Mikesch hat geschrieben: Schon mal den Unterschied aus deinen Schlußfolgerungen in den Maxwellschen Formeln gefunden? Wenn ja, sage Bescheid und zeige mir die Stelle, wo es nicht dasselbe ist. Wäre jetzt sehr überrascht.
Also hier die Überraschung:
Einstein hat geschrieben:Wir schließen daraus, daß in der Relativitätstheorie die Geschwindigkeit c die Rolle einer Grenzgeschwindigkeit spielt, die durch keinen wirklichen Körper erreicht oder gar überschritten werden könnte. Diese Rolle der Geschwindigkeit c als einer Grenzgeschwindigkeit folgt übrigens bereits aus den Gleichungen der LORENTZ-Tranformation selbst.
https://www.lernhelfer.de/schuelerlexik ... m-originalIn §12 und in §14 darf man dann rätseln, ob das nun als Unterscheidung oder als Gleichsetzung verstanden werden soll, nu ja, als Lehrer soll Einstein ja nicht besonders gut getaugt haben:
Einstein hat geschrieben:Der bisher dargelegte Gedankengang läßt sich wie folgt kurz zusammenfassen. Die Erfahrung hat zu der Überzeugung geführt, daß einerseits das Relativitätsprinzip (im engeren Sinne) gelte und daß andererseits die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes im Vakuum gleich einer Konstanten c zu setzen sei.
Das wurde schon von Einstein selbst nicht schlüssig dargelegt.
Einstein hat geschrieben:Jedes allgemeine Naturgesetz muß so beschaffen sein, daß es in ein Gesetz genau gleicher Fassung übergeht, wenn man statt der Raum-Zeit-Variablen x, y, z, t des ursprünglichen Koordinatensystems K neue Raum-Zeit-Variable x', y', z' t' eines Koordinatensystems K' einführt, wobei der mathematische Zusammenhang zwischen den gestrichenen und ungestrichenen Größen durch die LORENTZ-Transformation gegeben ist. Kurz formuliert: Die allgemeinen Naturgesetze sind kovariant bezüglich LORENTZ-Transformationen.
? Das kann dann aber nicht für die Lorentztransformation selbst gelten - wenn die Lorentztransformation lorentztransformiert würde, was wäre das noch für ein Bezug? "bezüglich Lorentz-Transformation".
Und der Bezug der Lorentztransformation ist c. Es gibt also kein c'. Ganz blöd ausgedrückt, der Wert im Tafelwerk wird zwar in seiner Schrift verzerrt, aber da steht trotzdem noch die selbe Zahl. Aber wenn man c auf jedes beliebige Bezugssystem mit c definiert, dann muss es zwangsläufig in bewegten Bezugssystemen c' geben.
Also ist die SRT nun ein Naturgesetz im Sinne des RP oder nicht? Sie beschreibt ja, wie die Naturgesetze zu transformieren sind, damit sie überall gleich gelten können. Hä?
Mikesch hat geschrieben:Selbstverständlich ist die c richtungsabhängig. Es handelt sich um einen Vektor!
Ja, aber erst wenn es eine absolute Bewegung gibt, in absoluter Ruhe hat c keine Richtung. Eine Relative Bewegung hat immer eine Richtung und schon eine Änderung der Winkel zwischen den Richtungen zwei gleichförmiger Bewegungen ändert schon die relative Geschwindigkeit - aber nicht die Wirkung in der Physik - dadurch geht physikalisch keine Uhr irgendwie anders nur, weil eine Richtungsänderung passiert - aber so wie gerechnet wird, müssten die Uhren auch durch Richtungsänderungen langsamer oder schneller gehen. Und das ist ja wohl Unsinn.
Mikesch hat geschrieben:Es ist ein 2D Bezug??
Nein, der 2D Bezug für c ergibt sich erst aus einer objektiven Perspektive - die man als Relativist aber nicht einnehmen will/kann, weil dann die Widersprüche deutlich würden. Subjektiv ist c allerdings 3D denn da kann die Bewegungsrichtung nur in Bezug auf das subjektive Objekt bezogen werden - das Raumschiff fliegt vorwärts oder rückwärts, weil es ein Vorne und Hinten, Links, Rechts, Oben und Unten so festgelegt hat und kann dann darauf seine Bewegungsrichtung auf sich selbst bezogen bestimmen und auf diese eine einzige Richtung wird dann c bezogen - ganz für sich allein, für diese Lokalität, die durch die Bewegung erzeugt wird.