Jan, Spacerat, All und andere auch, wir sollten uns mal treffen, in geselliger Runde, mit Kreide und Tafel, Zettel und Stift und Internet
Jan hat geschrieben:Elektromagnetismus = Ursache, Ladungstrennung, Lorentzkraft; EM-WW
Energie = Die Fahigkeit und Bestreben zum Ladungsausgleich und Materie in Bewegung zu versetzen; potenzielle oder kinetische Energie
Masse = Mengen- und gewichtsmäßige Beschreibung und Berechnung von Materie, Trägheit von Masse
Ja, so sehe ich das auch nur muss ich unterstreichen, dass man nicht den Fehler machen darf, Energie oder Masse von der Elementarladung zu trennen. Diese klitzekleinen Elementarladungen sind genau die Teilchen, die die Materie ausmachen und die die Wechselwirkung erzeugen bzw. sie sind die elektromagnetische Wechselwirkung.
Masse ist nur eine scheinbare Eigenschaft von Materie und letztlich in der Elementarladung selbst begründet und der endlichen Wirkungsgeschwindigkeit der EM-WW. Dadurch kommt es zu einem Massen-Effekt, der in Wirklichkeit nur Trägheit ist. Elementarladungen sind träge und erwecken dadurch den Eindruck von Masse.
Einen Ladungsausgleich gibt es nicht wirklich, denn selbst wenn man alles ausklammert und sich nur ein Elektron und ein Proton anschaut, beide sind Elementarladungen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ein Proton vielleicht nur aus z.B. zwei Positronen und einem Elektron besteht. Zurück zum Wasserstoffatom. Wenn das Elektron zum Proton kommt und diese beiden zusammen das Kombinations-Objekt Wasserstoff bilden, hat kein Ladungsausgleich stattgefunden! Die Ladungen sind immer noch da und verschwinden nicht. Elementarladungen sind unzerstörbar, unendlich haltbar und unveränderlich.
Je länger ich den Gedanken reifen lasse, dass das Universum wahrscheinlich unendlich ist und ewig, aus den gerade genannten Gründen, desto plausibler werden für mich Prinzipien, wie z.B. der Energieerhaltungssatz. In einem unendlichen Universum kann weder die Energie (EM-Strahlung) noch die Materie (Elementarladungen) verschwinden, ausdünnen oder die Prozesse im Kosmos (Leben, Kreisprozesse usw.) zum Stillstand kommen. Es bleibt unendlich und ewig.
Die Mathematiker würden wieder mit ihren schwachsinnigen Argumenten aufwalzen und meinen:
"Ja, aber in einem ewigen und unendlichen Universum gibt es allein wegen der Wahrscheinlichkeit, unendlich viele Planeten, unendlich viele Möglichkeiten und dem zur Folge auch uns unendlich oft immer und immer wieder."
"Wenn man einen Affen bzw. Zufallsgenerator an die Schreibmaschine setzt, unendlich Zeit und Tinte zur Verfügung steht, dann wird dieser Affe aufgrund der Wahrscheinlichkeit, irgendwann durch Zufall alle literarischen Werke der Menschheitsgeschichte exakt abgetippt haben - durch Zufall!"
Tja, das mag mathematisch irgendwie logisch erscheinen, aber es ist nicht rational und es widerspricht der Realität bzw. Natur der Dinge. Jede Elementarladung im Universum ist einzigartig, da sie alleine dadurch definiert ist, wo diese sich im Universum befindet. Ihr EM-Umfeld ist unterscheidbar anders, als das einer beliebigen anderen Elementarladung. So etwas wie "identisch" gibt es in der Realität nicht.
Gegenläufige Wahrscheinlichkeiten führen dazu, dass sich das Wahrscheinlichere durchsetzt und das Unwahrscheinliche verdrängt. Am Ende spielt das Konzept Zeit wieder eine Rolle, wenn man an den Affen denkt, der Bier-Shakes abtippt.
Grüße
McDaniel-77

