet das gleiche Ergebnis herauskommt."

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » So 31. Jul 2011, 10:56

Hallo Highway , Jocelyne!
Wenn man mehr als ein Bezugssystem verwendet, dann wird man quasi gezwungen anzugeben, was denn beim Übergang von einem ins andere System, warum passieren soll. Bei der Verwendung von nur einem Bezugsystem wird dies meistens nicht mehr hinterfragt. Es wird beispielsweise nicht mehr hinterfragt wieso sich den eigentlich zwei Objekte gegenüber einem dritten in welcher Weise und warum so verhalten/bewegen.

Die Verwendung von mehr als einem Bezugssystem muss genauso die Physik beschreiben können wie ein willkürlich gewähltes alleiniges Bezugsystem. Alles andere erscheint mir als Unfug!

Dass die SRT den Übergang von einem bewegten Bezugssystem zum nächsten nicht beschreiben kann ist mitbestimmend für die Annahme der Invarianz.
Der Hauptgrund sind natürlich die Meßmethoden , die aus dem Labor nicht hinausmessen können.
Ernst hat, genau wie vorher Veritatibus, das Problem erkannt und will mit größtmöglicher Verwirrtaktik und persönlichen "Belehrungen" davon abhalten, den wahren Sachverhalt zu erkennen.
Dass sich Ernst als Kritiker der SRT bezeichnet, ist nichts anderes als ein trojanisches Pferd.Wenn er Farbe bekennen würde, wäre er ehrlicher. Selbst Veritatibus war ehrlich genug, zu sagen:Ich glaube an die SRT.
Auch der sich selbst als Relativist bezeichnende "Zeitgenosse" war so ehrlich und hat die Probleme der SRT bei der Beschreibung des Übergangs der LG von einem bewegten IS zum nächsten eingeräumt.
Bei dem Übergang muss sich die LG anpassen und das darf doch in der SRT nicht sein.Da wäre ja die Invarianz hinfällig.
Nur werden wir nicht imstande sein, die Relativisten zu überzeugen,wir werden sie nichteinmal dazu bringen, die krassesten Widersprüche der SRT einzuräumen,geschweige die SRT zu modernisieren.
Es wird uns daher der Gesprächsstoff nicht so schnell ausgehen.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » So 31. Jul 2011, 11:51

Hannes hat geschrieben:Was Ernst da faselt und gleichzeitig mich heruntermacht, ist einfach Relativistenart die wirklich nicht erst zu nehmen ist
Ein IS ist sicher nicht das A und O der Physik. Traurig für Ernst, wenn er nicht einmal verstehen kann, was der Versuch Fizeaus mit fließendem Wasser bedeutet.
So einer will jemandem Physik lehren ? Ist einfach lächerlich.
Warum sollten mehrere Bezugssysteme die Physik nicht besser beschreiben können als eines nur im Bezug zu Erde? Ernst betreibt damit die typische IS- Verwirrtaktik der Relativisten, weil er sonst keine Argumente gegen meine Ansicht hat.
....
Er glaubt wohl, die Physik gepachtet zu haben und andere belehren zu dürfen.
Ist einfach lächerlich.

Für solche Pöbeleien fleigt man leicht aus diesem Forum. Wie die Erfahrung zeigt.
Ich stelle fest, daß Dir jegliche physikalische Grundbildung fehlt. Das ist nicht lächerlich, soneern ein Fakt, welcher sich beheben läßt. Allerdings nicht in Deiner anzüglichen Manier.
Bis Du zu moderaten Umgangsformen zurückgekehrt bist, ist bei mir Funkstille. so long.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » So 31. Jul 2011, 12:03

Lieber Ernst !
Für solche Pöbeleien fleigt man leicht aus diesem Forum. Wie die Erfahrung zeigt.
Ich stelle fest, daß Dir jegliche physikalische Grundbildung fehlt. Das ist nicht lächerlich, soneern ein Fakt, welcher sich beheben läßt. Allerdings nicht in Deiner anzüglichen Manier.
Bis Du zu moderaten Umgangsformen zurückgekehrt bist, ist bei mir Funkstille. so long
.
Wenn du das als Pöbeleien bezeichnest, wenn ich mich gegen deine "Belehrungen" zur Wehr setze, dann solltes du dich zuerst einmal selbst an der Nase nehmen.
Solang du nicht zu einer realistischen Diskussion bereit bist, ist es sowieso besser, Funkstille einzulegen. Nur an andere austeilen , aber selbst nichts einstecken zu wollen und dabei sogar mit Ausschluß aus dem Forum zu drohen ist schon sehr lächerlich. Mir das Fehlen physikalischer Grundbildung vorzuwerfen ist vielleicht keine versteckte Beleidigung ? Hast du vielleicht mehr Grundbildung ?
Typisch Relativistenmanier .

Hannes
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